Beiträge getaggt mit Roboter

Biographien zur Phantastik #4

Der „Erfinder“ des Robots, der Prophet im Labyrinth und der Sucher nach dem Übersinnlichen – wer macht mit im Ratespiel. Naja, sooo schwer kann das ja nicht sein – und wer’s nicht erraten kann/will liest einfach weiter …


Eckhard Thiele - Karel Capek

Eckhard Thiele – Karel Capek

Eckhard Thiele
Karel Capek
Reclam, Leipzig (1988), Taschenbuch, 368 Seiten
ISBN 3379003506

Karel Capek, der „Erfinder“ des Roboters, ein  Gejagter und Missverstandener, als der er sich 1925, und auch später, am Ende seines Lebens, als die Erste Republik zugrunde ging, fühlen musste?

Eckard Thiele spürt einem sensiblen Menschen und großem Künstler in adäquater Weise nach.

Er befasste sich mit dem Werk Karel Capeks bereits seit langem als Verlagsgutachter, Übersetzer und Kommentator.

„Am 15. März 1939 zogen hitlerdeutsche Truppen ins Land und besetzten Prag. Noch am selben Abend klingelte bei Olga Scheinpflugova die Gestapo: Auf der schwarzen Liste stand noch immer der Name Karel Capek, obwohl er bereits am 25. Dezember des Vorjahres verstorben war …“

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 2.49 EUR, größter Preis: 156.99 EUR, Mittelwert: 14.12 EUR


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Neuzugänge #21 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Zwei dicke Bücher und ein Neues. Sex, Perversion und Cthulhu, ein großes Heyne-Lexikon und ein illustrierter Streifzug durch die Geschichte der Roboter in den populären Medien. Lesestoff und Informationen noch und nöcher …


Bobby Derie - Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos

Bobby Derie – Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos

Bobby Derie
Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos
Ein intimer Blick auf H. P. Lovcraft und sein literarisches Erbe
Festa, Leipzig (2017), gebundene Ausgabe, Schutzumschlag, Lesebändchen, 512 Seiten
ISBN 9783865524744

Dieses Buch sammelt die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Arbeiten und bemüht sich gleichzeitig, ein umfassendes Bild von Lovecraft, seiner unheimlichen Literatur und dem Cthulhu-Mythos zu vermitteln, soweit es um Sex geht.

Der erste Abschnitt untersucht Lovecrafts eigene Sexualität und dessen Ansichten zu diesem Thema.

Der zweite Abschnitt behandelt Sexualität und Geschlechtlichkeit in Lovecrafts fantastischem Werk.

Der dritte Abschnitt untersucht die Entwicklung von Sexualität und Geschlechtlichkeit in den Cthulhu-Mythos-Geschichten außerhalb von Lovecrafts Werk.

Der vierte Abschnitt ist eine kurze Abhandlung über sexuelles Mythos-Material in anderen Medien.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 26.45 EUR, größter Preis: 55.20 EUR, Mittelwert: 36.80 EUR – oder beim Verlag 36,80 EUR


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Dotzler, Gendolla, Schäfer: MaschinenMenschen – Eine Bibliographie

maschinenmenschen

Cover-Ansicht

Wohl kein Phantom der menschlichen Einbildungskraft hat eine längere Karriere, differenziertere Varianten, vergleichbare Kontroversen hinter sich wie der künstliche Mensch, Android, Golem, Automat, der Maschinenmensch oder wie immer diese zweite Schöpfung auch genannt worden sein mag. Ein Teil der Literatur von und über diesen Stoff, soweit sie technische Phantasien behandelt, wird in der Bibliographie aufgeführt: belebte Statuen; Homunculi und Frankensteins Monster; Marionetten von Platon bis Freud; insbesondere eben Automaten und Roboter.

  • Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3631445326
  • ISBN-13: 978-3631445327

Preislich allerdings in der etwas höheren Kategorie von über 50,– Euro, antiquarisch derzeit nicht fassbar.

 

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Gendolla Peter: Anatomien der Puppe

Anatomien der Puppe

Cover-Ansicht

Zur Geschichte des MaschinenMenschen bei Jean PAul, E.T.A. Hoffmann, Villiers des I’lsle-Adam und Hans Bellmer. Carl WInter-Verlag, Reihe Siegen, Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft, Band 113.

Ist mir jetzt mal so über den Weg gelaufen. Das Buch beruht im Kern auf Peter Gendollas „DIe lebenden Maschinen“ von 1980. Es ist aber nicht einfach eine Zweitauflage, sondern wesentliche Passagen sind umformuliert und ein Abschnitt um das Thema zu Hans Bellmer wurde hinzugefügt. Mein S’UB ist zwar höher als der Donauturm, aber das Buch wird sicher etwas vorgereiht … 🙂

„…Zu einem Zeitpunkt, wo Computerprogramme begonnen haben, Literatur zu schreiben […] ist es wohl nicht unnütz, frühere Abschnitte in der Geschichte dieser spannungsreichen Auseinandersetzung zu rekapitulieren.“
(Quelle: Vorwort, Petzer Gondolla)

 

  • Verlag: Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825345564
  • ISBN-13: 978-3825345563
  • Größe und/oder Gewicht: 21,9 x 14,7 x 2 cm

 

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Buchner Hermann: Programmiertes Glück-Sozialkritik in der utopischen Sowjetliteratur

programmiertes glück

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Zitat:

„… Das Buch bietet einen Überblick über die besten Leistungen des sowjetischen utopischen Romans – sowohl der offiziell approbierten als auch der ausschließlich im Ausland erschienenen Werke – und gibt zugleich eine Beispielesammlung kritischer Tendenzen in der Sowjetliteratur, die in ihrer erregenden Eindringlichkeit die Funktion allgemeiner poloitischer Opposition übernehmen könnte.“

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Das Genre
  • Der Platz der Utopie in der Reihe der Literaturgattungen
  • Die Freiheit
  • Die Ideologie
  • Das programmierte Glück
  • Anmerkungen

Taschenbuch, Europa Verlag, Wien, 1970, 184 Seiten – Da war es noch weit und lang bis zum Berliner Mauerfall …

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