Schlagwort: Wells H.G.

Phantasten #18 -weiblich, männlich und …: Im Innern des Wals – George Orwell

George Orwell
Im Innern des Wals
Diogenes, Zürich (1975)
ISBN 325720213X
Erzählungen und Essays

George Orwell lässt mich nicht los. Dieser Band, auf dessen Texte in der Biographie von Shelden, sehr oft verwiesen wird, ist wirklich sehr lesenswert …


Sei es nun „Warum ich schreibe“ oder „Einen Mann hängen“ oder „Einen Elefanten erschießen“ oder „Wells, Hitler und der Weltstaat“. Diese Texte sind ein beeindruckender Beweis für das Können dieses Schriftstellers, der sich selbst immer äußerst kritisch sah …

Zwischen der hellsichtigen Verteidigung von Henry Millers „Wendekreis des Krebses“ und der scheinbar konservativen Ablehnung eines Salvador Dalí ist Orwells widersprüchliche, d.h. individualistische Existenz angesiedelt: antikapitalistisch und vital, antisowjetisch und human. …

Auszug 'Rückentext'

Für kleines Geld erhält man hier Lektüre, die fasziniert, zum Denken anregt und Lust auf mehr macht. Mehr von einem Mann, der unter anderem „Farm der Tiere“ und „1984“ hinterließ als er 1950 starb. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • George Orwell
  • Im Innern des Wals
  • Erzählungen und Essays
  • Diogenes, Zürich (1975)
  • detebe-Klassiker, Nr. 20213
  • Taschenbuch
  • 176 Seiten
  • ISBN 325720213X

Kleinster Preis: € 2,67, größter Preis: € 34,26, Mittelwert: € 8,20

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [_Schlüsselwort] George Orwell in der WIKIPEDIA

George Orwell (* 25. Juni 1903 in Motihari, Bihar, Britisch-Indien als Eric Arthur Blair; † 21. Januar 1950 in London) war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Von 1921 bis 1927 war er Beamter der britischen Kolonialpolizei in Birma. 1936 nahm er auf republikanischer Seite am Spanischen Bürgerkrieg teil. Er schrieb Romane, wie Eine Pfarrerstochter (1935) und Auftauchen, um Luft zu holen (1939), Sozialreportagen, wie Erledigt in Paris und London (1933) und Der Weg nach Wigan Pier (1937), und Essays. Durch seine Dystopien Farm der Tiere (1945), eine satirische Fabel über den Sowjetkommunismus, und 1984 (1949), eine Zukunftsvision von einem totalitären Staat, wurde Orwell weltberühmt. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller der englischen Literatur.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ein schwieriger Sohn Englands; Das kurze Leben des Schriftstellers George Orwell – von anonym – auf spiegel.de

George Orwell, Prophet der Schreckenswelt von »1984«, vielzitierter Autor auch der grimmigen Fabel von der »Farm der Tiere«, ist heute, 33 Jahre nach seinem Tod, der meistgelesene englische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Und mit später Bewunderung wird inzwischen auch jener einst so mißachtete, jener andere Orwell zur Kenntnis genommen (ja hierzulande überhaupt erst allmählich entdeckt), der in Romanen, Reportagen und vielen Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, von den Dekaden der Dreißiger und der Vierziger, in denen sich Europas Gesicht verändert hat.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Prophet des Schreckens. George Orwell zum hundertsten Geburtstag – von Eva Pfister – auf deutschlandfunk.de

George Orwell hat die Sowjetunion nie besucht und dennoch ihre Unterdrückungsstrategien am eigenen Leib erfahren. Und zwar im Spanischen Bürgerkrieg, an dem er teilnahm, um die Republik gegen Francos Putschisten und gegen den Faschismus zu verteidigen. Zufällig kam er zu einer Miliz, die politisch den Linkssozialisten nahe stand. Und aus diesem Grund wäre er beinahe ein Opfer der Säuberungen geworden, die nach den internen Machtkämpfen in Spanien von den Kommunisten durchgeführt wurden.…

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #47: Große Gespräche – Louis Biancolli (Hrsg.)

Louis Biancolli
Große Gespräche
Rowohlt, Hamburg (1958)
Aus Geistesgeschichte und Weltpolitik…

Alt, aber interessant. Dieses Buch gibt Gespräche wieder, die bekannte Persönlichkeiten führten. Von Sokrates über Casanova-Voltaire und Saw-Chesterton bis Lincoln und Wagner Rossini (siehe das umfangreiche Inhaltsverzeichnis). …


Das was mich am meisten Interessierte war ein Gespräch zwischen H. G. Wells und Joseph Stalin zum Thema Liberalismus gegen Marxismus:

„Besuchen Sie uns in zehn Jahren wieder“, hatte Lenin nach einer Unterhaltung im Kremel im Jahre 1920 zu H. G. Wells gesagt. Vierzehn Jahre später war Wells wieder dort, diesmal nicht als Gast des überarbeiteten, kränkelnden Begründers der Sowjetrepublik, sondern bei dem neuen Machthaber Joseph Stalin. […] Die Unterhaltung dauerte von vier bis sechs Uhr fünfzig nachmittags, also nahezu drei Stunden. Sie wurde zweisprachig geführt, da Wells nicht russisch sprach und Stalin weder das Englische noch irgend eine andere Sprache beherrschte …

Auszug, Seite 446 - 465

Wells wurde bald abgestoßen von Stalins Unnachgiebigkeit, die er als starres Dogma auffasste. Aber beide zeigte großes Interesse füreinander, auch wenn Wells eine „raschere Auffassungsgabe“, die Roosevelt auszeichnete, vermisste …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Louis Biancolli
  • Große Gespräche
  • Aus Geistesgeschichte und Weltpoitik
  • Rowohlt, Hamburg (1958)
  • gebundene Ausgabe, 8° Oktav
  • 1. – 5. Tausend
  • 480 Seiten
  • keine ISBN

Kleinster Preis: € 1,00, größter Preis: € 17,50, 1 Vergriffenes Buch

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  • Schutzumschlag
  • Namensregister

  • [Interview] H G Wells interviewt Stalin – Das Interview im Netz – auf ddr2.fandom.com

Wir drucken im folgenden ein Gespräch ab, das J.W. Stalin am 23. 7.1934 mit dem englischen Schriftsteller H.G. Wells führte, in dem es eben um Fragen der gewaltsamen Revolution und ähnliches geht. Wir tun dies, damit der Leser einen Eindruck von Stalins Art zu diskutieren bekommt, und damit die Argumente Stalins selbst bekannt sind. …

Auszug Artikel

Anmerkung: das Interview ist allerdings sehr stark gekürzt wiedergegeben


  • [Download] Diplomarbeit – Die Rezeption von H.G.Wells in Russland – von Eva-Maria Pripfl – auf univie.ac.at

Bisher ebenso kaum erforscht ist das wechselseitige Verhältnis von Wells zu Russland beziehungsweise der Sowjetunion, denn bereits seit Anbeginn seiner Karriere Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wells ́s Leben und vor allem seine Werke in Russland mit größtem Interesse verfolgt und zahlreiche Bücher von ihm veröffentlicht.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Von H.G. Wells lernen oder auch nicht – von Achim Spengler – auf achim-spengler.com

H.G. Wells (1866-1946) machte die Möglichkeit der Vervollkommnung, zuerst der Gesellschaft, dann ihrer Individuen, im Rahmen der Naturforschung und des Sozialismus von fünf Prinzipien der Freiheit abhängig, ohne die er eine Zivilisation undenkbar fand:…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Phantasten #3 -weiblich, männlich und …: Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells

Ullrich Sonnemann
Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells
Eigenverlag,  Berlin (1935)

Inauguraldissertation der philologisch-historischen Abteilung der philosophischen Falkultät der Universität Basel

Auch ein Werk, dass relativ oft in Texten zu Wells zitiert und als Quelle angeführt wurde und wird. Es war auch recht spannend nach dem Buch zu suchen und es schlussendlich auch zu finden und in meine Bibliothek einzufügen …


Mir ist es erstmals aufgefallen in der Temporamores Sonderausgabe von 2004. Den Überwindern von Raum und Zeit, welches von Herrmann Ibendorf herausgegeben wurde. Darin ein Artikel von H. G. Wells (Der albernste Film-Wird die Mechanisierung aus Menschen Roboter machen?) und ein biographisches Werk von Horst Illmer (H. G. Wells – Der Mann, der Wunder tun konnte – Leben und Werk des ersten Weltbürgers). Eine sehr gute Arbeit in der die obige Dissertation als Quelle (natürlich unter vielen) fungierte.

Ein im Rahmen dieser Arbeit möglicher Versuch, die von H. G. Wells vertretene Gesellschaftsidee kritisch zu würdigen, wird von einer Stellungnahme zu allen ihren implizierten Wertprämissen absehen, den politischen Rationalismus als Willensprinzip für gegeben betrachten und sich darauf beschränken müssen, die im Vorstehenden herausgearbeiteten kritischen Gesichtspunkte zusammenzufassen und zu systematisieren …

Auszug 'Kritik', Seite 53-61

Es wird interessant werden, sich näher damit zu beschäftigen, da Ullrich Sonnemann ja auch selbst an sich ein durchaus interessanter Mann war …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Ullrich Sonnemann
  • Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells
  • Inauguraldissertation
  • Eigenverlag, Berlin (1932)
  • Heft, Klammerngebunden
  • 64 Seiten

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine

  • [Artikel] Ullrich Sonnemann in der WIKIPEDIA

Sonnemann wurde als Sohn einer Malerin und des Leiters des Berliner Büros der Frankfurter Zeitung in Berlin geboren. Sein Vater war ein Verwandter von Leopold Sonnemann, dem Gründer dieser Zeitung. Ab 1930 studierte Ulrich Sonnemann Philosophie, Psychologie, Literatur- und Sozialwissenschaften in Berlin, Freiburg im Breisgau und Frankfurt am Main. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er von den Nazis verfolgt und interniert. 1933, nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, floh er aus Deutschland. Er schloss sein Studium 1934 mit der Dissertation Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells bei Edgar Salin in Basel ab. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] H. G. Wells in der WIKIPEDIA

Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; * 21. September 1866 in Bromley; † 13. August 1946 in London) war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur. Wells, der auch Historiker und Soziologe war, schrieb u. a. Bücher mit Millionenauflage wie Die Geschichte unserer Welt. Er hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen (von ihm selbst als „scientific romances“ bezeichnet) Der Krieg der Welten und Die Zeitmaschine.…

Auszug Artikel



  • [autobiographisches] Ulrich Sonnemann: Autobiographisches – uni-kassel.de

Geburt in Berlin-Charlottenburg. Mutter Malerin, Schülerin von Otto Eckmann, dann von Lovis Corinth, meine älteste direkte Erinnerung: eine Faszination mit Sonnenreflexen, die fleckenförmig auf der Tapete des Zimmers spielen, in dem ich ihr gerade Modell sitze. Vater Leiter des Berliner Büros der (nicht mit der späteren FAZ zu verwechselnden, unterHitler zugrundegegangenen) Frankfurter Zeitung, die Leopold Sonnemann, Vetter meines Großvaters, Abgeordneter der „Freisinnigen“, Gründer von Arbeiterbildungsvereinen, Gegenspieler Bismarcks (der Beleidigungsprozesse gegen ihn anstrengte) im ersten Deutschen Reichstag nach 1871, nach der verlorenen bürgerlichen Revolution von 1848 gegründet hatte. Umzug nach Berlin-Schöneberg 1913 (nicht direkt erinnert).…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Utopie #13 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Studien zu einer sterbenden Kultur

Die zweite theoretische Arbeit von Christopher Caudwell nach seinem Erstwerk „Illusion und Wirklichkeit“ …


Christpher Caudwell - Studien zu einer sterbenden Kultur
Christpher Caudwell – Studien zu einer sterbenden Kultur

Christopher Caudwell
Studien zu einer sterbenden Kultur
Fundus-Bücher 32
VEB Verlag der Kunst, Dresden (1973), Taschenbuch, 182 Seiten?

Diese Arbeit ist 1938 erstmals in englischer Sprache erschienen, war aber 1973 als sie auf deutsch erschien noch ebenso aktuell wie eh und je.

Zu Inhalt (Auszug):

  • George Bernard Shaw – Eine Studie über den bürgerlichen Übermenschen
  • T. E. Lawrence – Eine Studie über Heldentum
  • D. H. Lawrence – Eine Untersuchung über den bürgerlichen Künstler
  • H. G. Wells – Eine Studie über Utopismus
  • Pazifismus und Gewalt – Eine Studie über bürgerliche Ethik
  • Dazu eine Kurzbiographie von George Thomson über Christopher Caudwell

wobei insbesondere die Studie unter dem Titel H. G. Wells interessant erscheint …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.50 EUR, größter Preis: 30.12 EUR


siehe auch (Auszug):


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Neuzugänge #60 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Einer von fünfzehn Lebenswegen wird verfolgt, eine Untersuchung einer Science-Fiction Heftromanserie fordert Aufmerksamkeit und das Protokoll eines Gesprächs will gelesen sein …


Sawwa Dangulow - Fünfzehn Wege
Sawwa Dangulow – Fünfzehn Wege

Sawwa Dangulow
Fünfzehn Wege
Reportagen
Verlag der Nation, Berlin (1980), gebundene Ausgabe, 444 Seiten

Der Leser ist eingeladen, mit dem Autor fünfzehn Wege abzuschreiten, die ihn Neues finden lassen über Persönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft und verschiedenster Lebensbereiche, denen aber eines gemeinsam ist: ein progressives Interesse für die damals junge Sowjetmacht.

Unter anderem verfolgt Dangulow auch in London den fortschrittlichen englischen Schriftsteller Herbert George Wells …

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.44 EUR, größter Preis: 870.90 EUR


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