Schlagwort: Sozialwissenschaften

Phantasten #3 -weiblich, männlich und …: Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells

Ullrich Sonnemann
Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells
Eigenverlag,  Berlin (1935)
Inauguraldissertation der philologisch-historischen Abteilung der philosophischen Falkultät der Universität Basel

Auch ein Werk, dass relativ oft in Texten zu Wells zitiert und als Quelle angeführt wurde und wird. Es war auch recht spannend nach dem Buch zu suchen und es schlussendlich auch zu finden und in meine Bibliothek einzufügen …


Mir ist es erstmals aufgefallen in der Temporamores Sonderausgabe von 2004. Den Überwindern von Raum und Zeit, welches von Herrmann Ibendorf herausgegeben wurde. Darin ein Artikel von H. G. Wells (Der albernste Film-Wird die Mechanisierung aus Menschen Roboter machen?) und ein biographisches Werk von Horst Illmer (H. G. Wells – Der Mann, der Wunder tun konnte – Leben und Werk des ersten Weltbürgers). Eine sehr gute Arbeit in der die obige Dissertation als Quelle (natürlich unter vielen) fungierte.

Ein im Rahmen dieser Arbeit möglicher Versuch, die von H. G. Wells vertretene Gesellschaftsidee kritisch zu würdigen, wird von einer Stellungnahme zu allen ihren implizierten Wertprämissen absehen, den politischen Rationalismus als Willensprinzip für gegeben betrachten und sich darauf beschränken müssen, die im Vorstehenden herausgearbeiteten kritischen Gesichtspunkte zusammenzufassen und zu systematisieren …

Auszug 'Kritik', Seite 53-61

Es wird interessant werden, sich näher damit zu beschäftigen, da Ullrich Sonnemann ja auch selbst an sich ein durchaus interessanter Mann war …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ullrich Sonnemann
  • Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells
  • Inauguraldissertation
  • Eigenverlag, Berlin (1932)
  • Heft, Klammerngebunden
  • 64 Seiten

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  • keine
  • [Artikel] Ullrich Sonnemann in der WIKIPEDIA

Sonnemann wurde als Sohn einer Malerin und des Leiters des Berliner Büros der Frankfurter Zeitung in Berlin geboren. Sein Vater war ein Verwandter von Leopold Sonnemann, dem Gründer dieser Zeitung. Ab 1930 studierte Ulrich Sonnemann Philosophie, Psychologie, Literatur- und Sozialwissenschaften in Berlin, Freiburg im Breisgau und Frankfurt am Main. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er von den Nazis verfolgt und interniert. 1933, nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, floh er aus Deutschland. Er schloss sein Studium 1934 mit der Dissertation Der soziale Gedanke im Werk von H. G. Wells bei Edgar Salin in Basel ab. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] H. G. Wells in der WIKIPEDIA

Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; * 21. September 1866 in Bromley; † 13. August 1946 in London) war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur. Wells, der auch Historiker und Soziologe war, schrieb u. a. Bücher mit Millionenauflage wie Die Geschichte unserer Welt. Er hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen (von ihm selbst als „scientific romances“ bezeichnet) Der Krieg der Welten und Die Zeitmaschine.…

Auszug Artikel


  • [autobiographisches] Ulrich Sonnemann: Autobiographisches – uni-kassel.de

Geburt in Berlin-Charlottenburg. Mutter Malerin, Schülerin von Otto Eckmann, dann von Lovis Corinth, meine älteste direkte Erinnerung: eine Faszination mit Sonnenreflexen, die fleckenförmig auf der Tapete des Zimmers spielen, in dem ich ihr gerade Modell sitze. Vater Leiter des Berliner Büros der (nicht mit der späteren FAZ zu verwechselnden, unterHitler zugrundegegangenen) Frankfurter Zeitung, die Leopold Sonnemann, Vetter meines Großvaters, Abgeordneter der „Freisinnigen“, Gründer von Arbeiterbildungsvereinen, Gegenspieler Bismarcks (der Beleidigungsprozesse gegen ihn anstrengte) im ersten Deutschen Reichstag nach 1871, nach der verlorenen bürgerlichen Revolution von 1848 gegründet hatte. Umzug nach Berlin-Schöneberg 1913 (nicht direkt erinnert).…

Auszug Artikel


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