am 2. Juni und 3. Juni 2026
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(2017). Diplomarbeit/Philosophie
Abstract: Vorliegende Untersuchung beschreibt die intertextuelle Auseinandersetzung des Kinder- und Jugendromans Die unendliche Geschichte mit ausgewählten Passagen aus den Theorien, Lehren und Konzepten des zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch seine Gesellschaft der Anthroposophie berühmt gewordenen alternativ-esoterischen Gelehrten Rudolf Steiner. Michael Endes Roman wie Rudolf Steiners Thesen beinhalten signifikante Mechanismen, Strukturen und Vorgehensweisen, die das Phänomen einer geheimen Schulung in höheres Wissen und damit in ,höhere Welten’ nach Rudolf Steiner am besten beschreibt. Einweihung, Initiation und Verinnerlichung stellen geheime und mystisch-mythische Wege vor, die einen neuen Bezug zum selbstverständlich gewordenen ,Ich’ bzw. zur eigenen unreflektierten Haltung und Seinsweise darstellen und in vorliegender Untersuchung im Detail behandelt werden. Als Conclusio wird das hohe Ziel einer kontinuierlichen Hellsichtigkeit erreicht, die nur auf dem von Steiner postulierten richtigen Weg in Erfahrung zu bringen ist und in gegenständlicher Untersuchung durch den Protagonisten von Die unendliche Geschichte Bastian Balthasar Bux, konsequent begangen wird. Es ist dies ein mitunter gefährlicher Scheideweg zwischen Wirklichkeit und Fantasie, zwischen einer möglichen ,höheren Welt’ nach Steiner, die nach den Erkenntnissen dieser Untersuchung in Michael Endes Fantasiewelt Phantásien aufzufinden ist, sowie deren Gegenwelt, die alltägliche Lebensrealität sowohl der Menschenwelt des Buches Die unendliche Geschichte als auch jene der Realität unserer eigenen Welt. Die Tatsache, dass der/die Leser/Leserin von Die unendliche Geschichte denselben Schulungs- und Einweihungsweg aus zweiter Hand durchmacht, dabei unbewusst den Theorien sowie Vorstellungskonzepten Rudolf Steiners folgt und sich so auf Erkenntnisse übersinnlicher Art einlässt, wird in dieser Arbeit aufgezeigt und bestätigt. …
Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Diplomarbeit(en), Anthroposophie, Person->, Person->Ende, Michael, Person->Steiner, Rudolf, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital
Michael Ende – Poetik und Positionierungen (2023), T. Boyken, T. Scholz (Hrsg.), Springer Berlin Heidelberg: 1–12
Abstract: Michael Ende ist eine Schlüsselfigur der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Bücher gehörten seit den 1960er Jahren zu den Bestsellern der Bundesrepublik. Bis heute finden seine Texte große Resonanz, wie die Auflagenstärke seiner Bücher und deren zahlreiche Adaptationen, von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer bis zu Die unendliche Geschichte, belegen. Auch im Ausland ist Michael Ende einer der bekanntesten Autoren seiner Generation, mit eigens neu illustrierten Ausgaben in den USA und einem Michael-Ende-Archiv im Kurohime Märchenmuseum in Japan. Dass der Thienemann Verlag 2019 eine großformatige Prachtausgabe von Die unendliche Geschichte mit Illustrationen von Sebastian Meschenmoser herausgab, dürfte ein deutliches Zeichen der Relevanz und Aktualität seines Werks sein. Dagegen hängt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Michael Ende und seinen Texten deutlich hinterher. Zwar gibt es seit Mitte der 1970er Jahre Einzelstudien, die zumeist aus der Kinder- und Jugendliteraturforschung stammen – auch in den einschlägigen Lexika der Kinder- und Jugendliteratur hat der Autor seinen Platz –, doch fehlt es an einer systematischen Forschung, die sich mit der ästhetischen, literarischen und poetologischen Beschaffenheit von Endes Werk befasst. …
Tags: Person->, Person->Ende, Michael, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

(2023), T. Boyken, T. Scholz (Hrsg.), Springer
Abstract: Die Beiträge untersuchen Michael Endes Poetik und das Verhältnis des als Kinder- und Jugendbuchautor wahrgenommenen Autors zum literarischen und intellektuellen Feld der Bundesrepublik Deutschland. Dass sich Ende während seiner gesamten Schriftstellertätigkeit um die Anerkennung des literarischen und intellektuellen Feldes der Bundesrepublik bemüht hat, ist dokumentiert und Bestandteil des feuilletonistischen und akademischen Ende-Diskurses. Welche Strategien und Verfahren Ende für diesen Zweck einsetzte und in welchen Wechselbeziehungen diese zu seinem literarischen Werk stehen, wird hier erstmals systematisch untersucht. Dabei greifen die Beiträge sowohl auf Endes literarische Texte als auch auf seine (literatur-)theoretischen Reden aus, um Endes Poetik und seine Positionierungsstrategien zu konturieren. …
Tags: Person->, Person->Ende, Michael, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden

Anthroposophie Schweiz (2014)
Abstract: Artikel zum 85. Geburstag von Michael Ende …
Tags: Jubiläum->, Jubiläum->85. Geburtstag, Person->, Person->Ende, Michael, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

(2009), VDM Verlag Dr. Müller
Abstract: Michael Ende war Zeit seines Lebens beeindruckt von den Theorien Rudolf Steiners. Dies blieb nicht ohne Auswirkung auf sein literarisches Werk. Die vorliegende Arbeit beleuchtet den biographischen Kontakt Endes zu Steiner, sie schildert seine persönlichen Ansichten zu den Schriften Steiners und belegt, wie differenziert er diesen gegenüberstand. Darauf aufbauend wird dokumentiert, wo und auf welche Weise Ende Theorien Steiners modifiziert und so in sein literarisches Werk eingearbeitet hat. Der Text zitiert aus unveröffentlichten Interviews mit Roman Hocke, Winfried Hiller und Peter Boccarius. …
Tags: Anthroposophie, Person->, Person->Ende, Michael, Person->Steiner, Rudolf, Roman(e)->, Roman(e)->Titel->, Roman(e)->Titel: Die unendliche Geschichte (Ende), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {00.0} Gesucht

(2012). Inaugural-Dissertation
Abstract: Dieser Arbeit liegt eine langjährige Beschäftigung mit dem Schriftsteller Michael Ende zugrunde, der gemeinhin der Phantastik zugeordnet wird.2 Ende ist laut Hajna Stoyans Dissertation ein „vieldiskutierte[r], in der Kritik sowohl für modern, sogar postmodern, als auch für reaktionär gehaltene[r] Autor“3. Er war gemäß Julia Voss, Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, „ein Leben lang systematisch unterschätzt“4 und müsste doch allein angesichts des weltweiten Erfolgs seiner Bücher in der Literaturwissenschaft mehr Beachtung finden. Wieland Freund kommt in der Welt am Sonntag gar zu dem Urteil, dass der Ende der 50er Jahre in und um München zusammengekommene Kreis der sogenannten Kinderbuchautoren Max Kruse, James Krüss, Otfried Preußler und Janosch Deutschland nachhaltiger geprägt habe – und zwar im positiven Sinne – als die Gruppe 47.5 Meine Arbeit soll zeigen, dass es keineswegs gerechtfertigt ist, Ende kurzschlüssig als „Kinderbuchautor“ abzuqualifizieren. Vielmehr wird der Wert und Rang seines Oeuvres erkennbar, wenn die Perspektive vergleichsweise neuer Theorien eingenommen wird, welche die klassische Hermeneutik ergänzen, indem sie sich der Wirkung des Textes auf den als „Mitschöpfer“ begriffenen Leser widmen. Die Vieldeutigkeit eines literarischen Textes wird dabei durchaus als etwas Positives begriffen. In diesem Sinne wende ich die Wirkungsästhetik des Anglisten Wolfgang Isers – hauptsächlich entwickelt im Akt des Lesens (1976) – auf ein mir besonders geeignet erscheinendes Buch Endes an, um darzulegen, dass es sich hierbei gemäß der Definition Umberto Ecos um ein „offenes“, d.h. zu vielen Interpretationen Anlass gebendes Kunstwerk handelt …
Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Dissertation, Person->, Person->Ende, Michael, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

(2010). Magisterarbeit
Abstract: Diese Arbeit hat zum Ziel den ernsthaften, vielseitig interessierten und sich um die Gesellschaft sorgenden Autor Michael Ende hinter seinem Image als phantastischer Kinderbuchschriftsteller zu zeigen. Mithilfe der kognitiven Hermeneutik soll sein Überzeugungssystem skizziert und sein Kunstkonzept dargestellt werden. Ausgehend von mehreren Interviews wird der Autor dabei oft selbst zu Wort kommen. Im zweiten Teil geht es darum, einige Einflüsse auf sein Überzeugungssystem darzulegen, welche sich auch in seinem Kunstkonzept widerspiegeln. Dabei ist versucht worden, ein relativ breites Spektrum seiner vermutlichen Beeinflussungen zu erfassen und an Aussagen und Einstellungen zu belegen. Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung des Überzeugungssystems in der „Unendlichen Geschichte“. Es soll untersucht werden, ob Michael Ende seinem eigenen Kunstkonzept gemäß gehandelt hat und wie sich das Überzeugungssystem in dem Roman niederschlägt …
Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Magisterarbeit, Person->, Person->Ende, Michael, Roman(e)->, Roman(e)->Titel->, Roman(e)->Titel: Die unendliche Geschichte (Ende), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital, Überzeugungssystem

(2020), GRIN Verlag
Abstract: Versteinerungen versammelt eine präsente Auseinandersetzung mit den Spuren anthroposophischer Einflüsse in Michael Endes Werk. Der Text beleuchtet, wie Rudolf Steiners Ideen in Endes erzählerischer Landschaft resonieren, sich vermischen und kritisch neu verhandeln. Das Werk eröffnet dabei eine historische Perspektive auf die Interferenzen von Esoterik, Spiritualität und moderner Dichtung und ordnet Endes literarische Figuren, Motive und Strukturmuster in den Kontext der Steiner-Inspirationen ein. Versteinerungen wird damit zu einem Ordnungsversuch, der literarische Zitate, philosophische Fragmente und biografische Bezüge in ein kohärentes Bild eines literarischen Versteinerungsprozesses bündelt. Dieses Buch untersucht die Spannungslinien zwischen Michael Endes Erzählkunst und den Denkfiguren Rudolf Steiners, die in Endes Werk in verschiedenen Formen mitschwingen: übernatürliche Räume, mythologische Archive, esoterische Symbolik und eine Tendenz zur Metamorphose von Sprache. Es analysiert, wie Endes Figurenwelt mit Steiners Vorstellungen von Wiedergeburt, Sinnsuche und der Transzendenz des Alltäglichen interagiert, und wie Endes Texte sowohl von Steiner inspirierte Konzepte adaptieren als auch eigenständige, kritische Perspektiven entwickeln. Originelle Close-Ups auf einzelne Romankapitel, Gedichtfragmente und Erzählstränge zeigen, wie Versteinerungen zu einer literarischen Karte wird, auf der Spiritualität, Sprache und Erinnerung miteinander ringen. Versteinerungen bietet eine konzentrierte, kenntnisreiche Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung von Michael Endes Erzählkunst und Rudolf Steiners anthroposophischen Anregungen. Der Text eröffnet eine neue Lesart, in der Sprache, Mythos und Spiritualität zu einem vielschichtigen Geflecht verschmelzen, das sowohl historisch als auch literarisch bedeutsam bleibt. Nils Waldmann führt als Autor der Arbeit eine feine analytische Linse auf die Schnittstelle von Literatur und esoterischer Tradition. Mit sensibler Detailarbeit und klarer Struktur untersucht er, wie anthroposophische Impulse in Endes Texten auftreten und welche Bedeutungen daraus resultieren. Seine Herangehensweise verbindet literaturwissenschaftliche Methodik mit einer historisch-kritischen Perspektive, um eine verständliche Debatte darüber zu ermöglichen, wie Spirituelles in Belletristik verarbeitet wird. …
Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Bachelorarbeit, Anthroposophie, Person->, Person->Ende, Michael, Person->Steiner, Rudolf, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
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Stadt in der Geschichte Band 47 (2024), R. Müller (Hrsg.), Vandenhoeck & Ruprecht
Abstract: Die Beiträge des Bands spannen einen weiten Bogen von Konzepten frühneuzeitlicher Ideal- und Planstädte bis zu Visionen von der Stadt der Zukunft. Sie beschäftigen sich u.a. mit Ideal- und Planstädten im deutschen Südwesten, mit der „kleinen Stadt“ im Umbruch zur Moderne, dem rechtlichen Rahmen der kommunalen Infrastrukturplanung im 19. Jahrhundert sowie dem urbanistischen Prestigeprojekt der DDR Halle-Neustadt. Das Spannungsfeld zwischen Globalisierung und der Betonung lokaler Identitäten, die Probleme sozialer Segregation sowie die Vision einer humanen Stadt, in der gesellschaftliche Funktionalität und individuelle Wünsche vereinbar werden, verweisen auf gegenwärtige und künftige Herausforderungen. …
Tags: Architektur->, Architektur->Stadt-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.0} Bestand/Papier, {04.1} Bestand/Digital
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