Michael Haitel / Jörg Weigand (Hrsg.) Gespiegelte Fantasie p. machinery, Winnert (2022) ISBN 9783957652669
Franz Rottensteiner zum 80. Geburtstag
Und schon wieder ein Jubiläum. Dieses Mal geht’s um Franz Rottensteiner, der am Jahresanfang 2022 seinen 80. Geburtstag feierte. Michael Haitel und Jörg Weigand stellten sich mit einer Hommage an den Jubilar ein. Im Stil der Suhrkamp-Reihe, für die Rottensteiner so lang verantwortlich zeichnete (siehe Bilderkarussell). …
Ich war, gelinde gesagt, etwas überrascht, als ich feststellen musste, dass es bereits seinen 80. Geburtstag beging. Bei unseren, in Zeiten von Corona allerdings jetzt schon sehr seltenen Treffen, kam ich einfach nicht auf diesen Gedanken. Und kaum war mir das auch bewusst geworden, flatterte auch schon dieses Buch in meine Bibliothek. Was soll man also über Rottensteiner sagen? …
Er ist unbezweifelbar einer der besten Kenner des Fantastischen und der Science-Fiction-Literatur im deutschen Sprachraum, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eigentlich, ich korrigiere mich, sogar weltweit. Er ist kompetent in seinem Urteil – soweit das Beurteilte innerhalb der von ihm selbst gesetzten Grenzen der literarischen Qualität liegt. Er ist selbstbewusst in seinem Urteil und wenig flexibel gegenüber allen Meinungen anderer, die seinen Anforderungen von Qualität nicht genügen…
Auszug 'Rottensteiner /Jörg Weigand', Seite 7-10
So weit, so gut – es ist auch ein Förderer und interessierter Partner, wenn es um Phantastik geht. Das durfte ich selbst gerne in Erfahrung bringen und erleben. Seit ich ihn am Science Fiction-Stammtisch Wein kenne gelernt habe (und das ist schon einige Jährchen her) habe ich ihn immer hilfsbereit und interessiert gesehen. Zwar in seinem Urteil streng, aber wohlwollend. Diese Hommage an ihn kommt sehr gelegen und wird in meiner Bibliothek einen Sonderplatz bekommen.
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keine
[Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA
Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik…
[Artikel] „Science-Fiction ist oft verblüffend prophetisch“ – von Piotr Dobrowolski – auf wienerzeitung.at
„SF“-Experte Franz Rottensteiner über die Faszination des Genres, den Unterschied zwischen Phantastik und Fantasy – und sein schwieriges Verhältnis zu Stanisław Lem. …
[Forumsbeitrag] »Für eine Handvoll Dollar mehr« – der seltsame Fall des Prozesses Stanisław Lems gegen Franz Rottensteiner vor dem Handelsgericht Wien – von Franz Rottensteiner – auf lem.pl
Nachdem rund zwanzig Jahre seit dem Ende des Prozesses vergangen sind, den Stanisław Lem gegen mich als seinen literarischen Agenten anstrengte, scheint es an der Zeit, die Vorgänge, die dazu führten, der Nachwelt zu überliefern. Vor allem, weil Lem in Polen inzwischen zu einer Art Nationalheiligtum geworden ist.
Beginnen wir mit einigen anekdotenhaften Geschichten. In Lems Roman Lokaltermin wird Ijon Tichy in der Schweiz betrogen, als er »gutgläubig« ein »Geschenk« annimmt, ein Schloss, was in Wahrheit eine Betrugsmasche ist, die ihm nur Zores einbringt. Das war Lems Rache an der Schweiz, weil er einmal eine Einladung in die Schweiz erhielt, die Schweizer aber anscheinend seine Spesen nicht übernehmen wollten. So zumindest nach Lem, ich habe die betreffende Einladung nie gesehen. …
Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
Ohh, schwieriger Tag – da reichte es nur zur Ergänzung um das letzte „NOVA“ und um die Ergänzung bei den Götter- und Heldensagen von Pfisterer. Vor allem die Buchbeschreibungen mussten überarbeitet werden. Aber es steht ja wieder ein Wochenende vor der Türe. Da heißt es wieder ungehemmt schmökern und Bücher in die Bibliothek aufnehmen – hoffentlich, wenn ich nur nicht beim Schmökern hängen bleibe —***seuftz***— …
Die Geschichte der Fiktionalität – Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – schlicht, das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen. Eine interessante Reise in diesem Sammelband vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Gegenwart ist versprochen. Das alles neben einer Rezension zu „Vom Papyrus zum Internet“ von letztens. Mit einem Wort – es ist angerichtet – viel Vergnügen …
Gestern ging’s in eine ganz andere Richtung als zuletzt. Eher in die Esoterik, aber doch mit Anklängen in die Phantastik. Der Taschen-Verlag bietet hier ganz besondere Gusto-Stückchen in der Bibliothek der Esoterik. Sehenswert und teilweise billiger als man glauben sollte. Keine Sekundärliteratur ist die neue Ausgabe von Klett-Cotta des Hobbits, aber sie ist entzückend und sollte daher auch in der Bibliothek gewürdigt werden. Genau so die Ausgabe des Taschen-Verlages mit Grimms und Anderses Märchen inklusive zweier Essays zu Märchen und deren Illustrationen. Alles in allem alles sehr schöne und interessante Bücher. Und sei es vielleicht auch nur für’s Herz …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Franz Rottensteiner (Hrsg.) Quarber Merkur 121 Lindenstruth, Gießen (2020) ISBN 9783934273115
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
Etwas früher als üblich kommt der neue Rottensteiner zu uns. Ohne spezielles Thema präsentiert er weinen allgemeinen Querschnitt durch die Science Fiction und Phantastik. Wir üblich in der gewohnten Qualität und mit ein paar persönlichen Befindlichkeiten, die ich aber verstehen kann. …
Gundula Sell, Michael Weisser, Fritz Heidorn, Maria Galina, Franz York Haarmann, Wolfgang Both, Marjan Asgari, Sophie Mantrant, Zarko Milenic, Hans Esselborn, Marcel Schmutzer und Franz Rottensteiner himself haben mit ihren jeweiligen Essays Aufnahme gefunden. Ach ja, der Seziertisch darf nicht vergessen werden …
Auch diese Ausgabe ist keinem speziellen Thema gewidmet, sondern präsentiert einen hoffentlich abwechslungsreichen und informativen Querschnitt durch Science-Ficiton und Fantastik, alter und neuer. Und ganz international, in einer grundlegend kritischen Einstellung, die bemüht ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Allerdings bemerke ich eine gewisse Altersmilde – und vielleicht auch eine Neigung, gewisse Entwicklungen trotzdem nicht für positiv zu halten. …
Auszug 'Einleitung', Seite 5-6
Manchmal tut es mir leid, dass der Quarber Merkur nur einmal im Jahr erscheint, aber vielleicht ist auch dies mit ein Grund, dass er seine Qualität schon so lange halten kann. …
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keine
[Artikel] Warum ich den Quarber Merkur mag – von Michael Haitel – auf beckinsale.de
Bevor Franz Schröpf, einer der beiden »Großen Alten« im EDFC, mir letztes Jahr das Layout des QUARBER MERKUR quasi verehrt hat, habe ich dieses Werk namentlich gekannt, aber nie in der Hand gehabt und demzufolge auch nie auch nur eine Zeile daraus gelesen. Der QUARBER MERKUR war für mich immer so etwas, wie die c’t in meiner Anfangszeit als sich mit Computern, Hard- und Software beschäftigender Neunerd. Und im Grunde hat sich das bestätigt, als ich letztes Jahr die Ausgabe 114 und dieses Jahr die Ausgabe 115 machen durfte.…
[Interview] Franz Rottensteiner … über Klassiker, Gegenwart und Zukunft der Phantastik und Rotstifte – von Horst Hermann von Allwörden – auf zauberspiegel-online.de
Viele Verdienste um die Phantastik hat sich Franz Rottensteiner als Herausgeber phantastischer Texte bei Suhrkamp erworben. Wer hat nicht ein paar der von ihm herausgegebenen Bücher im Schrank stehen.
Das waren oft Leseerlebnisse der besonderen Art. Das Herz des Liebhabers schlug in vieler Hinsicht höher, wenn mal wieder einer dieser wunderbaren Bände vorgelegt wurde. Das war kein Fastfood …
[Artikel]“Science-Fiction ist oft verblüffend prophetisch“ – von Piotr Dobrowolski – auf wienerzeitung.at
„SF“-Experte Franz Rottensteiner über die Faszination des Genres, den Unterschied zwischen Phantastik und Fantasy – und sein schwieriges Verhältnis zu Stanisław Lem.…
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Stanislaw Lem – ein großer Name. Sarkasmus, Spott, Humor, Schabernack, Witz und Tiefsinn werden seinen Erzählungen nachgesagt. Bitte, hier kann man das überprüfen und außerdem einiges sekundärliterarisches mitnehmen …
Stanislaw Lem – Erzählungen
Werner Berthel (Hrsg.)
Die phantastischen Erzählungen des Stanislaw Lem
Insel, Frankfurt/Main (1980), gebundene Ausgabe, 2. Auflage, 480 Seiten
ISBN 3458049223
Wer sonst als Franz Rottensteiner wäre prädestiniert Anmerkungen zur Rezeption Stanislaw Lems diesem Buch mitzugeben und auch ein Interview, das er mit dem Altmeister führte, findet Aufnahme.
Der Herausgeber steuert auch noch ein Nachwort bei mit dem Titel „Der Versuch, Erfahrungen zu vermitteln. Anmerkungen zum Werk von Stanislaw Lem“ bei.
Dazu ein interessantes Statement aus dem Buch:
… „Von alters her bildet die deutsche Sprache die Startplattform für Schriftsteller, die Kanditaten für den Weltruhm sind. Sie ist gewissermaßen die Quarantänestation, in der ihre Qualitäten einer Prüfung unterzogen werden. Die polnische Sprache – gaz im Gegenteil – erleichtert den Start in die Welt nicht, sondern erschwert ihn. Die deutsche ist ein TRampolin, vor allem für den Slawen.“
(Quelle: a.a.O. hinterer Unschlagflügel)
Darüber hinaus gibt es noch einen Bildteil mit einem Überblick über die Umschläge der ausländischen Ausgaben. Damit werden die wichtigsten Illustratoren vorgestellt.
Eine Bibliographie der Werke Lems bis 1980 vervollständigt das Buch …
Bibliotheca Universitas Phantastica #88 – Neues aus der Bibliothek-Sonntag, und trotzdem geht nichts weiter. Ich bin ein bisschen unzufrieden. Aber, für die neuen Andromeda Nachrichten hat's gelangt. Dazu ein paar Artikel aus dem Band über das 5. Robert-Kraft-Symposium und ein paar Artikel aus den AN. Was soll's, für gestern muss es reichen, schließlich ist ein Theaterbesuch auch nichts Schlechtes, oder? Heute ist auch noch ein Tag und ich werde euch die restliche Artikel noch nachreichen, versprochen …
Bibliotheca Universitas Phantastica #86 – Neues aus der Bibliothek-Ohh, schwieriger Tag - da reichte es nur zur Ergänzung um das letzte "NOVA" und um die Ergänzung bei den Götter- und Heldensagen von Pfisterer. Vor allem die Buchbeschreibungen mussten überarbeitet werden. Aber es steht ja wieder ein Wochenende vor der Türe. Da heißt es wieder ungehemmt schmökern und Bücher in die Bibliothek aufnehmen - hoffentlich, wenn ich nur nicht beim Schmökern hängen bleibe ---***seuftz***--- …
Bibliotheca Universitas Phantastica #84 – Neues aus der Bibliothek-Die Geschichte der Fiktionalität - Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen - schlicht, das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen. Eine interessante Reise in diesem Sammelband vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Gegenwart ist versprochen. Das alles neben einer Rezension zu "Vom Papyrus zum Internet" von letztens. Mit einem Wort - es ist angerichtet - viel Vergnügen …
Bibliotheca Universitas Phantastica #83 – Neues aus der Bibliothek-Gestern ging's in eine ganz andere Richtung als zuletzt. Eher in die Esoterik, aber doch mit Anklängen in die Phantastik. Der Taschen-Verlag bietet hier ganz besondere Gusto-Stückchen in der Bibliothek der Esoterik. Sehenswert und teilweise billiger als man glauben sollte. Keine Sekundärliteratur ist die neue Ausgabe von Klett-Cotta des Hobbits, aber sie ist entzückend und sollte daher auch in der Bibliothek gewürdigt werden. Genau so die Ausgabe des Taschen-Verlages mit Grimms und Anderses Märchen inklusive zweier Essays zu Märchen und deren Illustrationen. Alles in allem alles sehr schöne und interessante Bücher. Und sei es vielleicht auch nur für's Herz …
Bibliotheca Universitas Phantastica #82 – Neues aus der Bibliothek-Eine Dissertation zum Thema Architektur kann und will ich noch anbieten. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Daneben ein Buch, dass mit der verbreiteten Meinung aufräumt, dass von den Wissenschaften keine großen Erkenntnisse mehr zu erwarten sind. Dabei legt Ganteför, als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Lesbar, aber nicht unbestritten. Bei den Änderungen der Daten wurde sodann ein Buch zu Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction bearbeitet und eine Kleinigkeit, bei welcher der Text herausarbeitet, dass das Idyll bei Adorno nicht bloße Weltflucht ist, sondern als „Nicht-Ort“ (Utopie) fungiert, der die Mängel der bestehenden Realität spiegelt. Lassen wir es auf uns wirken …
Bibliotheca Universitas Phantastica #81 – Neues aus der Bibliothek-Es lässt sich vereinbaren: Bärlauch im Wald suchen und Bibliothek ergänzen - alles eine Frage der Organisation. Beides entspannend. Jedenfalls geht die Frage der Architektur in der Utopie (oder umgekehrt?) weiter. Bis auf zwei Titel, welche die Utopie grundsätzlich beleuchten, streifen alle anderen dieses Thema - mehr oder weniger. Das Gattungswerk von Hudde, das posthum erschienen ist, war mir bislang nicht bekannt - also eine absolute Bereicherung der Bibliothek. Für die "Geschichte der Utopie" habe ich einen Teilauszug digital im Netz aufgespürt und entsprechend verlinkt. Vielleicht gefällt er ja…
Bibliotheca Universitas Phantastica #80 – Neues aus der Bibliothek-Phuuu, das überrascht mich jetzt. Zum Thema Architektur und Utopie habe in mehr in der Bibliothek, als ich gerechnet hatte. Soviel, dass es bestimmt auch das nächste Mal noch Material für die Neuigkeiten gibt. Es gehört einfach aufgearbeitet. Dieses Mal z.B.: "Mikro-Utopien der Architektur", "Utopie zur bildenden Kunst und Architektur" und "Unheimliche Architektur" im Film. Daneben noch Glasarchitektur von Paul Scheerbart und einiges anderes an Änderungen der Eintragungen. Wochenende eben …
Bibliotheca Universitas Phantastica #79 – Neues aus der Bibliothek-Drei speziellere Bücher fanden gestern Eingang in die Bibliothek. Zunächst einmal eine Abhandlung zu Erhaltung und Verlust von Texten, einschließlich der Fragen von Fehlern, Fälschungen, Plagiaten, Übersetzung und Textwiederherstellung. Sehr interessant in Verbindung von Phantastik und Übersetzungen, auch wenn der Text eigentlich von antiken Klassikern handelt. Vieles lässt sich in die heutige Zeit übertragen. Dann ein Notizbuch von Fritz Lang inklusive dessen Transkription und einem Essay zum Notizbuch und der Person Fritz Lang. Zuletzt ein Buch über Automaten in Kunst und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Es werden auch "magische" Automaten behandelt und dies lässt sich sehr gut nach Fantasy und SF umlegen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag an dem das Lesen mehr Zeit in Anspruch nahm als die technische Aufnahme. Sehr schön und angenehm …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
Franz Rottensteiner, Autor, Herausgeber und Kritiker, hat in diesem Sammelband Rezessionen zu Romanen zusammengestellt, die über (aus damaliger Sicht) zukünftige Kriege erzählen…
Die Rezensionen umfassen Romane und Erzählungen welche zwischen 1871 und 1918 erschienen sind. Sie dokumentieren die Verfolgung bestimmter politischer Ziele damit. Sie wollten aufrütteln oder die Investitionen in militärische Rüstung verstärken, sie haben bestimmte Gegner im Auge oder propagieren den Revanchekrieg. Rottensteiner schöpft hieraus seinem umfangreichen Werk …
Die Schemata der Erzählungen sind meist ziemlich einfach und schablonenhaft und zeichnen sich nicht durch politisches Verständnis aus. Die Autoren sind keine scharfsinnigen Dichter, sondern zumeist Amateure. Die heutigen Zukunftskriegsgeschichten der Space Opera und der „military fiction“ haben keinen solchen konkreten Bezug, sie exerzieren Kriegsspiele im Weltall durch, ohne je auf die gegenwärtigen irdischen Politik zu rekurrieren. …
a.a.O., Vorwort, Seite 9f
Solcherart beschrieben, erwartet einem ein manchmal sehr skuril anmutendes Szenarion das aber auch faszinieren kann. Reflektiert ist es eine interessante Lektüre…
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Sonntag, und trotzdem geht nichts weiter. Ich bin ein bisschen unzufrieden. Aber, für die neuen Andromeda Nachrichten hat’s gelangt. Dazu ein paar Artikel aus dem Band über das 5. Robert-Kraft-Symposium und ein paar Artikel aus den AN. Was soll’s, für gestern muss es reichen, schließlich ist ein Theaterbesuch auch nichts Schlechtes, oder? Heute ist auch noch ein Tag und ich werde euch die restliche Artikel noch nachreichen, versprochen …
Ohh, schwieriger Tag – da reichte es nur zur Ergänzung um das letzte „NOVA“ und um die Ergänzung bei den Götter- und Heldensagen von Pfisterer. Vor allem die Buchbeschreibungen mussten überarbeitet werden. Aber es steht ja wieder ein Wochenende vor der Türe. Da heißt es wieder ungehemmt schmökern und Bücher in die Bibliothek aufnehmen – hoffentlich, wenn ich nur nicht beim Schmökern hängen bleibe —***seuftz***— …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.
Der vorliegende Sammelband enthält Rezensionen des bekannten österreichischen Autors, Herausgeber und Kritikers Dr. Franz Rottensteiner zu ausgewählten im Zeitraum von 1919 bis 1938 erschienenen deutschsprachigen Romanen und Erzählungen zum Themenbereich „Zukunftskrieg und Wiederauferstehung zu alter Macht“ …
Franz Rottensteiner – Revavche!
Franz Rottensteiner
Revanche!
Zukunftskrieg und Wiederaufstieg zu alter Macht im deutschsprachigen Zukunftsroman der Zwischenkriegszeit
DvR, Lüneburg (2019), Taschenbuch, 232 Seiten
ISBN 9783945807460
In der Science-Fiction ist der Krieg allgegenwärtig, in den deutschen Zukunftskriegsromanen, wie sie vor allem in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg häufig waren, wird der Krieg in bestimmter politischer Absicht thematisiert, etwa in der Hinsicht, dass der eigene Staat für drohende Konflikte nicht gerüstet sei. Gegenüber England nicht zur See, gegenüber Frankreich zu Land. Diese beiden Länder wurden als Hauptfeinde in künftigen Auseinandersetzungen gesehen. Die meisten dieser Romane verfolgten eine eindeutige Tendenz, manche waren mit beträchtlicher Sachkenntnis geschrieben. […] Es ist schwer abzuschätzen, welchen Einfluss die SF der Weimarer Zeit wirklich hatte. Viele Bücher und Broschüren wurden zweifellos massenhaft verbreitet, besonders die der Rechten, andere hatten nur winzige Auflagen, erschienen in obskuren Verlagen und fanden kaum Verbreitung. Viele wurden entweder bald nach Erscheinen beschlagnahmt oder später von den Nazis verboten und fast restlos vernichtet. Die Untersuchung Fishers zeigt, dass die Trivialliteratur weniger eine formende Kraft der öffentlichen Meinung und der Zukunft ist als ein Indikator dafür, was große Teile der Bevölkerung empfinden, was sie bewegt, was sie fürchten oder sich für die Zukunft erhoffen oder ersehnen. Sie zeigt auch den Mangel an echtem Verständnis für die wahren Kräfte, die ihr Schicksal gestalten. An ihre Stelle treten romantisierte und idealisierte Wunschvorstellungen, in denen sich dumpf empfundene Sehnsüchte niederschlagen. …
[Medienhinweis] #251: „The Book“ – thebook.de(Mittwoch, 15 Januar 2025)-Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Bibliotheca Universitas Phantastica #88 – Neues aus der Bibliothek-Sonntag, und trotzdem geht nichts weiter. Ich bin ein bisschen unzufrieden. Aber, für die neuen Andromeda Nachrichten hat's gelangt. Dazu ein paar Artikel aus dem Band über das 5. Robert-Kraft-Symposium und ein paar Artikel aus den AN. Was soll's, für gestern muss es reichen, schließlich ist ein Theaterbesuch auch nichts Schlechtes, oder? Heute ist auch noch ein Tag und ich werde euch die restliche Artikel noch nachreichen, versprochen …
Bibliotheca Universitas Phantastica #86 – Neues aus der Bibliothek-Ohh, schwieriger Tag - da reichte es nur zur Ergänzung um das letzte "NOVA" und um die Ergänzung bei den Götter- und Heldensagen von Pfisterer. Vor allem die Buchbeschreibungen mussten überarbeitet werden. Aber es steht ja wieder ein Wochenende vor der Türe. Da heißt es wieder ungehemmt schmökern und Bücher in die Bibliothek aufnehmen - hoffentlich, wenn ich nur nicht beim Schmökern hängen bleibe ---***seuftz***--- …
Bibliotheca Universitas Phantastica #84 – Neues aus der Bibliothek-Die Geschichte der Fiktionalität - Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen - schlicht, das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen. Eine interessante Reise in diesem Sammelband vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Gegenwart ist versprochen. Das alles neben einer Rezension zu "Vom Papyrus zum Internet" von letztens. Mit einem Wort - es ist angerichtet - viel Vergnügen …
Bibliotheca Universitas Phantastica #83 – Neues aus der Bibliothek-Gestern ging's in eine ganz andere Richtung als zuletzt. Eher in die Esoterik, aber doch mit Anklängen in die Phantastik. Der Taschen-Verlag bietet hier ganz besondere Gusto-Stückchen in der Bibliothek der Esoterik. Sehenswert und teilweise billiger als man glauben sollte. Keine Sekundärliteratur ist die neue Ausgabe von Klett-Cotta des Hobbits, aber sie ist entzückend und sollte daher auch in der Bibliothek gewürdigt werden. Genau so die Ausgabe des Taschen-Verlages mit Grimms und Anderses Märchen inklusive zweier Essays zu Märchen und deren Illustrationen. Alles in allem alles sehr schöne und interessante Bücher. Und sei es vielleicht auch nur für's Herz …
Bibliotheca Universitas Phantastica #82 – Neues aus der Bibliothek-Eine Dissertation zum Thema Architektur kann und will ich noch anbieten. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Daneben ein Buch, dass mit der verbreiteten Meinung aufräumt, dass von den Wissenschaften keine großen Erkenntnisse mehr zu erwarten sind. Dabei legt Ganteför, als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Lesbar, aber nicht unbestritten. Bei den Änderungen der Daten wurde sodann ein Buch zu Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction bearbeitet und eine Kleinigkeit, bei welcher der Text herausarbeitet, dass das Idyll bei Adorno nicht bloße Weltflucht ist, sondern als „Nicht-Ort“ (Utopie) fungiert, der die Mängel der bestehenden Realität spiegelt. Lassen wir es auf uns wirken …
Bibliotheca Universitas Phantastica #81 – Neues aus der Bibliothek-Es lässt sich vereinbaren: Bärlauch im Wald suchen und Bibliothek ergänzen - alles eine Frage der Organisation. Beides entspannend. Jedenfalls geht die Frage der Architektur in der Utopie (oder umgekehrt?) weiter. Bis auf zwei Titel, welche die Utopie grundsätzlich beleuchten, streifen alle anderen dieses Thema - mehr oder weniger. Das Gattungswerk von Hudde, das posthum erschienen ist, war mir bislang nicht bekannt - also eine absolute Bereicherung der Bibliothek. Für die "Geschichte der Utopie" habe ich einen Teilauszug digital im Netz aufgespürt und entsprechend verlinkt. Vielleicht gefällt er ja…
Bibliotheca Universitas Phantastica #80 – Neues aus der Bibliothek-Phuuu, das überrascht mich jetzt. Zum Thema Architektur und Utopie habe in mehr in der Bibliothek, als ich gerechnet hatte. Soviel, dass es bestimmt auch das nächste Mal noch Material für die Neuigkeiten gibt. Es gehört einfach aufgearbeitet. Dieses Mal z.B.: "Mikro-Utopien der Architektur", "Utopie zur bildenden Kunst und Architektur" und "Unheimliche Architektur" im Film. Daneben noch Glasarchitektur von Paul Scheerbart und einiges anderes an Änderungen der Eintragungen. Wochenende eben …
Bibliotheca Universitas Phantastica #79 – Neues aus der Bibliothek-Drei speziellere Bücher fanden gestern Eingang in die Bibliothek. Zunächst einmal eine Abhandlung zu Erhaltung und Verlust von Texten, einschließlich der Fragen von Fehlern, Fälschungen, Plagiaten, Übersetzung und Textwiederherstellung. Sehr interessant in Verbindung von Phantastik und Übersetzungen, auch wenn der Text eigentlich von antiken Klassikern handelt. Vieles lässt sich in die heutige Zeit übertragen. Dann ein Notizbuch von Fritz Lang inklusive dessen Transkription und einem Essay zum Notizbuch und der Person Fritz Lang. Zuletzt ein Buch über Automaten in Kunst und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Es werden auch "magische" Automaten behandelt und dies lässt sich sehr gut nach Fantasy und SF umlegen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag an dem das Lesen mehr Zeit in Anspruch nahm als die technische Aufnahme. Sehr schön und angenehm …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.