am 16.März 2026
Neuzugänge:

(2010). Dissertation/Philosophie
Abstract: Die Arbeit befasst sich intensiv mit dem Werk des Architekten und Stadtplaners Ludwig Hilberseim (1885–1967) und analysiert dieses durch das theoretische Prisma des „Unheimlichen“. Als Zentrales Thema untersucht Faschingeder, wie Hilberseimers radikale Entwürfe für die moderne Großstadt (insbesondere seine „Hochhausstadt“ von 1924) eine Ästhetik des Unheimlichen evozieren. Er stellt die These auf, dass die absolute Rationalität und Monotonie dieser Entwürfe nicht nur funktional, sondern auch als bewusster Ausdruck einer urbanen Krise zu verstehen sind. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Sie ist ist in mehrere Teile gegliedert, die von der historischen Herleitung des Unheimlichen in der Architektur bis zur detaillierten Analyse von Hilberseimers Planungskonzepten und deren Rezeption reichen. In Fachkreisen wird die Arbeit als Beitrag zur Erforschung der klassischen Moderne und zur Theorie der urbanen Ästhetik wahrgenommen. Sie gilt als eine der profiliertesten Untersuchungen, die Hilberseimers Werk nicht nur als „gescheiterte Utopie“, sondern als vielschichtige kulturelle Vision interpretiert. Besonders hervorgehoben wird die interdisziplinäre Herangehensweise, die Architekturgeschichte mit Kulturwissenschaften verbindet. …
Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Dissertation, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Unheimlich->, Unheimlich->Stadt, {04.1} Bestand/Digital

Erlebnis Wissenschaft (2016), Wiley-VCH Verlag
Abstract: Der Physiker Gerd Ganteför untersucht , welche technologischen Visionen aus der Science-Fiction tatsächlich wissenschaftlich plausibel sind. Ganteför strukturiert das Buch in elf Kapiteln, in denen er die Grenzen der heutigen Naturwissenschaften auslotet und spekuliert, wie weit sich diese in Zukunft verschieben könnten. Zu den zentralen Themen gehören: – Die Realisierbarkeit von Zeitreisen, Warp-Antrieben und der Besiedlung ferner Planeten. – Das Potenzial winzigster Maschinen und neuer Materialien, für die Ganteför bereits Auszeichnungen erhalten hat. – Eine Analyse der physikalischen Grundlagen unserer Energieversorgung und der klimatischen Herausforderungen aus einem interdisziplinären Blickwinkel. – Die Zukunft der menschlichen Biologie, Künstliche Intelligenz und die Frage, ob wir unsere eigene Evolution steuern werden. Die Kritiken zum Buch heben vor allem Ganteförs Fortschrittsoptimismus und seine Fähigkeit hervor, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. Das Buch wird als gut lesbar und anschaulich gelobt, da es bewusst kurz gehalten ist, um auch Laien einen Zugang zu ermöglichen. Als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) legt Ganteför Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Einige Rezensenten bemerken „Ungereimtheiten“ zu Beginn des Buches oder stehen seinem starken Fokus auf technologische Lösungen (besonders im Bereich Klima) skeptisch gegenüber. Fazit der Kritik: Es gilt als Werk für Leser, die sich für die Schnittstelle zwischen aktueller Forschung und futuristischen Visionen interessieren, ohne in reine Fantasie abzugleiten. …
Tags: Realität(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Wissen(s)->, {04.0} Bestand/Papier
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

AndroSF-Science-Fiction und rechte Populärkultur 54 (2016), M. Haitel, H. Ritter, J. Rüsterer, D. Spreen, L. Bauer (Hrsg.), p.machinery
Abstract: Es ist paradox: Wohl niemand kann sich der Faszination der Vergangenheit entziehen – und gleichzeitig wird sie in den seltensten Fällen ungebrochen reflektiert. Der Nationalsozialismus bzw. seine Manifestation in der deutschen Geschichte ist nicht nur ein weltpolitisches Phänomen 1933-45, dessen mahnende Reflexion heute wesentlicher Bestandteil des bundesdeutschen Erinnerungsnarrativs ist. Die völkischen, faschistischen und nationalsozialistischen Diskurse und Gesellschaftsentwürfe selbst und ihre post-faschistischen Wiedergänger haben eine populärkulturelle Dimension: Es zieht sich ein roter Faden von den völkischen Utopien zur Selbstästhetisierung der faschistischen Diktaturen in Europa – und von diesen zu den modernen rechtskonservativen bis rechtsradikalen Epigonen, die sich im Rahmen des verfassungsrechtlich Möglichen aus beider Zeichen- und Mythenvorrat bedienen. Einmal mehr erweist sich die fantastische Literatur als Seismograf gesamtkultureller Zusammenhänge, finden das psychologische Spiel mit Archetypen der Fantasy und die allegorische Qualität der Science-Fiction als Ideenliteratur zu großer Wirkung zusammen. Deshalb gilt gerade für diesen literarischen Bereich in besonderem Maße: Ob affirmative faschistoide Allmachtsfantasie, weER – ltanschaulich taubstumme Naziästhetik im Actionfilm oder geschliffene Satire – die Verarbeitung von totalitär-nationalsozialistischen Versatzstücken in der Popkultur bedarf dringend der Decodierung, damit der Umgang mit der Zeitgeschichte differenziert erfolgt. Das ist auch die Intention dieses Buches: Diesem tumben Raunen sollen ein paar helle Beiklänge beigemischt werden, in die braunverdunkelten Geister ein kleines Flämmchen der Aufklärung getragen werden. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Der Inhalt: Wenn’s doch nur um Julius Caesar ginge. Vorwort Hermann Ritter: Die geheime Weltregierung tagt in Tibet Johannes Rüster: Ein Volk, ein Reich und|oder ein Führer? Von der Faszination nationalsozialistischer Alternativwelten Dierk Spreen: Rechtsextreme Populärkultur. Zum mediensoziologischen und medienethischen Verständnis der Print-Science-Fiction-Serie Stahlfront Das Titelbild basiert auf einem Motiv von Lothar Bauer.
Tags: Epoche(n)->Drittes Reich, Nationalsozialismus, Popul(ar/är)->-kultur, Recht(e/s)->-extremismus, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.1.1} Bestand/Digital/Kindle, {04.2} Bestand/Papier+Digital, {09.1} im Verkauf / Blog
Bildbruch-Beobachtungen an Metaphern: Utopie und IdyllBildbruch 2022/04 2022/04 (2022), Bildbruch: 171–179
Tags: Person->, Person->Adorno, Person->Mörike, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Klein-, Utopie(n)->
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