Schlagwort: Mittelerde

Tolkinenesis #2 – J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum

Neue Pfade wollen endeckt und Räteln und Andeutung auf die Spur gekommen sein. Eine Betrachtung von Macht und Phantasie schließt an. Mittelerde und die Wirklichkeit wollen erforscht sein. Da ist der Intellekt manchmal schon gefragt und gefordert. 🙂 …


Oliver D. Bidlo - Mythos Mittelerde
Oliver D. Bidlo – Mythos Mittelerde

Oliver D. Bidlo
Mythos Mittelerde
Über Hobbits, Helden und Geschichte in Tolkiens Werk
Oldib, Essen(2012), Taschenbuch, 160 Seiten
ISBN 9783939556329

Diese Verlagsausgabe enthält, im Vergleich zur Ausgabe von 2002, neue Aspekte, ein neues Kapitel, Ergänzungen und Erweiterungen und gleichzeitig wurden Textfehler behoben.

Taucht man ein in Tolkiens Werk, begegnet man einer vielgestaltigen Welt, die neben ihrem unterhaltenden Charakter auch allerlei Geheimnisse, Mythen, Anspielungen und Rätsel verborgen hält, die Tolkien in seine Texte hineingelegt hat.

Ein Beispiel hierfür ist Tolkiens Verwendung von Zahlen, welche nicht immer willkürlich von ihm ausgewählt wurden, sondern auf weitere bedeutungsträchtige Geschichten verweisen …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 7.99 EUR, größter Preis: 41.75 EUR, Mittelwert: 14.00 EUR

 

 

 


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Die Sache mit den Proletariern …

Wie schon einige Zeit zuvor angesprochen stellen Paul Ferstl und Thomas Walach in  der Einleitung von Fantasy Studies folgende Frage:

Das grosse Mittelerde-Lexikon

Zitat:“ … Sind nicht  – wenn überhaupt jemand – die Orks das Proletriat Mittelerdes, das nur noch aus seiner Abhängigkeit befreit werden müsste und stattdessen aus der Sicht von kleinbürgerlichen oder aristokratischen Reaktionären verteufelt wird? …„

Ich denke, die beiden gehen da mit dem Wort „Proletariat“ etwas zu schmissig (sorgos) um. Siehen wir uns einmal die WIKIPEDIA zu diesem Thema an: Continue reading „Die Sache mit den Proletariern …“ →

Der unbekannte Dominik und Mittelerde

Gestern sind noch zwei Bücher eingelaufen, auf die ich schon länger gewartet habe.

  1. Der unbekante Dominik von Detlef Münch
  2. Mittelerde und das 21. Jahrhundert

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C.S. Heel: Tolkiens Reise nach Mittelerde

 

Tolkiens Reise nach Mittelerde
Cover-Ansicht

Dieses Buch hätte ich mir schon vor dreissig Jahren gewünscht. Eine herrliche Zusammenfassung von Tolkiens Biographie und seinen Büchern, samt Angabe von historischen, literarischen und biographischen Quellen. Kann ich nur empfehlen, wenn man einen guten Überblick gewinnen will. Daneben ist es auch sehr schön gestaltet und macht sich gut in der Bibliothek. Das in einigen wenigen Fällen das Lektorat grob geschlampt hat – schade.

J.R.R. Tolkien – kaum ein Autor hat einen solchen Kultstatus erreicht, seine Werke und die darin geschaffenen Welten fesseln Generationen. Sehen wir unberührte Hügellandschaften, denken wir an das Auenland. Färben sich die Blätter im Herbst golden, erinnert uns dies an Lothlorien. Und der Ruf der Möwen entführt uns in Gedanken in die „Unsterblichen Lande“.
Tolkiens Mittelerde begegnet uns als eine alte Welt, die uns auf unbestimmte Weise vertraut ist. Christpher Snyder entführt den Leser auf Tolkiens Reise nach Mittelerde und entühllt die historischen, literarischen und biographischen Quellen seiner Inspiration – von den nordischen Mythen und Sprachen über das europäische Mittelalter bis zu den Einflüssen der Inklings und C.S. Lewis‘.

(Quelle: Amazon Artikelbeschreibung)

 

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Heel; Auflage: 1 (9. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868528261
  • ISBN-13: 978-3868528268
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 3 x 23,2 cm

 

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 7850 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: HEEL Verlag; Auflage: 1 (28. April 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00JZQ2BUC
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert

 

 

Guido Schwarz: Jungfrauen im Nachthemd – Blonde Krieger aus dem Westen

Jungfrauen im Nachdhemd
Cover-Ansicht

Eine motivpsychologisch-kritische Analyse von J.R.R. Tolkiens Mythologie und Weltbild.

Habe ich soeben, überraschender Weise, in den Tiefen meiner Bibliothek vorgefunden. Klappentext:

„Bei einer motivpsychologischen Analyse von J.R.R. Tolkiens Büchern wird schnell deutlich, dass der Autor des „Herr der Ringe“ nicht nur ein hervorragender Fantasy-Schreiber, sondern auch ein Mensch mit einer zutiefst faschistoiden Ideologie war: sein Frauen-, Männer- und Rassenbild lassen keinen anderen Schluss zu, auch wenn dies auf den ersten Blick weit hergeholt erscheint und den Jubelrufen rund um Tolkien widerspricht. Guido Schwarz legt neben den hermeneutischen Grund- lagen die Mythologie sowie das Weltbild des erfolgreichsten Autors des 20. Jhd. offen und analysiert „Mittelerde“ bis ins Detail – ein Muss für alle Tolkien-Fans, die einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen wollen. Obwohl auf den ersten Blick eine Kritik an Tolkien, stellt das Buch durch seinen gesellschaftskritischen Ansatz den Leser vor die Notwendigkeit, sein eigenes Weltbild kritisch unter die Lupe zu nehmen: der „Faschismus für den Hausgebrauch“ ist auch in der heutigen Zeit ein Phänomen, das ebensowenig verleugnet werden sollte, wie die dunkle Seite in Tolkiens Geschichten. Die humorvoll-provokant geschriebene Analyse zerstört nicht Tolkien, sondern die Blauäugigkeit unkritischer Lektüre.„

  • Taschenbuch: 190 Seiten
  • Verlag: Königshausen u. Neumann (16. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826026195
  • ISBN-13: 978-3826026195
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 2,3 x 23,6 cm

Na mal sehen, was sich da in meine innerste Festung eingeschlichen hat … 🙂