Schlagwort: utopischer Roman

Science Fiction #41 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, 1976, Heft 12

Das Original gefunden …

Wer lange sucht, wird endlich fündig. So auch in diesem Fall. „Mauserung einer Gattung. Utopische Literatur eines Jahrzehnts“ war mir bis jetzt nur über Rottensteiners „Quarber Merkur, Nr. 48“ zugänglich. Jetzt habe ich auch das Original verortet und in meiner Bibliothek …


Der Ursprungstext befindet sich in „Neue deutsche Literatur, Heft 12, 1976, derzeit nur im Konvolut zwischen 40,00 und 60,00 Euro erhältlich (siehe weiterführende Links) …

… Ich sage das, weil ich nicht zu jenen Skeptikern gehöre, die da mit etwas einäugigem Blick auf westliche Verfallserscheinungen meinen, mit dem Ende der Utopie als Kursweiser des gesellschaftlichen Fortschritts sei auch das Ende der utopischen  Literatur in Sicht. Das sind inzwischen zwei völlig verschiedene Pferde, die ganz und gar nicht am selben Karren ziehen. …

Konklusio, Seite 153

Da dieser Artikel das eine oder andere Mal in den Quellennachweisen aufscheint, war es mir doch wichtig, das Original einzusehen

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik
  • Neue deutsche Literatur, Jhrg. 1976, Heft 12
  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin (1976)
  • Heft, broschiert
  • Magazin
  • 176 Seiten

Preisangaben Eurobuch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Jahresinhaltsübersicht 1976
    • [Artikel] „Neue Deutsche Literatur“ in der WIKIPEDIA

      Die Neue Deutsche Literatur (NDL), später neue deutsche literatur (ndl), war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. …

      Auszug Artikel

  • [Artikel] Heinz Entner in der WIKIPEDIA

Heinz Entner (* 27. Oktober 1932 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 6. Juli 2011 in Gelbensande) war ein deutscher Philologe. …

_Zitatanmerkung_

  • [Download] „Quarber Merkur, Nr. 48“, Auszug „Mauserung einer Gattung“

    1966, vor Zehn Jähren also, erschien‘ ein utopischer Roman, der die literarische Szene auf diesem Gebiet bei uns entscheidend veränderte. Oder vielleicht sollte ich vorsichtiger formulieren: Der signalisierte, wie, sehr Veränderungen in dieser Art Literatur an der Zeit waren und in welche Richtung sie führen konnten. …

    Auszug Seite 26

siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Science Fiction #23 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Erfindung der Zukunft in der Literatur

Zum Standardwerk hat’s nicht ganz gereicht …

Die Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans, oder auch der deutschsprachigen Science Fiction, ist eine spannende Sache. Von 1900 bis in unsere Zeit gibt es eine ununterbrochene Tradition, die durch dieses Buch beleuchtet wird …


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Hans Esselborn

Die Erfindung der Zukunft in der Literatur

Vom technisch-utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction

Köngshausen & Neumann, Würzburg (2019), broschiert, 428 Seiten

ISBN 9783826062612

Ein dringend notwendiges Buch, dass Esselborn hier präsentiert. Bisher gab es keine umfassend dargestellt Geschichte der deutschen Science Fiction und mit diesem Buch wird diese Lücke geschlossen.

… Das Buch führt den Leser von den Vorläufern im 17. Jahrhundert, den Anfängen der Science Fiction bei Jules Verne, H. G. Wells, Kurd Laßwitz und der amerikanischen Pulp Fiction über die anglophonen Einflüsse nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart der deutschen Science Fiction, geprägt von Kybernetik, Pop und Postmoderne. Ein Überblick über die Konturen der Gattung, typische Merkmale und Themen ergänzt das Gesamtbild. …

a.a.O., Auszug Seite 11-12

Es wird ihm zwar bereits vorgehalten, dass durch das Fehlen der Darstellung von Autorinnen , das eigene „Vorhaben des Autors, die „Spannbreite“ deutscher Science-Fiction vor den Lesenden zu entfalten“, fehlgeschlagen ist. Ein gewisser Grundstein ist aber gelegt und darauf aufbauend, kann der Literaturbetrieb weiter an der Gesamtdarstellung arbeiten. Ein großes, sehr großes Stück hat Esselborn bereits bereitgestellt …

Antiquarisch:weiterführende Links::

Kleinster Preis: 30.69 EUR, größter Preis: 59.71 EUR, Mittelwert: 39.80 EUR

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  • [Rezension] Maskulin(istisch)er Tunnelblick – Hans Esselborn hat eine einseitige Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans geschrieben-von Rolf Löchel

  • [Biographisches] Rolf Löchel sekundärliterarisch sehr interessant

  • [Biographisches] Hans Esselborn auf wikipedia.de

siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


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Science Fiction #21 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, Nr. 1/1970

Die „Neue Deutsche Literatur“ war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. Sie enthielt auch sekundärliterarisches Material zur Phantastik …


Neue Deutsche Literatur 1970/1Neue Deutsche Literatur 1970/1
Neue Deutsche Literatur 1970/1

Werner Neubert (Chefredakteur)
Neue Deutsche Literatur, 18. Jhrg., Heft 1, Jänner 1970
Deutscher Schriftstellerverband
ISSN: 0028-3150

Im Besonderen interessiert uns hier der sekundärliterarische Artikel auf Seite 154  –  „Wie utopisch ist der utopische Roman“ von Heinz Entner.

Heinz Entner sinniert über „Wie utopisch ist der utopische Roman“ – natürlich hier  in erster Linie in Bezug auf die Literatur in der DDR .

Nach seinen Ausführungen sind die meisten Urteile über diese Sparte der „Unterhaltungsliteratur“ Vorurteile und die Bücher dieses Genres wurden  in erster Linie von jungen Lesern so nachverlangt, dass  das Angebot und Nachfrage weit auseinanderklafften. Die Verlage baten darauf hinzuweisen, dass Rezensionen keine Werbung für das jeweilige Buch darstellten und darauf, dass das Buch bei Erscheinen der Rezension höchst wahrscheinlich bereits nicht mehr im Buchhandel erhältlich wäre.

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