Risse im Fundament der Wirklichkeit – Was genau macht eigentlich Angst?
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Döll, Dr. Emil
Das Schicksal aller Utopien
oder socialen Charlatanerien
und das verstandesgemäss Reformatorische
C. G. Naumann, Leipzig (1897)

am 1. Juli bis 3. Juli 2026
MDr. Frank Weinreich hat zunächst einmal eine Tonaufnahme zu „King in Mordor“ veröffentlicht. Im Blog wird diese Aufnahme auch von einem entsprechenden Text begleitet. Eine Übersetzung von Chauncey Brewster Tinkers „The Translations of Beowulf: Critical Bibliography“ wurde ebenfalls aufgenommen. Hier stehen jetzt sowohl das Original, als auch die deutsche Übersetzung in der Bibliothek. Ein ganz altes Stück ist dann noch „Das Schicksal aller Utopien…“ von Dr. Emil Döll. In seiner Schrift von 1897 attackiert der Wirtschaftswissenschaftler „Zukunftsmalereien“ als realitätsfern – und fordert stattdessen „verstandesgemäße“ Reformen. Dies alles neben drei kleinen Änderungen bei „Phantastischer Literatur 86„, „The Making of Independence Day“ und einem „Interview mit Stephen King„. Das war’s – für heute…

(1897), Naumann
Abstract: Utopien sind für Emil Döll keine harmlosen Gedankenspiele, sondern gefährliche Heilsversprechen. In seiner Schrift von 1897 attackiert der Wirtschaftswissenschaftler „Zukunftsmalereien“ als realitätsfern – und fordert stattdessen „verstandesgemäße“ Reformen. Eine textnahe Lektüre zeigt, wie sehr Döll seine Zeit als Übergangsepoche begreift: wissenschaftlicher Fortschrittsglaube, soziale Spannungen und massenwirksame Ideologien bilden den Resonanzraum seiner Polemik. …
Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->-diskurs, Utopie(n)->-theorie, {04.2} Bestand/Papier+Digital

Abstract: „The Translations of Beowulf: A Critical Bibliography“ von Chauncey Brewster Tinker ist eine kritische Publikation, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Im Mittelpunkt dieses Werks steht eine historische und bibliografische Analyse der verschiedenen Übersetzungen des altenglischen Epos „Beowulf“, von den frühen Interpretationen bis zur Zeit, als Tinker das Werk verfasste. Es dient als Quelle für Wissenschaftler und Liebhaber der angelsächsischen Literatur und beschreibt detailliert die Entwicklung und Bedeutung der verschiedenen Übersetzungen sowie deren jeweiligen Einfluss auf das Verständnis des Originaltextes. Zu Beginn des Bandes umreißt der Autor seine Absicht, eine umfassende Übersicht über alle Übersetzungen von „Beowulf“ zu erstellen, beginnend mit Sharon Turners frühem Werk aus dem Jahr 1805 bis hin zu den nachfolgenden Übersetzern. Tinker hebt die Unterschiede in der Textinterpretation, den Kontext, in dem die Übersetzungen entstanden, sowie die kritische Rezeption dieser Werke hervor und beleuchtet dabei die Unterschiede hinsichtlich literarischem Wert und Genauigkeit. Die ersten Kapitel enthalten Ausführungen zur Geschichte des Manuskripts, zu früheren Herausgebern und dazu, wie verschiedene Übersetzungen sowohl die kulturellen als auch die wissenschaftlichen Werte ihrer jeweiligen Zeit widerspiegeln. Letztendlich zielt Tinker darauf ab, eine wertvolle Referenz für diejenigen zu bieten, die sich mit dem Gedicht und seinen Übersetzungen beschäftigen, und dabei sowohl deren textliche Treue als auch ihre literarischen Qualitäten zu bewerten. (Dies ist eine automatisch generierte Zusammenfassung. …
Tags: Epos/Epen->, Epos/Epen->englische, Held(en)->, Held(en)->-figuren, Heroes in literature — Bibliography, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Beowulf, Monster->, Monster->epische, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital, Übersetzung(en)->, Übersetzung(en)->Eigen-

(2026)
Abstract: Der König des Horrors über das Genre und dessen Konservativismus
Science Fiction Times (152): Science Fiction Times, 1982, Jg. 24, Nr. 2Science Fiction Times 1982/02 (1982), Unbekannt (Hrsg.), Eulenhof Verlag Ehrhardt Heinold: 4–6
Tags: Person->King, Stephen, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

(1996), VGS Verlagsellschaft
Tags: Film(e)->, Film(e)->Making of, Independence Day, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

Phantastische Literatur 72044 (1986), Bastei Lübbe
Abstract: Eine Sammlung von Erzählungen der phantastischen Literatur – aktuelle Lesetrends, neue autoren und wiederentdeckte Klassiker. Das im fünften Jahr erscheinende Anthologiewerk hat inzwischen bei den Phantastik-Freunden seinen festen Platz gefunden.
Tags: Mitchison, Naomi, Person->Benson, E. F., Person->Bester, Alfred, Person->Campbell, Ramsey, Person->Harrison, M. John, Person->King, Stephen, Person->Leiber, Fritz, Smith, Clark Ashton, Williams, Charles, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
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Die letzten Artikel:

Durch den kürzlichen Erwerb einer Neuausgabe von „Beowulf“ in der Fassung von Karl Simrock ergaben sich für mich einge Fragen, die ich in einem kleinen Essay aufzuarbeiten versuchte. Das Ergebnis möchte ich hier vorstellen. Dieses Essay diente als Vorlage für den letzten Beitrag …
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Der Beitrag zeigt, wie das altenglische Epos Beowulf im deutschsprachigen Raum seit dem 19. Jahrhundert rezipiert wurde – und warum es gerade für Fantastik und Phantastik anschlussfähig blieb. Im Zentrum stehen Übersetzung und kulturelles Framing (besonders Karl Simrocks Fassung von 1859), die ideologisch umkämpften Lesarten im frühen 20. Jahrhundert sowie die Entnationalisierung und Genre-Ausdifferenzierung nach 1945. Ein Vergleich deutschsprachiger Fantastik-Traditionen mit internationaler (vor allem anglophoner) Fantasy macht sichtbar, wie unterschiedliche Begriffs- und Marktlogiken den Stoff entweder als „Herkunftserzählung“ oder als frei kombinierbares Motivreservoir behandeln. Am Ende werden drei Motive – Held, Monster, Drache – als Funktionskerne beschrieben, über die ein mittelalterlicher Text in moderne Fantastik übergeht. …