Begleitende Literatur zur Phantastik #36: Die letzte Reise des Odysseus

 
Vorträge und Essays 1978-1982

Jorge Luis Borges ist mit seiner Magie ein Fixpunkt meiner Lesetätigkeit. Neu in meiner Bibliothek ist das Buch mit seinen letzten Essays und Vorträgen. …


In drei Abschnitten finden sich 22 Essays und Vorträge von Borges über Dinge, die ihn in seinen letzten Jahren – nein eigentlich sein ganzes Leben lang – beschäftigt haben. Mir persönlich gefallen sowohl „Das Buch“, „Die Kriminalgeschichte“ und „Die Zeit“ am aller Besten.

Wenn wir ein altes Buch lesen, so ist es, als läsen wir die gesamte Zeit, die seit dem Tag seiner Niederschrift verstrichen ist. Deshalb ziemt es sich, den Buchkult beizubehalten. Das Buch mag voller Errata stecken, aber das Buch birgt immer noch etwas Heiliges, etwas Göttliches; nicht im abergläubischen Sinn, sondern insofern, als wir wünschen, in ihm Glück zu finden oder Weisheit. …

Auszug 'Das Buch', Seite 22

Das ist doch mal eine Aussage in Zeiten wie heutzutage, wo das Buch immer mehr an Bedeutung zu verlieren droht …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jorge Luis Borges / Gisbert Haefs, Fritz Arnold (Hrsg.)
  • Die letzte Reise des Odysseus
  • Vorträge und Essays 1978-1982
  • Fischer Taschenbuch, Frankfurt/Main (1992)
  • Jorge Luis Borges, Werke in 20 Bänden, Band 16
  • Taschenbuch
  • 3. Auflage, März 2006
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783596105922

Kleinster Preis: € 1,99, größter Preis: € 18,11, Mittelwert: € 8,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Jorge Luis Borges in der WIKIPEDIA

Jorge Francisco Isidoro Luis Borges Acevedo [ˈxorxe ˈlwis ˈβorxes] (Speaker Icon.svg audio) (* 24. August 1899 in Buenos Aires; † 14. Juni 1986 in Genf) war ein argentinischer Schriftsteller und Bibliothekar. Borges verfasste eine Vielzahl phantastischer Erzählungen und Gedichte und gilt als Mitbegründer des Magischen Realismus. […] Auszug Artikel


  • [Zitate] 20 wundervolle Zitate von Jorge Luis Borges – gedankenwelt.de

    Jorge Luis Borges hat der Welt in seinen vielen Werke zahlreiche wundervolle Sätze hinterlassen. Dieser argentinische Schriftsteller raubt uns mit seinen Werken noch heute den Atem, und das wird er auch in Zukunft tun, da seine Veröffentlichungen einfach zeitlos sind. […] Auszug Artikel


  • [Rezension] Zusammenfassung von Fiktionen, Erzählungen 1939–1944, Jorge Luis Borges, Buenos Aires, 1944

Warum dicke Romane schreiben, wenn man alles, was man sagen möchte, in wenigen Minuten mündlich darlegen kann, fragt Jorge Luis Borges im Vorwort zu seinem 1944 erschienenen Erzählband Fiktionen. Programmatisch kündigt er an, seine Texte seien nur Kommentare zu fiktiven Büchern. […] Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

Begleitende Literatur zur Phantastik #35: Mythos in mythenloser Gesellschaft

 
Das Paradigma Roms…

Ein nicht ganz billiges Vergnügen hat meinen Schreibtisch mit Beschlag belegt, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Nachdem mir das Buch schon einige Male in den Quellenangaben verschiedenster Bücher untergekommen ist, habe ich einfach mit „Augen zu“ bei nächstbester Gelegenheit zugeschlagen. …


Nun, es ist, abgesehen von den fremdsprachigen Beiträgen, keine leichte Kost. Aber was will man von einem wissenschaftlichen Werk anlässlich eines Kolloquiums auch erwarten? Nichtsdestotrotz kann man vom Inhalt auch als wissenschaftlicher Laie profitieren. Erstens wäre da zum Beispiel Walter Burkerts Beitrag über Mythos – Begriff, Struktur, Funktionen“, welcher die Grundlagen zu verstehen hilft. Zum Zweiten wäre da dann noch ein Beitrag von Lutz Röhrich mit dem Titel „Märchen und Mythen“. Interessanterweise gehts darin auch um die Gestalt des Drachen der ein deutliches Beispiel für Wandel und Konstanz einer Märchenfigur abgibt …

Wenn Mythos und Märchen nicht solche Modelle zur Lösung von Problemen repräsentieren würden, hätten sie nicht diese Durchschlagskraft über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende gehabt. Nur was wichtig ist und Menschen irgendwie berührt, wird weitererzählt. Das gilt sowohl für Märchen wie auch für Mythen. …

Auszug 'Märchen und Mythen', Seite 394

Die übrigen Beiträge sind aus dem Inhaltsverzeichnis (siehe Abbildungen) zu entnehmen und bieten durchaus auch interessantes – zumindest demjenigen, den der Preis nicht abschreckt. Es lohnt sich aber in der Bibliothek seines Vertrauens mal nachzufragen ob das Buch nicht vielleicht aufliegt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Fritz Graf (Hrsg.)
  • Mythos in mythenloser Gesellschaft
  • Das Paradigma Roms
  • Teubner, Stuttgart/Leipzig (1993)
  • Colloquium Rauricum, Band 3
  • gebundene Ausgabe
  • 226 Seiten
  • ISBN 3519074133

Kleinster Preis: € 120,00, größter Preis: € 120,00, Mittelwert: € 120,00

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  • keine

  • [Artikel] Fritz Graf in der WIKIPEDIA

    Fritz Graf beschäftigt sich besonders mit den Religionen der antiken Mittelmeerwelt; Schwerpunkte sind Kulte, Mythologie und Magie.[…] Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Magazine #29 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur, 4/2019 und 1/20202

 
Die neuen Nummern in Übersicht…

Dieses Mal gibt es eine Betrachtung der Magazine im Doppelpack (leider habe ich mir etwas Zeitnot eingefangen). Dies soll aber dies soll dem Staunen aber keinen Abbruch antun, was Peter Soukup immer wieder in Heft bringt …

In der Oktober-Ausgabe ist in erster Linie der Artikel über „Die Welt des Hans Dominik“ aus der Reihe „Als Science-Fiction noch Utopie hieß“ erwähnenswert. Außerdem ein Artikel über Margaret Brundage, einer Cover-Illustratorin, auch im fantastischen Heftbereich …

Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts kannte in unseren Breiten noch keiner die angelsächsische Wortschöpfung „Science-Ficition“. In England hatte bereits William Wilson 1851 in einem Artikel diesen Ausdruck erfunden …

Auszug Artikel

In der Jänner-Ausgabe, die wieder einen Umfang von 48 Seiten hat, gibt es unter anderem einen Artikel über Karel Thole, einen Illustrator unter dem Titel „Karel Thole und die monströsen Albträume“ und eine Rezension über „Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945“, aber auch Bob Barring ist immer wieder Thema …

Seine Bilder wirken auf den Betrachter noch heute wie traumhafte Visionen in alternativen Dimensionen und übertreffen an Originalität die Geschichten, die sie illustrieren …

Auszug Artikel

Bezugsquelle findet ihr in den Coverbildern im Impressum.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):
  • Peter Soukup
  • Blätter für Volksliteratur
  • 4/2019 und 1/20202
  • Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2019 und 2020)
  • Heft, A5
  • 24 und 48 Seiten

antiquarisch leider nicht fassbar

Kauf, auch älterer Ausgaben, über den Autor und Herausgeber – siehe Impressum

  • keine

siehe auch (Auszug):


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Lexika #12 – Wissen pur: Atlas der nie gebauten Bauwerke

 
Eine Geschichte großer Versionen…

Ein Buch, dass mir sehr viel Freude bereitet hat. Liebevoll ausgestattet und produziert bietet die gebundene Ausgabe eine Fülle von architektonischen Idee aus allen Zeiten, die leider nie in Erfüllung gegangen sind. Fünfzig nie realisierte Gebäude die Utopie blieben und die Menschen noch heute bewegen, obwohl sie es nur als Entwürfe, Zeichnungen, Baupläne oder Modelle gibt …


Man kann hier in Bildern und Beschreibungen schwelgen, die die Fantasie ankurbeln und manchmal muss man staunen, was den Architekten so alles eingefallen ist. Wenn man dann bedenkt, dass einige dieser Bauwerke einfach nur Pech hatten, nicht realisiert werden zu können, tut es einem einfach nur leid …

Die Pläne allerdings überlebten – als faszinierende und manchmal atemberaubende Hinweise darauf, was hätte sein können. Manche waren MEisterwerke, die einfach nur Pech hatten …

Auszug Einführung, Seite 8

Ein wunderschönes Buch, das einfach nur Spaß macht und manchmal etwas Staunen aufkommen läßt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Philip WIlkinson
  • Atlas der nie gebauten Bauwerke
  • Eine Geschichte grosser Visionen
  • dtv, München (2018)
  • gebundene Ausgabe
  • 256 Seiten
  • ISBN 9783423289764

Kleinster Preis: € 15,00, größter Preis: € 46,91, Mittelwert: € 30,00

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  • Schutzumschlag
  • [Rezension] Atlas der nie gebauten Bauwerke. Eine Geschichte großer Visionen, Rezension von Manfred Weiss – janetts-meinung.de

     

    Die Fülle des Materials für dieses Buch muss erdrückend gewesen sein. Bei jedem Architekturwettbewerb gibt es so viel mehr Einreichungen als letztlich realisierte Bauwerke. Und wie oft ist es der Fall, dass letztlich nicht das Werk des Wettbewerbsgewinners umgesetzt wird, sondern ein machbareres, wenn auch weniger spektakuläres Konzept.[…] Auszug Artikel


  • [Rezension] Der „Atlas der nie gebauten Bauwerke“ von Philip Wilkinson – astrolibrium.wordpress.com

    Ein wahrer Prachtband der hochfliegenden Träume, die von der Realität der Baustoffe und der Statik eingeholt wurden. Nichtsdestotrotz sind es Traumgebäude, die oftmals den Weg für echte Bauwerke ebneten. […] Auszug Artikel


  • [Rezension]

     

    Die vielen aktuellen Herausforderungen der Architektur und Stadtplanung brauchen vielfältige Visionen. Die gab es immer, und sie wird es auch in Zukunft geben. Philip Wilkinsons spannendes, unterhaltsames und lehrreiches Buch zeigt, dass die Ideen von heute die Gebäude von morgen sein können. […] Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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[NETigkeiten] #12 Die neuen Schreibcamp-Termine! — mmthurner.wordpress.com

 
Auch im Jahr 2020 wird wieder fleißig geschreibcampt …

Üblicherweise betreibe ich keine Werbung. Das Schreibcamp von Michael Marcus Thurner finde ich aber sowas von einer klassen Einrichtung, dass jegliche Berichterstattung darüber gleichzeitig auch Werbung dafür sein muss…

M.M. Thurner -Schreibcamp 2020
M.M. Thurner -Schreibcamp 2020

 

Der Termin für das sechstägige Frühjahrs-Seminar ist nunmehr endgültig gesichert. Es läuft von Dienstag, 5. Mai bis zum Sonntag, 10. Mai 2020.

(Anmerkung: Der früher bekanntgegebene Schreibcamp-Termin 28. April – 3. Mai musste leider um eine Woche verschoben werden.)[…]

Aus der Homeage

Ich finde es für junge und angehende Autoren unheimlich wichtig, dass das Handwerk von Pike auf gelernt wird. Schließlich kann und soll daraus ja auch unter Umständen eine berufliche Perspektive erwachsen können. Sich Tipps, Tricks und Anregungen von Profis zu holen ist das Beste, was man machen kann. Außerdem ist der Kontakt zu anderen Autoren, ob jetzt Profi oder Amateur, eine der wichtigsten Kontaktpflegen die man betreiben kann. In der Regel sind diese Kontakte wichtiger als alles andere um die richtigen Rückmeldungen zubekommen. Wer also wirklich Schreiben will und das gut machen möchte – bitte schreibt euch in eines der vielen Schreibseminare ein. Und wenn dann schon, warum nicht bei Michael Marcus Thurner, er ist einer der besten Unterhaltungsautoren, die Österreich hat – immerhin kann er von seinem Job leben …


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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