Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Denn:
Zotero ist in erster Linie ein Programm, das auf dem eigenen Computer läuft. Wenn Sie ein Konto erstellen und Ihre Daten synchronisieren möchten, haben Sie auch Zugriff auf Ihre Webbibliothek auf zotero.org. Während die Webbibliothek es Ihnen jedoch ermöglicht, Ihre Daten anzuzeigen und zu bearbeiten und auf synchronisierte Dateien zuzugreifen, sollten Sie Zotero für die volle Funktionalität auf jedem synchronisierten Computer installieren. …
Damals war dieses Programm jedoch, für mich, noch nicht einsetzbar und speziell das Plugin für WordPress war noch nicht ausgereift genug, um eine sinnvolle Arbeit damit zu ermöglichen.
Dieses Mal jedoch brachten die Versuche, damit zu arbeiten, ein Ergebnis hervor, das sich durchaus sehen lassen kann. So können z.B. Einträge der Datenbank in diesem Blog so dargestellt werden:
oder auch so:
oder auch auf Teile davon wie
hier->Teilbibliothek->Utopie/Dystopie
Damit gelangt man direkt in die Datenbank auf Zotero.com und kann dort die Suchfunktionen und Links benutzen. Kann sehr informativ sein.
… wenn Zotero nicht auch ein mächtiges, professionelles Werkzeug wäre. Zotero hat eine unübertroffene Fähigkeit, qualitativ hochwertige Publikationsdaten von Websites, Zeitschriftenartikeln, Zeitungen und mehr zu speichern oder Publikationsdaten für PDFs abzurufen, die Sie einziehen. Die Integration von Textverarbeitungsprozessoren für Word, LibreOffice und Google Docs erleichtert die Verwaltung von Zitaten und Bibliographien während des Schreibens. Mit einem integrierten PDF-Reader können Sie PDFs markieren und dann zitierte Zitate und Kommentare direkt in Notizen oder Textverarbeitungsdokumente extrahieren. Zotero kann automatisch Publikationsdaten von DOI oder ISBN hinzufügen und Open-Access-PDFs finden, wenn Sie keinen Zugriff auf ein Papier haben. Sie können erweiterte Suchanfragen erstellen – zum Beispiel alle Artikel, die ein bestimmtes Keyword erwähnen, das im letzten Monat hinzugefügt wurde – und sie als automatische Aktualisierungssammlungen speichern. Wenn Sie eine Paywall-Seite in Ihrem Browser öffnen, kann Zotero Sie automatisch über den Proxy Ihrer Institution umleiten, sodass Sie auf das PDF zugreifen können. Zotero kann Sie sogar warnen, wenn Sie versuchen, ein Papier zu zitieren, das zurückgezogen wurde…
Kurz: Es ist durchaus interessant geworden damit zu arbeiten und nachdem sich auch die Kosten in Grenzen halten (denn in dieser Größenordnung von Bibliothek ist Zotero natürlich nicht mehr kostenlos), ich habe mich entschlossen das Werkzeug „Zotero“auf diesem Blog einsetzen.
Das bedeutet aber, dass eine Menge Arbeit in die Migration der Daten von meinen bisherigen Plattformen nach Zotero gesteckt werden muss. Wie man oben in der Menüleiste (->Bibliotheca Universitas Phantastica (BUP)) sehen kann, habe ich mit dem Umbau bereits ansatzweise begonnen. Zunächst ist es mir bereits gelungen, große Teile der Online- und Artikeldatenbank zu migrieren. Diese läuft bei mir auf Calibre und zwischen diesem Programm und Zotero verfügt man ebenfalls über ein Export- und Importmodul, dass die Migration zwar nicht vollständig abdeckt, aber zu großen Teilen erleichtert.
Es ist aber jedenfalls notwendig, die Daten in Zotero auf die Arbeitsweise des Programmes anzupassen, sodass zum großen Teil die Stichworte und Gruppeneinteilungen überarbeitet und angepasst werden müssen. Im Grunde heißt das, dass jeder Datensatz neu angegriffen werden muss, um die Änderungen durchzuführen. Diese Datenbank hat derzeit rund 3800 Datensätze, also eine Menge Arbeit. Von der richtigen Bibliothek meiner Sammlung von Sekundärliteratur zur Phantastik mit rund 9000 Einträgen will ich jetzt einmal noch gar nicht reden. Für diese gibt es kein Importtool und ich muss erst einmal eine Exportroutine schaffen, die die benötigten Daten in einer importierbaren Form ausgibt. Das wird tricky. Alternativ wäre es auch möglich, die Bibliothek meiner gesammelten Primärliteratur aus dem Internet zugänglich zu machen. Wären dann auch rund 1000 Datensätze incl. Downloadlinks.
Ich werde die Migration so halten, dass die Verlinkungen der Publikationen zu Websites aufrecht bleibt. So ferne diese Downloadseiten sind, soll das OK sein. Der Download von Publikationen von meiner Datenbank jedoch nicht möglich ist. Die Frage der Rechte ist mir in dieser Situation zu heikel und die Klärung zu zeitraubend. Anfragen werden jedoch gerne entgegengenommen. Mal sehen, was dann möglich ist.
Neuzugänge werde ich versuchen durch Blogbeiträge zu veröffentlichen. Ich werde mir ansehen, wie viel meiner Zeit das in Anspruch nimmt. Sollte sich das in einer annehmbaren Dimension halten, werde ich das weiterführen, sollte es zu viel Zeit in Anspruch nehmen, werde ich mir was anderes einfallen lassen müssen.
Von Zeit zu Zeit vorbeischauen, wäre sinnvoll …
Sollten Fragen oder Wünsche zu Themenausgliederungen kommen, so werde ich diese vorrangig behandeln. Ansonsten werde ich die anstehenden Anpassungen abarbeiten, so schnell es auch gehen mag. Ich würde mir wünschen, dass ihr die Möglichkeiten prüft und nutzt und vielleicht etwas Response gebt, damit es hier auch sinnvolle Informationen gibt.
In diesem Sinne …
Die letzten Artikel:









