Schlagwort: Lesebuch

Phantastik #54 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Arno Schmidts Zettel’s Traum – Bernd Rauschenbach (Hrsg.)

Bernd Rauschenbach (Hrsg.)
Arno Schmidts Zettel’s Traum
Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld (2020)
ISBN 9783518804506
Ein Lesebuch

Herausgegeben von  Bernd Rauschenbach und mit Texten von Susanne Fischer stellt das Buch einen Versuch dar, Arno Schmidts „Zettel’s Traum“ dem interessierten Leser näherzubringen…


Die Auszüge aus dem  Monumentalwerk von Arno Schmidt sind auch hier natürlich eine Herausforderung an den Geist und Intellekt des Lesers. Aber durch die beigegebenen Texte lassen sich doch Erkenntnisse gewinnen, die einem helfen, versuchsweise sich diesem Werk (nochmals) anzunähern. Ob das gelingt? …

Intellektuelle Überforderung des Lesers dürfte ein weiterer, häufiger Grund sein, ein Buch als unlesbar zu stempeln. Wer sich Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus als Einschlaflektüre auf den Nachttisch legt, darf sich nicht wundern, wenn er über den ersten Satz nie hinauskommt. Wittgenstein wird sich übrigens irgendwann damit abgefunden haben, dass ihn zumindest vorläufig auf diese Erde kein Mensch verstehen würde – Arno Schmidt rechnete immerhin noch mit 390 verständigen Lesern von Zettl’s Traum…

Auszug 'Unlesbar?', Seite 5-10

Es ist ja nicht nur interessant, das Werk (wenn schon nicht im Original) zu sehen und zu lesen. Aber man bekommt „Aus Arno Schmidts Erläuterungen zur Schreibweise“ Unterstützung und „Über die Arbeitsweise Edgar Allan Poe’s“ ist auch eine Lektüre wert. Auf jeden Fall ist das Buch einen Versuch wert, will man sich mit Arno Schmidts Klassiker beschäftigen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Bernd Rauschenbach (Hrsg.)
  • Arno Schmidts Zettel’s Traum
  • Ein Lesebuch
  • Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld (2020)
  • Taschenbuch
  • 254 Seiten
  • ISBN 9783518804506

Kleinster Preis: € 13,95, größter Preis: € 37,49, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPEDIA

Arno Otto Schmidt (* 18. Januar 1914 in Hamburg-Hamm; † 3. Juni 1979 in Celle) war ein deutscher Schriftsteller.
Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. Formal kennzeichnet sie das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich sind sie von einer kulturpessimistischen Weltsicht und einer angriffslustigen Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära geprägt. Seine theoretischen Überlegungen zu Prosa und Sprache entwickelte Schmidt in den 1960er Jahren in Auseinandersetzung vor allem mit James Joyce und Sigmund Freud weiter und suchte seine Ergebnisse in den in dieser Zeit entstandenen Werken (Ländliche Erzählungen im Band Kühe in Halbtrauer, KAFF auch Mare Crisium) umzusetzen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Zettel’s Traum“ in der WIKIPEDIA

Der Titel spielt unter anderem auf den Weber Niklaus Zettel aus Shakespeares Mittsommernachtstraum an. In der Übersetzung von Christoph Martin Wieland aus dem Jahre 1762 heißt das Stück Ein St. Johannis Nachts-Traum. Nick Bottom (Bottom = „Knäuel“), dessen Namen Wieland entsprechend mit einem Fachbegriff aus dem Textilwesen mit Zettel übersetzte, …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arno Schmidt? Zettels Traum?!? Um Gotteswillen! – Von Peter Kock und Björn Ziegert – auf literaturkritik.de

Hallo B*,
seit geraumer Zeit liege ich Dir ja in den Ohren damit, es mal mit Arno Schmidt zu versuchen, der der prägende Autor meiner jungen Jahre war. 1968 habe ich ihn, als Unterprimaner, entdeckt und in rascher Folge alles von ihm gelesen, was bis dahin erschienen war. So bestellte ich mir mit Kaff (1960), das noch nicht als Taschenbuch erschienen war, mein erstes Hardcover; das war acht Jahre später (!) noch als Erstausgabe lieferbar, lag also offenbar wie Blei in den Regalen der Buchläden. Arno Schmidt notierte später grimmig, dass es ja auch keine geringe Leistung sei, Jahr für Jahr den Worstseller zu liefern. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

[Medienhinweis] #83: Ein Lesebuch zum Einstieg in Arno Schmidts Roman „Zettel’s Traum“ – wa.de

Arno Schmidts Großroman „Zettel‘s Traum“ ist ein literarischer Mythos.

von Ralf Stiftel auf wa.de

Vielleicht kappt’s ja damit, sich „Zettel’s Traum“ einmal anzunähern – einen Versuch wär’s wahrscheinlich wert …

Wa.de 2021-01-25

Arno Schmidts Großroman „Zettel‘s Traum“ ist ein literarischer Mythos. Ein Kultbuch, berühmt, oft erwähnt, kaum gelesen. 1970 erschien das Werk als Faksimile des Typoskripts im DinA3-Format, denn damals waren die Ideen des Autors noch nicht in Buchdruck umsetzbar. Schmidt selbst, Misanthrop, der er war, rechnete mit allenfalls 390 Menschen in der Bundesrepublik, die in der Lage wären, das Buch zu verstehen. Der Suhrkamp-Verlag möchte nun die Basis verbreitern und legt ein pädagogisches Projekt vor, ein „Lesebuch“ zu „Zettel‘s Traum“. […]

Auszug Artikel


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Science Fiction #59 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Lesebuch der deutschen Science Fiction 1984 – H. J. Alpers, u.a. (Hrsg.)

H. J. Alpers / Werner Fuchs (Hrsg.)
Lesebuch der deutschen Science Fiction 1984
Corian, Meitingen (1983)
ISBN 389048204X

Edition Futurum, Band 4

Ein Versuch innerhalb einer Verlagsreihe (eigentlich Verlags-Subreihe) Informationen über deutsche Autoren, Grafiker, Übersetzer, literarische Agenten, Anthologisten, Lektoren, Magazinredakteure und Kritiker zu geben. …


Allerdings beschränkte sich die Subreihe dann auch auf diesen einen Band. Tja, Mund etwas zu voll genommen. Die Verlagsreihe Edition Futurum ging zwar dan noch sechs Bände weiter – dann war auch Schluss. Leider …

In der ersten Ausgabe, dem Lesebuch für das Jahr 1984, sollen einige der bekanntesten unter den in Norddeutschland ansässigen angehörigen der Science Fiction-Szene vorgestellt werden. Spätere Lesebücher werden u. a. die westdeutsche und die süddeutsche Szene beleuchten …

Auszug Rückentext

Nix war’s mit west- und süddeutsch. Hier jedoch waren Reinmar Cunis, Gerd Maximovic, Thomas R. P. Mielke, Klaus-Dietrich Petersen, Thomas Schlück und Michael Weisser mit Interviews und Texten vertreten …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • H. J. Alpers / Werner Fuchs (Hrsg.)
  • Lesebuch der deutschen Science Fiction 1984
  • Corian, Meitingen (1983)
  • Taschenbuch
  • 264 Seiten
  • ISBN 389048204X

Kleinster Preis: € 12,00, größter Preis: € 34,84, Mittelwert: € 28,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Bibliographie] Beginn einer Bibliographie von Science Fiction, die es nicht gibt – von Ivo Gloss & Jörg Neumann – auf gloss-science-fiction.de

2. SEKUNDÄRLITERATUR ZUR SF

2.1. Angekündigte, aber aufgegebene Verlagsprojekte (das entsprechende Werk braucht nicht verfaßt worden zu sein) sowie weitgehend fertige Manuskripte bzw. deutsche Übersetzungen, deren Existenz mir aus anderen Quellen bekannt ist, deren Veröffentlichung gegenwärtig aber nicht gesichert ist

2.2. Texte, an denen die Autoren arbeiten

2.3. Von den Autoren aufgegebene, ruhen gelassene, wegen Tod des Autors unvollständig bleiben müssende Projekte (die noch nicht von einem Verlag angekündigt waren), verschollene oder vernichtete Manuskripte etc.

Auszug Artikel



  • [Download] Die Entwicklung des Hybridbuches – von Michael Weisser – auf amoibo.de

Das Langzeit-Projekt »i:Codes« –

eine ästhetische Feldforschung von Michael Weisser …

Auszug Artikel



  • [Downlaod] Der phantastische Bücherbrief Hans Joachim Alpers, Nr. 560, Februar 2011 – von Erik Schreiber – auf homomagi.de

Hans Joachim Alpers ist tot, er ist gestern im Alter von 67 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Alpers zählte zu den Schwergewichten in der deutschen Phantastik-Szene. Die Liste seiner Aktivitäten ist sehr lang, er war langjähriger Herausgeber der „Science Fiction Times“, …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Tolkinenesis #7 – J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum

Ein Bilderbuch aus Mittelerde, ein Lesebuch zu Tolkien und ein Buch aus den ältesten Tagen Mittelerdes“. Was will man mehr um gut unterhalten zu werden und Interessantes zu entdecken …


J.R.R. Tolkien - Bilder aus der Mittelerde.(Postkartenbuch)
J.R.R. Tolkien – Bilder aus der Mittelerde.(Postkartenbuch)

J.R.R. Tolkien
Bilder aus Mittelerde
Postkartenbuch
mit Erläuterungen zu den 20 Bildern
dtv, München (1984), broschiert
ISBN 3423103256

Tolkien war Professor für germanische Philologie an Oxford. Der weltbekannte Autor der phantastischen Bücher „Der kleine Hobbit“, „Der Herr der Ringe“, „Das Silmarillion“ hat sich aber auch als Künstler in eigener Sache betätigt: Er zeichnete zauberhafte Bilder, wie er sich die von ihm erdachte Mittelerde vorstellte.

Mit Erläuterungen zu den 20 Bildern im Anhang …

 

 

 

 

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.98 EUR, größter Preis: 48.30 EUR, Mittelwert: 17.00 EUR


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