Phantastik #48 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Die phantastische Literatur – Florian F. Marzin

Florian F. Marzin
Die phantastische Literatur
Lang, Frankfurt/Main (1982)
ISBN 3820471561
Eine Gattungsstudie

Diese Studie ist jetzt fast 40 Jahre alt, aber ich bekomme dieses Teil erst jetzt in die Hände. Dabei wird es immer wieder in der Sekundärliteratur erwähnt und behandelt. …


Marzin hat insbesondere im ersten Kapitel die Gattung und die Probleme mit dem Gattungsbegriff im Auge verliert aber in der restlichen Untersuchung dann dieses Problem eigentlich wieder aus den Augen…

In der vorliegenden Untersuchung soll eine Literaturgattung näher untersucht werden, die lange Zeit ein Schattendasein innerhalb der Literaturwissenschaft geführt hat, weil sie schwer fassbar ist. Diese Tatsache offenbart sich, wenn man die bis jetzt bestehenden Ansätze zur Definition der Phantastik näher betrachtet. Sei spiegeln zum Großteil die Schwierigkeiten wider, dieses Genre in den Griff zu bekommen, da weder die zu subsumierenden Texte eingegrenzt sind, noch ein eindeutiges Begriffsinstrumentarium auf der Beschreibungsebene existiert. …

Auszug 'Vorbemerkung', Seite 11-13

Diese Untersuchung stellt einen der früheren Versuche dar, die phantastische Literatur wissenschaftlich zu fassen und aus dem Ghetto der Trivialliteratur, die einer solchen Behandlung nicht würdig wäre, herauszuheben. Natürlich ist sie aus heutiger Sicht angreifbar und sie wurde auch sehr kontroversiell diskutiert, aber sie hat auch Grundlagen geschaffen, auf denen Nachfolgende aufbauen konnten. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Florin F. Marzin
  • Die phantastische Literatur
  • Eine Gattungsstudie
  • Lang, Frankfurt/Main (1982)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 252 Seiten
  • ISBN 3820471561

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  • [Artikel] Florian F. Marzin in der PERRYPEDIA

Dr. Florian F. Marzin (* 1953 in Frankfurt am Main,  Wikipedia-logo.png Deutschland) studierte an der Johann Wolfgang von Goethe Universität, Frankfurt/Main, die Fächer Literaturwissenschaft, Politik und Jura. Ab Ende 1987 übernahm er die Position als Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie. Bis zum Verlassen der Verlagsunion Pabel-Moewig im Jahre 1995 übte er diese Arbeit aus. Ab 1992 wurde er von Klaus N. Frick als Perry Rhodan-Redakteur unterstützt. …

Auszug Artikel


  • [Download] Theorie der phantastischen Literatur Der Versuch eines reintegrierenden Interdiskurses – von Dirk Rossnagel – auf rossnagel.com

Über die Zuordnung der erwähnten Texte in den Bereich des Phantastischen scheint auf den ersten Blick ein allgemeines Einvernehmen zu bestehen, haftet doch allen ein in gewisser Weise phantastisches Element an. Doch handelt es sich hierbei wirklich um phantastische Literatur? Was macht dieses literarische Genre eigentlich aus und wie lässt es sich definie-ren? Betrachtet man hierzu die literaturwissenschaftliche Diskussion der jüngeren Zeit, so muss man schnell feststellen, dass bis heute „keine Einigkeit darüber [besteht], was unter dem Begriff der phantastischen Literatur überhaupt zu verstehen sei“ (Durst 2001, S.17).

Auszug Artikel


  • [Download] Poetik des Unmöglichen – von Jan E. Antonsen – auf beckassets.blob.core.windows.net

In der folgenden Untersuchung sollen gerade diese Fragen gestellt werden. Ihren Ausgangspunkt hat sie in einem ganz anderen Genre: der Phantastik. Denn in der Phantastik ist von vornherein klar, dass es »nicht mit rechten Dingen zugeht«, wenn ein bronzenes Standbild plötzlich zum Leben erwacht oder ein Gestorbener in Kommunikation mit einem Lebenden tritt6. Wenn im Folgenden von Phantastik die Rede sein soll als einem Genre der Erzählliteratur, das sich von Märchen, Heiligenlegende und mythischer Erzählung wesentlich unterscheidet, dann ist damit zunächst einmal ein spezifischer, enger Begriff von Phantastik ins Spiel gebracht, der von einem weiteren zu unterscheiden ist:

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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