Schlagwort: Fanzine

Über den Schreibtisch #002 – Neues und Antiquiertes:

Nicht nur Bücher sind zu finden…
J

a, nicht nur Bücher laufen über meinen Schreibtisch – ich liste auch alle Artikel, Diplomarbeiten und interessanteren Internetfundstück zur Phantastik, soweit sie mir bei meinen Recherchen auffallen und „hier“ schreien. Sie werden von mir in einer Calibre-Datenbank gespeichert, verschlagwortet und archiviert. Es sind jetzt auch schon, mit den digitalisierten Büchern, Magazinen und Fanzinen rund 3300 Datensätze. Läppert sich …


Hier ein paar Beispiele:

Lindlbauer, Susanne – Punk Fanzines, Subkulturelle Kommunikationsforen, Universität Wien, Wien (2011), Diplomarbeit

Beschreibung: Jede erfolgreiche und über einen längeren Zeitraum bestehende kulturelle Szene bildet spezifische Szene-Medien heraus. Diese gewährleisten nicht nur die interne Kommunikation, sondern tragen auch dazu bei, die Qualität einer kulturellen Szene über die Jahre hinweg abzusichern. Im Fall von Subkulturen werden diese und noch viele weitere Funktionen vorwiegend von Fanzines übernommen. Meine spezielle Aufmerksamkeit gilt dem Punk, da ich mich dieser Szene zugehörig, besser gesagt, in ihr zuhause fühle. Darum ist es mir ein persönliches Anliegen, im Zuge der vorliegenden Arbeit ein besonderes Augenmerk auf diese deviante Szene und die sozialen Strukturen, aus denen heraus Fanzines entstehen, zu legen. So kann die Subkulturforschung durch die Erhaltung des Gefühls der Szenezugehörigkeit charakterisiert werden. Es wird einer Lebensweise, einer Idee auf natürliche Weise die Treue gehalten, die die vorherrschende Gefühlsstruktur im Sinne von Raymond Williams bildet: …

Download: phaidra.univie.ac.at am 3.Jänner 2024

Anmerkung: In Punkt 2.1 werden Fanzine der Science Fiction im historischen Kontext beleuchtet (kurzer Abschnitt)


Spiegel, Simon – Dinge, die seltsam gemacht wurden. Zum Begriff der „Entfremdung“ in der Science- Fiction-Theorie, Originaltitel: Things Made Strange, On the Concept of “Estrangement” in Science Fiction Theory,  academia.edu, unbekannt (2008), Science Fiction Studies, Internet-Artikel

Beschreibung: Der Begriff der Entfremdung ist für die SF-Kritik von Bedeutung, seit Darko Suvin in seinen Metamorphosen der Science-Fiction (1979) SF als „Genre der kognitiven Entfremdung“ definiert hat. 1 Obwohl alle darin übereinstimmen, dass SF den Inhalt ihrer Geschichten irgendwie „seltsam“ darstellt, gibt es bei näherer Betrachtung erhebliche Unterschiede in der Art und Weise, wie SF-Wissenschaftler Suvins Konzept verwenden. Dies ist teilweise auf Inkonsistenzen innerhalb von Suvins eigener Definition zurückzuführen, die ihrerseits eine Folge der Unbestimmtheit des Konzepts der „Entfremdung“ sind, bevor es in die Science-Fiction-Kritik eingeführt wurde. Die Idee der Entfremdung nimmt in mehreren ästhetischen Theorien des 20. Jahrhunderts eine herausragende Stellung ein. Es war beispielsweise von zentraler Bedeutung für den russischen Formalismus, aber auch für den Surrealismus und für verschiedene postmoderne Schriftsteller. Der Begriff wurde immer weiter erweitert, so dass Entfremdung heute oft einfach als allgemeines künstlerisches Prinzip betrachtet wird. In diesem Aufsatz möchte ich die Bedeutung von Entfremdung, soweit es SF betrifft, einschränken, indem ich mich auf zwei ihrer bedeutenden Theoretiker, Shklovsky und Brecht, beziehe, bevor ich Suvins Definition neu bewerte. Da ich Filmwissenschaftler bin, werde ich meine Analyse auf SF-Filme konzentrieren; Nichtsdestotrotz sollten meine Erkenntnisse auch für schriftliche SF gelten. Shklovsky und Brecht-Ostranenie und V-Effekt. Im Deutschen, meiner Muttersprache, wird „Entfremdung“ üblicherweise mit „Verfremdung“ übersetzt. Verfremdung wiederum kann auf verschiedene Arten ins Englische übersetzt werden. Die drei beliebtesten sind „Entfremdung“, „Verfremdung“ und „Entfremdung“. Wie wir sehen werden, hatte jede dieser Varianten ihre Konsequenzen, da Suvin, der fließend Deutsch spricht, sich stark an deutschen Autoren wie Bertolt Brecht und Ernst Bloch orientiert. 2 Im deutschsprachigen Diskurs wird der Begriff Verfremdung von zwei unterschiedlichen Theorietraditionen verwendet: für das Konzept der Ostranenie, wie es vom russischen Formalisten Viktor Shklovsky entwickelt wurde, und für Brechts Konzept des Entfremdungseffekts, des sogenannten V-Effekts. Obwohl dies theoretischen Ansätze Ähnlichkeiten aufweisen, sind sie keineswegs identisch. Shklovsky definiert Ostranenie in seinem Aufsatz „Kunst als Technik“ von 1917 als das Aufbrechen etablierter Rezeptionsgewohnheiten. Im täglichen Leben nehmen wir die Dinge oft nur oberflächlich wahr, das heißt, wir sehen sie nicht wirklich so, wie sie sind. Um die Dinge wieder wirklich sehen zu können, müssen wir unsere „blinde“ Wahrnehmung überwinden, und das ist nur möglich, wenn sie wieder fremd gemacht werden. Dieser Prozess, Dinge seltsam erscheinen zu lassen, ist laut Shklovsky die wesentliche Aufgabe jeder Art von Kunst. 3 Es ist jedoch schwierig, den Begriff Ostranenie festzulegen, da Shklovsky Definition nicht sehr systematisch ist. Tatsächlich beschreibt er mehrere Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Erstens nutzt er Ostranenie, um Kunst von Nichtkunst zu unterscheiden. Aus dieser Perspektive scheint Ostranenie Teil des Wahrnehmungsprozesses zu sein. …

Download: academia.edu am 4. Jänner 2024

Anmerkung: Der Artikel ist Original in Englisch, liegt aber in einer maschinellen Übersetzung vor


Mohr, Manuela – »Disruptionen: Sprachliche und seelische Brüche in ›Sam va mieux‹ von Alain Damasio«. Zeitschrift für Fantastikforschung
1.1 (2023): 1–22. DOI: https://doi.org/10.16995/zff.10667.

Beschreibung: In Damasios Fiktionen interagieren disruptive Elemente auf struktureller und narrativer Ebene miteinander. Die Kurzgeschichte »Sam va mieux« (»Sam geht es besser«, zuerst erschienen 2010 und kürzlich neu veröffentlicht in Aucun souvenir assez solide, 2021; dt. Keine ausreichend dauerhafte Erinnerung) stellt bezüglich der Verwendung und Funktionsweise der Disruption einen besonders komplexen Fall dar. Im postapokalyptischen Paris unserer Zeit scheinen eine namenlose Hauptfigur und ihr dreijähriger Sohn Sam nach weiteren Überlebenden zu suchen. Doch der Sprachfehler, den der Protagonist durch Ausspracheübungen beheben will, deutet schon früh an, was erst im Laufe der Handlung zur Gewissheit wird: Der einsame Protagonist, der an Schizophrenie leidet, imaginiert sich ein Gegenüber – in diesem Fall stellt er sich einen Samowar als seinen Sohn Sam vor. Das Verständnis dieser Zusammenhänge wird beim Lesen dadurch erschwert, dass die Erzählung auf den Vater fokalisiert ist und die Situation aus seiner Perspektive schildert. Damasio verwendet paradoxe grammatikalische Formulierungen und typografische Normabweichungen, wodurch die mentalen Prozesse des Helden nur langsam begreifbar werden. Schließlich wird klar, dass es vor Sam schon weitere imaginierte Figuren gegeben haben muss, die der Protagonist in Musikinstrumente oder Geräte, die Geräusche machen, projiziert und wieder verdrängt hat. …

Download: zff.openlibhums.org am 4. Jänner 2024

Anmerkung: siehe auch Deutschsprachige Sekundärliteratur zur Phantastik


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

Fanzine #9 – das schriftliche Fandom: Der (letzte) phantastiche Bücherbrief – Erik Schreiber

Erik Schreiber
Der phantastische Bücherbrief
Eigenverlag, Bickenbach (1978  bis 2021)
ohne ISBN

700 Ausgaben und nun ist Schluss…

Eine Institution im phantastischen Blätterwald ist Geschichte. Erik Schreiber hat den phantastischen Bücherbrief am 31.12.2021 mit der Ausgabe Nr. 700 eingestellt. Obwohl es verständlich ist, dass es irgendwann für eine persönliche Fanpublikation zu Ende geht, bleibt doch eine kleine Träne im Auge. Über 40 Jahre war der Phantastische Bücherbrief Teil der Szene …


Solange ich mich erinnern kann, begleitete mich der phantastische Bücherbrief Erik Schreibers auf meinem Weg durch die Szene der Phantastik. Es war eine der längsten regelmäßigen Ausgaben eines Rezensions-Fanzines. Über 40 Jahre rezensierte Schreiber jene Bücher, Hefte und Comics phantastischer Lesart, die er im Vormonat gelesen hatte. …

Geschichten können mächtige Dinge sein. Eine Geschichte kann bei demjenigen, der sie liest, starke Emotionen hervorrufen, sei es Hoffnung, Angst oder Traurigkeit. Geschichten können nuancierte Botschaften vermitteln und Geheimnisse über die tiefsten Mysterien des Lebens enthüllen, und sie können dies auf eine Art und Weise tun, die ganz nebenbei auch noch unterhaltsam ist. Sie können auch einfach verdammt viel Spass machen.

Mit diesen Gedanken bin ich immer an meine Bücher, Heftromane und Comics herangegangen. Ich wollte eine kleine Flucht in Gedanken in eine andere Welt, etwas abseits vom Alltag und meinen Spass haben. In den meisten Fällen gelang dies auch. In manchen Fällen wurde ich herb enttäuscht und dann kamen seltene Überraschungen und ich saß vor dem Buch und dachte: Was für ein Werk. An diesen Gedanken über die Erzählungen wollte ich andere Menschen teilhaben lassen. Daraus entstanden die Vorstellungen zuerst im Fanmagazin LAND DER DUNKLEN SCHATTEN, dem Vorgänger vom PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF und auch in anderen Fanmagazinen und Magazinen

Auszug 'Bücherbrief 700'

Erik Schreiber hat aber nicht nur mit dem Bücherbrief die phantastische Szene bereichert. Auch als Verleger mit seinem Verlag „Saphir im Stahl“ liegt er am Puls der Zeit. Nebenbei hat er auch ein Herz für Leute, die Sekundärliteratur zum Hauptziel ihrer Interessen gemacht haben und versorgt sie mit Titelbilder seiner Rezensionen und vielen nützlichen Ratschlägen. Bei Interesse kann man die Bücherbriefe ab 2003 auf homomagi.de (siehe weiterführende Links) noch herunterladen, ich selbst habe noch Bücherbriefe ab 1994 (Anfrage an mich) zur Verfügung.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für die 43 Jahre phantastischen Bücherbrief und die vielfältige Unterstützung, die er mir angedeihen lässt. Persönlich finde ich, dass diese Leistung eine Ehrung wert wäre, vielleicht sollte ihn in die Vorschläge zum Lebenswerk im Kurd-Laßwitz-Preis aufnehmen. Erschiene für mich angemessen …

Bibliographisch: Antiquarisch:weiterführende Links:
  • Erik Schreiber
  • Der phantastische Bücherbrief
  • Eigenverlag, Bickenbach (1978-2021)
  • 700 Ausgaben
  • Heft, elektronische Ausgabe (doc, pdf)

Kleinster Preis: € 0,00, größter Preis: € 0,00, 5 Vergriffene Bücher

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • [Download] Der phantastische Bücherbrief ab 2003 – auf homomagi.de

Auf Eriks Wunsch stellen wir hiermit alle seit Januar 2003 erschienenen Bücherbriefe als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung. Die Reihe wird laufend ergänzt, sobald ein neuer Bücherbrief eintrifft. Teilweise gibt es auch Bücherbriefe zu Sonderthemen.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Erik Schreiber in der WIKIPEDIA

Erik Schreiber (geboren 1959 in Kassel, Hessen) ist ein deutscher Schriftsteller, Herausgeber und Verleger.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Erik Schreiber im Science Fiction Treff Darmstadt

Seit vielen Jahren in der Phantastik-Szene bekannt ist Erik Schreiber, welcher monatlich den „Phantastischen Bücherbrief“ herausgibt. Es handelt sich hier wohl um eines der ältesten und fundiertesten Rezensions-Fanzines, welches in der Szene seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts existiert.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


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Fanzine #8 – das schriftliche Fandom: Terminator Extra 2 – Ivo Gloss / Hans-Peter Neumann (Hrsg.)

Ivo Gloss / Hans-Peter Neumann (Hrsg.)
Terminator Extra, Nr. 2
Eigenverlag, Zehdenick/Berlin (1991)
ISBN ohne

Die Science Fiction Erzählung der DDR von den Anfängen bis 1967

Das Heft war eine Co-Produktion der Fanzine „Terminator“ und „Stern des Ostens“. Von diesem Extra sollten fünf Nummern erscheinen. Die Nummer 3 und die Nummer 4 schafften es leider nicht. Die Nummern 1, 2 und 5 kamen jedoch auf diese Welt …


In diesem Falle, die Nummer 2, geht es um die Science Fiction Erzählungen der DDR von den Anfängen bis 1967 und es war eine der ersten Versuche, das Genre des gewählten Zeitraumes im Bereich der DDR aufzuarbeiten …

Von Spittels Bibliographie abgesehen liegt also noch kein nennenswertes Material zur Science-fiction-Erzählung der DDR bis 1967 vor. Ziel unserer Arbeit ist es, die frühe SF-Erzählung der DDR in ihren charakteristischen Merkmalen zu erfassen und, wo es sich als möglich erweist, nach gemeinsamen Wesenszügen zu gruppieren. …

Auszug 'Einleitung', Seite 4-12

Es wurde eine, für die Entstehungszeit, durchaus beeindruckende Arbeit. Zwar in der formalistischen Kopierqualität eher unterdurchschnittlich, aber in der wissenschaftlichen Aufarbeitung ansprechend. Ergänzt durch statistisches Material, in dem speziell die Publikationsformen der Erzählungen berücksichtigt wurden …

Die beiden anderen erschienenen Hefte von Terminator Extra? Hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

Bibliographisch: Antiquarisch:weiterführende Links:
  • Ivo Gloss / Hans-Peter Neumann (Hrsg.)
  • Terminator Extra, Nr. 2
  • Die Science Fiction Erzählung der DDR von den Anfängenbis 1967
  • Eigenverlag, Zehdenick/Berlin (1991)
  • Heft, A5, Klammerngeheftet
  • 44 Seiten
  • ohne ISBN

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • [Webpräsenz] Ivo Gloss im Internet

Die Science-Fiction-Homepage von Ivo Gloss …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Kir-Bultschow-Seite von Ivo Gloss

Bedeutender und produktiver russischer Science-Fiction-Autor. Schrieb gleichermaßen für Kinder und für Erwachsene. Allein in russischer Sprache erschienen seine fast ausschließlich zur SF und Phantastik gehörenden mehr als 350 Erzählungen, Novellen und Romane in mehr als 700 Autorenbänden (Neuausgaben eingeschlossen, alle Zahlen Stand 2014) mit einer Gesamtauflage von mehr als 16 Millionen Exemplaren. Einzelne Texte in Anthologien etc. mitgerechnet sind es mehr als 5000 Veröffentlichungen.
Hinzu kommen Übersetzungen in mehr als 35 Sprachen für Veröffentlichungen in mehr als 40 Ländern, darunter in mehr als 200 Autorenbänden. Insgesamt sind es mehr als 1500 Veröffentlichungen in anderen Sprachen.

Auszug Artikel


  • [Bibliographie] Beginn einer Bibliographie von Science Fiction, die es nicht gibt – zusammengetragen von Ivo Gloss & Jörg Neumann – auf gloss-science-fiction.de

Nicht gibt, meint, in keiner deutschen gedruckten Veröffentlichung vorliegend, obwohl das geplant war oder noch ist.
Stand 09.09.2020

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Fanzine #8 – das schriftliche Fandom: Mythen und Wirklichkeiten, Sonderband 1 – Georg Schultz jr. (Hrsg.)

Georg Schultz Jr. (Hrsg.)
Mythen und Wirklichkeiten, Sonderband 1
Eigenverlag, Basdahl (1991)
ohne ISBN

Schamanismus, Hexerei, Magie und Kräuter

Der Untertitel (siehe Überschrift) ist stark irreführend. So esoterisch wie dort angekündigt wird es dann doch nicht. Eher geht es um UFO, Kornkreise, Atlantis und Marienerscheinungen, usw. …


Georg Schultz jr. hatte durch die Einstellung des Fanzines „Zauberspiegel“ gerade mit der Nummer, die seinen Einstand dabei brachte zu viel Material und entschloss sich dieses zu einer eigenen kleinen Broschüre zu verwenden. Wieder ein herrliches Beispiel für den zu dieser Zeit wuchernden Zine-Markt. …

Hallo, hier der erste Sonderband von „Mythen und Wirklichkeiten“. Eigentlich sollte ja dieses Material so nach und nach in der Rubrik „Mythen und Wirklichkeiten“ des „Zauberspiegel“ erscheinen. Leider stellt Horst diesen aber ja mit der Nr. 25 (hier gebe ich meinen Einstand bei „M. u.W.) ein. Damit das Material, das ich bereits für weitere Ausgaben angesammelt hatte, nicht in der Versenkung verschwindet, habe ich mich entschlossen, dieses als Sonderband I herauszugeben. …

Auszug 'Vorwort', Seite 3

Auf der gleichen Seite stellt er aber dann fest, dass dies wohl der einzige und auch letzte Sonderband sein würde. Tja, Pech gehabt. Auf der anderen Seite muss man aber dann doch ein klein wenig Respekt dafür zollen. Man darf ja nicht vergessen, was es damals für einen Aufwand bedurfte, um so ein Heft mit immerhin 94 Seiten vorzubereiten, zu schreiben und dann zu vervielfältigen, binden und zu vertreiben. …

Bibliographisch: Antiquarisch:weiterführende Links:
  • GeorgSchultz jr.
  • Mythen und Wirklichkeiten, Sonderband 1
  • Schamanismus, Hexerei, Magie und Kräuter
  • Eigenverlag, Basdahl (1991)
  • Heft, broschiert, Klammernbindung
  • Fanzine
  • 94 Seiten
  • ohne ISBN

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • [Artikel] Fanzine in der WIKIPEDIA

Ein Fanzine (engl., Kofferwort aus fan und magazine) ist ein Magazin, das von Fans für Fans gemacht wird. Neben der gedruckten Form hat sich insbesondere mit der Verbreitung des Internets auch die elektronische Verbreitung als E-Zines etabliert, bei der die Inhalte als HTML oder PDF veröffentlicht werden. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Virtuelle Tour im Archiv der Jugendkulturen e.V. – auf jugendkulturen.de

Unsere Mitarbeiter*innen aus dem Bibliotheks- und Archivteam geben einen Einblick in die umfangreiche Zine- und Zeitschriften-Sammlung des Archiv der Jugendkulturen e.V.
Dabei zeigen sie im Science-Fiction-Bereich einige der ältesten Zines des Archivs, verdeutlichen den oft fließenden Übergang von DIY-Zines zu professionelleren Magazinen anhand unserer Techno-, HipHop- und Graffiti-Bestände und öffnen die Kisten mit den dreidimensionalen und objekthaften Zines. Außerdem sprechen sie über Herausforderungen in der Kategorisierung von Beständen anhand unserer Sammmlung zu Queer, Feminismus und Riot Grrrl. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Fanzine-Index: Verzeichnis deutschsprachiger Print-Zines – auf fanzineindex.de

fanzineindex.de beschäftigt sich seit 2002 mit deutschsprachigen Fanzines. Bis 2016 tat es das als umfangreiches Verzeichnis und als eine der Online-Plattformen, über die Fanzine-Interessierte in Kontakt kommen konnten. Jetzt als Archiv der interessantesten Inhalte aus all den Jahren. fanzineindex.de wird als privates Projekt ohne kommerzielle Ziele betrieben. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Fanzine #7 – das schriftliche Fandom: Homer meets Harry Potter: Fanfiction zwischen Klassik und Populärkultur – Martina Stemberger

Martina Stemberger
Homer meets Harry Potter
Narr, Tübingen (2021)
ISBN 9783893084623

Entstanden im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes am Alfred Krupp Wissenschaftskolleg Greifenswald …

Dieses kleine Bändchen verortet die heutige Media-Fanfiction mit ihrem Beginn in den späten 60er Jahren und assoziiert ihn zugleich mit Beginn der von Star Trek. Wohl nicht unberechtigt …

Nun, Fanfiction gibt es schon, seit die alten Griechen Literatur schufen. Aber natürlich wurde erst mit den modernen Möglichkeiten ein Genre daraus, das weltumspannend die verschiedensten literarischen Figuren einer umfassenden Umschreibung durch eine Fangemeinde unterwirft. Harry Potter hat derzeit wohl die größte Fanfictionszene der Welt …

Fanfiction auch im engeren Sinn gibt es schon vor dem Internet-Zeitalter; bis heute aktive Communities bilden sich um das Werk Jane Austens und Arthur Conan Doyles „Sherlock Holmes“. Der Begriff wird im Zusammenhang mit den Science-Fiction-Fankulturen der 1930er Jahre gebraucht, wobei „fan fiction“ hier nicht die transformative Dimension der Texte, sondern „original fiction by amateur writers“, alternativ auch „fiction about fans and fandom“ bezeichnet. …

Auszug 'Eine Frage der Defintion', Seite 10-12

Natürlich bewegt sich die Szene in einer rechtlichen Grauzone der Urheberrechtsprechung, aber viele Autoren stehen dieser Fanszene recht aufgeschlossen und auch fördernd zur Seite. Martina Stemberger beleuchtet dieses Phänomen in einer sprachlich nicht besonders einfachen Form, aber durchaus umfassend, soweit dies in einem kleinen Band möglich ist. Eine interessante Lektüre für zwischendurch …

Bibliographisch: Antiquarisch:weiterführende Links:
  • Martina Stemberger
  • Homer meets Harry Potter
  • Fanfiction zwischen Klassik und Populärkultur
  • Narr/Francke/Attempto, Tübingen (2021)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 98 Seiten
  • ISBN 9783893084623 (Print)
  • ISBN 9783893086627 (ePDF)
  • ISBN 9783893080076 (ePub)

Kleinster Preis: € 11,99, größter Preis: € 30,00, Mittelwert: € 14,99

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • [biographisches] Martina Stemberger auf univie.ac.at

* 2019/2020: Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
* Sommersemester 2019: DRESDEN Fellow an der Technischen Universität Dresden

Auszug Artikel


  • [Rezension] Wenn Johann mit Friedrich nach Italien geht – von Anne Amend-Söchting – auf literaturkritik.de

Wenn man dazu tendiert, das erste Aufkommen sogenannter „Fanfiction“ im mittleren oder späten 20. Jahrhundert zu verorten, wird man gleich zu Beginn von Homer meets Harry Potter eines Besseren belehrt: Bereits die Aeneis sei eine Art Fanfiction gewesen, so die Literatur- und Medienwissenschaftlerin Martina Stemberger, die sich im Rahmen eines Forschungsaufenthalts am Alfried-Krupp-Institut Greifswald intensiv mit diesem Phänomen auseinandergesetzt hat.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fan-Fiction in der WIKIPEDIA

Fan-Fiction/Fanfiction oder kurz Fanfic oder auch nur FF, deutsch manchmal auch Fanfiktion oder Fangeschichte(n), ist die Bezeichnung für Werke, die von Fans eines literarischen oder trivialliterarischen Originalwerkes (zum Beispiel eines Films, einer Fernsehserie, von Büchern, Computerspielen usw.) oder auch real existierender Menschen (z. B. von bekannten Schauspielern, Musikern oder Sportlern) erstellt werden, welche die Protagonisten und/oder die Welt dieses Werkes bzw. die jeweiligen Personen in einer neuen, fortgeführten oder alternativen Handlung darstellen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.