Kategorie: Science Fiction

Science-Fiction [ˌsaɪəns ˈfɪkʃən̩] (engl. science „Wissenschaft“, fiction „Fiktion“) ist das phantastische Genre, das den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in Alterntiven betrachtet, welche mit technisch-wissenschaftlichen Möglichkeiten spielen.

[Medienhinweis] #214: Interview mit Michael Marrak – literatopia.de

Michael Marrak (19.02.2022)

von Judith Madera auf literatopia.de

„Hallo, Michael! Du veröffentlichst seit dreißig Jahren Phantastik in verschiedenen Formen, als Kurzgeschichten, Romane und Illustrationen. Wie würdest Du selbst Deinen Stil beschreiben?“

Literatopia.de - 2022-02-19

Hallo Judith, das ist so etwas wie eine fast unmöglich zu beantwortende Einstiegsfrage. Zumindest für mich selbst. Früher fiel in Rezensionen oder Interviews seitens der Schreiber oft und scherzhaft der Begriff „marrakesk“, angelehnt an das in den vergangenen einhundert Jahren in der Sekundärliteratur oft bemühte „kafkaesk“. Der Memoranda Verlag benutzt in meiner Autorenvorstellung ein Zitat von Andreas Eschbach, in dem dieser abschließend vermerkt, „in meinen Werken vermische sich Science Fiction mit Fantastik, Horror und alten Mythen zu einer ebenso unverkennbaren wie unnachahmlichen Mischung“. Mein Stil unterscheidet sich also offenbar von dem des Mainstreams. Mit dem Feedback der Leser im Hinterkopf würde ich ihn vielleicht als dichter, tiefer und intensiver bezeichnen.[…]

Auszug Artikel


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Biographien zur Phantastik #26: George Orwell-Ein Leben – Bernard Crick


Bernard Crick
George Orwell – Ein Leben
Insel, Frankfurt/Main (1984)
ISBN 3458141413

Die erste umfassende Orwell-Biographie

Nun hat es auch diese Biographie über Orwell in den Blog geschafft. War auch der vollständigkeitshalber höchst notwendig. Sie ist eine der zwei besten Biographien über ihn und sollte der Biographie von Michael Shelden nicht nachstehen. Persönlich bevorzuge ich aber die Shelden-Biographie…


Die Biographie liegt hier, in ihrer deutschen Version, in der revidierten Version von 1981 vor. In dieser Version arbeitete Crick, nach jener Version von 1980, noch wichtige Informationen zur Veröffentlichung von „Animal Farm“, die Beziehungen von Orwell zu den britischen Trotzkisten und britischen Anarchisten und Einzelheiten zu seiner letzten Krankheit ein.

Ich habe Orwell von Anfang an als einen Menschen gesehen, der trotz seines tragisch frühe Todes das Ziel, das er sich auf halben Wege gesetzt hatte, tatsächlich erreicht hat. Er war dabei so erfolgreich, dass er es noch zu Lebzeiten vom kaum bekannten englischen Schriftsteller zur Weltberühmtheit brachte, zu einem Namen, der Diskussionen auslöst, wo immer man Bücher liest. […] Orwell hat sich als „politischer Schriftsteller“ verstanden, und neide Worte hatten dabei für ihn dasselbe Gewicht. Er wollte kein politischer Theoretiker sein, aber auch nicht nur ein politischer Polemiker: nein, er war ganz einfach ein Schriftsteller, Romanautor, Verfasser deskriptiver Arbeiten, die ich „Dokumentarliteratur“ nennen möchte …

Auszug 'Einleitung-Orwells Leben', Seite 13-31

Soviel ich weiß, war diese Biographie Grundlage zur Comic-Biographie von Pierre Christin und Sébastien Verdier (siehe hier im Blog), die mich noch immer fasziniert in ihrer Art George Orwells Leben zeichnerisch darzustellen. Crick geht in seiner Biographie vielleicht wesentlich strukturierter und geradliniger an als Shelden, aber das macht in diesem Fall gar nichts. Die Biographie ist genauso interessant zu lesen wie Sheldens Werk, sie setzt nur etwas andere Akzente. Man sollte beide gelesen haben …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Bernard Crick
  • George Orwell – Ein Leben
  • Insel, Frankfurt/Main (1984)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Revidierte, deutschsprachige Ausgabe
  • 864 Seiten
  • ISBN 3458141413

Kleinster Preis: € 12,75, größter Preis: € 72,83, Mittelwert: € 15,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Aus dem Englischen
  • Übersetzer: Friedrich Polakovics

  • [Artikel] Der unbekannte George Orwell – von Michael Fischer – auf univie.ac.at

Den meisten ist George Orwell als Autor von Animal Farm und 1984 bekannt. Beide Romane konnten in Unkenntnis der Biografie des Autors als reine Kritik am Kommunismus gelesen werden, was im Klima des Kalten Krieges wohl zu ihrem Erfolg im Westen beitrug. Doch anders als es die antikommunistischen Rezipientinnen und Rezipienten gerne gehabt hätten, spielt 1984 nicht in Russland, sondern in England – und dies ist kein Zufall.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Als George Orwell noch Eric Arthur Blair war – von Joachim Telgenbüscher – auf geo.de

Er will den Elefanten nicht töten. Und eigentlich hat der junge britische Polizeioffizier auch keinen Grund mehr dazu: Das Tier, das eben noch den Markt im birmanischen Moulmein verwüstet und einen Arbeiter zertrampelt hat, steht jetzt friedlich grasend vor ihm.
Doch der Beamte seiner Majestät, hinter dem sich 2000 schaulustige Birmanen versammelt haben, verspürt enormen Druck. An diesem stickigen Tag im Jahr 1926 repräsentiert er das Empire, das britische Kolonialreich – und seine Untertanen erwarten, dass er sich entsprechend verhält. Deshalb muss er schießen. Es nicht zu tun, das hieße, sich der Lächerlichkeit preiszugeben. Schließlich drückt er widerwillig ab. Die Birmanen jubeln, der Elefant stirbt. Sein Kadaver wird zerteilt. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Menschen wie Insekten – von Tania Martini – auf taz.de

Für die Verteidigung des Individuums gegen totalitäre Systeme im Jahrhundert der Extreme ist der Einfluss des demokratischen Sozialisten George Orwell kaum zu überschätzen. Seine Anti-Utopie „1984“ wird noch immer als Chiffre für den Überwachungsstaat herangezogen. Der riesige Erfolg von „1984“ und von „Animal Farm“ stellte leider zwei andere seiner Bücher etwas in den Schatten, nämlich „Mein Katalonien“ und den Roman „Erledigt in Paris und London“.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Science Fiction #123 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Mythen und Legenden der Ferengi – Ira Steven Behr / Robert Hewitt Wolfe


Ira Steven Behr / Robert Hewitt Wolfe
Die Mythen und Legenden der Ferengi
Heel, Königswinter (2000)
ISBN 3893658793
 
Eine Sammlung von Geschichten, Fabeln, Volksliedern, philosophischen Betrachtungen und glatten Lügen auf Grundlage der Ferengi-Erwerbsregeln
 
Quark, die beliebte Serienfigur aus der Serie „Star Trek; Deep Space Nine“ ist hier für dieses Buch verantwortlich. Er präsentiert und damit die wichtigsten Erwerbsregeln seines Volkes und reichert die Präsentation mit Geschichten, Fabeln, Liedern und philosophischen Betrachtungen an. …

 
Also so gesehen, ist dieses Buch natürlich streng genommen eigentlich Primärliteratur. Aber manchmal darf es doch ein bisschen Humor sein oder reden wir hier über die Wirklichkeit? Also mache ich eine Ausnahme und stelle das Buch hier im Blog vor. …
 
Von der ersten
„Wen Sie erst einmal das Geld der anderen haben, geben Sie es nie wieder her.“
bis zur zweihundertfünfundachtzigsten
„Keine gute Tat bleibt ungesühnt.“  …
Auszug 'Erwerbsregeln der Ferengi'
 
Und wenn alle Stricke reißen, werden auch schon mal neue Regeln aufgestellt:
Wenn der Botschafter kommt, um dir deinen Profit wegzunehmen, dann töte den Botschafter.
(Aridor in der Voyager-Episode „Das Wurmloch“)
Diese Vorgehensweise wird durch die ungeschriebene Erwerbsregel ermöglicht:
Wenn keine passende Regel vorhanden ist, erfinde einfach eine.…
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Ira Steven Behr / Robert Hewitt Wolfe
  • Die Mythen und Legenden der Ferengi
  • Eine Sammlung von Geschichten, Fabeln, Volksliedern, philosophischen Betrachtungen und glatten Lügen auf Grundlage der Ferengi-Erwerbsregeln
  • Heel, Königswinter (2000)
  • Taschenbuch
  • 158 Seiten
  • ISBN 3893658793

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Engllischen
  • Übersetzer: Ralph Sander

  • [Artikel] Ferengi Erwerbsregeln auf bplaced.net

Keine andere Rasse in der Galaxis ist so geschäftstüchtig  und so profitgierig wie die Ferengis.  Aus diesem Grund existieren die Erwerbsregeln („Rules of Acquisition“, „Regeln der Aneignung“),  die den  Ferengis bei Geschäften hilfreich zur Seite stehen sollen.
Die Erwerbsregeln kommen erstmals in der ersten  Deep  Space Nine – Staffel vor und  der“Vater“ dieser Regeln  ist Ira Steven Behr, der als Drehbuch – Autor für Deep Space  Nine arbeitet: …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Erwerbsregeln der Ferengi auf fandom.com

Die Erwerbsregeln der Ferengi, gelegentlich auch Heilige Regeln des Erwerbs, sind ein Leitwerk für die Geschäftsbeziehungen der Ferengi und haben in der Ferengi-Allianz in etwa den Status von Gesetzen. Die Einhaltung der Regeln wird, ebenso wie die Einhaltung der Ferengi-Satzung, von den Liquidatoren der Ferengi-Handelsbehörde überwacht. (DS9: Profit oder Partner!, Quarks Schicksal) Wagt es ein Ferengi die heiligen Erwerbsregeln zu brechen, läuft er Gefahr auf die Schwarze Liste zu kommen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Völker und Gruppierungen im Star-Trek-Universum in der WIKIPEDIA

In den Fernsehserien und Filmen des Star-Trek-Universums werden Hunderte verschiedene fiktive Spezies dargestellt und/oder erwähnt. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich jene Völker, die in Star Trek regelmäßige, wesentliche Auftritte haben. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #124 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Androiden – Jürgen Söring / Reto Sorg (Hrsg.)


Jürgen Söring / Reto Sorg (Hrsg.)
Androiden
Lang, Frankfurt/Main (1997)
ISBN 3631306121
 
Zur Poetologie der Automaten – 6. Internationales Neuenburger Kolloquium 1994
 
Vorträge, Vorträge, Vorträge – zur Funktion und Bedeutung des Automaten für Denken, Bilden und Dichten. Aber auch die möglichen Folgen für das poetisch-literarische Verfahren aus den technischen Innovationen der sogenannten dritten technischen Revolution…

 
Automaten und künstlicher Mensch stehen im Schnittpunkt unterschiedlicher Diskurse. Ideengeschichte, Philosophie, Kunsthistorie, Computer-Linguistik und auch Literatur. Daher wurde das diesem Band zugrundeliegende Kolloquium pluridisziplinär konzipiert. Auch um die sogenannten „soft sciences“ oder Geisteswissenschaften und die „hard sciences“ wie Naturwissenschaften und Technologie in Beziehung zu setzen. …
 
Das vom Deutschen Seminar der Universität und dem Deutsch Club Neuchatel gemeinsam organisierte fünfte Internationale Neuenburger Kolloquium hat diesmal die berühmte, im Musee d’Art et d’Historie exponierten Androiden von Jaquet-Droz zum Vorwand für ein Symposium genommen, bei dem es nur bedingt um das oft schon behandelte Thema des künstlichen Menschen in der Literatur ging …
Auszug 'Vorbemerkung', Seite 7-8
 
Hier geht es um die Funktion und Bedeutung des Automaten. Was bedeutet er im Denken, im Bilden und im Dichten? Was für Folgen ergeben sich aus ihm durch die technischen Innovationen der dritten industriellen Revolution für das poetisch-literarische Verfahren im Besonderen? Leider sind zwei Beiträge in Französisch geschrieben. Die übrigen Beiträge sind lesbar und teilweise interessant. …
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Jürgen Söring / Reto Sorg (Hrsg.)
  • Androiden
  • Zur Poetologie der Automaten
  • Lang, Frankfurt/Main (1997)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 236 Seiten
  • ISBN 3631306121

Kleinster Preis: € 20,00, größter Preis: € 66,12, Mittelwert: € 26,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [biographisches] Jürgen Söring auf unine.ch

Klassisch-antike und judäo-christliche Tradition (vom Renaissance-Humanismus und der Reformation bis zu den neueren Avangarden), verbunden mit poetologischen Fragestellungen in bezug auf die geschichtlich sich wandelnden Bedingungen der Möglichkeit spezifisch dichterischer Welt- und Wirklichkeits-Erfahrung.…

Auszug Artikel



  • [biographisches] Reto Sorg auf diogenes.ch

Reto Sorg, geboren 1960 in St. Gallen, unterrichtet Deutsche Literatur an der Universität Lausanne und leitet das Robert Walser-Zentrum in Bern. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Androide in der WIKIPEDIA

Androide, auch Android, (abgeleitet von altgriechisch ἀνήρ anḗr „Mensch, Mann“ und εἶδος eîdos „Aussehen“, „Gestalt“ → „einem Menschen (oder Mann) ähnlich“) ist die Bezeichnung für ein Maschinenwesen bzw. einen Roboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sieht und sich menschenähnlich verhält. Ein Androide ist somit ein spezieller humanoider Roboter. Ein humanoider Roboter in Form einer Frau wird gelegentlich auch Androidin oder Gynoid(e) (griechisch γυνή gynḗ „Frau“) genannt. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Magazine #60 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Andromeda Nachrichten, Nr. 276 – Sylvana Freyberg (Hrsg.)

Sylvana Freyberg
Andromeda Nachrichten, Nr. 276
SFCD, Dossenheim (2022)
ISSN 0934-3318

Neue Herausgeberin – neuer Schwung – mal sehenob von Dauer

Die zweite Ausgabe von Andromeda Nachrichten, unter der Nummer 276, von Slvana Freyberg macht einen guten Eindruck. Sie verwendet mehr Farbe im Heft und das tut dem Magazin optisch gut. Ob die Anzeigen, News und Informationen etwas bringen wird man in Zukunft sehen – es ist einen Versuch wert. Jedenfalls ist der Anteil der Essays verbessert und das freut mich besonders. Ob anhaltend, wird auch in Zukunft zu beurteilen sein. …


Da hätten wir einmal einen Artikel zu Robert Brenner, an dessen 90. Geburtstag damit erinnert werden sollt. Leider ein Nachdruck aus dem Magazin „phantastisch!, Nr. 84„, aber dort erschien der Text gekürzt, was wiederum ein positiver Aspekt für AN 276 ist. Hermann Ritter bietet in diesem Text einen sehr gründlichen Überblick über das Schaffen von Robert Brenner und mit Unterstützung des Bildmaterials bekommt man schon Lust diesen literarischen Einlassungen auch praktisch zu folgen. …

Es ist schade, dass die Stimme dieses Autors nach Ärger mit dem Verlag verstummt ist. Man wünscht sich eine Komplettausgabe in einer schönen Edition mit den Originalillustrationen – nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern auch um zu beweisen, dass Robert Brenner mit Lee Casimir sehr wohl einen Platz an der Seite von „Jugendhelden“ wie Mark Brandis oder Perry Rhodan verdient hat. Man darf ja träumen…

Auszug 'Fazit'

Interessant auch der Artikel von Ju Honisch über die Musikgattung Filk und der Artikel von Thomas Harbach in der Abteilung Nostalgia, „The Courier Who Came in from the Other Europe„. Auch die Rezension über die vierbändige „Europe in Autumn“-Serie würde Lust auf mehr bringen, aber leider ist die Serie nicht in Deutsch erschienen (soweit ich weiß). Ich finde es etwas fehl am Platz, dass in einem Magazin wie Andromeda Nachrichten, einem Mitgliedermagazin mit deutschsprachigem Publikum, derart umfangreiche Rezensionen fremdsprachiger Veröffentlichungen erscheinen. Gibt es keine deutschsprachigen Veröffentlichungen die dergleichen wert wären? Aber, ich sehe ein, ein Magazin muss gefüllt werden, und der nächste Redaktionschluß ist immer näher als man glaubt.

Das jedenfalls war Jammer auf hohem Niveau. Das Heft ist empfehlenswert und die üblichen Rezensionskapitel sind auch interessant und hilfreich. Bitte weiter so …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Silvana Freyberg
  • Andromeda Nachrichten, Nr. 276
  • 53. Jahrgang, Januar 2022
  • SFCD, Dossenhaim (2022)
  • Magazin, A4, Klebebindung
  • 350 Exemplare
  • 128 Seiten
  • ISSN 0934-3318

derzeit antiquarisch leider kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Robert Brenner in der WIKIPEDIA

Robert Brenner (* 8. Januar 1931 in Salzburg) ist ein österreichischer Schriftsteller und Physiker. …

Auszug



  • [Artikel] Dave Hutchinson in der WIKIBRIEF

Dave Hutchinson ist ein Science-Fiction- Autor, der 1960 in Sheffield in England geboren wurde undan der University of Nottingham Amerikanistik studierte. Anschließend wechselte er in den Journalismus und schriebfast 25 Jahre langfür The Weekly News und The Dundee Courier. Bekannt wurde er durch seinemehrfach nominierte Fractured Europe- Reihe. Der dritte Roman, Europe in Winter, wurde mit dem BSFA Award als bester Roman ausgezeichnet.…

Auszug



  • [Artikel] Filk in der WIKIPEDIA

Filk ist eine Musikrichtung, die sich formal an Folk anlehnt – daher der Name – und inhaltlich Science-Fiction- und Fantasy-Themen verwendet. Auch Musik aus Rollenspielen (insbesondere LARP) zählt mit zu diesem Genre. Beim Filk hat der Liedtext einen besonderen Stellenwert, da in den Liedern oft Geschichten erzählt oder Bezüge auf literarische Vorlagen genommen werden. Auch Parodien sind beliebt. Filk wurde erstmals in den 1960er Jahren im englischsprachigen Gebiet als eigenständige Musikrichtung identifiziert. …

Auszug




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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur