Kategorie: Science Fiction

Science-Fiction [ˌsaɪəns ˈfɪkʃən̩] (engl. science „Wissenschaft“, fiction „Fiktion“) ist das phantastische Genre, das den Einzelnen, die Gesellschaft oder die Umwelt in Alterntiven betrachtet, welche mit technisch-wissenschaftlichen Möglichkeiten spielen.

Artikelrevue #13 – Themen der Woche: 9.6. – 15.6.2019

Der gut gemixte Artikelauflauf kommt auch dieses Mal, nicht unerwartet, am Samstag. Gerade richtig fürs Wochenende, zum Schmökern und Gustieren. Alles Gute und ein schönes Wochenende – erholt euch gut…


  1. noen.at

    Raimund Peter: Der Raumschiffbauer

    Die Faszination Weltraum ergreift viele Menschen im Kindesalter. Auch beim Korneuburger Raimund Peter war es so. Doch ihn ließ sie nicht mehr los. Er konstruiert Raumschiffmodelle – welche zum Anfassen, aber auch Modelle virtueller Natur. …

  2. perry-rhodan.net

    Nnedi Okorafor: Binti

    Außergewöhnliche und faszinierende Science Fiction

    Nnedi Okorafor ist eine der ungewöhnlichsten Autorinnen, die es in der aktuellen Science-Fiction-Szene gibt. Sie lebt in den Vereinigten Staaten, wuchs aber in Nigeria auf. In ihren Geschichten und Romanen, die mittlerweile mehrfach preisgekrönt worden sind, verarbeitet sie Einflüsse aus Afrika ebenso wie aus dem technischen Umfeld der USA. …

    von perry-rhodan.net
  3. renisbooks.wordpress.com

    Urban Fantasy, Steampunk, High Fantasy… Hä?

    Subgenres der Phantastik auseinander zu halten, ist nicht gerade leicht, da Phantastik nicht nur ein einziges Genre definiert, wie beispielsweise Krimi oder Liebesroman. Phantastik ist ein Oberbegriff, unter dem sich viele verschiedene Themen sammeln, mischen und ständig neu herausbilden. Für einen besseren Überblick habe ich euch ein paar der wichtigsten bzw. häufigsten Subgenres herausgepickt und versuche, mit Beispielen und einer einfachen Erklärung ein bisschen mehr Licht ins Dunkel zu bringen. …

    von Reni Nürnberger
  4. boersenblatt.net

    Ko-Produktion von „John Sinclair“ vereinbart

    Ab Sommer 2019 übernimmt das Münchner Unternehmen Sony Music den Vertrieb für den Tonträgerhandel der Lübbe Audio Produkte.

    Sony Music wird dabei komplett für den physischen Vertrieb sowie für ausgewählte Programmbereiche des digitalen Vertriebs zuständig sein, so die gemeinsame Presseinformation. Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit sei die vereinbarte Ko-Produktion der Kultserie „Geisterjäger John Sinclair“. Ab Juni werden aller Novitäten dieser Reihe physisch und digital von Sony Musics Artist & Label Services vertrieben. …

    von boersenblatt.net
  5. literaturkritik.de

    Die Nähe des fernen Fremden

    Tobias M. Schwaiger untersucht, wie die Science in die Fiction kommt

    Ein Raumschiff tanzt im Weltraum, dazu die Klänge von Johann Strauß’ Donauwalzer. Wir beobachten ein Medium im Film. Mit der Musik stimmt die sogenannte Atmo, das Tonmilieu des Films, Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssee. Doch dann ein Schnitt, die Kamera ist jetzt im Cockpit des Raumschiffs, und wir stellen fest, dass die Astronauten das Stück hören, das auch wir hören. Der Film reflektiert durch diese transmediale Täuschung nicht nur seine eigene Medialität, er zeigt auch die Schnittstellen und Grenzen medialer Beobachtung und medialer Darstellung, die Nähe des fernen Fremden.

  6. literaturkritik.de

    Maskulin(istisch)er Tunnelblick

    Hans Esselborn hat eine einseitige Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans geschrieben

    Es gab einmal Zeiten, da galt Science-Fiction als Literatur, die von Jungs für Jungs geschrieben wurde. Sie sind lange vorbei, und zwar spätestens seit Autorinnen in den 1960er und 1970er Jahren nicht nur einige der bedeutendsten Romane des Genres vorgelegt haben und entsprechend mit Preisen bedacht wurden, sondern ihr neue Felder wie das Spiel mit Sexualitäten und Geschlechtern eröffnet und ganze Subgenres beflügelt oder – wie zum Beispiel die feministische Science-Fiction – überhaupt erst ins Leben gerufen haben. So bekannte etwa William Gibson, wie viel seine Neuromancer-Trilogie der Kurzgeschichte The Girl Who was Plugged In von James Tiptree jr. zu verdanken hat.

  7. tor-online.de

    50 Shades of Bollocks: schlechter Sex in der Fantasy und Science Fiction

    Jährlich verleiht „Literary Review“ den Bad Sex Award für außerordentlich schlechte Sexszenen. Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf schlecht geschriebene oder zumindest (unfreiwillig?) komische Sexszenen in der Science-Fiction- und Fantasyliteratur zu werfen. (Achtung, mit Lach(s)garantie!)

  8. Unbenanntkinderundjugendmedien.de

    Kleu, Michael (Hg.): Antikenrezeption in der Science Fiction

    Die griechisch-römische Antike und Science-Fiction haben absolut nichts miteinander zu tun?! Michael Kleu belehrt die Leser anhand seines Sammelbandes „Antikenrezeption in der Science Fiction“ eines Besseren und weist zusammen mit den in diesem Werk publizierenden Experten nach, dass nicht nur weltweit bekannte Sci-Fi-Autoren wie Lovecraft die Antike als Fundus zur Evokation von fantastischen Motiven nutzen, sondern auch der Filmindustrie Hollywoods.

    von Dr. Michael Sylvia Stierstorfer
  9. nzz.chnzz.ch

    Dieser Roboter hat Moral. Das bekommt ihm und den Menschen rundum nicht allzu gut

    Wie gehen wir mit künstlicher Intelligenz um – und was passiert dabei mit uns selbst? Der britische Schriftsteller Ian McEwan probiert das in einer pikanten Konstellation aus und hobelt nebenher ein bisschen an der Welt- und Wissenschaftsgeschichte. …

    von Angela Schader
  10. phantastik-couch.dephantastik-couch.de

    PAN-Branchentreffen 2019

    Wenn man mich nach meinen Lesevorlieben fragt, antworte ich meistens mit nur einem Wort: Fantasy! Nicht selten passiert es dann, dass ich schief angeschaut werde. Denn Fantasy ist nicht jedermanns Ding. Und nicht selten wird die Meinung der Feuilletons vertreten, Fantasy sei gar keine richtige Literatur und das Trivialste, was die Unterhaltungsliteratur zu bieten hätte.

    von Lisa Reim
  11. krone.at

    Schule verbannt Rotkäppchen aus Bibliothek

    Sind Märchen wie Rotkäppchen und Dornröschen zu sexistisch? Eine Schule in Barcelona hält diese Klassiker ungeeignet für unter Kinder unter sechs Jahren. 200 andere Bücher fielen der Zensur in der Bibliothek zum Opfer. Sogar die Legende des Heiligen Georg, dessen Namenstag als Schutzpatron Katalaniens groß gefeiert wird, ist unter den Büchern in der Schule nicht mehr zu finden. …

    von krone.at
  12. filmstarts.de

    „I Am Legend“: So viel brutaler sollte Ridley Scotts Version mit Arnold Schwarzenegger ausfallen

    „I Am Legend“ kam Anfang 2018 mit Will Smith in der Hauptrolle in die deutschen Kinos. Vor allem die Horror-Elemente konnten dabei jedoch nicht durchweg überzeugen. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können…

    von Björn Becher
  13. filmstarts.de

    Böser als Voldemort: Vor dieser „Harry Potter“-Figur hat Stephen King am meisten Angst!

    In „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ kommt eine Figur vor, die Horror-Ikone Stephen King noch mehr Angst einjagt als Lord Voldemort…

    von Regina Singer
  14. spiegel.de

    Science Fiction über Frauenhass

    Auf dem besten Weg zum Höhlenmenschen

    Es ist heiß, eine Theokratie erklärt Gebärfähige zur Gefahr: In dieser Horrorwelt ist die schwangere Cedar auf der Flucht. Louise Erdrichs „Der Gott am Ende der Straße“ ist eine Dystopie, die ins Heute passt.


siehe auch (Auszug):


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Laßwitz-Preis für Eschbachs “NSA” — Deutsche Science Fiction

UnbenanntEs wurden die Gewinner des diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preises bekanntgegeben. In der Rubrik “bester deutschsprachiger SF-Roman” gewann mit großem Abstand “NSA – Nationales Sicherheits-Amt” von Andreas Eschbach. Als beste Erzählung wurde “Confinement” von Thorsten Küper ausgezeichnet. Es ist der erste SF-Preis für Küper, dessen Erzählung in NOVA 26 erschien. NOVA – beziehungsweise dessen Herausgeberteam – gewann außerdem…

über Laßwitz-Preis für Eschbachs “NSA” — Deutsche Science Fiction


Siehe auch:

Science Fiction #20 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Nachdem ich „Vorgriff auf das Lichte Morgen“ nun endlich in meine Sammlung aufnehmen konnte, war es nur zu erwarten, das ich es nicht lassen konnte, die darin angegebene Sekundärliteratur ehest mit meiner Buchverwaltung abzugleichen. Wie ihr euch denken könnt, ist da einiges zu ergänzen gewesen 🙂 . Zum Beispiel …


Horst Heidtmann - Utopisch-phantastische Literatur in der DDR
Horst Heidtmann – Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Horst Heidtmann
Utopisch-phantastische Literatur in der DDR
Untersuchungen zur Entwicklung eines unterhaltungsliterarischen Genres von 1945–1979
Fink, München (1982), Broschiert, 280 Seiten
ISBN 3770520726

Heidtmann war einer der Ersten, neben Simon und Spittel, die einen Ansatz für eine umfassende Gesamtdarstellung der Science Fiction in der DDR boten.

Unter anderem darauf aufbauend konnten Angela und Karlheinz Steinmüller ihr Standardwerk „Vorgriff auf das Lichte Morgen, Studie zur DDR-Science-Fiction“ in Angriff nehmen.

Bis 1979 waren in der DDR rund Veröffentlichungen von Science Fiction, im Sinne Heidtmanns, erschienen. Davon knapp 200 von DDR-Schriftstellern.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 5.75 EUR, größter Preis: 297.83 EUR, Mittelwert: 5.89 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

Science Fiction #21 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, Nr. 1/1970

Die „Neue Deutsche Literatur“ war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. Sie enthielt auch sekundärliterarisches Material zur Phantastik …


Neue Deutsche Literatur 1970/1Neue Deutsche Literatur 1970/1
Neue Deutsche Literatur 1970/1

Werner Neubert (Chefredakteur)
Neue Deutsche Literatur, 18. Jhrg., Heft 1, Jänner 1970
Deutscher Schriftstellerverband
ISSN: 0028-3150

Im Besonderen interessiert uns hier der sekundärliterarische Artikel auf Seite 154  –  „Wie utopisch ist der utopische Roman“ von Heinz Entner.

Heinz Entner sinniert über „Wie utopisch ist der utopische Roman“ – natürlich hier  in erster Linie in Bezug auf die Literatur in der DDR .

Nach seinen Ausführungen sind die meisten Urteile über diese Sparte der „Unterhaltungsliteratur“ Vorurteile und die Bücher dieses Genres wurden  in erster Linie von jungen Lesern so nachverlangt, dass  das Angebot und Nachfrage weit auseinanderklafften. Die Verlage baten darauf hinzuweisen, dass Rezensionen keine Werbung für das jeweilige Buch darstellten und darauf, dass das Buch bei Erscheinen der Rezension höchst wahrscheinlich bereits nicht mehr im Buchhandel erhältlich wäre.

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Universitas Phantastica – Definitionen #2 – Hartung, Thomas ->Science Fiction

 

Beittragsbild DefinitionenDiese Definition ist entnommen aus dem Werk von Thomas Hartung aus dem Jahre 1992. Verlegt wurde es im Helmuth-Bock-Verlag, Magdeburg, und hieß:

 

Die Science Fiction der DDR von 1980-1990
Eine unterhaltungsliterarische Bestandsaufnahme unter thematischem und wirkungsspezifischem Aspekt

science fiction ddr 1980-1990_20190522101306004793_001

Thomas Hartung definiert unter Anderem für seine Dissertation folgende theoretische Basis:

Literarische SF ist in der GERNSBACKschen Begriffsbestimmung  sowohl Endpunkt verschiedener literarphantastischer Strömungen als auch Zustand einer literarphantastischen Form wie ebenfalls Ausgangspunkt anderer literarphantastischer Entwickungen. Sie ist heute [1992!] die multifunktionale Form welt- und nationalliterarischer Phantastik, die durch das – unterschiedlich gewichtete – Vorhandensein einer phantastischen, einer Erkenntnis- sowie einer Unterhaltungsdimension gekennzeichnet ist, welche in wenigstens imaginärer Beziehung zueinander stehen.

(Quelle: a.a.O., Seite 16)

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