Kategorie: begleitende Literatur

Begleitende Literatur zur Phantastik #91: Das verlorene Atlantis – Martin Freksa

Martin Freksa
Das verlorene Atlantis
Zweitausendundeins, Frankfurt (1999)
ISBN 3861503018
Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels

Atlantis, die verschollene Insel, ist ja ein schier unerschöpfliches Thema, das literarisch unzählige Werke hervorgebracht hat und weiter hervorbringt. Martin Freksa hat 1997, ein weiteres Buch dazu geschrieben und eigentlich sollte es die wohl umfassendste Übersicht über den damals aktuellen Wissensstand der ernstzunehmenden Atlantis-Forschung bieten …


Das Buch soll ein Lesebuch ebenso sein wie ein Studierbuch, welches eine Reise durch die Weltgeschichte beinhaltet. Eine Reise mit dem Schwerpunkt Atlantis. Freska sieht in der Menschheitsgeschichte vor zweieinhalbtausend Jahren eine Schwelle, an der das Geschichtsbewusstsein endet und ein Geschichtsunterbewusstsein beginnt. Diese Schwelle wird in der gesamten Darstellung immer wieder unter neuen historischen Aspekten beleuchtet. Denn an diese Schwelle beginnt auch die Atlantis-Forschung …

Der Gang der Darstellung ist ein historischer. Von Kapitel zu Kapitel liegt der Schwerpunkt der Betrachtung in aufeinander folgenden Zeitaltern oder auch nur Epochen, wobei die Frage immer ist, was der betreffenden Zeit zur Thematik bekannt war und was ihr bekannt sein konnte; von daher ist die Behandlung der jeweiligen Zeitumstände und ihrer charakteristischen Denkweisen sehr wichtig. Der Form nach ist der Text ein Leitfaden, d. h. die Thematik wird zusammenhängend in ihren großen Zügen dargelegt; dabei werden (zumal in den Anmerkungen) etliche Anregungen gegeben in der Hoffnung, dass nur gestreifte Aspekte von anderen näher beleuchtet werden. …

Auszug 'Zur Gestalt der vorliegenden Schrift', Seite 14-15

Sehr gut gefallen hat mir, dass im Anhang aus dem Gilgamesch-Epos, aus der Odyssee, Platons Atlantisbericht, aus der Hopi-Überlieferung und aus der Philosophia Perennis die wichtigsten Stellen zusammengefasst wurden und damit an einem zentralen Ort zur Verfügung stehen. Das Literaturverzeichnis bietet ebenfalls einiges Interessante und das Register ist sehr hilfreich. Ein schönes wertiges Buch mit Lesebändchen, das sich nicht nur gut liest, sondern sich auch in jeder Bibliothek gut macht…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Martin Freksa
  • Das verlorene Atlantis
  • Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels
  • Zweitausendundeins, Frankfurt (1999)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Lizenzausgabe von Klöpfer, Meyer & Co, Tübingen (1997)
  • 274 Seiten
  • ISBN 3861503018

Kleinster Preis: € 1,62, größter Preis: € 14,50, Mittelwert: € 4,99

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • mit Lesebändchen

  • [Artikel] Martin Freksa auf atlantisforschung.de

Zu den wenigen deutschsprachigen Alternativ-Historikern und Autoren, die im späten 20.Jahrhundert fachlich bedeutsame Akzente in der Atlantologie gesetzt haben, gehört mit Sicherheit Dr. Martin Freksa. …

Auszug Artikel


  • [Download] Rezension – Martin Freksa: Das verlorene Atlantis: Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels – von Markus Vosteen – auf uni-heidelberg.de

Und was läßt sich nun zu Atlantis aussagen? „Die Schulwissenschaft ist wohl der Meinung, daß es sich dabei um ein Märchen handelt“, schrieb E. HORST (1998) in seiner Rezension des vorliegenden Buches.

Richtig ! Und dazu hat sie guten Grund.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Lokalisierungshypothesen zu Atlantis in der WIKIPEDIA

Als Lokalisierungshypothese zu Atlantis bezeichnet man eine argumentativ begründete Vermutung über die genaue geografische Örtlichkeit, an der Atlantis existiert haben soll. Hierbei wird vorausgesetzt, dass die überlieferte Beschreibung dieser Kultur als vor ihrem Untergang irgendwo jenseits der Straße von Gibraltar gelegenes Inselreich keine bloße Erfindung Platons sei, sondern einen realen Hintergrund habe. Erste Hypothesen dieser Art entstanden bereits in der Antike. In wieder zunehmendem Maße wurden sie seit der Renaissance entwickelt und diskutiert, begünstigt durch die Entdeckung Amerikas, in dem man aufgrund seiner Lage am Atlantik eine Parallele zum Atlantis-Motiv zu erkennen glaubte. Die akademische Fachwelt beteiligt sich heutzutage nur unter Vorbehalten an diesen Versuchen, da sie Atlantis mehrheitlich für einen philosophischen Kunstgriff Platons hält, der – wie die anderen Mythen des Autors – in erster Linie dazu gedient habe, eine metaphysisch beheimatete Theorie in den Bereich der Phänomenalität zu transferieren, respektive anschaulich und prüfbar zu gestalten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Begleitende Literatur zur Phantastik #90: Außerirdische Einleitung in die Philosophie – Karim Akerma

Karim Akerma
Außerirdische Einleitung in die Philosophie
Monsenstein & Vannerdat, Münster (2002)
ISBN 3935363702
Extraterrestrier im Denken von Epikur bis Hans Jonas

Den Autor haben wir schon kennengelernt. In „Philosophische Betrachtungen zum Außerirdischen“, von Karim Akerma und Gerd Maximovic (siehe hier im Blog) hat er bereits 1996 eine Einführung in die philosophischen Betrachtungen des Außerirdischen mit dem Essay „Kommunikation mit extraterrestrischer Intelligenz (ETI) als Topos praktischer Philosophie. Ist der Blumbergsche Absolutismus der Wirklichkeit überwindbar?“ geleistet. Hier setzt er seine philosophischen Betrachtungen zum Thema weiter fort und erläutert ausführlich die seit zweitausend Jahren bestehenden Überlegungen zum Thema extraterrestrische Intelligenz der verschiedensten Denker und Philosophen. …


In einer Einleitung und 15 Kapitel führt Akerma uns durch die Welt der Philosophen und lässt uns an deren Gedanken zu extraterrestrischer Intelligenz teilhaben. Er beginnt mit Lukrez und Epikur. Es folgen dann Nicolaus Cusanus, Giordano Bruno, Descartes, J. Locke, G. Berkeley, G. W. Leibnitz, Fontanelle und Voltaire, Kant, G. W. F. Hegel. Arthur Schopenhauer, Nicolai Hartmann, Günther Anders und Hans Jonas. Im Schlusskapitel dann wird die Frage aufgeworfen – und beantwortet – ob unser Wunsch, es möge außerirdische Intelligenz geben, philosophisch haltbar ist.

Außerirdische Intelligenz wird schnell mit UFOs in Verbindung gebracht, mit „Unbekannten fliegenden Objekten“. In diesem Buch ist von einer ganz anderen Art unbekannter Objekte die Rede: von UphOs. Ein UphO ist ein „Unbekanntes philosophisches Objekt“.

Ob außerirdische Intelligenz im Inneren von UFOs anzutreffen sein mag, ist fragwürdig. Eindeutig hingegen ist, dass es sich beim Thema „außerirdische Intelligenz“ um ein UphO handelt. Außerirdische Intelligenz ist ein philosophisches Objekt, welches von vielen bedeutenden Philosophen bedacht worden ist, von dem aber zugleich in bedenklicher Weise unbekannt ist, dass es sich um ein faszinierendes Kapitel der Geistesgeschichte handelt. …

Auszug 'Vorwort zu einem Upho', Seite 5-6

Dieser sehr gründliche Ausflug in die Philosophie ist die  umfangreichste Betrachtung dieser Art. Wenn man von Otto Antonia Grafs Buch „Was treibt den Menschen zu den Sternen“ einmal absieht (siehe hier im Blog), kenne ich keine Abhandlung in dieser Ausführlichkeit philosophischer Betrachtungen. Ich denke, dass es sich um ein Standardwerk handelt, dass in keiner Bibliothek fehlen sollte, die sich mit Science Fiction und außerirdischen Intelligenzen beschäftigt. Noch dazu lesbar!…

Und der geht immer und sehr aktuell:

„Glaubst du, wir finden da draußen intelligentes Leben?“
„Mir würde es schon reichen, wenn wir auf der Erde welches finden!“

So long …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karim Akerma
  • Außerirdische Einleitung in die Philosophie
  • Extraterrestrier im Denken von Epikur bis Jonas
  • Monsenstein & Vannerdat, Münster (2002)
  • Taschenbuch
  • 328 Seiten
  • ISBN 3935363702

Kleinster Preis: € 14,00, größter Preis: € 14,99, Mittelwert: € 14,99

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  • keine

  • [Artikel] Kari Akerma in der WIKIPEDIA

Karim Akerma (* 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Philosoph und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Video] Karim Akerma: Außerirdische – die besseren Humanisten? – von Giordano Bruno Stiftung – auf youtube.com

Vortrag und Diskussion mit Karim Akerma am 27. Februar 2020 …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Außerirdisches Leben in der WIKIPEDIA

Außerirdisches Leben ist eine Bezeichnung für Lebensformen, die auf der Erde weder beheimatet noch entstanden sind. Der Begriff deckt alle möglicherweise existierenden Arten und Erscheinungsformen von Leben nicht irdischer Herkunft ab, von einfachsten biologischen Systemen (z. B. Mikrosphären, Prionen, Viren und Prokaryoten) über pflanzen- und tierartiges Leben bis hin zu Lebensformen, deren Komplexität der des Menschen entspricht oder sie übersteigt. Ein außerirdisches Wesen wird auch kurz Außerirdischer oder nach der englischen Bezeichnung Alien (deutsch Fremdling) genannt. Das Adjektiv außerirdisch ist gleichbedeutend mit dem Fremdwort extraterrestrisch. …

Auszug Artikel


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Begleitende Literatur zur Phantastik #89: Was treibt den Menschen zu den Sternen – Otto Antonia Graf

Otto Antonia Graf
Was treibt den Menschen zu den Sternen
Herder, Wien (1977)
ISBN 3210245355
Ein Ideegeschichte der Astronautik

Dieses Buch stammt noch aus der  Blütezeit der Raumfahrt. Es ist ein Feuerwerk der Ideen zur Astronautik und ich kann auch nach einigem Lesen im Buch derzeit nicht sagen, ob das Buch eine Sammlung von Hirngespinsten ist oder ein fundierter Überblick über die Ideengeschichte der Astronautik, wie im Untertitel angekündigt.…


Leider hilft mir da auch das Internet nicht. Weder der Autor noch das Buch haben da mehr als ein paar traurige Spuren hinterlassen, welche aber auch nicht für Erhellung sorgen. Der Autor, Otto Antonia Graf, war ein österreichischer Kusthistoriker und langjähriger Vorstand des Instituts für Kunstgeschichte an der Akademie der bildenden Künste. Ich gehe somit davon aus, dass seine Betrachtungen, insbesondere der antiken Philosophen wie Platon und Lukian zum Thema Hand und Fuß haben.

Die Geschichte der Astronautik beginnt, ganz unkenntlich für den technischen Blick der Gegenwart, vor Platon. Wie ist Ausfahrt des Geistes in der Welt der Theoria, der göttlichen Megalopolis, die Cicero dem Scipio zeigt, möglich? Ist sie überhaupt möglich`Ja, als Akt der Theoria, der Schau des Göttlichen, die sich in der Spätantike in neugierig naseweise Astronautik ironischer Sittenpredigt verwandelt! …

Auszug 'Der antike Kosmos der Theoria', Seite 81-103

Platon, Lukian, Keppler, Lukrez, Kopernikus – ja, auch Kant – natürlich Galilei, Jean Paul, Hieronymus, Ziolkowsky, Origenes, und, und, und. Normalerweise ist es mir möglich durch Querlesen, den Inhalt eines ein Buches überblicksmäßig zu erfassen. Hier ist dies für mich völlig unmöglich den Sinn und Zweck dieses Buches zu erahnen. Es wird mir nichts anderes übrig  bleiben, zu versuchen, im Lesemodus, entweder Einblick zu gewinnen oder den Ausstieg zu vollenden. Die Art und Weise, wie der Autor hier mit dem Leser umgeht, ist unbeschreiblich. Ich fürchte, es wird viel Zeit in Anspruch nehmen zu ergründen, ob das Buch, außer ein paar Stellen über die Mondreise und Keplers Ansichten, viel für die Phantastik hergibt. Wünscht mir Glück … Sollte jemand das Buch gelesen und verstanden haben, so wäre ich dankbar, wenn er mir etwas Nachhilfe geben könnte?

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Otto Antonia Graf
  • Was treibt den Menschen zu den Sternen
  • Eine Ideengeschichte der Astronautik
  • Herder, Wien (1977)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 276 Seiten
  • ISBN 3210245355

Kleinster Preis: € 1,38, größter Preis: € 29,99, Mittelwert: € 6,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Otto Antonia Graf in der WIKIPEDIA

Otto Antonia Graf (* März 1937; † 23. Februar 2020) war ein österreichischer Kunsthistoriker.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Astronautik in der WIKPEDIA

Der Begriff Astronautik (englisch astronautics) oder Kosmonautik (russisch космонавтика) umschließt die Fachgebiete jener Wissenschaften, die die Voraussetzung erfolgreicher Raumfahrt und der Erforschung der Hochatmosphäre sind. …

Auszug Artikel


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Begleitende Literatur zur Phantastik #88: Die Physik der Zukunft – Michio Kaku

Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
Rowohlt, Reinbeck/Hamburg (2012)
ISBN 9783498035594
Unser Leben in 100 Jahren

Eigentlich keine Science Fiction, aber begleitende Literatur. Michio Kaku versucht in diesem Buch eine Zukunft zu entwerfen, wie sie in 100 Jahren Realität sein könnte. Allerdings ist diese Zukunftsvision für mich etwas zu positivistisch angelegt. Wobei ich durchaus kein Pessimist bin, aber…


Michio Kaku ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit. Sicherlich hat er aufgrund seiner Kontakte sehr viel Einblick in die Entwicklungen unsere Zeit und daher auch die Grundlage Prognosen zu wagen. Er tut dies, indem er die Zukunft in drei Abschnitte einteilt. Die nahe Zukunft, die mittlere Zukunft und die ferne Zukunft bis 2100. In jedem dieser Abschnitte bewertet er die Fortschritte bei Computern, in der Medizin, bei künstlicher Intelligenz, Energiegewinnung, Nanotechnologie und Raumfahrt …

Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mithilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren. […] Auch wenn diese göttergleichen Kräfte unvorstellbar fortgeschritten erscheinen, werden die Keime all dieser Technologien gerade jetzt gelegt, während sie dies lesen. Die modernen Naturwissenschaften, nicht die Beschwörungen und Zauberformeln, werden uns diese Macht verleihen. …

Auszug '2100: Göttergleich werden', Seite 24-26

Kaku versteht es, sehr interessant und unterhaltsam zu schreiben und es macht auch wirklich Lust in diesem Buch seine Gedanken zu verfolgen. Viele Beispiele veranschaulichen seine Vorschau und er versteht es, schwierige Zusammenhänge zu vereinfachen und verständlich aufzubereiten. Mich aber überkommt bei der Lektüre aber ein bisschen das Gefühl der 70-er und 80-er Jahre in der Science Fiction: Viel optimistische Technikgläubigkeit und eine grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit. Er bringt das Höhlenmenschenprinzip zur Sprache, aber ich glaube, er wendet es bei seinen Prognosen zu wenig an? Auf jeden Fall ist das Buch aber eine unterhaltsame Vorschau auf die Physik der nächsten Jahrzehnte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michio Kaku
  • Die Physik der Zukunft
  • Unser Leben in 100 Jahren
  • Rowohlt, Reinbek/Hamburg (2012)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • deutschsprachige Ausgabe
  • 604 Seiten
  • ISBN 9783498035594

Preisangaben Eurobuch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Lesebändchen
  • Aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Monika Niehaus

  • [Artikel] Michio Kaku in der WIKIPEDIA

Michio Kaku (jap. 加來 道雄, Kaku Michio; * 24. Januar 1947 in San José, Kalifornien) ist in der breiten Öffentlichkeit einer der bekanntesten Physiker in den Vereinigten Staaten. Sein Forschungsgebiet ist die theoretische Physik, genauer die Stringtheorie. Hauptsächlich bekannt ist er durch seine populärwissenschaftlichen Beiträge zu theoretisch-physikalischen Themen. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch – von

Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Bücher über das Ende der Menschheit gibt es wie Sand am Meer. Die Katastrophe lauert an jeder Ecke. Das Klima, die Weltwirtschaft, Handystrahlen, Nanotechnik, das Internet – unser Ende scheint nah.

Das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, lauernde Gefahren zu entdecken. In allen Ecken und Winkeln wird nach möglichen Bedrohungen gesucht. Mit diesem Erfolgsrezept der Evolution ist der Mensch sehr weit gekommen. Aber die Fähigkeit, auch gute Nachrichten wahrzunehmen, ist in unserer Spezies nicht sehr ausgeprägt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Grenzenloses Leben – von Redaktion – auf perspektive-blau.de

Bei seinen Vorhersagen verlässt Michio Kaku sich nicht auf sein eigenes Vorstellungsvermögen. Er hat über 300 Experten aus der Naturwissenschaft befragt, war vor Ort und berichtet aus erster Hand von den teils erstaunlichen Erfindungen, die mehr oder weniger weit fortgeschritten, die ganz großen Probleme der Welt lösen sollen. Denn wer Physik, Chemie und Biologie verstehe, kenne den Rahmen, in dem sich die Zukunft abspiele, so Michio Kaku. Mit dieser Ausgangsthese im Gepäck machte sich Kaku auf die Suche nach jenen Technologien, die unser Leben in den kommenden 100 Jahren bestimmen werden. …

Auszug Artikel


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Begleitende Literatur zur Phantastik #87: Der Insel Verlag 1899-1999 – Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld

Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld (Hrsg.)
Der Insel Verlag
Insel, Frankfurt/Main (1999)
ISBN 3458169857
100 Jahre Insel Verlag, eine Verlagsgeschichte …

Der Insel Verlag ist nicht nur ein renommierter Verlag, der seit 1963 im Verlag Suhrkamp zu Hause ist, er hat auch in den phantastischen Zirkeln einen besonderen Ruf. Aus diesem Grund ist die Verlagsgeschichte, welche hier die Jahre 1899 bis 1999 beleuchtet, durchaus interessant…


Das Buch zu dieser Geschichte stammt aus 1999 und ist ein stilvolles Hardcover mit Lesebändchen, wie es sich wohl für einen Verlag, der was auf sich hält, geziemt. Auf 680 Seiten wird die wechselvolle Geschichte des Verlages in drei Teilen dargelegt. Einer Einleitung von Siegfried Unseld, einer Geschichte des Verlages von 1899 bis 1964 von Heinz Sarkowski und einer Chronik von 1965 bis 1999 von Wolfgang Jeske …

Die Geschichte des Insel-Verlags spiegelt sich am besten in den Almanachen. Sie sind wahre Lotsen zum jeweiligen Jahresprogramm. Vom ersten „Insel-Almanach auf  das Jahr 1906“ an bis zum „Insel-Almanach auf das Jahr 2000“ charakterisieren sie und ihre jeweiligen Motti die Verlagsarbeit, die Autoren und die Themen des Programms …

Auszug 'Einleitung', Seite IX-XXXV

Vermutlich die bekanntesten Almanache in der Phantastik-Szene waren der

Insel-Almanach 1972 

 

Almanach zum Jahr 1972 mit dem Thema „Pfade ins Unendliche“ von Franz Rottensteiner herausgegeben

 

 

und

Insel-Almanach 1976

 

„Stanislaw Lem. Der dialektische Weise aus Krakow“ von Werner Barthel herausgegeben.

 

 

 

 

Daneben sind viele Veröffentlichungen mit sehr wertvollem phantastischem Inhalt bei Insel erschienen. Ich denke da auszugsweise an die ersten Phaicon-Bände, die ersten Polaris-Bände oder die vielen Stanislaw Lem-Veröffentlichungen und so manche Biographie von bekannten Phantasten wie Orwell, Wilde, Shelley und Andersen. Auch Lovecraft war des Öfteren auf der Veröffentlichungsliste. Nicht zu vergessen die berühmten Buchreihen wie die „Bibliothek des Hauses Usher“ und „Phantastische Wirklichkeit“. Wie gesagt, ein wertvolles Buch …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld (Hrsg.)
  • Der Insel Verlag
  • Die Geschichte des Verlags
  • Insel, Frankfurt/Main (1999)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 680 Seiten
  • ISBN 3458169857

Kleinster Preis: € 16,99, größter Preis: € 43,00, Mittelwert: € 40,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • mit Lesebändchen

  • [Artikel] Der Insel Verlag in der WIKIPEDIA

Der Insel Verlag ist ein deutscher Literaturverlag, der 1901 aus der zwei Jahre zuvor gegründeten Literatur- und Kunstzeitschrift Die Insel hervorging und seinen ursprünglichen Verlagssitz in Leipzig hatte. Seit 2010 hat er seinen Sitz in Berlin, nachdem er bis dahin in Frankfurt am Main residierte und eine Niederlassung in Leipzig unterhielt. …

Auszug Artikel


  • [Bibliographisches] Bestandssuche im deutschen Literaturarchiv Marbach

Bestandstyp: Geschlossener Bestand der Bibliothek
Signatur G: Insel Verlag 1 (Produktionsarchiv Hauptprogramm: 1899-2002)
Bestandsart: Archiv 1899-2002
Abteilung: Bibliothek
Unter-Bestandsart: Verlagsarchiv …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Bücher für die Insel – Hundert Jahre Insel Verlag – von Viktor Schlawenz – auf literaturkritik.de

„Der Suhrkamp Verlag wird respektiert, der Insel Verlag geliebt.“ Anläßlich des hundertsten Geburtstages des Insel Verlages hat der Doppelverleger Siegfried Unseld diese einfache Erkenntnis formuliert und damit ins Schwarze getroffen. Der Insel Verlag ist ein Publikumsliebling, die Insel-Bücherei hat überall auf der Welt begeisterte Freunde und Sammler gefunden, das schöne Insel Taschenbuch ist Aushängeschild und Verkaufsschlager und damit ökonomisches Standbein des Hauses. Jeder 25. Band der insel taschenbücher ist Goethe gewidmet. Mit dem Deutschen Klassiker Verlag tritt seit 1985 eine Tochter der Insel mit renommierten, aufwendig edierten und kommentierten Klassiker-Ausgaben an die Öffentlichkeit, in deren Zentrum die Frankfurter Goethe-Ausgabe steht. …

Auszug Artikel


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