Kategorie: begleitende Literatur

Begleitende Literatur zur Phantastik #89: Was treibt den Menschen zu den Sternen – Otto Antonia Graf

Otto Antonia Graf
Was treibt den Menschen zu den Sternen
Herder, Wien (1977)
ISBN 3210245355
Ein Ideegeschichte der Astronautik

Dieses Buch stammt noch aus der  Blütezeit der Raumfahrt. Es ist ein Feuerwerk der Ideen zur Astronautik und ich kann auch nach einigem Lesen im Buch derzeit nicht sagen, ob das Buch eine Sammlung von Hirngespinsten ist oder ein fundierter Überblick über die Ideengeschichte der Astronautik, wie im Untertitel angekündigt.…


Leider hilft mir da auch das Internet nicht. Weder der Autor noch das Buch haben da mehr als ein paar traurige Spuren hinterlassen, welche aber auch nicht für Erhellung sorgen. Der Autor, Otto Antonia Graf, war ein österreichischer Kusthistoriker und langjähriger Vorstand des Instituts für Kunstgeschichte an der Akademie der bildenden Künste. Ich gehe somit davon aus, dass seine Betrachtungen, insbesondere der antiken Philosophen wie Platon und Lukian zum Thema Hand und Fuß haben.

Die Geschichte der Astronautik beginnt, ganz unkenntlich für den technischen Blick der Gegenwart, vor Platon. Wie ist Ausfahrt des Geistes in der Welt der Theoria, der göttlichen Megalopolis, die Cicero dem Scipio zeigt, möglich? Ist sie überhaupt möglich`Ja, als Akt der Theoria, der Schau des Göttlichen, die sich in der Spätantike in neugierig naseweise Astronautik ironischer Sittenpredigt verwandelt! …

Auszug 'Der antike Kosmos der Theoria', Seite 81-103

Platon, Lukian, Keppler, Lukrez, Kopernikus – ja, auch Kant – natürlich Galilei, Jean Paul, Hieronymus, Ziolkowsky, Origenes, und, und, und. Normalerweise ist es mir möglich durch Querlesen, den Inhalt eines ein Buches überblicksmäßig zu erfassen. Hier ist dies für mich völlig unmöglich den Sinn und Zweck dieses Buches zu erahnen. Es wird mir nichts anderes übrig  bleiben, zu versuchen, im Lesemodus, entweder Einblick zu gewinnen oder den Ausstieg zu vollenden. Die Art und Weise, wie der Autor hier mit dem Leser umgeht, ist unbeschreiblich. Ich fürchte, es wird viel Zeit in Anspruch nehmen zu ergründen, ob das Buch, außer ein paar Stellen über die Mondreise und Keplers Ansichten, viel für die Phantastik hergibt. Wünscht mir Glück … Sollte jemand das Buch gelesen und verstanden haben, so wäre ich dankbar, wenn er mir etwas Nachhilfe geben könnte?

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Otto Antonia Graf
  • Was treibt den Menschen zu den Sternen
  • Eine Ideengeschichte der Astronautik
  • Herder, Wien (1977)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 276 Seiten
  • ISBN 3210245355

Kleinster Preis: € 1,38, größter Preis: € 29,99, Mittelwert: € 6,00

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  • keine

  • [Artikel] Otto Antonia Graf in der WIKIPEDIA

Otto Antonia Graf (* März 1937; † 23. Februar 2020) war ein österreichischer Kunsthistoriker.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Astronautik in der WIKPEDIA

Der Begriff Astronautik (englisch astronautics) oder Kosmonautik (russisch космонавтика) umschließt die Fachgebiete jener Wissenschaften, die die Voraussetzung erfolgreicher Raumfahrt und der Erforschung der Hochatmosphäre sind. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #88: Die Physik der Zukunft – Michio Kaku

Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
Rowohlt, Reinbeck/Hamburg (2012)
ISBN 9783498035594
Unser Leben in 100 Jahren

Eigentlich keine Science Fiction, aber begleitende Literatur. Michio Kaku versucht in diesem Buch eine Zukunft zu entwerfen, wie sie in 100 Jahren Realität sein könnte. Allerdings ist diese Zukunftsvision für mich etwas zu positivistisch angelegt. Wobei ich durchaus kein Pessimist bin, aber…


Michio Kaku ist einer der berühmtesten Physiker unserer Zeit. Sicherlich hat er aufgrund seiner Kontakte sehr viel Einblick in die Entwicklungen unsere Zeit und daher auch die Grundlage Prognosen zu wagen. Er tut dies, indem er die Zukunft in drei Abschnitte einteilt. Die nahe Zukunft, die mittlere Zukunft und die ferne Zukunft bis 2100. In jedem dieser Abschnitte bewertet er die Fortschritte bei Computern, in der Medizin, bei künstlicher Intelligenz, Energiegewinnung, Nanotechnologie und Raumfahrt …

Um 2100 werden wir so mächtig wie die Götter sein, die wir einst verehrten und fürchteten. Aber diesen göttergleichen Status werden wir nicht mithilfe von Zauberstäben und -tränken erreichen, sondern durch Computerwissenschaften, Nanotechnologie, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und vor allem durch die Quantentheorie, auf der die genannten Technologien basieren. […] Auch wenn diese göttergleichen Kräfte unvorstellbar fortgeschritten erscheinen, werden die Keime all dieser Technologien gerade jetzt gelegt, während sie dies lesen. Die modernen Naturwissenschaften, nicht die Beschwörungen und Zauberformeln, werden uns diese Macht verleihen. …

Auszug '2100: Göttergleich werden', Seite 24-26

Kaku versteht es, sehr interessant und unterhaltsam zu schreiben und es macht auch wirklich Lust in diesem Buch seine Gedanken zu verfolgen. Viele Beispiele veranschaulichen seine Vorschau und er versteht es, schwierige Zusammenhänge zu vereinfachen und verständlich aufzubereiten. Mich aber überkommt bei der Lektüre aber ein bisschen das Gefühl der 70-er und 80-er Jahre in der Science Fiction: Viel optimistische Technikgläubigkeit und eine grenzenlose Fortschrittsgläubigkeit. Er bringt das Höhlenmenschenprinzip zur Sprache, aber ich glaube, er wendet es bei seinen Prognosen zu wenig an? Auf jeden Fall ist das Buch aber eine unterhaltsame Vorschau auf die Physik der nächsten Jahrzehnte …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michio Kaku
  • Die Physik der Zukunft
  • Unser Leben in 100 Jahren
  • Rowohlt, Reinbek/Hamburg (2012)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • deutschsprachige Ausgabe
  • 604 Seiten
  • ISBN 9783498035594

Preisangaben Eurobuch

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  • Lesebändchen
  • Aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Monika Niehaus

  • [Artikel] Michio Kaku in der WIKIPEDIA

Michio Kaku (jap. 加來 道雄, Kaku Michio; * 24. Januar 1947 in San José, Kalifornien) ist in der breiten Öffentlichkeit einer der bekanntesten Physiker in den Vereinigten Staaten. Sein Forschungsgebiet ist die theoretische Physik, genauer die Stringtheorie. Hauptsächlich bekannt ist er durch seine populärwissenschaftlichen Beiträge zu theoretisch-physikalischen Themen. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Die Zukunft der Menschheit wird fantastisch – von

Warum sehen die meisten Menschen eher schwarz, wenn es um die Zukunft geht? Bücher über das Ende der Menschheit gibt es wie Sand am Meer. Die Katastrophe lauert an jeder Ecke. Das Klima, die Weltwirtschaft, Handystrahlen, Nanotechnik, das Internet – unser Ende scheint nah.

Das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, lauernde Gefahren zu entdecken. In allen Ecken und Winkeln wird nach möglichen Bedrohungen gesucht. Mit diesem Erfolgsrezept der Evolution ist der Mensch sehr weit gekommen. Aber die Fähigkeit, auch gute Nachrichten wahrzunehmen, ist in unserer Spezies nicht sehr ausgeprägt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Grenzenloses Leben – von Redaktion – auf perspektive-blau.de

Bei seinen Vorhersagen verlässt Michio Kaku sich nicht auf sein eigenes Vorstellungsvermögen. Er hat über 300 Experten aus der Naturwissenschaft befragt, war vor Ort und berichtet aus erster Hand von den teils erstaunlichen Erfindungen, die mehr oder weniger weit fortgeschritten, die ganz großen Probleme der Welt lösen sollen. Denn wer Physik, Chemie und Biologie verstehe, kenne den Rahmen, in dem sich die Zukunft abspiele, so Michio Kaku. Mit dieser Ausgangsthese im Gepäck machte sich Kaku auf die Suche nach jenen Technologien, die unser Leben in den kommenden 100 Jahren bestimmen werden. …

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Begleitende Literatur zur Phantastik #87: Der Insel Verlag 1899-1999 – Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld

Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld (Hrsg.)
Der Insel Verlag
Insel, Frankfurt/Main (1999)
ISBN 3458169857
100 Jahre Insel Verlag, eine Verlagsgeschichte …

Der Insel Verlag ist nicht nur ein renommierter Verlag, der seit 1963 im Verlag Suhrkamp zu Hause ist, er hat auch in den phantastischen Zirkeln einen besonderen Ruf. Aus diesem Grund ist die Verlagsgeschichte, welche hier die Jahre 1899 bis 1999 beleuchtet, durchaus interessant…


Das Buch zu dieser Geschichte stammt aus 1999 und ist ein stilvolles Hardcover mit Lesebändchen, wie es sich wohl für einen Verlag, der was auf sich hält, geziemt. Auf 680 Seiten wird die wechselvolle Geschichte des Verlages in drei Teilen dargelegt. Einer Einleitung von Siegfried Unseld, einer Geschichte des Verlages von 1899 bis 1964 von Heinz Sarkowski und einer Chronik von 1965 bis 1999 von Wolfgang Jeske …

Die Geschichte des Insel-Verlags spiegelt sich am besten in den Almanachen. Sie sind wahre Lotsen zum jeweiligen Jahresprogramm. Vom ersten „Insel-Almanach auf  das Jahr 1906“ an bis zum „Insel-Almanach auf das Jahr 2000“ charakterisieren sie und ihre jeweiligen Motti die Verlagsarbeit, die Autoren und die Themen des Programms …

Auszug 'Einleitung', Seite IX-XXXV

Vermutlich die bekanntesten Almanache in der Phantastik-Szene waren der

Insel-Almanach 1972 

 

Almanach zum Jahr 1972 mit dem Thema „Pfade ins Unendliche“ von Franz Rottensteiner herausgegeben

 

 

und

Insel-Almanach 1976

 

„Stanislaw Lem. Der dialektische Weise aus Krakow“ von Werner Barthel herausgegeben.

 

 

 

 

Daneben sind viele Veröffentlichungen mit sehr wertvollem phantastischem Inhalt bei Insel erschienen. Ich denke da auszugsweise an die ersten Phaicon-Bände, die ersten Polaris-Bände oder die vielen Stanislaw Lem-Veröffentlichungen und so manche Biographie von bekannten Phantasten wie Orwell, Wilde, Shelley und Andersen. Auch Lovecraft war des Öfteren auf der Veröffentlichungsliste. Nicht zu vergessen die berühmten Buchreihen wie die „Bibliothek des Hauses Usher“ und „Phantastische Wirklichkeit“. Wie gesagt, ein wertvolles Buch …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Heinz Sarkowski / Wolfgang Jeske / Siegfried Unseld (Hrsg.)
  • Der Insel Verlag
  • Die Geschichte des Verlags
  • Insel, Frankfurt/Main (1999)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 680 Seiten
  • ISBN 3458169857

Kleinster Preis: € 16,99, größter Preis: € 43,00, Mittelwert: € 40,00

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  • mit Lesebändchen

  • [Artikel] Der Insel Verlag in der WIKIPEDIA

Der Insel Verlag ist ein deutscher Literaturverlag, der 1901 aus der zwei Jahre zuvor gegründeten Literatur- und Kunstzeitschrift Die Insel hervorging und seinen ursprünglichen Verlagssitz in Leipzig hatte. Seit 2010 hat er seinen Sitz in Berlin, nachdem er bis dahin in Frankfurt am Main residierte und eine Niederlassung in Leipzig unterhielt. …

Auszug Artikel


  • [Bibliographisches] Bestandssuche im deutschen Literaturarchiv Marbach

Bestandstyp: Geschlossener Bestand der Bibliothek
Signatur G: Insel Verlag 1 (Produktionsarchiv Hauptprogramm: 1899-2002)
Bestandsart: Archiv 1899-2002
Abteilung: Bibliothek
Unter-Bestandsart: Verlagsarchiv …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Bücher für die Insel – Hundert Jahre Insel Verlag – von Viktor Schlawenz – auf literaturkritik.de

„Der Suhrkamp Verlag wird respektiert, der Insel Verlag geliebt.“ Anläßlich des hundertsten Geburtstages des Insel Verlages hat der Doppelverleger Siegfried Unseld diese einfache Erkenntnis formuliert und damit ins Schwarze getroffen. Der Insel Verlag ist ein Publikumsliebling, die Insel-Bücherei hat überall auf der Welt begeisterte Freunde und Sammler gefunden, das schöne Insel Taschenbuch ist Aushängeschild und Verkaufsschlager und damit ökonomisches Standbein des Hauses. Jeder 25. Band der insel taschenbücher ist Goethe gewidmet. Mit dem Deutschen Klassiker Verlag tritt seit 1985 eine Tochter der Insel mit renommierten, aufwendig edierten und kommentierten Klassiker-Ausgaben an die Öffentlichkeit, in deren Zentrum die Frankfurter Goethe-Ausgabe steht. …

Auszug Artikel


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Begleitende Literatur zur Phantastik #86: Der Heros in tausend Gestalten – Joseph Campell

Joseph Campbell
Der Heros in tausend Gestalten
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1978)
ISBN 3518069241
„Die Wahrheit ist eine, die Weisen sprechen von ihr in vielen Namen“ …

Angeregt- nein, angestachelt, durch „Erzählende Affen“ von Samira El Ouassil und Friedemann Karig, habe ich mir den Campbell wieder herausgesucht. Dieses wegweisende Buch über den Archetypen aller Mythen, über die Gemeinsamkeit der Mythologie, ist immer noch unschlagbar. Ich nehme es immer noch mit einem gewissen Maß an Ehrfurcht in die Hände …


Dieser Vergleich Campbells, des psychologischen Aspektes der den Mythen zugrundeliegenden gemeinsamen Geschichte, lässt den Archetypen aller Mythen, den Heros sichtbar werden. Er vergleicht er Helden in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen auf der ganzen Welt. Auch wenn das Buch nicht ganz leichte Kost ist, lohnt es sich trotzdem, die Nase hineinzustecken, und die Interpretationen Campbells nachzuvollziehen. …

Es ist der Zweck des vorliegenden Buches, einige von den Wahrheiten, die, für uns unkenntlich, unter den Gestalten von Religion und Mythos verborgen sind, wieder aufzuschließen, und zwar dadurch, dass eine Vielzahl nicht u schwieriger Beispiele zusammengebracht wird, aus denen dann der verschollene Sinn von selbst hervortritt […] Die alten Lehrer haben wohl gewusst, was sie sagten, und haben wir einmal gelernt, ihre Symbolsprache wieder zu lesen, bedarf es nur mehr der Gaben der Anthologisten, um ihre Lehre vernehmlich zu machen …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-10

Die Zusammenschau der beiden Bücher, der „Erzählenden Affen“ und des „Heros in tausend Gestalten“ hat viel Spaß gemacht und vieles wieder aufgefrischt, das schon ein bisschen verschüttet war.  Diese Art von Typologie der schöpferischen Phantasie des Menschen ist auch heute noch  lesenswert, es ist eines der 100 einflussreichsten Bücher (zumindest in englischer Sprache) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Joseph Campbell
  • Der Heros in tausend Gestalten
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1978)
  • Suhrkamp Taschenbuch 424
  • Taschenbuch
  • 464 Seiten
  • ISBN 3518069241

Preisangaben Eurobuch

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  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Karl Koehne

  • [Artikel] Joseph Campbell in der WIKIPEDIA

Joseph John Campbell (* 26. März 1904 in White Plains, New York; † 30. Oktober 1987 in Honolulu, Hawaii) war ein US-amerikanischer Professor und Publizist auf dem Gebiet der Mythologie.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Der Heros in tausend Gestalten“ in der WIKIPEDIA

Campbell untersucht die Zusammenhänge zwischen den Lebenserfahrungen der Menschheit seit ihrem Aufbruch, den Gemeinsamkeiten aller Kulturen in ihren mündlich weitergegebenen Geschichten und den daraus abzuleitenden fundamentalen Bedürfnissen, die die Menschen mit dem Erzählen und Hören der Geschichten seit jeher befriedigt haben. Geprägt von Jungs Vorstellung der Individuation, der Selbstverwirklichung des Menschen für das allgemeine Gute nach der mutigen Konfrontation mit der freiwilligen eigenen Beschränktheit und dem eigenen Unbewussten, vergleicht er Helden in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen auf der ganzen Welt und destilliert daraus eine einheitliche …

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Der Held“ in der WIKIPEDIA

Ein Held bzw. eine Heldin (althochdeutsch helido) ist eine Person, die eine Heldentat, also eine besondere, außeralltägliche Leistung vollbracht hat. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Personen handeln, um Gestalten der Geschichte (wie Nationalhelden), aber auch aus Legenden, Sagen oder fiktiven Werken (Superhelden). Seine heroischen Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer usw.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Kampf für Ideale, Tugendhaftigkeit oder Einsatzbereitschaft für Mitmenschen).
Das Zedler-Lexikon aus der Mitte des 18. Jahrhunderts definierte: „Held, lat. Heros, ist einer, der von Natur mit einer ansehnlichen Gestalt und ausnehmender Leibesstärcke begabet, durch tapfere Thaten Ruhm erlanget, und sich über den gemeinen Stand derer Menschen erhoben.“

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #85: Literatur lesen wie ein Kenner – Hermann Kurzke

Hermann Kurzke
Literatur lesen wie ein Kenner
C. H. Beck, München (2021)
ISBN 9783406764356
Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser

Ein sehr nützliches Buch habe ich hier gefunden. Es hilft Literatur besser zu verstehen und man hat mehr vom Lesen. Und was hat dies mit Phantastik zu tun? Hermann Kurzke hat unter anderem auch den Staatsroman, die Utopie und die Dystopie zum Beispiel gewählt, um den Vorgang der Analyse zu verdeutlichen. Und das von Daniel Defoe bis Dimitry Glukhovsky. …


Abgesehen davon, dass ich das Buch als sehr informativ erachte, hat es mir einiges über Literatur an sich beigebracht. An den mannigfachen Beispielen von der Antike bis zu aktuellen Büchern zeigt Hermann Kurzke, wie man Literatur analysieren kann, wie man mehr aus der Lesung profitieren kann, wie man einen vertiefenden Einblick in Literatur jedweder Art gewinnen kann. Ich habe hier auch für Rezensionen vertiefende Verfahren gewonnen, die, so hoffe ich, die Qualität meiner Besprechungen erhöhen sollte.

Für wen ist dieses Druckwerk da, welchem Bedürfnis will es abhelfen? Es will nützen, Literatur zu verstehen. Es will eine Orientierung für Liebhaber der Literatur, für engagierte Leser sein, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Bewanderte. Denen will es nicht nur mühsalerleichternd „Stecken und Stab“ (Psalm 22,4) sein, sondern eine Lust und Vergnügen. Es will ihnen das Lesen von Literatur nicht nur so vergnüglich, sondern auch so ertragreich wie möglich machen. …

Auszug 'Absicht und Anlage', Seite 13-16

Die Beispiele aus der Phantastik betreffen Daniel Defoe, Johann Gottfried Schnabel, Gerhart Hauptmann, Aldous Huxley, Hermann Hesse, George Orwell, Ray Bradbury und Dimitry Glukhovsky (siehe Inhaltsverzeichnis im Bilderkarussell). Es gibt natürlich viele solche Ratgeber und Anleitungen, aber dieses Buch hat mich neben der Nützlichkeit auch ganz gut unterhalten und darum gibt es hier eine Empfehlung (abgesehen davon, dass es ein handwerklich gut gemachtes Buch ist) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hermann Kurzke
  • Literatur lesen wie ein Kenner
  • Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser
  • C. H. Beck, München (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 394 Seiten
  • ISBN 9783406764356

Kleinster Preis: € 18,99, größter Preis: € 42,00, Mittelwert: € 28,00

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  • Lesebändchen

  • [Artikel] Hermann Kurzke in der WIKIPEDIA

Hermann Kurzke (* 15. Februar 1943 in Berlin) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, katholischer Theologe und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Handreichungen zur Lesekultur – von Ulrich Klappstein – auf literaturkritik.de

Hermann Kurzke (geb. 1943) ist einem breiteren Publikum vor allem durch seine Publikationen über Thomas Mann bekannt geworden, er gilt außerdem als Spezialist für Kirchenlieder und Kulturchristentum. 2010 hat er in der verdienstvollen Münchener „Beck’schen Reihe“ Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur herausgegeben; schon dort legte er – nach seiner aktiven Zeit als Literaturwissenschaftler an der Universität Mainz – einen persönlichen Literaturkanon und prononcierte Essays über Literatur und Literaten vor, beruhend auf den Schätzen seines Bücherschranks. Eine ganz ähnliche Bilanz, ergänzt um einen Ausblick über die gegenwärtige Lesekultur (in Form eines Patchworks aus zwölf Fetzen oder Läppchen), hat er nun mit seinen Handreichungen für passionierte Leserinnen und Leser vorgelegt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Hermann Kurzke: Literatur lesen wie ein Kenner – von Gregor Keuschnig – auf begleitschreiben.net

Keine Frage: Empfehlungen, »Handreichungen« bis hin zu neu bestückten Literaturkanons sind beliebt. Der potenzielle Leser lechzt in dem immensen Angebot nach Hilfe. Was soll man lesen? Was muss man lesen? Kurzkes Buch reiht sich zwar in die Kategorie der Helfer ein, ist aber gleichzeitig anders, weil es auch didaktisch aufgebaut ist. Das Ziel sei es, »Literatur zu verstehen«, eine Orientierung zu geben, dies jedoch auch vergnüglich. Wenig später erfährt man, dass Kurzke der Germanistik »ein bisschen skeptisch« gegenüber steht. Das ist bei einem gestandenen Literaturwissenschaftler wie ihm durchaus bemerkenswert. Das Versprechen, einem nicht mit hochgestochenen Vokabeln zu traktieren, hält er immerhin ein. …

Auszug Artikel


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