Kategorie: Utopie – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur

Themenblock Utopie – Sekundärliteratur

Utopie #31 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der utopische Löns – Detlef Münch

Detlef Münch
Der utopische Löns
Synergen, Dortmund (2020)
ISBN 9783946366737

Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert

Hermann Löns, der sogenannte „Heidedichter“, war zu seiner Zeit ein sehr bekannter Prosaschriftsteller, Lyriker, Feuilletonist und Sachbuchautor. Auch wenn es aufgrund der bisherigen Rezeption seltsam erscheint, ihn als Science Fiction-Autor zu bezeichnen, so hat Detlef Münch einige seiner Texte als eindeutig als utopische Texte identifiziert …


Etliche Texte stellt Münch hier vor und gleichzeitig zeichnet Münch durch seine Essays Löns „Utopische Karriere“ nach. 15 von ihm gefundene utopische bzw. utofine Texte werden hier das erste Mal zusammen präsentiert …

Science Fiction bzw. zu Löns Zeiten damals noch als Zukunftsliteratur benannt, war Löns tatsächlich nicht unbekannt; hat er doch über die beiden Väter der modernen SF Jules Verne (wenige Tage nach seinem Tod am 24. März 1905) und H. G. Wells (Der Utopist als Prophet, 1906) sehr originelle und sachkundige Essays geschrieben.
Weitergehende Recherchen brachten zusätzliche utopische Texte sowie bemerkenswerte politische und ökologische Vorhersagen von Löns ans Licht; …

Auszug 'Zum lönsutopischen Geleit', Seite 5-9

Recht interessant geschrieben. Man  muss sich immer wieder wundern, was Münch so alles ausgräbt. Ich finde seine Forschungen höchst interessant und wichtig. Gerade für die deutsche Science Fiction und deren Geschichte…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Detlef Münch (Hrsg.)
  • Der utopische Löns
  • Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert
  • Synergen, Dortmund (2020)
  • Beiträge zur Hermann Löns Forschung, Band 3
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783946366737

Kleinster Preis: € 29,80, größter Preis: € 29,80, Mittelwert: € 29,80

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  • keine
  • [Artikel] Hermann Löns in der WIKIPEDIA

Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm, Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten wurde Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hermann Löns: Der umstrittene Heidedichter – von Jan Ehlert – auf ndr.de

Am 29. August 1866 wird Hermann Löns im westpreußischen Kulm, dem heutigen Chelmno, geboren. Heute gilt er als der deutsche Heidedichter schlechthin, auch dank Gedichten und Liedern wie „Die Heide brennt“:…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kritischer Blick auf Hermann Löns und seine Rezeption im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit – von anonym – auf celler-presse.de

An vielen Stellen wird Geschichte im öffentlichen Raum gedeutet – mittels Straßennamen, auf Denkmälern oder auf Gedenktafeln. Doch die Deutung von Geschichte ist Wandlungen unterworfen: Was früher angemessen erschien, wird heute kritisch gesehen oder abgelehnt. Vielerorts gibt es deshalb Diskussionen um Straßenumbenennungen oder um Denkmäler – insbesondere, wenn diese im Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus stehen.…

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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Utopie #30 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Lustige Bilder aus der Vergangenheit der Zukunft – Heinz J. Galle (Hrsg.)

Heinz J. Galle (Hrsg.)
Lustige Bilder aus der Vergangeheit der Zukunft
DvR, Lüneburg (2020)
ISBN 9783945807538

Ein illustrierter Streifzug durch die „Fliegenden Blätter“ und andere humoristische Zeitschriften des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Heinz J. Galle hat hier ein Werk zum Schmunzeln, aber auch ein bisschen zum Staunen geschaffen. Zum Schmunzeln natürlich, weil manche Zukunftsansichten unserer Vorfahren aus heutiger Sicht lustig anmuten. Zum Staunen, weil sich manche Erwartungen auch erfüllt haben wie die Beispiele Werbung und Frauen zeigen…


Viele Themen waren von der Zukunftsschau umfasst: Fortbewegungsmittel, Familie, Haus und Wirtschaft, Werbung, Emanzipation, Umweltveränderungen und Kriminalität …

In den ausgewählten Bildbeispielen aus der Zeit des endenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wird die anbrechende Moderne sichtbar gemacht; die Zeichnungen reflektieren die wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen des anbrechenden neuen Zeitalters.
Vielfach gab es Parodien („Der moderne Erlkönig“) und Zukunftsbilder („damals-heute-morgen“), ansonsten extrapolierten die Zeichner die möglichen Entwicklungen und Auswirkungen verschiedener Neuerungen auf das gegenwärtige und künftige Leben…

Auszug 'Vorbemerkungen des Herausgebers', Seite 7

Regt sehr zum Schmunzeln an und bietet eine lustige Entspannung von ernster Lektüre. Leider ist es auch beim Verlag derzeit nicht mehr lieferbar. Mal sehen, ob es neu aufgelegt wird – anfragen! …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Heinz J. Galle (Hrsg.)
  • Lustige Bilder aus der Vergangenheit der Zukunft
  • Ein illustrierter Streifzug durch die „Fliegenden Blätter“ und andere humoristische Zeitschriften des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts
  • DvR, Lüneburg (2020)
  • Broschüre, A4, Klebebindung
  • 124 Seiten
  • ISBN 9783945807538

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine
  • [Artikel] Heinz J. Galle im Karl-May-WIKI

Heinz J. Galle (* 1936) ist ein deutscher Sachbuchautor.
Er beschäftigt sich seit 1955 mit dem Genre der Unterhaltungsliteratur und in diesem Rahmen u.a. mit Science Fiction und ihrer besonderen Erscheinungsform, dem Heftroman. …

Auszug Artikel


  • [Interview] Heinz J. Galle … über seine erste Begegnung mit dem Medium des Heftromans,  seiner Mission in Sachen Volksliteratur sowie seine Bücher und weiteren Projekte – von Ingo Löchel – auf zauberspiegel-online.de

Während meiner Recherchen in Sachen  „Kommissar X“ kam ich auch mit Herrn Heinz J. Galle in Kontakt. Es entstand in den letzten Wochen und Monaten ein freundlicher Kontakt und reger Email-Verkehr, in denen er mir  u. a. auch einige Fragen zu dem Autor Paul Alfred Müller beantworten konnte.
So keimte in mir die Idee auf mit Herrn Galle, einem der Kenner der Groschenhefte und der Volksliteratur, ein Interview zu führen. …

Auszug Artikel


  • [Interview] Interview mit dem Romanheftforscher Heinz J. Galle – von Stefan Piasecki – auf stefanpiasecki.de

Heinz J. Galle wurde 1936 in Berlin geboren und beschäftigt sich seit 1955 mit dem Genre der Unterhaltungsliteratur und in diesem Rahmen u. a. mit Science-Fiction und ihrer besonderen Erscheinungsform, dem Heftroman. Neben zahlreichen Beiträgen für Fachzeitschriften, Kurzgeschichtensammlungen, Ausstellungskatalogen und Mitwirkungen in Rundfunk– und Fernsehsendungen, an Ausstellungen und Fachtagungen hat er mehrere Bücher zu diesem Themenkreis verfasst, die sich inzwischen Geltung als Standardwerke verschafft haben. Außerdem ist Heinz J. Galle seit 1987 als Lexikograph für mehrere Fachlexika mit inzwischen mehr als 2300 Seiten Umfang in Erscheinung getreten. …

Auszug Artikel


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Utopie #29 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Freiheit und Ordnung – Ernst Bloch

Ernst Bloch
Freiheit und Ordnung
Rohwolt, Reinbeck (1969)
ISBN 349955318X
Abriss der Sozialutopien. Mit Quellentexten

Ja, stimmt, ich grabe gerade sehr tief in meiner Bibliothek (und meine Bibliothek ist unergründlich :)). Aber das folgende Buch verdient es doch etwas Tageslicht abzubekommen …


„Freiheit und Ordnung“ erschien ursprünglich 1946 und ist ein Kapitel aus „Das Prinzip Hoffnung“. Er schrieb es im Exil in den USA und es erschien im Aurora-Verlag in New York. …

Ja, aus Märchen ließe sich fast genau so wein Inventar nicht gemachter Erfindungen zusammenstellen, wie eine ausgeführte technische Utopie: Bacons „Nova Atlantis“, solch ein Inventar bereits bildet. Soziale, geographische, technische Utopien, sagten wir, sind Märchen, oft dicht nebeneinander, beheimatet: damit ist das Utopische selber über viel mehr Fächer ausgebreitet, als es bis vor kurzem, nur vom sogenannten Staatsmärchen, auch Staatsroman her, üblich war. Diese Verengung es Utopischen muss endlich aufgehoben werden, und die etwas halbstark gewordenen Ausdehnung auf sogenannte science fiction bringt kaum die Hälfte der Sache an sich …

Auszug 'Über die Bedeutung der Utopie', Seite 237-242

Im Textteil werden Werke von Aurelius Augustinus, Thomas Morus, Tommaso Campanella, Johann Gottlieb Fichte, Charles Fourier und Karl Marx geboten, nebst einem Personenverzeichnis und einem Verzeichnis der erwähnten Werke …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ernst Bloch
  • Freiheit und Ordnung
  • Abriß der Sozialutopien
  • Rohwolt, Reinbeck (1970)
  • Taschenbuch
  • 2. Auflage
  • 54 Seiten
  • ISBN 349955318X

Kleinster Preis: € 1,33, größter Preis: € 8,50, Mittelwert: € 3,17

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  • keine
  • [Artikel] Ernst Bloch in der WIKIPEDIA

Ernst Bloch (Ernst Simon Bloch; * 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Prinzip Hoffnung in der WIKIPEDIA

Das Prinzip Hoffnung ist das Hauptwerk des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885–1977). Geschrieben wurde es zwischen 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil. Ursprünglich sollte es The dreams of a better life heißen. Es erschien in mehreren Bänden ab 1954 zunächst in der DDR und 1959 im Verlag Suhrkamp. Seither ist der Begriff „Prinzip Hoffnung“ zu einem geflügelten Wort in den deutschen Feuilletons geworden. …

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Ernst Bloch – Zum Verhältnis von Freiheit und Ordnung Ernst Bloch zum 25. Todestag – von Helmut Seidel – auf praxisphilosophie.de

Ernst Bloch gedenken heißt zuvörderst: sein Werk bedenken. Dies ganz im Sinne des Philosophen, der sich gegen das bloß Biographische ausgesprochen hat, wenn dieses von der Hauptsache, von den in seinen Schriften vergegenständlichten Gedanken ablenkt. Blochs Werk ist eines der tiefgründigsten und umfangreichsten, das philosophisches Denken im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. …

Auszug Artikel

 


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Utopie #28 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Utopien und Apokalypsen – Katharina Manojlovic / Kerstin Putz

Katharina Manojlovic / Kerstin Putz (Hrsg.)
Utopien und Apokalypsen
Zsolnay, Wien (2020)
ISBN 9783552059863
Die Erfindung der Zukunft in der Literatur

Wie Mitte Oktober bereits angekündigt wurde im Literaturmuseum Wien zwischenzeitlich die Sonderausstellung „Utopien und Apokalypsen“ eröffnet. Durch Corona etwas ausgebremst war es mir jetzt möglich die Schau zu besuchen und ich muss sagen, gut gemacht – hätte aber mehr sein können. Anlässlich der Ausstellung gibt es auch einen Begleitband …


Der Inhalt bietet eine Fülle von Artikel und Interviews zum Thema und hat sowohl einen Schwerpunkt auf österreichische Autoren als auch auf feministische Zukunftsliteratur. Insbesondere die Interviews mit Eva Horn, Ilija Trojanow und Kathrin Röggla, die in der Ausstellung ebenfalls hörbar sind, würde ich empfehlen. Das Interview mit Thomas Macho ist leider nicht enthalten (auf der Webpräsenz des Literaturmuseums – siehe unten – kann man es abrufen), allerdings ein Artikel von ihm. .…

Dieser Band erscheint als Begleitbuch zur Ausstellung „Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur“ im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Panorama, das diese Ausstellung aufspannt, reicht von poetischen Erkundungen der Zukunft und dem Nachdenken über Utopie und Möglichkeitssinn in der Literatur, der Essayistik und Theorie, über literarische Technikphantasien, Maschinenwelten und politische Dystopien à la George Orwells „Nineteen Eighty-Four (1949)“ bis hin zu Weltuntergangsszenarien und Katastrophenerzählungen unterschiedlicher Facon …

Gut finde ich die obligaten Literaturhinweise nach allen Beiträgen und die Aufstellung aller Exponate und Medien der Ausstellung. Einziger „Wermutstropfen“ für mich war das Ausstellungsstück „Star Wars“ zum Thema Androiden. Hier wäre meines Erachtens ein Hinweis auf Star Trek zielführender gewesen. Star Wars, als eher Märchen- oder Fantasyhaftes Beispiel zum Thema zu verwenden finde ich unpassend. …

Meine unbedingte Empfehlung, die Ausstellung bei Gelegenheit zu besuchen halte ich weiterhin aufrecht. Das Buch sollte man sich ebenso in Ruhe zu Gemüte führen. Das Bildmaterial im Buch gefällt und es ist ein herrliches Medium zur Einführung und eine Aufforderung zur Weiterführung ins Thema.

Zuletzt noch der Ausstellungsfolder

Utopien und Apokaypsen - Ausstellungsfolder Seite 1
Utopien und Apokaypsen – Ausstellungsfolder Seite 1
Utopien und Apokaypsen - Ausstellungsfolder Seite 2
Utopien und Apokaypsen – Ausstellungsfolder Seite 2
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Katharina Manojlovic / Kerstin Putz
  • Utopien und Apokalypsen
  • Die Erfindung der Zukunft in der Literatur
  • Zsolnay, Wien (2020)
  • Profile, Band 27
  • Broschur
  • 222 Seiten
  • ISBN 9783552059863

Kleinster Preis: € 19,41, größter Preis: € 44,64, Mittelwert: € 27,00

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  • Flügelklappenbroschur
  • [biographisches] Katharina Manojlovic bei perlentaucher.de

Katharina Manojlovic, geboren 1980, studierte Deutsche Philologie und Anglistik in London und Wien. Sie lebt und arbeitet in Wien. …

Auszug Artikel


  • [biographisches] Kersti Putz bei Piper.de

Kerstin Putz studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Wien und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten zum Nachlass von Günther Anders am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Utopien und Apokalypsen. Die Erfindung der Zukunft in der Literatur – Das Literaturmuseum Wien auf onb.ac.at

Die neue Sonderausstellung im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek widmet sich – angesichts gegenwärtiger Debatten um Klimawandel, Digitalisierung, Robotik und künstliche Intelligenz – einem hochaktuellen Thema: der Frage, welches Bild wir uns von der Zukunft machen wollen. Im Zentrum stehen die Utopien und dunklen Zukunftsvisionen, die Maschinenwelten, Weltuntergangsszenarien und satirischen Idyllen, die in der Literatur entworfen werden. Die Ausstellung präsentiert sie anhand ausgewählter Manuskripte, Bücher und Objekte aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek, insbesondere des Literaturarchivs. …

Auszug Artikel

 


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Utopie #27 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Utopien in utopiefernen Zeiten – Emanuel Herold

Emanuel Herold
Utopien in utopiefernen Zeiten
Wallstein, Göttingen (2020)
ISBN 9783835338067
Zukunftsdiskurse am Ende der fortschrittlichen Moderne

Hier geht es, kurz gesagt, um die Wiederentdeckung der Tradition der literarischen Utopie. Dies ist, und da bin ich schon lange dieser Meinung, ein enorm wichtiger Schritt, in einer Gesellschaft, die den unaufhaltsamen Fortschritt schon in den Wind geschrieben hat…


Ist unsere Zeit wirklich keine Zeit für Utopien? Emanuel Herold widerspricht dem …

Ich möchte eine Lesart utopischer Literatur anbieten, die zeigt, dass Pluralität und Reflexivität von Zeitkonstruktionen zu ihren wesentlichen Bestandteilen gehören. Im Wandel der Strukturen der Zeitutopie zeigt sich eine Sensibilität nicht nur für die sozialen, ökologischen oder technologischen Probleme dieser oder jener Epoche, sondern auch für die verschiedenen Möglichkeiten, sich zwischen Vergangenheit und Zukunft zu verorten…

Auszug 'Einleitung', Seite 9-18

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p style=“text-align: justify;“>Ein umfangreiches Literaturverzeichnis beschließt den Band und bietet viele Anknüpfungs- und Vertiefungsmöglichkeiten …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Emanuel Herold
  • Utopien in utopiefernen Zeiten
  • Zukunftsdiskurse am Ende der fortschrittlichen Moderne
  • Wallstein, Göttingern (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8° Oktav
  • 280 Seiten
  • ISBN 9783835338067

Kleinster Preis: € 20,89, größter Preis: € 49,80, Mittelwert: € 29,90

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  • Schutzumschlag
  • [Artikel] Rezension – Die Aktualität literarischer Utopien – von Rolf Löchel – auf literaturkritik.de

Utopien stehen bekanntlich bereits seit einigen Jahrzehnten nicht eben hoch im Kurs. Zu Unrecht, sagt Emanuel Herold, jedenfalls was literarische Utopien betrifft. Dies zu begründen, hat er einen „literatursoziologischen Ansatz“ entwickelt, mit dem er „literarische und soziologische Diskurse sinnvoll miteinander ins Verhältnis“ setzen möchte. Letztlich aber bleibt der Soziologe jedoch der Herangehensweise seiner eigenen Disziplin verhaftet. …

Auszug Artikel


  • [Biographisches] Über Emanuel Herold – auf literaturkritik.de

Emanuel Herold (*1986) studierte an den Universitäten in Greifswald, Jena und Warwick Philosophie, Anglistik sowie Gesellschaftstheorie.…

Auszug Artikel


  • [Download] Nichts als Katastrophen? Klimawandel als Herausforderung für die utopische Tradition – von Emanuel Herold – auf ecozona.eu

Aktuelle klimapolitische Debatten sind von einem apokalyptischen Denken durchdrungen. Auch Bewegungen wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion sind davon geprägt—positive Zielsetzungen bleiben dagegen abstrakt, utopische Bilder einer nachhaltigen Gesellschaft stehen nicht im Vordergrund der öffentlichen Auseinandersetzungen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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