Science Fiction #125 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Zur Sprache der Science-Fiction-Literatur – Urban Hofstetter

Urban Hofstetter
Zur Sprache der Science-Fiction-Literatur
Eigenverlag, München (1999)
ohne ISBN
 
Nominalkomposita als Attrappen aus Sprache in Frank Herberts Roman „Dune“
 
Mit diesem Werk ist mir ein ganz besonders Stück in die Hände gefallen. Eine Magisterarbeit im Fach Englische Sprachwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität aus dem Jahre 1999. Diese Arbeit wurde auf Anregung von Hermann Urbanek erstellt und macht Frank Herberts Roman „Dune“ zur Quelle der Untersuchung …

 
Urban Hofstetter fragt sich in seiner Arbeit:“Wie ist es möglich, dass Science-Fiction-Leser die exotischsten Objekte, ganz gleich on technologischen oder natürlichen Ursprungs, für die Zeit ihrer Lektüre als gegeben hinnehmen, obwohl sie wissen, dass für diese keine echten außersprachlichen Denotata existieren?“…
 
Die Arbeit befasst sich aber nicht mit dem gesamten Wortbildungsspektrum. Die Untersuchungen beschränken sich vielmehr auf die Gruppe der Nominalkomposita, die den zahlenmäßig größten Teil der englischen Wortbildungen ausmachen. Mein Textkorpus umfasst hierzu insgesamt 282 Belege, die ich den ersten 54 Seiten von Frank Herberts Science-Fiction-Roman „Dune“ entnehme …
Auszug 'Einleitung', Seite 6-7
 
Dieses Werkstück ist ein Beispiel, wie wissenschaftlich man sich mit Science Fiction auseinandersetzen kann. Leider gilt diese Untersuchung für den englischen Sprachbereich, aber als Beispiel ist sie sehr gut geeignet. Hofstetter gibt auch eine inhaltliche Zusammenfassung von „Dune“ mit, beschäftigt sich mit den ausgewählten Analysemethoden – in erster Linie zurückgehend auf Marchand und Sauer. Untersucht schließlich die Komposita des Textkorpus von der morphologischen Warte aus und unterzieht schließlich die Bildungen einer eingehenden syntaktisch-semantischen Betrachtung, in der er auf die den Nominalkomposita zugrundeliegenden Paraphrasen eingeht, aber auch auf semantische Besonderheiten hinweist. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Urban Hofstetter
  • Zur Sprache der Science-Fiction-Literatur
  • Nominalkomposita als Attrappen aus Sprache in Frank Herberts Roman „Dune“
  • Eigenverlag, München (1999)
  • broschiert, A4 Klebebindung
  • Magisterarbeit
  • 117 Seiten
  • ohne ISBN

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  • Magisterarbeit im Fach Englische Sprachwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität
  • [Download] Zukunft der englischen Sprache: Neologismen, Vereinfachungen, Kreolisierungen oder lieber gleich Klingonisch? – von Cora Buhlert – auf uni-bielefeld.de

Das Science Fiction Genre kreiert neue Welten und entwickelt mehr oder minder plausible Entwürfe der Zukunft. Hierbei liegt der Schwerpunkt oft auf den technischen, wissenschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Aber wie geht das Science Fiction Genre mit der zukünftigen Entwicklung der (englischen) Sprache um? Dieser Beitrag soll zeigen, wie sich Science Fiction  Autoren die Zukunft der englischen Sprache sowie komplett nicht-menschliche Sprachen vorstellen und wie weit diese Visionen linguistisch plausibel sind.

Auszug Artikel


  • [Interview] Interview mit Urban Hofstetter – von Erik Schreiber – auf fictionfantasy.de

Als ich am 07. Mai ein Paket erhielt, dachte ich erst, es sind ein paar Bücher, die ich über booklooker bestellt hatte. Doch stellte ich meinen Irrtum sehr schnell fest, denn ich hatte eine Tasche mit unbekanntem Logo und Namen in der Hand. In der Tasche fand ich zwei Bücher und ein Verlagsprospekt. Das allererste Programm ist die treffendere Bezeichnung, die den neuen Verlag Penhaligon vorstellt.
Natürlich fällt ein Verlag nicht einfach so aus dem Himmel. Es gehört viel Engagement und Einsatz dazu, eine Idee und Menschen die bereit sind einen Versuch zu wagen. Im Anschreiben heißt es: (Zitat Anfang) „Wir freuen uns, Ihnen nun mit PENHALIGON den ersten „All-Age“-Verlag präsentieren zu können, dessen Hardcover-Programm sich gezielt an erwachsene Leser etwa zwischen achtzehn und dreissig Jahren wendet. Den Schwerpunkt bildet die phantastische Unterhaltungsliteratur – also „All-Age“-Fantasy, aber das Programm wird auch verwandte Genres wie historische Romane, Mystery-Romane, Gothic/Horror-Thriller und natürlich die „Romantasy“ (also romantische Fantasy für junge Frauen) einschliessen.“ (Zitat Ende) …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Begriffe der Dune-Zyklen in der WIKIPEDIA

Dieser Artikel befasst sich mit Begriffen aus den Dune-Zyklen, einer Reihe von Science-Fiction-Romanen von Frank Herbert, Frank Herberts Sohn Brian und Kevin J. Anderson. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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