Im Rahmen seiner „Kollektion Lasswitz – Abhandlungen, Vorträge und Aufsätze aus den Jahren 1869 – 1885“ hier der Band 8, in der Abteilung II: Sachbücher, Vorträge, Aufsätze, von Dieter von Reeken herausgegeben…
Dieser Band enthält Texte von Kurd Laßwitz, die während der Zeit von 1869 bis 1885 veröffentlicht wurden. Darunter wissenschaftliche, philosophische, feuilletonische und humoristische Beiträge aus mehreren Zeitschriften und Zeitungen …
Der vorliegende Band berücksichtigt in chronologischer Reihenfolge Beiträge, die im Zeitraum von 1869 bis 1885 veröffentlicht worden sind und enthält u. a. so seltene Texte wie „Natur und Mensch“ (1878), „Aufgaben der Volksbildung“ (1877) und den preisgekrönten Essay „Galileo und Baco“ (1883) …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Artikel] Kurd Laßwitz in der WIKIPEDIA
Kurd Laßwitz (* 20. April 1848 in Breslau; † 17. Oktober 1910 in Gotha; eigentlich Carl Theodor Victor Kurd Laßwitz) war ein deutscher Schriftsteller. Er publizierte zudem unter dem Pseudonym L. Velatus und gilt als Begründer der deutschsprachigen Science Fiction. Sein Roman Auf zwei Planeten aus dem Jahr 1897 gehört zu den wichtigen deutschen Science-Fiction-Romanen und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. …
[Artikel] Dieter von Reeken … über Heftromane und SF, seinen Verlag, Kurd Laßwitz, Paul Alfred Müller sowie über seine weiteren Projekte … – von Ingo Löchel – auf zauberspiegel-online.de
Dieter von Reeken über sich:
»Geboren wurde ich 1948, bin also jetzt (Dezember 2010) 62 Jahre alt. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war ich bis 2004 als juristischer Dezernent in der niedersächsischen Landesverwaltung tätig, zuletzt als Leiter des Dezernats Soziales, Flüchtlinge, Frauenförderung bei der Bezirksregierung in Lüneburg.
Als Folge der Gebiets- und Verwaltungsreform in Niedersachsen die Bezirksregierungen wurden mit Ablauf des Jahres 2004 abgeschafft bin ich in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden. Meine Frau und ich haben zwei Kinder, die aber schon erwachsen und aus dem Haus sind.«…
Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Mein Vortrag »Der Topos des Wanderers in der Phantastik – Von Gilgamesch bis Gandalf«, der heute, am 6.6.2020, in zwei Teilen bei den »Tolkien Tagen ONLINE« zu sehen war, kann heruntergeladen werden.
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Kürzlich habe ich einen Artikel (wieder-)entdeckt, dem ich schon einmal in gedruckter Form begegnet bin. Alban Nikolai Herbst hat ihn auf seiner Website der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt …
… die phantastische Literatur ist ein Zweig der Metaphysik und direkt der Erkenntnistheorie zugeordnet: Und in fantastischen Räumen ist sie ihre sinnliche Erscheinung, worin sich Innerer (psychischer) und Äußerer (materialer) Raum, transzendenter und immanenter, übereinanderlegen. Dieser macht den Eindruck, dessen Objektivation zu sein. […]
Ich habe AlbanNikolaiHerbst, etwas überrascht, nach seinen Verbindungen zum oberösterreichischen Landesmuseum gefragt und folgende Antwort erhalten:
… oh, das lag an den Wetzlarer Phantastiktagen 1999, wo die Hauptinitiatoren des Phantastik-Museumsprojekts sich erstmals trafen, aber noch nicht wussten, dass sie so etwas durchführen würden – und zwar aus sämtlichen Bereichen der Künste. Peter Aßmann leitete das Museum damals. Ich hatte gerade den Phantastikpreis bekommen (für Thetis.Anderswelt) und wurde gefragt, ob ich, w e n n es denn zu solch einer großen Ausstellung käme, einen poetologischen Vortrag halten würde usw. Da ich ohnedies begonnen hatte, nicht nur mehr direkt-belletristisch zu schreiben, sondern meine Erfahrungen mit neuer und eben eigener Phantastik nun auch theoretisch zu fundieren (was 2007 aus Anlass der Poetik-Dozentur >>>> in meinen Heidelberger Vorlesungen gipfelte), sagte ich zu. …Auszug Email
Tja, klein ist die Welt … jedenfalls kommen wir jetzt in den Genuss dieses Vortrags, der bisher nur in Druckausgaben vorlag. z.B.: in Die Horen, Jg. 50, Band 1/2005, 1. Quartal, Nr. 217, ISBN 3865092659
Der weitere Inhalt? Hier:
1. Unterwegs im magischen Zeitzylinderrohr (5-6)
2. Die Erfindung / Günter Kunert (Autor/in) (7-10)
3. Cthulhu von H. P. Lovecraft / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (11-12)
4. „Dieser mächtige Raum …“ / Alban Nikolai Herbst (Autor/in) (13-15)
18. Der Zeitreisende von H. G. Wells / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (83-84)
19. Der Großvater im Wurmloch / Ekkehard Böhm (Autor/in) (85-98)
20. Dan B. Davis von Robert A. Heinlein / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (99-101)
21. Star Wars – Köln Kalk / Tomas Krüger (Autor/in) (102-102)
22. Nachdem Martin Luther Papst geworden war … / Georg Ruppelt (Autor/in) (103-126)
23. Arthur Dent & Co. von Douglas Adams / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (127-128)
24. Education / Wolfgang Fienhold (Autor/in) (129-131)
25. Für Blitzbewohner / Dieter P. Meier-Lenz (Autor/in) (132-132)
26. Die Abenteuer des Jules Verne / Roland Innerhofer (Autor/in) (133-144)
27. Lidenbrock und Schultze von Jukes Verne / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (145-146)
28. Ein drittes Sein in der Fiktur / Gero Reimann (Autor/in) (147-160)
29. Das Zittern / Marcus Hammerschmitt (Autor/in) (161-162)
30. Die unwahrscheinliche Freiheit des Geistes / Barbara Kerneck (Autor/in) (163-172)
31.Projekt NGC4414 / Tatjana Kruse (Autor/in) (173-176)
32. Die Drei und ihre Macht von Hans Dominik / Ekkehard Böhm (Autor/in); Heiko Postma (Autor/in) (177-178)
33. Perry Rhodan – der Erbe des Idealismus / Hartmut Kasper (Autor/in) (179-194)
34. Planetoid 15265 / Dieter Braeg (Autor/in) (195-197)
35. Ein außerirdischer Schwabe / Peter Bräunlein (Autor/in) (198-200)
36. Parabel des Wahnsinns – Raumfisch surprise / Andreas Noga (Autor/in) (201-204)
37. Die Phantastische Bibliothek Wetzlar / Ulrich Blode (Autor/in) (205-207)
38. Der Ernst der Lage / Marcus Hammerschmitt (Autor/in) (208-210)
39. Am anderen Ort / Christoph Leisten (Autor/in) (211-216)
Übrigens:
Für die angesprochene Ausstellung gibt/gab es auch einen herrlichen Ausstellungskatalog: Peter Assmann (Hrsg.), Andererseits: Die Phantastik, Bibliothek der Provinz, Weitra (2004), ISBN 9783902414243
Alban Nikolai Herbst (Pseudonym für Alexander Michael von Ribbentrop; * 7. Februar 1955 in Bensberg) ist ein deutscher Schriftsteller, Librettist, Kritiker und Regisseur im Bereich der Rundfunk-Hörkunst.[…]
die horen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (bis 1983: Zeitschrift für Literatur, Grafik und Kritik) ist eine vierteljährlich in Göttingen erscheinende Literaturzeitschrift. Sie wurde 1955 von Kurt Morawietz gegründet, von 1994 bis 2011 war ihr Herausgeber Johann P. Tammen, seit 2012 Jürgen Krätzer[…] Auszug Artikel
[Artikel] Oberösterreichische Landesmuseen in der WIKIPEDIA
Das Oberösterreichische Landesmuseum ist eine Kulturinstitution des Landes Oberösterreich. Sie besteht aus drei Hauptstandorten in Linz – der Landesgalerie, dem Schlossmuseum und dem Biologiezentrum – sowie mehreren Museen, Gedenkstätten und Sammlungen im gesamten Bundesland Oberösterreich. […]
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Jorge Luis Borges ist mit seiner Magie ein Fixpunkt meiner Lesetätigkeit. Neu in meiner Bibliothek ist das Buch mit seinen letzten Essays und Vorträgen. …
In drei Abschnitten finden sich 22 Essays und Vorträge von Borges über Dinge, die ihn in seinen letzten Jahren – nein eigentlich sein ganzes Leben lang – beschäftigt haben. Mir persönlich gefallen sowohl „Das Buch“, „Die Kriminalgeschichte“ und „Die Zeit“ am aller Besten.
Wenn wir ein altes Buch lesen, so ist es, als läsen wir die gesamte Zeit, die seit dem Tag seiner Niederschrift verstrichen ist. Deshalb ziemt es sich, den Buchkult beizubehalten. Das Buch mag voller Errata stecken, aber das Buch birgt immer noch etwas Heiliges, etwas Göttliches; nicht im abergläubischen Sinn, sondern insofern, als wir wünschen, in ihm Glück zu finden oder Weisheit. …
Auszug 'Das Buch', Seite 22
Das ist doch mal eine Aussage in Zeiten wie heutzutage, wo das Buch immer mehr an Bedeutung zu verlieren droht …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Artikel] Jorge Luis Borges in der WIKIPEDIA
Jorge Francisco Isidoro Luis Borges Acevedo [ˈxorxe ˈlwis ˈβorxes] ( audio) (* 24. August 1899 in Buenos Aires; † 14. Juni 1986 in Genf) war ein argentinischer Schriftsteller und Bibliothekar. Borges verfasste eine Vielzahl phantastischer Erzählungen und Gedichte und gilt als Mitbegründer des Magischen Realismus. […] Auszug Artikel
[Zitate] 20 wundervolle Zitate von Jorge Luis Borges – gedankenwelt.de
Jorge Luis Borges hat der Welt in seinen vielen Werke zahlreiche wundervolle Sätze hinterlassen. Dieser argentinische Schriftsteller raubt uns mit seinen Werken noch heute den Atem, und das wird er auch in Zukunft tun, da seine Veröffentlichungen einfach zeitlos sind. […] Auszug Artikel
[Rezension] Zusammenfassung von Fiktionen, Erzählungen 1939–1944, Jorge Luis Borges, Buenos Aires, 1944
Warum dicke Romane schreiben, wenn man alles, was man sagen möchte, in wenigen Minuten mündlich darlegen kann, fragt Jorge Luis Borges im Vorwort zu seinem 1944 erschienenen Erzählband Fiktionen. Programmatisch kündigt er an, seine Texte seien nur Kommentare zu fiktiven Büchern. […] Auszug Artikel
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
„Die Geschichte der Prophezeiungen: Orakel, Utopien, Prognosen“ (französischer Originaltitel: Histoire de l’avenir: Des prophètes à la prospective, 1996) ist ein umfassendes kulturhistorisches Werk. Georges Minois untersucht darin ein urmenschliches Bedürfnis: das Verlangen, einen Blick in das Kommende zu werfen, und die Methoden, die Gesellschaften dafür im Laufe der Jahrtausende entwickelt haben.Hier ist eine detaillierte Übersicht zum Autor, dem Inhalt des Buches und einer kritischen Bewertung: …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.