Schlagwort: Utopie – Geschichte

Über den Schreibtisch #005 – Neues und Antiquiertes: Handbücher zur Science Fiction und Utopie

Handbücher zur Science Fiction und Utopie, aber auch ein bisschen Primärliteratur
K

ann ja mal nicht schaden, auch ein bisschen Primärliteratur zu kosten. Das Büchlein aus den Dreißiger-Jahren ist auch zu verlockend, da es sich um Proto-Science-Fiction aus Deutschland handelt …


Also, aufgearbeitet wurden diesesmal:

Hector, Robert – Faszination Science-Fiction, Die fantastischen Welten der Zukunft, p.machinery, Winnert (2023), AndroSF, Band 88, Taschenbuch, ISBN 9783957653611

Beschreibung: Was Sie schon immer über Science Fiction wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: Die großen Ideen (außerirdische Lebewesen, Roboter und künstliche Intelligenz), Sparten wie Literatur, Kino, Fernsehen, Games und Comics, Autoren wie Dick, Lem und Asimov, Regisseure wie Kubrick und Cameron, Filme wie 2001, Star Wars und Avatar, Fernsehserien wie Star Trek und Doctor Who, Bezüge zur realen »Science«, die Aktivitäten des Fandoms, der deutsche SF-Markt und vieles andere mehr. Jüngere werden neue Welten entdecken, Ältere in Erinnerungen schwelgen, und alle werden sich am Sense of Wonder begeistern und der Faszination der Science-Fiction erliegen.

Anmerkung: Sicherlich ein Buch für die Handbibliothek des Science Fiction-Fans. Geschichte, Themenbereiche, Kino, Medien und Fernsehen und Publikationsformen der Science Fiction werden aufbereitet. Ein Kapitel über SF-Kurse, Kritiker und Sekundärliteratur streift diese Themen, ist aber auch für dieses Buch sehr zu kurz geraten. Eigentlich enttäuschend, traut man Robert Hector doch zu, auch diese Themen kompetent zu behandeln. Ebenso enttäuschend der Abschnitt „Literatur zur Science Fiction“ der über Gemeinplätze nicht hinauskommt und wichtige Veröffentlichung zur SF ignoriert. Aber 7 von 10, gerade noch …

Noch eine nachgefügte Anmerkung: Es dürfte sich um eine Neuauflage handeln. Erstveröffentlichung vermutlich als Andromeda Science Fiction Magazin 145 und 146 in zwei Teilen im Jahr 2000. Ich kann allerdings momentan nicht sagen, ob der Text geändert oder ergänzt wurde. Aus dem heraus ist es verständlich, dass die „Literatur zur Science Fiction“ nicht die Werke aufweisen kann, die ich sonst  erwartet hätte …


Schöderle, Thomas – Auf der Suche nach dem Nirgendwo, Genese, Geschichte und Grenzen der Utopie, Campus, Frankfurt/Main (2022), Taschenbuch, ISBN 9783593515267

Beschreibung: Wer ist der wahre Schöpfer des Utopiebegriffs? Lassen sich Utopien als Gedankenexperimente verstehen? Und wie erklärt sich die erstaunliche Konstanz utopischer Bilderwelten und allegorischer Motive? Sind Utopien stets literarische Erzählungen von Idealstaaten? Was verbindet und was unterscheidet Paradiesvorstellungen von der Utopie? Warum wurde die Utopie zu einer Idee der Zukunft? Und weshalb wandelte sich die Hoffnung auf bessere Welten irgendwann zu einem warnenden Blick auf künftige Schrecken? Thomas Schölderle greift in diesem Buch Grundsatzfragen der Utopieforschung auf, die sich auf die Entstehung und Geschichte der Utopie sowie auf ihre begrifflichen Grenzen richten. Auf diese Weise entsteht das Porträt einer schillernden Denktradition, die weit mehr ist als eine Ansammlung naiver Wunschbilder oder gar Stichwortgeber des modernen Totalitarismus im 20. Jahrhundert.

Anmerkung: Absolut brauchbar. Ich bin damit noch nicht durch, aber das Buch wird sicher in meiner Handbibliothek zur Utopie landen. Sehr verständlich und interessant geschrieben. Will man etwas über Utopie erfahren, sollte man zu diesem Buch greifen. Utopieforschung nahegebracht …


Rosenstingel, Hans – Vom Mars zur Erde, Thienemann, Stuttgart (o.J.- ca.1931), gebundene Ausgabe, ohne ISBN

Beschreibung: Die Erzählung „Vom Mars zur Erde“ ist pazifistisch geprägt und erinnert an Schilderungen in „Auf zwei Planeten“ von Kurd Laßwitz sowie „Die Weltensegler“ und „Vom Mars zur Erde“ (gleichlautender Titel!) von Albert Daiber. Die Marsianer landen „in der Lüneburger Heide“, wobei es kaum Sprachprobleme gibt: Die Marsianer, die sich bisher durch Gedankenübertragung verständlich gemacht haben, lernen sehr schnell Deutsch.

Anmerkung: Normalerweise ist Primärliteratur in diesem Blog kein Thema, aber dieses Büchlein scheint es mir wert, sich ein wenig damit auseinander zu setzen. Es ist deutsche Proto-Science-Fiction und wurde auch schon von Dieter von Reeken 2018 bearbeitet und als Neuausgabe der zwischen 1907 und 1925 erschienenen Erzählungen von Hans Rosenstengel und Waldemar Schilling (Ps.: Ferdinand Kringel) wiederveröffentlicht …


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

[Medienhinweis] #215: Wie Frauen sich eine bessere Welt vorstellen – literaturkritik.de

Christiane Wyrwa stellt „Literarische Utopien von Frauen vom 15. bis 20. Jahrhundert“ vor

von Rolf Löchel auf literaturkritik.de

Utopien von Frauen über 5 Jahrhunderte – eine interessante Sache – wird meiner Bibliothek einverleibt …

Liteaturkritik.de - 2022-04-08

Dass die Utopien von Männern Dystopien für Frauen gleich kommen können, gehört seit Elaine Hoffman Baruchs 1984 erschienenem Aufsatz Women in Men’s Utopias zu den feministischen Binsenweisheiten. Wie aber sieht es mit Utopien von Frauen aus? Wie ergeht es in ihnen den Männern? Und was ist so toll an den Gesellschaften der Utopistinnen?
Wer sich davon ein Bild machen will, kann nun zu einem zwar eher schmalen, aber umso informativeren Band von Christiane Wyrwa greifen, der verspricht, 25 einschlägige Werke von 22 Autorinnen „in weitgehend chronologischer Ordnung“ zu „präsentieren“. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 
 

Science Fiction #94 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop – Alexander Amberger


Alexander Amberger
Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
ISBN ohne
 
Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
 
Mit bestem Dank habe ich hier einen Tip von Norbert Fiks (siehe den Blog „Gedankensprünge„) gerne angenommen und dieses Heft aus der Reihe „Hefte zur DDR-Geschichte) von „Helle-Panke“ e.V.-Rosa-Luxenburg-Stiftung Berlin aufgegriffen …

 
Wie haben hier die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrages vom 25. August 2020. Es geht um zwei dystopische Kriminalgeschichten des Autors Gert Prokop die unter dem Titel „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „Der Samenbankraub“ 1977 und 1983 in der DDR veröffentlicht wurden …
 
Es ist schlicht unbekannt oder auch völlig in Vergessenheit geraten. Am Inhaltlichen kann es kaum liegen, denn was der Autor Gert Prokop in seinen dystopischen Kriminalgeschichten rund um den Chicagoer Stardetektiv des ausgehenden 21. Jahrhunderts, um jenen Timothy Truckle, erdacht hat, ist sowohl innovativ, teils politisch-philosophisch tief reflektierend, am Zeitgeist orientiert und nicht mit dem Vorwurf wegwischbar, dystopisch verkleidete DDR-AgitProp-Literatur zu sein. …
Auszug 'Einleitung', Seite 5-6
 
Alexander Amberger hat hier einen sehr interessanten Text verfasst, der sich nicht nur im Leben und Werk des Gert Prokop erschöpft, sondern auch Begriffe und Abgrenzungen zu Science Fiction versus Utopie mitgibt, DDR-Utopiegeschichtliches wiedergibt und zum Forschungsstand bezüglich DDR-Science Fiction nicht schweigt. Die Drei Euro sind wahrlich gut angelegt (ansonsten siehe „weiterführende Links – Podcast“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Alexander Amberger
  • Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
  • Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
  • Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
  • Hefte zur DDR-Geschichte, Nr. 154
  • Heft A5, geheftet
  • 58 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Webpräsenz] Alexander Amberger im Netz

Dr. Alexander Amberger, geboren 1978 in Gotha. Von 1999-2006 Studium der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Abschluss mit einer Diplomarbeit über den Systemcharakter des Stalinismus. Von 2006-2013 Arbeit an einer Dissertation über die Postwachstumsutopien der DDR-Oppositionellen Bahro, Harich und Havemann. 2013 Verteidigung der Dissertation an der Martin-Luther-Universität mit dem Prädikat magna cum laude.…

Auszug 'Vita'


  • [Podcast] Eine Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop, Vortrag zum Nachhören – von Alexander Amberger – auf alexander-amberger.de

Vortrag vom 25. August 2020 beim „Helle Panke“ e.V. Berlin,
Referent: Dr. Alexander Amberger (Politikwissenschaftler, forscht u.a. zur Geschichte politischer Utopien)
Moderation: Dr. des Birgit Ziener…

Auszug Artikel


  • [Download] Wie zukunftsfähigist der klassische Utopiebegriff? – von Ricard Saage – auf rosalux.de

Wer heute über politische Utopien redet, muss wissen, dass es keinen Konsens darüber gibt, was man unter diesem Begriff zu verstehen hat. Exemplarisch lässt sich dieses Dilemma in den Sozialwissenschaften aufzeigen. In ihrem Diskurs sind vor allem der intentionale, der totalitäre und der klassische Utopiebegriff schulemachend geworden.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Utopie #38 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der Wille zur Utopie – Marvin Chlada

Marvin Chlada
Der Wille zur Utopie
Alibri, Aschaffenburg (2004)
ISBN 3932710738

…der göttliche Wille zur Utopie, ist nicht nur sehr vernünftig, sondern auch verwegen. Seid verwegen! (Klaus Mann)

Ein Querschnitt durch die sozialen und technischen Phantasien von der Antike bis zur Postmoderne, von Atlantis bis Zamonien. Ausgesuchte Utopien quer über alle Zeiten …


Dieses Buch sieht sich nicht der klassischen Utopie, wie der Staatsutopie mit ihrem Ursprung in der Sozialphilosophie der Antike, verpflichtet. Es verfolgt eher den Weg des „Anderen“, des Wesens der Utopie, die Sehnsucht nach dem Anderen. …

Aus diesem Grund spürt der vorliegende Band die Utopie in den imaginären Welten der Comic-Strips und des Rollenspiels ebenso auf, wie die in den Texten der Zapatistas. Den roten Faden bilden dabei die Geschichte des klassisch-utopischen Denkens, mit dem Ziel, dessen Vielfalt anhand von bekannten und weniger bekannten Texten zur Diskussion zu stellen.…

Auszug 'Vorwort', Seite 9-14

Wertvoll finde ich auch die Einführung in das utopische Denken mit der Einladung über die ausgesuchten Utopien selbst die Lust am Forschen zu utopischen Pfaden und Fluchtlinien zu finden. Anregend fand ich auch die vier Gespräche mit Klaus N. Frick, Andrea zur Nieden, Lutz Büge und Christoph Spehr, die als Abschluss des Bandes stehen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Marvin Chlada
  • Der Wille zur Utopie
  • Alibri, Aschaffenburg (2004)
  • Taschenbuch
  • 256 Seiten
  • ISBN 3932710738


Kleinster Preis: € 13,00, größter Preis: € 63,20, Mittelwert: € 16,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Marvin Chlada in der WIKIPEDIA

Marvin Chlada (* 1970 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler, Autor und Musiker. Marvin Chlada gilt als Vertreter eines intentionalen Utopiebegriffs in der Tradition von Ernst Bloch und Karl Mannheim, den er mit Rückgriff auf poststrukturalistische Ansätze zu aktualisieren und erweitern versucht.

Auszug Artikel



  • [Rezension] Marvin Chlada – Der Wille zur Utopie – von Karl-Heinz Schreiber – auf versalia.de

Alles, was utopisch war, & ist in Phantasie & Realität bzw. in quasi-spielerischer & quasi-seriöser Denk-/Wunsch-/Machart, wird in diesem Buch vorgestellt. Der Autor (Jg. 1970) ist Experte in Pop & Postmoderne – er beschäftigt sich offensichtlich gerne mit politischen, gesellschaftlichen & kulturellen Alternativen. Utopien sind Wachträume, die in Fiktion oder Philosophie gekleidet einen opti- oder pessimistischen Gegenentwurf zur jeweils real existierenden Welt manifestieren. Utopien sind Trost oder Flucht, Genuss oder Verantwortung – die einfachere oder die kompliziertere Variante der Realität. Utopie ist Herausforderung, Gefahr oder Idylle – primitiv oder höherentwickelt, für einzelne oder ganze Gesellschaften, in zeitlichen oder räumlichen Parallelenklaven.

Auszug Artikel



  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist.
Der Begriff leitet sich ab von altgriechisch οὐ ou „nicht“ und τόπος tópos „Ort, Stelle“, gemeinsam „Nicht-Ort“. Die in Utopien beschriebenen fiktiven Gesellschaftsordnungen resultieren aus einer Kritik der jeweils zeitgenössischen Gesellschaftsordnung und können als positive Gegenentwürfe gelesen werden. …

Auszug Artikel


 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


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Utopie #26 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der Traum von der großen Harmonie – Jean Servier


Jean Servier
Der Traum von der großen Harmonie
List, München (1971)
ISBN 3471615555

Eine Geschichte der Utopie

Nach längerem ist mir wieder einmal eine Veröffentlichung zum Thema Utopie in die Hände gefallen. Eine „Geschichte der Utopie“ aus dem Jahre 1971. In zwei Hauptteile gegliedert, zeigt Jean Servier, Professor für Soziologie ein neues Feld  der soziologischen Forschung …


1972 wurde das Buch schon von W. Rumpf im Quarber Merkur 31 besprochen und hat dort eine durchschnittliche Bewertung erhalten. Servier versucht dem nachzuspüren, was Menschen sich unter einem dauerhaft glücklichen Dasein vorstellten und hat auch die politische Dimension dessen ins Visier genommen …

Die Utopie eröffnet der soziologischen Forschung ein neues Feld, weil sie ein einheitliches Gedankengebilde darstellt, dessen Ausdrucksformen sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändern. Sie kleiden nah verwandte Sehnsüchte in völlig gleichartige Ideen und verwenden dafür eine  Symbolsprache, die ebenso klar und ebenso beschränkt in ihrem Formenschatz ist wie die alten, zu Märchen herabgesunkenen abendländischen Mythen …

Auszug 'Buchbeschreibung', Vorsatzblatt

Der vielleicht wichtigere Teil dieser Abhandlung ist aber sicherlich der Zweite. In „Symbole und Bedeutung der Utopie“ deutet Jean Servier die Utopie nach freudschen Kategorien. Die Utopie als „der Wunsch nach der behüteten, konfliktlosen Problemlosigkeit des Mutterleibs“.…
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Jean Servier
  • Der Traum von der großen Harmonie
  • Eine Geschichte der Utopie
  • List, München (1971)
  • Taschenbuch
  • 384 Seiten
  • deutsche Erstausgabe
  • ISBN 3471615555

Kleinster Preis: € 0,83, größter Preis: € 238,55, Mittelwert: € 4,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Rezension dazu: Quarber Merkur 31, 10. Jhrg., Juli 1972, Seite 79 von W. Rumpf

  • [Download] BILDER EINER BESSEREN WELT-Die Utopie im nichtfiktionalen Film – von Simon Spiegel – auf mediarep.org

Thomas Schölderle zeichnet mit seiner Studie Utopia und Utopie nicht nur für einen meiner zentralen Referenztexte verantwortlich, sondern hat sich zudem als unschätzbarer utopischer Gewährsmann, intellektueller Sparring-Partner und präziser Probeleser erwiesen. Ebenfalls gedankt sei meinem phantastischen Weggefährten Peter Seyferth, der mir mit anarchistischem
Rat zur Seite stand. …

Auszug Artikel



 


siehe auch (Auszug):


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