Utopie #38 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der Wille zur Utopie – Marvin Chlada

Marvin Chlada
Der Wille zur Utopie
Alibri, Aschaffenburg (2004)
ISBN 3932710738

…der göttliche Wille zur Utopie, ist nicht nur sehr vernünftig, sondern auch verwegen. Seid verwegen! (Klaus Mann)

Ein Querschnitt durch die sozialen und technischen Phantasien von der Antike bis zur Postmoderne, von Atlantis bis Zamonien. Ausgesuchte Utopien quer über alle Zeiten …


Dieses Buch sieht sich nicht der klassischen Utopie, wie der Staatsutopie mit ihrem Ursprung in der Sozialphilosophie der Antike, verpflichtet. Es verfolgt eher den Weg des „Anderen“, des Wesens der Utopie, die Sehnsucht nach dem Anderen. …

Aus diesem Grund spürt der vorliegende Band die Utopie in den imaginären Welten der Comic-Strips und des Rollenspiels ebenso auf, wie die in den Texten der Zapatistas. Den roten Faden bilden dabei die Geschichte des klassisch-utopischen Denkens, mit dem Ziel, dessen Vielfalt anhand von bekannten und weniger bekannten Texten zur Diskussion zu stellen.…

Auszug 'Vorwort', Seite 9-14

Wertvoll finde ich auch die Einführung in das utopische Denken mit der Einladung über die ausgesuchten Utopien selbst die Lust am Forschen zu utopischen Pfaden und Fluchtlinien zu finden. Anregend fand ich auch die vier Gespräche mit Klaus N. Frick, Andrea zur Nieden, Lutz Büge und Christoph Spehr, die als Abschluss des Bandes stehen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Marvin Chlada
  • Der Wille zur Utopie
  • Alibri, Aschaffenburg (2004)
  • Taschenbuch
  • 256 Seiten
  • ISBN 3932710738
Kleinster Preis: € 13,00, größter Preis: € 63,20, Mittelwert: € 16,00

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  • keine
  • [Artikel] Marvin Chlada in der WIKIPEDIA

Marvin Chlada (* 1970 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler, Autor und Musiker. Marvin Chlada gilt als Vertreter eines intentionalen Utopiebegriffs in der Tradition von Ernst Bloch und Karl Mannheim, den er mit Rückgriff auf poststrukturalistische Ansätze zu aktualisieren und erweitern versucht.

Auszug Artikel


  • [Rezension] Marvin Chlada – Der Wille zur Utopie – von Karl-Heinz Schreiber – auf versalia.de

Alles, was utopisch war, & ist in Phantasie & Realität bzw. in quasi-spielerischer & quasi-seriöser Denk-/Wunsch-/Machart, wird in diesem Buch vorgestellt. Der Autor (Jg. 1970) ist Experte in Pop & Postmoderne – er beschäftigt sich offensichtlich gerne mit politischen, gesellschaftlichen & kulturellen Alternativen. Utopien sind Wachträume, die in Fiktion oder Philosophie gekleidet einen opti- oder pessimistischen Gegenentwurf zur jeweils real existierenden Welt manifestieren. Utopien sind Trost oder Flucht, Genuss oder Verantwortung – die einfachere oder die kompliziertere Variante der Realität. Utopie ist Herausforderung, Gefahr oder Idylle – primitiv oder höherentwickelt, für einzelne oder ganze Gesellschaften, in zeitlichen oder räumlichen Parallelenklaven.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist.
Der Begriff leitet sich ab von altgriechisch οὐ ou „nicht“ und τόπος tópos „Ort, Stelle“, gemeinsam „Nicht-Ort“. Die in Utopien beschriebenen fiktiven Gesellschaftsordnungen resultieren aus einer Kritik der jeweils zeitgenössischen Gesellschaftsordnung und können als positive Gegenentwürfe gelesen werden. …

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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