Schlagwort: Philip K. Dick

Fundstücke #9 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: DickKöpfigSammeln

Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982)

Eine überraschende Entdeckung, die mir aus heiterem Himmel in den Schoß gefallen ist. Sekundärliterarisch sehr interessant und außerdem ein Quell der Entdeckungen…


Der bei „Blogger“ gehostete Blog gibt in puncto Person des Betreibers nichts preis. Außer nichtssagenden Einträgen im Profil bleibt die Person der Sammlung im Dunkeln. Der Blog hat auch einen Ableger in Facebook. Nun, soll uns jetzt nicht stören die Seite ist auch ohne diese Personalia sehr interessant …

Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Sammeln von allem zu und über Leben und Werk des US-amerikanischen Schriftstellers Philip K. Dick.

Geboren wurde Dick 1928. Er schrieb mehr als 120 Kurzgeschichten und etwa 45 Romane, überwiegend Science Fiction. Weiterhin sind zahlreiche Essays und Briefe von ihm veröffentlicht. Verschiedene seiner Kurzgeschichten und Romane sind die Basis für Verfilmungen, am bekanntesten ist davon Ridley Scotts Blade Runner (1982). Dick war fünfmal verheiratet und hatte drei Kinder. Er starb 1982 in Kalifornien. Eine umfänglichere Einführung zu Leben und Werk von Dick findet sich bei Wikipedia (allerdings ist dort die englische Version deutlich besser).

Ein großer Teil von Dicks Veröffentlichungen beschäftigt sich mit auf verschiedene Weise immer wieder mit dem Thema Was ist menschlich? und Was bedeutet Realität?

Der überwiegende Teil von Dicks Werk ist ins Deutsche übersetzt. Dieser Blog betrachtet hauptsächlich deutschen Ausgaben – allerdings in ihrer ganzen Breite: Es werden alle Veröffentlichungen von und über Dick betrachtet, soweit es sich um Papier handelt. Eingeschlossen sind hier auch seltene Veröffentlichungen in Fanzines, die naturgemäss nur eine kleine Verbreitung hatten. Andere Medien, wie Verfilmungen, Hörbücher und Videospiele, werden hier gestreift, aber nur weniger intensiv betrachtet. …

a.a.O., Auszug, Über den Blog

Insbesondere angetan hat es mir natürlich die Seite

Sekundärliteratur (Artikel) nach Autoren

die eine sehr umfangreiche Sammlung von Artikel zu und über Werk und Person von Philip K. Dick, einschließlich einiger ausgewählter Veröffentlichungen zu Filmen, die auf Dicks Werk basieren. Als letzte Bearbeitung wird das Datum 11.3.2019 angegeben, die letzte Jahreszahl der Artikel ist das Jahr 1017. …

Bibliographisch: Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Der Blog wird seit März 2015 befüllt
  • [biographisches] Philip K. Dick – allerdings wird die englische Wikipedia in dieser Beziehung (wie meist) als besser erachtet

  • [biographisches] Philip K. Dick – in der englischen WIKIPEDIA

  • [Artikel] Er schuf „Blade Runner“ und glaubte an die Matrix

  • [bibliographisches] Philip K. Dick in ISFDB

siehe auch (Auszug):


Die letzten 5 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Biographien zur Phantastik #10

Ein Standardwerk, dass wohl nun abgelöst werden wird, Essays über den Poet des Grauens und solche auch über die seltsamen Welten eines der Größten der Science Fiction. Da riskiert man doch wohl einen Blick? …


Lyon Sprague De Camp - H. P. Lovecraft - Eine Biographie
Lyon Sprague De Camp – H. P. Lovecraft – Eine Biographie

Lyon Sprague De Camp
H. P. Lovecraft – eine Biographie
Festa, Almersbach (2002), gebundene Ausgabe, 640 Seiten
ISBN 3935822480

Ein Standardwerk in Bezug auf H. P. Lovecraft.

Es war die erste alle Aspekte des Lebens und Werks von Lovecraft behandelnde Arbeit, die zwar aus diesen und jenen Gründen kritisiert wurde, bis zum Erscheinen der Lovecraft-Biographie von S. T. Joshi (1996, erweiterte Neuausgabe als I am Providence, 2013) als maßgeblich galt.“ (Wikipedia)

H. P. Lovecraft gehört zu den ganz Großen der Horror-Literatur, ja der fantastischen Literatur überhaupt. Sein Einfluss auf die zeitgenössische Genreliteratur ist kaum zu überschätzen. Doch nicht nur Fantastikautoren setzen sich mit ihm auseinander, Michael Chabon erwähnt ihn in seinem Bestseller Wonder Boys, und der französische Romancier Michel Houellebecq hat ihm mit seinem hundertseitigen Essay Gegen die Welt. Gegen das Leben ein persönliches Denkmal gesetzt. Aber wer war dieser außergewöhnliche Autor wirklich? Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Biografie von Lyon Sprague de Camp, und sie beschreibt einen ausgesprochen widersprüchlichen Menschen.

Abgelöst dürfte sie aber erst recht durch das zweibändige Werk von S. T. Joshi, H. P. Lovecraft – Leben und Werk, Band 1 und Band 2, werden.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 39.00 EUR, größter Preis: 39.00 EUR, Mittelwert: 39.00 EUR


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Armen Avanessian, Björn Quiring (Hrsg.) – Abyssus Intellectualis: Spekulativer Horror

abyssus Intellectualis
Cover-Ansicht

Nicht ganz einfach, aber irgendwie faszinierend …

Ein Band in der Reihe SPEKULATIONEN Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Armen Avanessian und Björn Quiring. »For those who relish speculation regarding the future, the tale of supernatural horror provides an interesting field.« [H.P. Lovecraft, Supernatural Horror in Literature, Athol, Mass. 1927] Horrorliteratur und Philosophie haben schon lange zahlreiche verborgene Beziehungen unterhalten und zentrale Motive geteilt. Ihr wohl wichtigster gemeinsamer Nenner sind Gedankenexperimente, die das im Alltagsleben als sicher Vorausgesetzte unsicher erscheinen lassen: Beide befassen sich mit der Frage, ob das Leben nicht ein Traum oder eine Illusion sein könnte und reflektieren über die Erlebbarkeit des eigenen Todes und Gestorbenseins. Beide spekulieren über das mögliche Ende des Kosmos und dessen Implikationen für unser Denken oder unsere Vorstellungskraft; und beide beschäftigen sich mit dem verborgenen Leben des scheinbar Unbelebten (dem Leben des Abbilds, der Schrift und generell des Anorganischen). Mit diesem Band wird die Serie über die Denker des Spekulativen Realismus fortgesetzt, da speziell diese Denker von Beginn an ihre Affinität zum Horror, und insbesondere zum Werk von H. P. Lovecraft und Thomas Ligotti reflektiert und entfaltet haben. Im geplanten Band sind theoretische und literarische Texte versammelt, denen eine aktive Imagination gemeinsam ist, die sich mit der Ausarbeitung einer negativen Kosmologie befasst. Aus der ihnen jeweils eigenen Ausgangsposition nähern sie sich der Grenze zwischen der Theorie des Schreckens und der Fiktion des Schreckens und überschreiten sie gelegentlich. Mit Texten und Originalbeiträgen von Amanda Beech, Ray Brassier, Michael Cisco, Philip K. Dick, Iain Hamilton Grant, Graham Harman, Anna Kavan, Nick Land, Thomas Ligotti, H. P. Lovecraft, Quentin Meillassoux, Reza Negarestani, und Eugene Thacker. (Quelle: Artikelkurzbeschreibung Amazon)

Inhalt:

  • Armen Avanessian und Björn Quiring: „Vorwort“
  • H. P. Lovecraft: „Das Notizbuch“
  • Ray Brassier: „Solare Katastrophe: Die Wahrheit der Auslöschung“
  • Philip K. Dick: „Auszüge aus der ‚Großen Exegese'“
  • Graham Harman: „Über den Horror der Phänomenologie: Lovecraft und Husserl“
  • Michael Cisco: „Unsprache (Ein Fragment)“
  • Reza Negarestani: „Bolus Barathruma (Homo sapiens sapiens†)“
  • Quentin Meillassoux: „Metaphysik und Fiktion von Welten außerhalb der Wissenschaft“
  • Thomas Ligotti: „Metaphysica Morum“
  • Amanda Beech: „Explodierender Horror“
  • Nick Land: „No Future“
  • Howard Caygill: „Der Irrsinn der Spekulation“
  • Anna Kavan: „Eins der verlorenen Dinge“
  • Iain Hamilton Grant: „Schleim und Zeit: Die Mathematik des Protoplasmas in Lorenz Okens ‚Naturphilosophie'“
  • Eugene Thacker: „Kosmischer Pessimismus“
  • H. P. Lovecraft: „Brief an Harry Fischer vom Februar 1937“

Jan Drees über Abyssus intellectualis

  • Broschiert: 296 Seiten
  • Verlag: Merve; Auflage: 1. Neuausg. (15. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3883963429
  • ISBN-13: 978-3883963426
  • Größe und/oder Gewicht: 16,8 x 12 x 2,2 cm