Isaac Asimov Foundation – 3 Romane Heyne, München (1994) ISBN 3453042654
Mit einem Anhang „Einführung in die Psychohistorik“ von Michael F. Flynn
Die Foundation von Isaac Asimov ist derzeit wegen der Film-Serie auf Apple TV+ in aller Munde. Die drei Romane in dieser Ausgabe bilden das Rückrat der „Future History“, dem erweiterten „Foundation-Zyklus“, der zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe 15 Werke umfasste …
Als Beigabe zu dieser Ausgabe wurde der, von Michael F. Flynn verfasste, Essay „Einführung in die Psychohistorik“, in der Übersetzung von Heinz Nagel, mitzugegeben. An sich muss man den Artikel ja ebenfalls als „phantastische Primärerzählung“ ansprechen, da die Psychohistorik, nicht zu verwechseln mit „Psychohistorie“, eine von Isaac Asimov erfundene, fiktive Wissenschaft im Rahmen seines Foundation-Zyklus ist.
Vor Jahren stellte sich Isaac Asimov eine mathematische „Geschichtswissenschaft“ vor, die auf solche Fragen die Antworten liefern könnte. Und heute ist seine fiktive Psychohistorik im Begriff Realität zu werden. Noch ist es nicht so weit. Bis jetzt ist kein Hari Seldon aufgetreten, der die Verbindung zwischen den einzelnen Disziplinen herstellen würde; aber Forscher in so unterschiedlichen Bereichen wie Ökologie und Differential-Topologie haben bereits die Grundlagen dazu entwickelt. …
Auszug 'Einführungin die Psychohistorik`, Seite 861-936
Auch wenn er tatsächlich also über eine Wissenschaft referiert, die es (noch) nicht gibt, macht er es aber so interessant und packend, dass es eine Freude ist, ihm in die Tiefen der Psychohistorik zu folgen. Er führt die Theorie der Psychohistorik neben der Psychologie auf die Gaskinetik und die statistische Mechanik zurück. Klingt alles wunderbar und durchaus einleuchtend – also lesen …
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Aus dem Amerikanischen
Übersetzerin: Rosemarie Hundertmarck
Ungekürzte Neuübersetzung
[Artikel] Michael F. Flynn in der WIKIPEDIA
Michael Francis Flynn, auch Mike Flynn und Rowland Shew (* 20. Dezember 1947 in Easton, Pennsylvania), ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.…
Psychohistorik (englisch: Psychohistory, nicht zu verwechseln mit Psychohistorie, einer Wissenschaft, die historische Vorgänge mittels Psychologie untersucht) ist eine deutschsprachige Bezeichnung für eine fiktive Wissenschaft, die in mehreren Romanen des US-amerikanischen Autors Isaac Asimov von entscheidender Bedeutung ist. In Asimovs Büchern ermöglicht sie auf der Basis mathematischer, statistischer und soziologischer Verfahren allgemeine und dennoch präzise Voraussagen über das zukünftige Verhalten großer Gruppen von Menschen. …
[Artikel] Foundation (Fernsehserie) in der WIKIPEDIA
Foundation ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Drama-Fernsehserie, die von David S. Goyer und Josh Friedman für Apple TV+ entwickelt wurde und auf der gleichnamigen Buchreihe von Isaac Asimov basiert. Foundation hatte am 24. September 2021 seine Premiere. …
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Isaac Asimov Opus 200, Band I + II Moewig, Rastatt (1984) ISBN 3811836587 – Band 1
ISBN 3811836781 – Band 2
Das zweihundertste Buch von Isaac Asimov
Wie gesagt, Opus 200 ist das zweihundertste Buch, das von Isaac Asimov veröffentlicht wurde. Hier in dieser Ausgabe wurde es allerdings auf zwei Bände aufgeteilt. .…
Diese Bände sind vollständig dem essayistischen Werk von Asimov gewidmet. Es war ja nicht nur in der Science Fiction einer der ganz Großen, sondern er verfasste ja auch eine enorme Anzahl von populärwissenschaftlichen Artikel in einer enormen Bandbreite …
Ich dagegen schreibe nicht nur Literatur, sondern auch Sachbücher. Ich schreibe verschiedene Arten von Sachbüchern jeweils für ein anderes Publikum, und darin liegt der Sinn und Zweck meiner Opus-Bücher – diese Vielfalt zu zelebrieren …
Auszug 'Einführung', Seite 7-10
Astronomie, Mathematik, Roboter, Physik, Chemie, Biologie, Geschichte, die Bibel, soziale Wissenschaften, Literatur, Krimi und Literatur – all das in zwei kleinen Bändchen. Aber, wie bei Asimov zumeist sehr gut zu lesen und ein unterhaltsamer Zeitvertreib …
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keine
[Artikel] Isaac Asimov in der WIKIPEDIA
Isaac Asimov (englisch [ˈaɪzək ˈæzɪmɔv]; * 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Sowjetrussland als Исаак Юдович Азимов (Issaak Judowitsch Asimow); † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten) war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Sachbuchautor und einer der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit. Zusammen mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science-Fiction aufgeführt.…
Die Robotergesetze (englisch Three Laws of Robotics) wurden von Isaac Asimov in seiner Kurzgeschichte Runaround (Astounding, 1942) als „Grundregeln des Roboterdienstes“ erstmals beschrieben…
[Artikel] Foundation Zyklus Bücher in der richtigen Reihenfolge – von buechertreff.de
Mit dem Buch „Ich, der Robot“ fing die Buchreihe an. Mit diesem Band sollte zuerst angefangen werden, wenn man sämtliche Teile der Reihenfolge nach lesen möchte. Das nächste Buch „Geliebter Roboter“ erschien sieben Jahre darauf, nämlich im Jahr 1957. Weiter ging es über 42 Jahre hinweg mit 21 neuen Teilen. „Der Sieg der Foundation“ lautet der aktuell letzte Band Nummer 23. …
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Arno Schmidt Essays und Azssätze I + II Haffmans, Bargfeld (1995) ISBN 3251800353 ISBN 3251800361
Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III, Essays und Biographisches
In diesen beiden Bänden mit Essays und Aufsätzen von Arno Schmidt gibt es einige Texte, die sich direkt mit Themen der phantastischen Literatur oder im Besonderen mit deren Schaffenden beschäftigen. …
Angesehen davon, dass es die allermeisten der Texte wert sind, gelesen zu werden, habe ich mir natürlich speziell diejenigen herausgesucht, deren Inhalt erhellendes zu meinem Spezialthema hergeben. Und das sind nicht so wenige. Da wäre z.B. ein Brief an Dante Alighieri, dem Schöpfer dieser unbeschreiblichen Kerker-Bilder, oder zwei Essay über Friedrich de la Motte Fouquè, einem der ersten Dichter der deutschen Romatik, oder ein Essay zu den Bront-Schwestern und zum Thema Werwölfe, im ersten Band …
Nun ist diese „Lykantropie“ eine zwar äußerst rare, aber doch durchaus gesichert Erscheinung. Aus der modernen Kriminalpraxis sind ein gutes Dutzend Fälle bekannt, wo best beleumundete Bürger plötzlich einer ganzen Serie schrecklicher Verbrechen überführt werden können, die sie – meist nachts – als veritable „Werwölfe“ begangen haben. …
Auszug 'Die Werwölfe', Seite 292-294
Auch im zweiten Band findet sich einiges wie, „Über die Arbeitsweise Edgar Allen Poe’s“ oder „Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne“ oder ein Essay über Edward Bulwer-Lytton, welches sehr nach Arno Schmidt kommt. …
Verne also ein fleißiger Mann von rund 60 Romanen, plus ein paar Bänden anderer Kleinigkeiten. Und sein eigentliches, noch nie so recht gewürdigtes literarisches Verdienst besteht darin, dass er als Erster (& bisher immer noch Umfassendster) den Groß-Nachweis geführt hat: wie die Errungenschaften des Technikers – man darf auch „Ingenieur“ sagen, „Wissenschaftler“, „Forscher=Allgemein“ – nicht nur nicht poesie=zerstörend wirkten; sondern vielmehr unerhört neue=reiche Gebiete dem Dichter eröffneten! …
Auszug 'Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne', Seite 413-425
Es lohnt sich, also seine Nase in diese beiden Bücher zu stecken. Und vergnüglich ist es allemal …
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keine
[Artikel] Ein Radiohörer mit runden Ohren, der Arno Schmidt und Wolfgang Koeppen hört – von Sibylle Lewitscharoff – auf deutschlandfunk.de
Als vor 60 Jahren in Stuttgart ein Programm auf Sendung ging, das von seinem Erfinder und ersten Redakteur, dem Schriftsteller Alfred Andersch, auf den Namen „Radio-Essay“ getauft wurde, gehörten Wolfgang Koeppen und Arno Schmidt zu den ersten Autoren. …
[Artikel] Sämtliche Werke Arno Schmidts – von Giesbert Damaschke – auf asml.de
Die Liste ist alphabetisch nach Titeln sortiert. Führende bestimmte Artikel werden ignoriert, unbestimmte Artikel werden einsortiert: ›Die Abenteuer der Sylvesternacht‹ wird also unter A, ›Ein Leben im Voraus‹ unter E aufgeführt. …
Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. Formal kennzeichnet sie das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich sind sie von einer kulturpessimistischen Weltsicht und einer angriffslustigen Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära geprägt. Seine theoretischen Überlegungen zu Prosa und Sprache entwickelte Schmidt in den 1960er Jahren in Auseinandersetzung vor allem mit James Joyce und Sigmund Freud weiter und suchte seine Ergebnisse in den in dieser Zeit entstandenen Werken (Ländliche Erzählungen im Band Kühe in Halbtrauer, KAFF auch Mare Crisium) umzusetzen. Als Summe dieser Entwicklung erschien 1970 das monumentale Hauptwerk Zettel’s Traum. …
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Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Maurice Renard * 28. Februar 1875 in Châlons-en-Champagne † 18. November 1939 in Rochefort, Département Charente-Maritime)
Das „Goldene Zeitalters“ der französischen Science-Fiction-Literatur
Angeregt durch die Lektüre des kürzlich vorgestellten Sach-Comics aus dem Splitter Verlag – „Die Geschichte der Science Fiction“ – habe ich begonnen, mich intensiver mit der französischen Science Ficiton auseinander zu setzten. Hellhörig wurde ich auf Seite 76-77, wo die Bedeutung des Franzosen Maurice Renard hervorgehoben wurde. …
An dieser Stelle wurde von einem Manifest gesprochen, von dem ich noch nicht gehört hatte. Von einem Artikel in der Zeitschrift „Le Spectateur“ aus dem Jahre 1909. Das Thema – „Wissenschaftlich-Wunderbar“.
Maurice Renard
Natürlich habe ich versucht diesen Artikel in deutscher Sprache auszugraben, aber zu meiner Verwunderung war diesbezüglich nichts im Netz zu finden. Auch kein Originalscan des betreffenden Le Spectateur (obwohl sonst viele Ausgaben der Zeitung auf google.com (hier) zu finden sind). Lediglich eine Übersetzung von Arthur B. Evans ins Englische und auf openedition.org eine Version, welche auf dem Original der Zeitschrift basiert und mit Kommentaren versehen ist. Auf Französisch – natürlich.
Text mit Anmerkungen von Émilie Pézard und Hugues Chabot. Der Text wurde ursprünglich in Le Spectateur, t. I, Nr. 6, Oktober 1909, S. 245-2611 veröffentlicht. Die vorliegende Ausgabe basiert auf dem Original der Zeitschrift, das in der Bibliothèque nationale aufbewahrt wird. Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden unverändert beibehalten. Die Typografie wurde aktualisiert, sofern sie nicht einen stilistischen Effekt darstellt: insbesondere haben wir die Großbuchstaben in den Gattungsbezeichnungen beibehalten. Alle in Klammern gesetzten Verweise auf bibliographische Angaben im Text von Renard wurden von den Herausgebern vorgenommen.…
Enttäuschung machte sich breit. Eine Definition der Science Fiction (natürlich noch nicht unter diesem Namen) aus dem Jahre 1909 und nirgends war eine deutsche Version aufzutreiben. Auch ein Aufruf in der Facebookgruppe, hatte wenig Erfolg, außer der Bestätigung, dass es auf Deutsch nichts gibt und der Hinweis auf die englischsprachige Version.
Nun, ich bin kein Sprachtalent und nicht ohne Grund beschäftige ich mich mit „deutschsprachiger Sekundärliteratur …“. Aber, warum sollte es nicht gelingen eine eigene Übersetzung des Artikels zu erstellen? Mein Ehrgeiz war geweckt und heute kann ich euch das Ergebnis meiner Bemühungen vorstellen.
Eine Übersetzung von „Du roman merveilleux-scientifique et de son action sur l’intelligence du progrès“ zu deutsch „„Über den wissenschaftlich-wunderbaren Roman und seinen Einfluss auf das Verständnis von Fortschritt“.
Dieser 1909 in der Zeitschrift Le Spectateur veröffentlichte Artikel ist das erste Manifest, in dem Maurice Renard die Gattung des „wunderbaren wissenschaftlichen Romans“ institutionalisiert. Er lobt dieses neue Genre sowohl in seiner Ausdehnung (Wells, Poe, Villiers de l’Isle-Adam, Stevenson, Derennes) als auch in seiner Intention: Diese Geschichten „präsentieren uns das Abenteuer einer bis zum Wunder getriebenen Wissenschaft oder eines wissenschaftlich betrachteten Wunders“. Die Verbindung von Wunderbarem und Wissenschaftlichem wird eingehend analysiert, was auch eine Poetik des Genres darstellt. Abgerundet wird die literarische Analyse durch eine erkenntnistheoretische Reflexion über die Auswirkungen des Wunder-Wissenschaftsromans auf das Verständnis des Fortschritts: Durch den radikal innovativen und oft beunruhigenden Charakter der beschriebenen Wunder entwickelt diese Gattung beim Leser eine neue Wahrnehmung der Zeit, die nicht mehr auf eine Steigerung des Komforts reduziert wird, und der Welt, die nicht mehr auf den Menschen reduziert wird. In diesem Sinne hat es „das Ziel, den Leser zu einer Betrachtung des Universums zu führen, die der Wahrheit näher kommt. …
Symbolbild
Maurice Renard wurde auch in Frankreich spät als Vorläufer der Science Fiction entdeckt und bekannt. In den sechziger Jahren wurden aus diesem Grund seine Werke zu größten Teil neu aufgelegt. Allerdings scheinen die Essays nicht dazu gehört zu haben.
Der Essay beinhaltet eine der frühesten, wenn icht sogar die erste, Definition der Science Fiction. Renard benannte das von ihm neu definierte Genre den „wissenschaftlich-wunderbaren Roman“ aber die Definition ist eindeutig dem späteren Ausdruck „Science Fiction“ zuzuordnen. Aus diesem Grund dachte ich, sollte der Essay jedenfalls auch in Deutsch vorliegen. Ich bin kein Übersetzer und kann das hier vorliegende Endergebnis in seiner Qualität nicht einschätzen. Als Grundlage meiner Übersetzung habe ich sowohl die englische Version von Evans, als auch die französische Version von Émilie Pézard und Hugues Chabot herangezogen. Die französische Version, die dem Original entspricht, ist mit Kommentaren versehen, die von mir nicht übernommen wurden (außer einer, die dem Verständnis der Übersetzung zweckdienlich ist).
Ich habe mich nach bestem Wissen und Gewissen bemüht, bei meinem ersten fachlichen Übersetzungsversuch, dem Sinn des Originals zu entsprechen. Sollte das Ergebnis gelungen sein, so mag dies die erste Übersetzung dieses Textes in die deutsche Sprache sein. Sollte sie nach dem Urteil von besseren (Profi-)Übersetzern aber schlecht sein, so möge sie Anregung und Aufforderung für jene sein das Ergebnis zu verbessern und damit der deutschen Sekundärliteratur einen (großen) Dienst zu erweisen.
Er ist der erste Essay, von drei wichtigen Essays, aus der Feder von Maurice Renard aus dem Jahre 1909. Ich habe mir vorgenommen auch die beiden weiteren zu übersetzten. Dies wären zunächst „Le Merveilleux scientifique et La Force mystérieuse de J.-H. Rosny aîné“ aus dem Jahr 1914 und danach „Le roman d’hypothèse“ aus dem Jahr 1928. Alle drei widmen sich der Definition und Betrachtung des wissenschaftlich-wunderbaren Romans und kennzeichnen den Beginn einer Definitionsreihe, die bis heute, und durch Viele, immer wieder mit neuen Elemente angereichert wird (ohne anscheinend zum Ziel zu kommen – bis jetzt). Zuletzt werde ich versuchen einen Essay von Emilie Pézard ins Deutsche zu übertragen, um auch eine Einschätzung der französischen Kritik an diesen drei Essays zu dokumentieren. Der Titel dieses Essays ist „Défense et illustration d’un genre. Le merveilleux scientifique défini par Maurice Renard (1909-1928)“.
Ein interessanter Artikel über Maurice Renard findet sich in: Franz Rottensteiner, Polaris 4, Suhrkamp, Frankfurt/Main (1978), ISBN 3518069608, St 460, PhB 21, -> Jörg Krichbaum, Rein A, Zondergeld, Die Sehnsucht der Sirene nach dem Wasser – Die Welt des Maurice Renard, Seite 104-120, mit einer Bibliographie von Maurice Renard
Du roman merveilleux-scientifique et de son action sur l’intelligence du progrès
Le Spactateur, 6. Oktober 1909
Zeitungsartikel
Seite 245-261
keine
[Artikel] Maurice Renard in der WIKIPEDIA
Maurice Renard (* 28. Februar 1875 in Châlons-en-Champagne; † 18. November 1939 in Rochefort, Département Charente-Maritime) war ein französischer Schriftsteller und Jurist. …
Geboren am 28.02.1875 in Chalons-sur-Marne, gestorben am 18.11.1939 in Rochefort. Als Sohn einer Juristenfamilie wurde er zunächst Gerichtsreferendar, widmete sich dann aber immer mehr der literarischen Tätigkeit. Renard ist einer der frühen Vorreiter der französischen phantastischen Literatur und Science-Fiction.…
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Isaac Asimov Gold Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1995) ISBN 3404242068
Die letzten Geschichten aus dem Nachlass des Altmeisters der Science Fiction
In diesem Buch findet man eine ganze Reihe von Essays zum Thema Science Fiction aus der Feder des Altmeisters. Ebenso wie Essays über das Schreiben von Science Fiction. Das waren Texte dabei, die zum damaligen Zeitpunkt das erste Mal auf Deutsch erschienen. …
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass dies ebenso für die beigegebenen Kurzgeschichten gilt. Nach dem Ableben von Asimov im Jahre 1992 gab es noch eine ganze Reihe von Texten, die noch nicht übersetzt waren und das holte man mit diesem Band teilweise nach.
Der 1992 verstorbene Isaac Asimov gehört zweifellos zu den größten Autoren der Science Fiction. Jahrzehntelang hat er weltweit die Phantastische Literatur geprägt. Verblüffende Ideen, stimmige Konzepte, psychologische Einsicht und nicht zuletzt spannende Kriminalfälle, gewürzt mit warmherzigem Humor, gehören zu den herausragendsten Merkmalen seiner Werke. Davon kann man sich auch in dieser Anthologie aus seinem Nachlass überzeugen, die Geschichten und Essays beinhaltet, die hier zum ersten Mal auf Deutsch erschienen…
Auszug 'Rückentext'
Also, Fliegende Untertassen, Invasionen, Roboter, Psychohistorie, Serien, Anthologien, Einflussnahme, Frauen, Religion und Zeitreise. Alles Themen, zu denen Asimov etwas zu sagen hatte und noch etwas mehr. Auch über Handlung, Metapher, Ideen, Spannung, Fortsetzung, Namen, Originalität, Buchkritiken, Überarbeitungen, Plagiat, Symbole, Vorhersagen, Pseudonyme und Dialoge gibt es Essays von Asimov. Damit dürften diese auch für beginnende Autoren durchaus Relevanz haben, auch wenn sie natürlich schon etwas in die Jahre gekommen sind. Manche Dinge sind universell und immer gültig …
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verschiedene Übersetzer/innen
[Artikel] Isaak Asimov in der WIKIPEDIA
Isaac Asimov (englisch [ˈaɪzək ˈæzɪmɔv]; * 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Sowjetrussland als Исаак Юдович Азимов (Issaak Judowitsch Asimow); † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten) war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Sachbuchautor und einer der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit. Zusammen mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science-Fiction aufgeführt. …
[Artikel] Unveröffentlichter Asimov-Essay entdeckt – von Gregor Honsel – auf heise.de
Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Tod von Isaac Asimov (1920 – 1992) ist ein bisher unveröffentlichter Essay des berühmten Science-Fiction-Autors aufgetaucht. Das Magazin Technology Review druckt ihn in der aktuellen Ausgabe 1/2015 ab…
[Artikel] Aufstehen, Hinsetzen, Arbeiten – Was wir von Isaac Asimov lernen können – von Fabio Valsangiacomo – auf denkbrocken.com
Der russisch-amerikanische Science-Fiction- und Sachbuch-Autor Isaac Asimov (1920-1992) verfasste im Verlauf seiner Karriere über 500 Bücher sowie Hunderte von Kurzgeschichten und Essays. Lasst diese Zahlen bitte ein bisschen wirken……
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
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