Begleitende Literatur zur Phantastik #91: Das verlorene Atlantis – Martin Freksa

Martin Freksa
Das verlorene Atlantis
Zweitausendundeins, Frankfurt (1999)
ISBN 3861503018
Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels

Atlantis, die verschollene Insel, ist ja ein schier unerschöpfliches Thema, das literarisch unzählige Werke hervorgebracht hat und weiter hervorbringt. Martin Freksa hat 1997, ein weiteres Buch dazu geschrieben und eigentlich sollte es die wohl umfassendste Übersicht über den damals aktuellen Wissensstand der ernstzunehmenden Atlantis-Forschung bieten …


Das Buch soll ein Lesebuch ebenso sein wie ein Studierbuch, welches eine Reise durch die Weltgeschichte beinhaltet. Eine Reise mit dem Schwerpunkt Atlantis. Freska sieht in der Menschheitsgeschichte vor zweieinhalbtausend Jahren eine Schwelle, an der das Geschichtsbewusstsein endet und ein Geschichtsunterbewusstsein beginnt. Diese Schwelle wird in der gesamten Darstellung immer wieder unter neuen historischen Aspekten beleuchtet. Denn an diese Schwelle beginnt auch die Atlantis-Forschung …

Der Gang der Darstellung ist ein historischer. Von Kapitel zu Kapitel liegt der Schwerpunkt der Betrachtung in aufeinander folgenden Zeitaltern oder auch nur Epochen, wobei die Frage immer ist, was der betreffenden Zeit zur Thematik bekannt war und was ihr bekannt sein konnte; von daher ist die Behandlung der jeweiligen Zeitumstände und ihrer charakteristischen Denkweisen sehr wichtig. Der Form nach ist der Text ein Leitfaden, d. h. die Thematik wird zusammenhängend in ihren großen Zügen dargelegt; dabei werden (zumal in den Anmerkungen) etliche Anregungen gegeben in der Hoffnung, dass nur gestreifte Aspekte von anderen näher beleuchtet werden. …

Auszug 'Zur Gestalt der vorliegenden Schrift', Seite 14-15

Sehr gut gefallen hat mir, dass im Anhang aus dem Gilgamesch-Epos, aus der Odyssee, Platons Atlantisbericht, aus der Hopi-Überlieferung und aus der Philosophia Perennis die wichtigsten Stellen zusammengefasst wurden und damit an einem zentralen Ort zur Verfügung stehen. Das Literaturverzeichnis bietet ebenfalls einiges Interessante und das Register ist sehr hilfreich. Ein schönes wertiges Buch mit Lesebändchen, das sich nicht nur gut liest, sondern sich auch in jeder Bibliothek gut macht…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Martin Freksa
  • Das verlorene Atlantis
  • Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels
  • Zweitausendundeins, Frankfurt (1999)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Lizenzausgabe von Klöpfer, Meyer & Co, Tübingen (1997)
  • 274 Seiten
  • ISBN 3861503018

Kleinster Preis: € 1,62, größter Preis: € 14,50, Mittelwert: € 4,99

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  • mit Lesebändchen

  • [Artikel] Martin Freksa auf atlantisforschung.de

Zu den wenigen deutschsprachigen Alternativ-Historikern und Autoren, die im späten 20.Jahrhundert fachlich bedeutsame Akzente in der Atlantologie gesetzt haben, gehört mit Sicherheit Dr. Martin Freksa. …

Auszug Artikel


  • [Download] Rezension – Martin Freksa: Das verlorene Atlantis: Die Geschichte der Auflösung eines alten Rätsels – von Markus Vosteen – auf uni-heidelberg.de

Und was läßt sich nun zu Atlantis aussagen? „Die Schulwissenschaft ist wohl der Meinung, daß es sich dabei um ein Märchen handelt“, schrieb E. HORST (1998) in seiner Rezension des vorliegenden Buches.

Richtig ! Und dazu hat sie guten Grund.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Lokalisierungshypothesen zu Atlantis in der WIKIPEDIA

Als Lokalisierungshypothese zu Atlantis bezeichnet man eine argumentativ begründete Vermutung über die genaue geografische Örtlichkeit, an der Atlantis existiert haben soll. Hierbei wird vorausgesetzt, dass die überlieferte Beschreibung dieser Kultur als vor ihrem Untergang irgendwo jenseits der Straße von Gibraltar gelegenes Inselreich keine bloße Erfindung Platons sei, sondern einen realen Hintergrund habe. Erste Hypothesen dieser Art entstanden bereits in der Antike. In wieder zunehmendem Maße wurden sie seit der Renaissance entwickelt und diskutiert, begünstigt durch die Entdeckung Amerikas, in dem man aufgrund seiner Lage am Atlantik eine Parallele zum Atlantis-Motiv zu erkennen glaubte. Die akademische Fachwelt beteiligt sich heutzutage nur unter Vorbehalten an diesen Versuchen, da sie Atlantis mehrheitlich für einen philosophischen Kunstgriff Platons hält, der – wie die anderen Mythen des Autors – in erster Linie dazu gedient habe, eine metaphysisch beheimatete Theorie in den Bereich der Phänomenalität zu transferieren, respektive anschaulich und prüfbar zu gestalten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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