Kategorie: Cyberpunk

[Medienhinweis] #251: „The Book“ – thebook.de

Der ultimative Wegweiser zum Wiederaufbau einer Zivilisation

von Hungry Minds auf thebook.de

Von (Un)Sinn, (Un)Wert und (Un)Brauchbarkeit …

Es gibt kein anderes Buch wie dieses. Derzeit sind Informationen über Erfindungen hier und da in langweiligen Lehrbüchern und Handbüchern verstreut, die weder verständlich noch inspirierend sind. The Book präsentiert die bedeutendsten Fakten über unsere Kultur und kombiniert diese mit den Ideen, die nicht von dieser Welt sind, und wunderbaren Illustrationen. Es ist das erste Buch dieser Art über diese spektakulären Erfindungen. […]

Auszug Buchbeschreibung

Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ – prangt da im silbrig-blau unterlegten Look von der Titelseite. „Der ultimative Wegweiser zum Wiederaufbau einer Zivilisation“.

Gleich vorweg: Das Buch ist etwas für Buch-Liebhaber. Es strömt den Geruch von Buch aus. Liegt schwer und wichtig in der Hand, ist eine Augenweide am Pult und im Regal und hat alles, was ein Buch zu einem wertvollen und geschätztem Besitz macht.

Hungry Minds, anscheinend in London ansässig, bietet für Interessierte eine eigene deutschsprachige Website, in der neben der Kaufmöglichkeit (aber Vorsicht: prüfe zuvor noch andere Kaufplattformen) einiges an interessanten Informationen rund um das Buch angeboten wird.

Nun, ob das Buch ein Kompendium zum Wiederaufbau einer Zivilisation nach einem Shutdown ist, das sei dahingestellt, aber das Buch ich eine Fundgrube menschlicher Kulturleistungen.

Geht man nun zuerst vom Text aus, so wird in den beispielhaft angeführten Themenbereichen Medizin, Werkstoffe, Mechanik, Militär, Alltagsleben, Landwirtschaft, Unterhaltung, Musik und Gesellschaft eine Vielzahl an Mechanismen, Prozessen und Materialien beschrieben, die auf dem Weg der Menschheit in das Heute gefunden, erfunden und praktiziert wurden und werden.

Die 400 Seiten sind angefüllt, ja fast schon überladen mit Illustrationen:

„Faszinierende selbst gemachte Illustrationen kombinieren Ingenieurzeichnungen und mittelalterliche Kunst und stellen die Struktur von Geräten und Materialien des Multiversums dar. Dieses Buch zeigt, wie neue Ideen in verschiedenen Multiversen bei verschiedenen Erfindern entstehen. The Book ist die Hommage an die menschliche Vorstellungskraft, an die Fähigkeit, außerhalb der alltäglichen Realität zu denken. Es wurde von Träumern für Träumer gemacht. Seva und Timur, die Gründer von The Book“
(Quelle: Webpage „The Book“)

Obwohl mich viele Illustrationen an solche in lang vergangenen Kinder-Wissens-Bücher erinnern, finde ich sie trotzdem passend. Der teilweise cyperpunkige Look erzeugt ein Retro-Gefühl, das etwas Heimeliges und Behütendes in sich trägt.

Cyberpunk ist ein Subgenre der Science-Fiction, das sich durch seine dystopischen Zukunftsvisionen, die Verschmelzung von Mensch und Technologie sowie die Themen der sozialen Dekadenz und der Macht großer Konzerne auszeichnet. Es entstand in den 1980er Jahren und wurde durch Werke wie William Gibsons „Neuromancer“ populär.

„The Book“ scheint Elemente des Cyberpunk aufzugreifen, indem es die Errungenschaften der menschlichen Zivilisation in einem Kontext darstellt, der sowohl die Fortschritte als auch die potenziellen Gefahren technologischer Entwicklungen beleuchtet. Die aufwendigen Illustrationen, die eine Mischung aus Ingenieurzeichnungen und mittelalterlicher Kunst darstellen, könnten als visuelle Hommage an die Ästhetik des Cyberpunk verstanden werden, die oft komplexe technische Darstellungen und eine Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft beinhaltet.

Die Entstehungsgeschichte des Buches seit 2020, von der Idee über eine Kickstarter-Kampagne bis hin zur Zusammenarbeit mit Experten und Illustratoren, spiegelt den DIY-Geist wider, der auch im Cyberpunk präsent ist. Diese Bewegung betont oft die Macht der Individuen und kleinen Gruppen, große und innovative Projekte außerhalb traditioneller Strukturen zu realisieren. Die Illustratoren sind meiner Meinung nach aber auch die wahren Helden dieses Buches.

Insgesamt könnte „The Book“ durch seine Darstellung technologischer und kultureller Errungenschaften sowie durch seine künstlerische Gestaltung als ein Werk angesehen werden, das sowohl von der Geschichte als auch von den Visionen des Cyberpunk inspiriert ist. Dies könnte es besonders für Leser interessant machen, die sich für die Schnittstelle von Technologie, Kunst und Gesellschaft interessieren.

Das Buch lädt einem ein, in der menschlichen Kulturgeschichte zu stöbern. Es regt an, sein Wissen etwas aufzufrischen, und es lässt staunen, was so alles als selbstverständlich genommen wird, obwohl es das eigentlich nicht ist oder sein sollte.

Und so stellt sich die Frage, ob dieses Buch einen Geldbetrag jenseits der 100 Euro rechtfertigt? Sieht man es alleine vom Handwerklichen her, so kann man einen solchen Preis durchaus rechtfertigen. Die solide Verarbeitung in Halbleinen mit starkem Einband, die Papierqualität, das Lesebändchen garantiert ein sehr gutes Buch, dessen Qualität für ein langlebiges Lesevergnügen bürgt. Die künstlerische Qualität der Illustrationen, die Verständlichkeit der Texte und die Auswahl der Themen, lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig.

Aber, im Grunde ist es ein Jugendbuch und so frage ich mich, ob die Zielgruppe für dieses Buch den Aufwand auch trägt.

Die Analyse von „The Book“ zeigt wichtige Aspekte, die bei der Bewertung solch eines außergewöhnlichen Werkes berücksichtigt werden sollten. Die Kombination aus ästhetischer Qualität und inhaltlicher Tiefe macht es in der Tat zu einem potenziellen Schatz für Bildung und Sammlung.

Die Entscheidung über den Preis ist oft eine schwierige Abwägung zwischen Produktionskosten, Zielmarkt und dem wahrgenommenen Wert des Buches durch den Konsumenten. Bei einem Preis von über 100 Euro ist es entscheidend, dass der Verlag oder die Autoren deutlich machen kann, was dieses Buch von anderen unterscheidet.

Für Bildungseinrichtungen könnte „The Book“ als eine Art Lehrmittel angesehen werden, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zur ästhetischen Bildung beiträgt. In diesem Kontext könnte der Preis als Investition in qualitativ hochwertige Bildungsressourcen gerechtfertigt sein.

Für Sammler und Kunstliebhaber bietet das Buch möglicherweise einen doppelten Wert: als Besitztum und als Inspirationsquelle. Die Geschichte seiner Entstehung und die damit verbundene Leidenschaft und Hingabe können es zu einem noch begehrenswerteren Objekt machen.

Letztendlich wird der Markt entscheiden, ob der Preis gerechtfertigt ist. Es bleibt abzuwarten, wie das Buch von der Zielgruppe aufgenommen wird und ob es die Erwartungen an ein Bildungs- und Kunstwerk erfüllen kann. Die Einschätzung, dass es für diejenigen, die den Wert erkennen, eine lohnende Anschaffung sein könnte, ist ein wichtiger Punkt, der potenzielle Käufer dazu anregen könnte, über den rein monetären Wert hinaus zu denken.

Mich hat das Buch für sich eingenommen …


… und zu den letzten Artikel im Blog:

 


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 


 

 
 

Science Fiction #117 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Konstruierte Wirklichkeiten – Herbert G. Klein


Herbert G. Klein
Konstruierte Wirklichkeiten
Winter, Heidelberg (1998)
ISBN 3825307298
 
Kybernetische Bewusstseinsformen im anglo-amerikanischen Roman des 20. Jahrhunderts
 
Heute sind mir wieder einige sehr interessante Bücher in die Hände gefallen. Darunter dieses Buch über die Auseinandersetzung  mit Theorie und Praxis der Kybernetik in der Phantastik. Eine Untersuchung von höchst unterschiedlichen anglo-amerikanischen Werken, in denen die Erkenntnisproblematik unter kybernetischen Vorzeichen wichtigen einen Bestandteil darstellt.…

 
Die technologischen Dystopien George Orwells bzw. Aldous Huxleys, die Romane Samuel Becketts, Werke der Science Fiction und Metafiktion wie Werke von Kurt Vonnegut, John Barth und Thomas Pynchon. Ich und die Welt – Konfrontation unter dem kybernetischen Muster …
 
Gegenstand meiner Untersuchung ist nicht in erster Linie die thematische Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis der Kybernetik in den behandelten Romanen, sondern deren kybernetischen Elemente selbst. Im Vordergrund steht dabei die Analyse der verschiedenen Formen von Selbstbezüglichkeit des Bewusstseins in geschlossenen und offenen Systemen im Hinblick auf die Konstruktion von Wirklichkeit und Identität. An den hierzu ausgewählten Werken soll exemplarisch das Spektrum der möglichen Ausprägungen gezeigt werden, allerdings ohne Anspruch auf vollständige Darstellung aller Varianten. …
Auszug 'Vorhenesweise', Seite 27-31
 
Wie gesagt nicht der Einfluss auf der Kybernetik auf die Literatur wird betrachtet, auch nicht die Auseinandersetzung mit in der Literatur anzutreffenden Erscheinungsformen wie Computer wird thematisiert, sondern die das Vorhandensein und die Funktion von Elementen, die sich als kybernetische identifizieren lassen und mit dem Instrumentarium der Kybernetik beschrieben werden können. Natürlich sehr wissenschaftlich abgehandelt, aber nicht unmöglich auch für Laien zu lesen. …
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Herbert G. Klein
  • Konstruierte Wirklichkeiten
  • Kybernetische Bewußtseinsformen im anglo-amerikanischen Roman des 20. Jahrhunderts
  • Winter, Heidelberg (1998)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Groß-Oktav
  • 292 Seiten
  • ISBN 3825307298

Kleinster Preis: € 7,20, größter Preis: € 23,30, Mittelwert: € 19,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Kybernetik in der WIKIPEDIA

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen und deren Analogie zur Handlungsweise von lebenden Organismen (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). Sie wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics „Regelungstechniken“ in die deutsche Sprache übernommen. Der englische Begriff wiederum ist ein Kunstwort, gebildet aus dem substantivierten griechischen Adjektiv κυβερνητικός kybernetikos „steuermännisch“, das sich aus den entsprechenden Substantiven κυβερνήτης kybernetes „Steuermann“ und κυβέρνησις kybernesis „Leitung, Herrschaft“ ableitet. …

Auszug Artikel



  • [Blog] Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Kybernetischer Realismus – auf de-academic.com

Alban Nikolai Herbst (Pseudonym für Alexander Michael v. Ribbentrop; * 7. Februar 1955 in Refrath) ist ein deutscher Schriftsteller, Librettist, Kritiker und Regisseur im Bereich der RundfunkHörkunst.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Science Fiction #96 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die virtuelle Gesellschaft – Achim Bühl


Achim Bühl
Die virtuelle Gesellschaft
Westdeutscher Verlag, Opladen/Wiesbaden (1997)
ISBN 3531131230
 
Ökonomie, Politik und Kultur im Zeichen des Cyberspace
 
Achim Bühl versteht die Virtualisierung des Seins als den zentralen Vorgang am Ende unseres Jahrhunderts (1997 -Anm.d.V.). Im Mittelpunkt der Studie steht die Entwicklung eines Konzeptes der virtuellen Gesellschaft „als eines qualitativ neuen Gesellschaftstypus, der sich in ökonomischer, politischer und kultureller Hinsicht von den Wesensmerkmalen der Industriegesellschaft eindeutig abgrenzen lässt.“…

 
Im Bezug auf das Blog-Thema ist besonders das dritte Kapitel, „Die virtuelle Gesellschaft in der Science-Fiktion-Literatur“ interessant. Die darin behandelten Autoren stellen allesamt Grenzgänger zwischen Science Fiction und Zukunftsforschung dar. …
 
Science Fiction präsentiert sich in den vorgestellten literarischen und filmischen Werken als ein Genre, dessen phantastische Gedankenspiele neue Erkenntnisse über die Realität vermitteln können. Science Fiction, die den Anspruch einer wissenschaftlichen Utopie erhebt, schließt Technikfolgenabschätzung unter Berücksichtigung  sozialer  und emotionaler Aspekte ein. Science Fiction als Social Fiction ist der Wissenschaft und Technik zugewandt, technischen Explorationen werden jedoch stets entschlüsselt als potenzielle utopische Entwürfe, das Gestaltungsmoment bleibt präsent,  der Mensch wird aus seiner Verantwortung für die soziale Gestaltung des Technischen, die auch ein kategorisches „Nein“ einschließen kann, keineswegs entlassen. …
Auszug 'Resümee zu Kapitel 3', Seite 163
 
Bühl verifiziert die These vom Übergang der Industriegesellschaft zur virtuellen Gesellschaft anhand zahlreicher Belege und analysiert die Grundlagen sowie die Charakteristika des neuen Gesellschaftstypus. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Achim Bühl
  • Die virtuelle Gesellschaft
  • Ökonomie, Politik und Kultur im Zeichen des Cyberspace
  • Westdeutscher Verlag, Opladen/Wiesbaden (1997)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 402 Seiten
  • ISBN 3531131230

Kleinster Preis: € 49,95, größter Preis: € 49,95, Mittelwert: € 49,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Rezension] Die virtuelle Gesellschaft – Noch ein soziologisches Großmodell. – von Andreas vom Bruch – auf heise.de

Die Zeit der großen Gesellschaftsentwürfe ist anscheinend noch nicht vorüber, doch die Halbwertzeiten von größeren Erklärungsmodellen sind nicht sehr lang. Informations-, Wissens-, Risiko-, Erlebnis- oder Verantwortungsgesellschaft – stets wird eine komplexe Transformationsbeschreibung der Gesellschaft versucht. Mit dem Modell der virtuellen Gesellschaft versucht der Soziologe Achim Bühl in seinem Buch, in eine direkte Konkurrenz zu Modellen des Typus „Nachindustrielle Gesellschaft“ (Bell) zu treten, also zu älteren Konzepten wie der Informations- oder der Multioptionsgesellschaft. …

Auszug Artikel



  • [Download] Soziale Welt 54 (2003), S. 223 – 240 Das Andere der Gesellschaft – Science Fiction als kritische Theorie – von Jan Arendt Fuhse – auf janfuhse.de

Science Fiction wird noch heute vielfach als »mindere Kunstform« angesehen (Bourdieu1985). In Science Fiction-Romanen und -Filmen würde eine Flucht vor der Gesellschaft ins Irreale vollzogen. Abenteuergeschichten, Weltraumschlachten, magische Weltbetrachtung und Orgien von Special-Effects stünden damit für reine Unterhaltung und für eine Abwendung von der Alltagswelt. Entsprechend wenig haben sich die Sozialwissenschaften mit Science Fiction beschäftigt – es gibt andere, ernstere Dinge zu betrachten. Aber selbst wenn die oben skizzierte Diagnose stimmte, müsste man sich fragen: Warum eigentlich flieht die Gesellschaft vor sich selbst in Fantasy und Science Fiction? Und was ermöglicht eine solche imaginäre Dopplung der Welt ins Reale und ins Irreale?

Auszug Artikel



  • [Download] Das Bild vom Lernen im Science-Fiction-Film – von Edith Blaschitz & Martin Vögeli – auf donau-uni.ac.at

Wird also, wie im vorliegenden Artikel, die Frage nach dem Bild vom Lernen in Science-Fiction-Filmen gestellt, wird der Wertigkeit und Relevanz des Lernens im jeweiligen kulturellen Orientierungsrahmen nachgegangen.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #5: Postmoderne: Neue Strömungen in der Science Fiction in: Science Fiction Jahr 1988

Wolfgang Jeschke (Hrsg.)
Science Fiction Jahr, Ausgabe 1988
Heyne, München (1988)
ISBN 9783453009837
Michael Swanwick ist zu empfehlen…

Im August 1986 veröffentlichte er ein Essay unter dem Titel „A User’s Guide to the Postmoderns“ im Isaac Asimov’s Science Fiction Magazine, Vol. 10: No. 8…


Diesen Essay übersetzte Michael Nagula für „Das Science Fiction Jahr, Ausgabe 1988“ aus dem englischen. Und ich muss sagen, ich war sehr überrascht von der Qualität dieses Essays. Informativ, witzig und angenehm zu lesen. Natürlich mag auch Nagulas Übersetzung dazu beigetragen haben, aber ich würde mir wünschen, mehr solche Essay zu lesen …

Es heißt, dass jede Generation ihre eigene Horde marodierender Barbaren schafft, wenn sie noch jung ist. Das ist ganz sicher der Fall im radioaktiven Treibhaus der Science Fiction, wo neue literarische Generationen einmal ungefähr alle fünf Jahre nachwachsen, um das Establishment mit einer Vision davon, wie das Zeug geschrieben sein sollte, herauszufordern…

Auszug 'Postmoderne: Neue Strömungen in der Science Fiction

Swanwick beschreibt in diesem Essay, den „Kampf“ der sogenannten „Humanisten“ und der „Cyberpunks“ um die „Vorherrschaft“ im Genre. „Einschließlich der Schlacht um die Zukunft, zügellosen Ehrgeizes, des Schicksals der Kinder im Raumschiff, des Cyberpunk-Humanisten-Kriegs, des Blut unter der Bankettafeln, der Amok laufenden Metaphern und der Zerstörung Atlantis.“ …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Wolfgang Jeschke (Hrsg.)
  • Science Fiction Jahr, Ausgabe 1988
  • Heyne, München (1988)
  • Taschenbuch
  • Heyne Science Fiction & Fantasy, Band 06/4464
  • 704 Seiten
  • ISBN 9783453009837

Kleinster Preis: € 0,35, größter Preis: € 376,07, Mittelwert: € 3,93

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Michael Swanwick in der WIKIPEDIA

Swanwick hat ebenso Sachbücher über seine beiden Literaturgattungen geschrieben. So schrieb er The User’s Guide to the Postmoderns 1986 über den aktuellen Stand der Science Fiction und In the Tradition… 1994 über den Bereich der Fantasy. Das erste Werk ist nicht ganz unumstritten, weil er neue SF Autoren in die Kategorien „Cyberpunk“ und „literarische Humanisten“ einsortierte. 1997 wurden beide Bücher in The Postmodern Archipelago zusammengefasst. 2001 veröffentlichte Swanwick ein buchfüllendes Interview mit Gardner Dozois unter dem Titel Being Gardner Dozois. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Michael Swanwick online

Michael Swanwick wurde für seine Arbeit mit dem Hugo, Nebula, Theodore Sturgeon und World Fantasy Award ausgezeichnet. Stations of the Tide wurde mit dem Nebula Award ausgezeichnet und für die Hugo und Arthur C. Clarke Awards nominiert. „The Edge of the World“ wurde 1989 mit dem Theodore Sturgeon Memorial Award ausgezeichnet. Es wurde auch für den Hugo und den World Fantasy Award nominiert. „Radio Waves“ erhielt 1996 den World Fantasy Award. „The Very Pulse of the Machine“ erhielt 1999 den Hugo Award, ebenso wie „Scherzo with Tyrannosaur“ im Jahr 2000.

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Postmoderne Literatur“ in der WIKIPEDIA

Die Postmoderne Literatur bezeichnet eine Strömung oder gattungsspezifische Form. Der Begriff selbst entstand Ende der 50er Jahre, hat aber keine genauere Begriffsbestimmung erfahren. Ein Grund für die fehlende Definition der postmodernen Literatur ist ihr Rückgriff auf die Moderne…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #41 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, 1976, Heft 12

Das Original gefunden …

Wer lange sucht, wird endlich fündig. So auch in diesem Fall. „Mauserung einer Gattung. Utopische Literatur eines Jahrzehnts“ war mir bis jetzt nur über Rottensteiners „Quarber Merkur, Nr. 48“ zugänglich. Jetzt habe ich auch das Original verortet und in meiner Bibliothek …


Der Ursprungstext befindet sich in „Neue deutsche Literatur, Heft 12, 1976, derzeit nur im Konvolut zwischen 40,00 und 60,00 Euro erhältlich (siehe weiterführende Links) …

… Ich sage das, weil ich nicht zu jenen Skeptikern gehöre, die da mit etwas einäugigem Blick auf westliche Verfallserscheinungen meinen, mit dem Ende der Utopie als Kursweiser des gesellschaftlichen Fortschritts sei auch das Ende der utopischen  Literatur in Sicht. Das sind inzwischen zwei völlig verschiedene Pferde, die ganz und gar nicht am selben Karren ziehen. …

Konklusio, Seite 153

Da dieser Artikel das eine oder andere Mal in den Quellennachweisen aufscheint, war es mir doch wichtig, das Original einzusehen

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik
  • Neue deutsche Literatur, Jhrg. 1976, Heft 12
  • Schriftstellerverband der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin (1976)
  • Heft, broschiert
  • Magazin
  • 176 Seiten

Preisangaben Eurobuch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Jahresinhaltsübersicht 1976

    • [Artikel] „Neue Deutsche Literatur“ in der WIKIPEDIA

      Die Neue Deutsche Literatur (NDL), später neue deutsche literatur (ndl), war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. …

      Auszug Artikel


  • [Artikel] Heinz Entner in der WIKIPEDIA

Heinz Entner (* 27. Oktober 1932 in Reichenberg, Tschechoslowakei; † 6. Juli 2011 in Gelbensande) war ein deutscher Philologe. …

_Zitatanmerkung_



  • [Download] „Quarber Merkur, Nr. 48“, Auszug „Mauserung einer Gattung“

    1966, vor Zehn Jähren also, erschien‘ ein utopischer Roman, der die literarische Szene auf diesem Gebiet bei uns entscheidend veränderte. Oder vielleicht sollte ich vorsichtiger formulieren: Der signalisierte, wie, sehr Veränderungen in dieser Art Literatur an der Zeit waren und in welche Richtung sie führen konnten. …

    Auszug Seite 26



siehe auch (Auszug):


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