anz wichtige Publikationen, welche auch sehr professionell aufgesetzt werden. Die großen Vereine im deutschen Fandom beherrschen diesen Aspekt ganz gut …
Zusätzlich dazu noch eine Ausgabe aus den 60er-Jahren zu Thema Zukunft und Zukunftsvorstellungen:
Altenhöfer, Ludwig – Silvester 1999, Ein Bericht aus dem Jahre 2000, Arena, Würzburg (1966), 8°-Oktav-gebunden Ausgabe, ohne ISBN
Beschreibung: Die Zukunft der Erde und ihrer Bewohner ist das Thema dieses aufschlussreichen Buches. Wie sieht die Welt im Jahre 2000 aus? Werden die ungeheuer großen Fortschritte der Technik und der Weltraumfahrt sich zum Segen für die Menschheit wirken? Vermag das Ernährungsproblem der rapid wachsenden Erdbevölkerung die Nationen zu einer engen und friedlichen Zusammenarbeit zu bewegen? Ist der Mond an der Jahrtausendwende bereits ein »Vorort« der Erde? Diese und noch viele ndere Fragen versucht der Verfasser in seinem aktuellen Buch zu beantworten. Dabei stützt er sich auf exakte wissenschaftliche Unterlagen, nach denen man schon heute das veränderte Weltbild der kommenden Jahrzehnte voraussagen kann. So erschließt dieses interessante und notwendige Buch überraschende Ausblicke. Fesselnd und unterhaltend, zugleich aber bildend und anspornend, umreißt es die Probleme der nahen Zukunft und macht deutlich, dass wir ihnen nur gewachsen sind, wenn wir mit den Fragen unserer Zeit fertig werden.
Anmerkung: Eher eine Mischung aus Sekundärliteratur und Primärliteratur, jedenfalls für das Entstehungsjahr beachtlich. Auf jeden Fall beachtenswert als Zeitdokument für die Erwartungshaltung der 60-er Jahre …
Thomas Recktenwald – SFCD:intern, Nr. 60, SFCD, Lenzkirch (2023), Heft A5, ohne ISBN
Beschreibung: Vereinsinternes Informationsblatt des SFCD für Vereinsmitglieder. Immer wieder interessant. Dieses Mal wirft die Vorstandswahl die Schatten voraus.
Anmerkung: Ergeht an SFCD-Mitglieder kostenlos mit der Zusendung der Andromeda Nachrichten
Beschreibung: Das Club-Magazin des SFCD. Braucht man vermutlich ja nicht vorzustellen. Qualitativ sehr gut, auch im Inhalt nicht nur an den Clubbetrieb angelehnt. Mit Stories, Interviews und Rezensionen (auch Perry Rhodan), wertvoll auch der Fanzine-Kurier und die Abteilung „Science“ …
Hacker, Christina (Chefred.) – SOL Nr. 112, EDFC, Rastatt (2023), SOL (EDFC), Heft, broschiert, ISSN 1439-2453
Beschreibung: Das Club-Magazin des EDFC. Braucht man vermutlich ja auch nicht vorzustellen. Dieses Mal mit einer RIESEN Risszeichnung der Superlative. Sehr schön. Inhaltlich wie immer überzeugend …
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Es gibt nicht nur Larp-Vereine und Spiele-Clubs. Auch Schreibende in der deutschsprachigen Phantastik schließen sich zusammen, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Eine dieser Vereinigungen in der Buchbranche ist das Nornennetz – ein Verband für Phantastikautor:innen. […]
Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
„Fantastia Nr. 72-73“ mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als „gesuchte“ Ausgaben aufgenommen wurden …
Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Tauchen wir tiefer in das literaturwissenschaftliche Herzstück des Orlando Furioso ein. Wir betrachten die beiden faszinierendsten Dimensionen, die Ariostos Werk zu einem so wegweisenden Vorläufer moderner Erzählformen machen: seine revolutionäre Erzählstruktur und seine erstaunliche Antizipation von Science-Fiction-Motiven.
Das Wort Entrelacement stammt aus dem Französischen und bedeutet „Verflechtung“ oder „Ineinanderweben“. Ariosto hat diese Technik nicht erfunden – sie hat ihre Wurzeln in den altfranzösischen Artusromanen des Mittelalters –, aber er hat sie auf ein orchestrales, bis dahin unerreichtes Niveau gehoben. …
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