H.P. Lovecraft/Francois Baranger Cthulhus Ruf Heyne, München (2020) ISBN 9783453534988
Mit einem Vorwort von John Howe
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Die Geschichte an sich dürfte ja zur Genüge bekannt sein. Um die geht es im Grunde ja auch nicht. Die Illustrationen sind es, die mich begeistern und deretwegen ich das Buch schon seit einiger Zeit bei mir sozusagen öffentlich in meiner Bibliothek zur Ansicht bringe.
Lovecrafts Götter und Welten entziehen sich jeder Konvention; sie zu illustrieren bedeutet daher, sich allen herkömmlichen Darstellungen des Horrors zu entziehen und einen Ansatz von kosmischeren Dimensionen zu verfolgen. Und genau das tut Francois Baranger, um die unbekannten Tiefen des Mythos auszuloten. Bis auf wenige Ausnahmen verzichtet er auf die altbekannte Methode der perspektivischen Verkürzung, um uns „mitten ins Geschehen“ zu werfen. Er spart sich die naheliegenden Klischees – klaffende Mäuler, die sich schreienden, von Tentakeln umschlungenen Menschen nähern – und konzentriert sich stattdessen auf die Verzerrung des Raums, die Auflösung der Dimensionen und das Grauen einer undeutlichen und unendlichen, den menschlichen Verstand übersteigenden Leere… Auszug 'Vorwort', Seite 3-4
Neben diesem Vorwort von John Howe gibt es dann noch zwei kurze Vorstellungen von H. P. Lovcecraft und Francois Baranger zum Ende des Bandes. Jedenfalls eine Empfehlung meinerseits …
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keine
[Artikel] Cthulhus Ruf in der WIKIPEDIA
Cthulhus Ruf (englischer Originaltitel: Call of Cthulhu) ist eine der bekanntesten Kurzgeschichten des amerikanischen Horrorautors H. P. Lovecraft. Die Geschichte wurde im Sommer des Jahres 1926 geschrieben, im Februar 1928 im Pulp-Magazin Weird Tales veröffentlicht[1] und 1939 in die Sammlung The Outsider and Others des Verlages Arkham House aufgenommen.…
[Artikel] „Cthulhus Ruf“ illustriert von François Baranger – von Christian Endres – auf diezukunft.de
Der französische Künstler François Baranger arbeitete als Konzeptkünstler bereits an Filmen wie „Die Schöne und das Biest“, „Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen“, „Zorn der Titanen“, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ und „Arthur und die Minimoys“ mit. Außerdem nahm Baranger Einfluss auf die Videogames „Heavy Rain“ und „Alone in the Dark: The New Nightmare“, während er als Autor selbst Romane aus den Bereichen Science-Fiction und Thriller veröffentlichte. …
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. …
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Während H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen. …
Gestern war die Besprechung der Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ auf dem Programm, die ich für eine vorbildliche verlegerische Leistung halte. Heute daher ein Auszug von Ausgaben dieser Reihe aus der Bibliothek. Die Ausgaben sind aus den Jahren 2024 und 2025. Derzeit liegen verlagsseitig auch bereits die Ausgaben bis 126 vor.
Dieses Mal waren auch eine Menge Änderungen notwendig auf Ausgaben kreuz und quer durch die Verlagslandschaft. aber seht selbst …
Die Wiederentdeckung und Bewahrung klassischer phantastischer Literatur stellt eine der faszinierendsten Nischen des modernen Publikationswesens dar. Ein herausragendes Beispiel für dieses editorische Engagement ist die im JMB Verlag erscheinende Reihe Das Kabinett der Phantasten. Geprägt durch das Zusammenspiel von Verleger Jens Bolm und dem Herausgeber, Literaturwissenschaftler sowie Übersetzer Dr. Heiko Postma, widmet sich dieses ambitionierte Projekt der systematischen Aufarbeitung von Meisterwerken der Schauerliteratur, der Phantastik und der unheimlichen Belletristik vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Der folgende Essay analysiert das literarische und konzeptionelle Profil dieser Reihe, beleuchtet den historischen Hintergrund und untersucht die besondere Rolle der wissenschaftlichen Kommentierung für das Lesepublikum. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Alexandra Sankova (Hrsg.) Soviet Space Graphics Phaidon, New York (2020) ISBN 9781838660536
Cosmic Visions from the USSR
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
„Soviet Space Graphics“ ist ein solches Buch. Ich kann ich gar nicht genug satt sehen an den Bildern, die aus dem Fundus der UDSSR und deren Weltraumprojekten entnommen worden sind. Ganz abgesehen von den politischen Gräben, die mich von der UDSSR trennten und nach wie vor Trennen haben diese Bilder einen ganz eigenen Charme und wecken so etwas wie nostalgische Sehnsüchte …
In einer außergewöhnlichen Sammlung von mehr als 250 Deckblättern und Innenillustrationen, die gewagte Entdeckungen, wissenschaftliche Innovationen, futuristische Visionen und außerirdische Begegnungen darstellen, bietet dieses Buch einen faszinierenden Einblick in die kreativen Köpfe, die hinter dem eisernen Vorhang arbeiten.Durch die Untersuchung der Entwicklung der verschiedenen ästhetischen Qualitäten der Magazine ist es auch möglich, größere Veränderungen in der gesellschaftspolitischen Landschaft der Sowjetunion zu verfolgen …
Übersetzung: Auszug 'Indroduction', Seite 7-11
Jedenfalls haben die Bilder den unaussprechlichen Charme der 50er und 60er Jahre in denen Illustrationen noch nicht computeranimiert, sondern per Hand gezeichnet wurden. Manchmal sitze ich auch mit dem Buch und einer Lupe in der Hand und betrachte die winzigen Details in den Zeichnungen die mich in ihrer Detailfreudigkeit faszinieren…
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englischsprachig
[Interview] Kreuzung aus Propaganda und Science-Fiction-Björn Eichstädt im Gespräch mit Nana Brink – auf deutschlandfunkkultur.de
Nicht nur die US-Popkultur hat das Weltall bildhaft ausgeschmückt, auch die Sowjetunion ließ im Kalten Krieg utopisch-sehnsüchtige Blicke ins All werfen. Der Bildband „Soviet Space Graphics“ zeigt uns, wie groß dort die Lust aufs Universum war.
Wir erinnern uns: Im Kalten Krieg war lange Zeit kaum etwas drängender als die Frage: Wer schafft es zuerst ins All, wer zuerst auf den Mond? Und im Oktober 1957 sah es mit dem Sputnik-Satelliten zum Entsetzen der USA noch so aus, als hätte die Sowjetuntion die Nase weit vorn in diesem „Rennen ins All“.
Auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs hatte der Wettlauf die Fantasien angeregt. Einen Blick in den Ostblock wirft jetzt der Bildband „Soviet Space Graphics – Cosmic Visions from the USSR“, gerade erschienen im Phaidon Verlag. …
[Rezension] Ein träumerischer Rückblick in die Zukunft: Der Bildband Soviet Space Graphics ist ein Must-Have für alle Retrofuturisten – von Sascha Brittner – auf pewpewpew.de
Vor über 60 Jahren befanden sich das Genre und besonders die Technik aber noch in den Kinderschuhen. Künstler wie Robert McCall wurden legendär für ihre Darstellungen von Reisen ins Weltall und utopischen Gesellschaften. Gleichzeitig war das nur eine Seite der Medaille und auch die auf Wikipedia geführte Liste liest sich sehr amerikanisch. Das Space Race war natürlich aber auch ein Kampf der Kulturen.…
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. …
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Während H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen. …
Gestern war die Besprechung der Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ auf dem Programm, die ich für eine vorbildliche verlegerische Leistung halte. Heute daher ein Auszug von Ausgaben dieser Reihe aus der Bibliothek. Die Ausgaben sind aus den Jahren 2024 und 2025. Derzeit liegen verlagsseitig auch bereits die Ausgaben bis 126 vor.
Dieses Mal waren auch eine Menge Änderungen notwendig auf Ausgaben kreuz und quer durch die Verlagslandschaft. aber seht selbst …
Die Wiederentdeckung und Bewahrung klassischer phantastischer Literatur stellt eine der faszinierendsten Nischen des modernen Publikationswesens dar. Ein herausragendes Beispiel für dieses editorische Engagement ist die im JMB Verlag erscheinende Reihe Das Kabinett der Phantasten. Geprägt durch das Zusammenspiel von Verleger Jens Bolm und dem Herausgeber, Literaturwissenschaftler sowie Übersetzer Dr. Heiko Postma, widmet sich dieses ambitionierte Projekt der systematischen Aufarbeitung von Meisterwerken der Schauerliteratur, der Phantastik und der unheimlichen Belletristik vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Der folgende Essay analysiert das literarische und konzeptionelle Profil dieser Reihe, beleuchtet den historischen Hintergrund und untersucht die besondere Rolle der wissenschaftlichen Kommentierung für das Lesepublikum. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Jessica Hundley Tarot Taschen, Köln (2020) ISBN 9783836579872
The Library of Esoterica
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. Schwamm drüber, es muss rein und ein bisschen phantastisch sind die verschiedensten Kartendecks sowieso…
An und für sich habe ich keinen Hang (mehr) zur Esoterik – das habe ich schon viele Jahre hinter mir gelassen, aber dieses Buch zeigt so wunderschönen Tarotkarten, dass ich einfach nicht widerstehen kann …
TASCHENs Library of Esoterica erforscht die kreativen Versuche des Menschen, in Kontakt mit dem Göttlichen zu treten. Teil 1 der neuen Reihe widmet sich der geheimen Geschichte des Tarot. Kunstvoll arrangiert nach Reihenfolge der Großen und Kleinen Arkana, versammelt dieses visuelle Kompendium mehr als 500 Karten und Originalwerke aus aller Welt zur umfassenden Erforschung einer jahrhundertealten Kunst- und Wahrsageform. …
Die Bildwelt der gezeigten Tarotkarten beinhalten auch phantastische Motive und sind einfach schön anzusehen. Man muss ja nicht esoterisch empfänglich sein, um diese Kunstwerke gerne zu betrachten. Der Taschen Verlag ist ja auch ein Garant für die bibliophile Ausstattung des Bandes (nur Lesebändchen fehlen). Außerdem unerwartet preiswert (verhältnismäßig). Viel Vergnügen damit …
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viele, viele farbige Abildungen
[Artikel] Tarot in der WIKIPEDIA
Tarot (maskulinum oder neutrum, ausgesprochen /ta.ˈʁoː/) ist ein Satz von 78 Spielkarten, der zu psychologischen Zwecken oder als Wahrsagekarten verwendet wird. Er wird eingeteilt in die großen Arkana, die 22 Trümpfe nummeriert von 0 bis 21, und die kleinen Arkana, die 56 Farbkarten: 10 Zahlen und 4 Bildkarten in jeweils 4 Farben (z. B. Stäbe, Münzen, Kelche und Schwerter). Arcanum steht lat. für Geheimnis, es leitet sich von arca ab, was Kiste bedeutet (was in einer Kiste liegt, ist von außen unsichtbar und damit geheim).…
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. …
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Während H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen. …
Gestern war die Besprechung der Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ auf dem Programm, die ich für eine vorbildliche verlegerische Leistung halte. Heute daher ein Auszug von Ausgaben dieser Reihe aus der Bibliothek. Die Ausgaben sind aus den Jahren 2024 und 2025. Derzeit liegen verlagsseitig auch bereits die Ausgaben bis 126 vor.
Dieses Mal waren auch eine Menge Änderungen notwendig auf Ausgaben kreuz und quer durch die Verlagslandschaft. aber seht selbst …
Die Wiederentdeckung und Bewahrung klassischer phantastischer Literatur stellt eine der faszinierendsten Nischen des modernen Publikationswesens dar. Ein herausragendes Beispiel für dieses editorische Engagement ist die im JMB Verlag erscheinende Reihe Das Kabinett der Phantasten. Geprägt durch das Zusammenspiel von Verleger Jens Bolm und dem Herausgeber, Literaturwissenschaftler sowie Übersetzer Dr. Heiko Postma, widmet sich dieses ambitionierte Projekt der systematischen Aufarbeitung von Meisterwerken der Schauerliteratur, der Phantastik und der unheimlichen Belletristik vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Der folgende Essay analysiert das literarische und konzeptionelle Profil dieser Reihe, beleuchtet den historischen Hintergrund und untersucht die besondere Rolle der wissenschaftlichen Kommentierung für das Lesepublikum. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Dian Hanson (Hrsg.) Masterpeaces of Fantasyart Taschen, Köln (2020) ISBN 9783836572101
Ein Schwergewicht in Fantasy…
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Aber, für mich zu mindestens sind alle 15000 Cent gut angelegt. Man sollte sich aber gut überlegen, wie und wo man das Buch unterbringen will. Schon die Ausmaße sind heroisch. 40 x 30 cm mit einem Gesamtgewicht von 7,5 kg, mit Schutzumschlag und Leseband, bringen so manches Bücherregal an seine absoluten Grenzen. Geliefert aber in einem schön stabilen Karton kann man es aber, zumindest bis zur Entscheidung oder einem Neu(an/aus)bau, unter dem Bett sicher aufbewahren. Natürlich artet aber dann das neuerliche Hervorkramen immer wieder zu einem Kraftakt aus, der den Besuch eines Fitnesscenters zumindest überlegen lässt.
Das Buch versammelt Originalgemälde, Skizzen, Skulpturen, Zeitschriften, Taschenbuch-Cover sowie Kalender, würdigt die Meister des Genres wie Frank Frazetta, Philippe Druillet, Jeff Jones, Boris Vallejo undHR Giger und enthält aktuelle Biografien von über 100 Künstlern.
Die Fantasykunst begann 1923 mit der Einführung des Weird-Tales-Magazins und wurde in den 1960er-Jahren mit den Magazinen Creepy, Eerie und Vampirella sowie mit Taschenbüchern in atemberaubenden Frank-Frazetta-Deckblättern wiederbelebt. […] Genießen sie hier die Werke von Julie Bell, Phillipe Druillet, Franz Frazetta, H. R. Giger, den BRüdern Hildebrandt, Jeffrey Catherine …
Auszug Einbandklappe
Die Texte des Buches sind in Deutsch, Französisch und Englisch abgefasst und sind zwar informativ, aber eigentlich zweitrangig. Die Bilder sind natürlich das überwältigende Element dieses Buches. Man kann es auch schwer beschreiben, man muss es gesehen haben – die Bildgewalt der Riesenseiten. Das ultimative Buch in der Sammlung eines Fantasy-Fans. Übrigens, die Auflage ist limitiert und mein Buch hat die Nummer 4222 – also noch Zeit zu überlegen, aber nicht mehr unbegrenzt…
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Schutzumschlag
Leseband
Limitierte Auflage, 7000 Stk.
[Webpräsenz] Masterpeaces of Fantasyart – auf taschen.com
Der Wälzer im Monsterformat zeigt die Originalgemälde, jeweils ergänzt durch Entwurfsskizzen, Skulpturen, Kalender, Zeitschriften und Taschenbücher, und bietet tiefe Einblicke in dieses dynamische, fantasievolle Genre. Informative Biografien zeichnen ein genaueres und aussagekräftigeres Bild der Künstler als jeder Wikipedia-Eintrag. Mit seinen Ausklappseiten und eingeklebten Kapitelopenern gilt History of Fantasy Artschon jetzt als edelster und informativster Führer zu diesem so populären wie faszinierenden Thema. …
Wieder einmal ein Buch, das wenig mit Sekundärliteratur zu tun hat, aber einfach zu schön ist um nicht Thema zu sein. Schon vom Format her ein wahrer Blickfang (35x27cm-der Upload des Originalscans wurde schlicht weg verweigert-daher kleiner als üblich). Ganz zu schweigen vom Inhalt …
Von Zeit zu Zeit erlaube ich mir, auch Veröffentlichungen vorzustellen, die nicht deutschsprachig sind. Es sind meist ganz besondere Ausgaben, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und die ich abseits der Sprachbarriere einfach in meiner Bibliothek haben will …
Begleitende Literatur – oder – Kunst – ich habe lange geschwankt, wo ich es einordnen soll. Außerdem auch nicht deutschsprachig, sondern in englisch —***kopfkratz***—, aber soooo schön. …
Mit 7,5 Kg ist es wahrlich ein Schwergewicht, dass nichts so leicht umhaut, aber mich hat es umgehaut. Schon wenn an das Buch das erste Mal aufschlägt, vergißt man die Schmerzen, die die 150 Euro teure Ausgabe im Ankauf verursacht hat …
Während H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen. …
Gestern war die Besprechung der Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ auf dem Programm, die ich für eine vorbildliche verlegerische Leistung halte. Heute daher ein Auszug von Ausgaben dieser Reihe aus der Bibliothek. Die Ausgaben sind aus den Jahren 2024 und 2025. Derzeit liegen verlagsseitig auch bereits die Ausgaben bis 126 vor.
Dieses Mal waren auch eine Menge Änderungen notwendig auf Ausgaben kreuz und quer durch die Verlagslandschaft. aber seht selbst …
Die Wiederentdeckung und Bewahrung klassischer phantastischer Literatur stellt eine der faszinierendsten Nischen des modernen Publikationswesens dar. Ein herausragendes Beispiel für dieses editorische Engagement ist die im JMB Verlag erscheinende Reihe Das Kabinett der Phantasten. Geprägt durch das Zusammenspiel von Verleger Jens Bolm und dem Herausgeber, Literaturwissenschaftler sowie Übersetzer Dr. Heiko Postma, widmet sich dieses ambitionierte Projekt der systematischen Aufarbeitung von Meisterwerken der Schauerliteratur, der Phantastik und der unheimlichen Belletristik vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Der folgende Essay analysiert das literarische und konzeptionelle Profil dieser Reihe, beleuchtet den historischen Hintergrund und untersucht die besondere Rolle der wissenschaftlichen Kommentierung für das Lesepublikum. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.
Alan Lee Mit dem Hobbit unterwegs Klett-Cotta, Stuttgart (2020) ISBN 9783608983715
Ein Skizzenbuch
Eigentlich wie die Jungfrau zum Kind kam ich zu diesem Buch. Ein durch Langeweile verursachter Buchhandlungsbesuch hatte hier eindeutig Konsequenzen. Das Buch hat mich sozusagen von selbst gefunden und ich bereue es nicht …
Man kann jetzt zum Hobbit, Tolkien oder Alan Lee stehen wie man will, das dieses Buch einen gewissen Reiz und Charme ausübt sollte außer Streit stehen. Eine Geschichte zu Lees Illustrationen des Hobbits liest man gerne und die Illustrationen selbst sind eine herrliche Sache, wenn man an grauslichen, nassen, kalten und ungemütlichen Tagen sich in eine Decke kuschelt und vielleicht mit seinen Enkeln im richtigen Alter zu blättern beginnt …
Tolkiens Werke zu illustrieren war nicht von langer Hand geplant – dergleichen konnte ich mir in den kühnsten Träumen nicht vorstellen, als ich 1970 als Illustrator anfing – , aber ich wollte mich irgendwie mit Mythen und Sagen befassen. …
Auszug 'Vorwort', Seite 7-9
< p style=“text-align: justify;“>Man kennt als Fan des Hobbits und Herr der Ringe natürlich Alan Lee und seine Illustrationen, aber ein Buch voll davon zu besitzen – Entwürfe, Variationen, Ausarbeitungen – ist schon eine ganz andere Nummer. Das Buch gehört in jede Bibliothek in welcher der „Hobbit“ steht gleich daneben aufbewahrt. Um es zur Hand zu haben, wenn es in die nächste Runde geht …
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mit Schutzumschlag
[Artikel] Alan Lee – Künstlerbiographie – von Markus Hoffmann – auf tolkienwelt.de
Alan Lee ist bei vielen Tolkienfreunden einer der beliebtesten Künstler. Die Kombination aus Aqueralltechnik und reduzierter Strichführung bildet die unverwechselbare Handschrift des Künstlers und zieht den Betrachter oft magisch in seinen Bann.
Bekannt wurde er insbesondere durch Buchillustrationen für „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“, später wurde er von Peter Jackson zur Ausarbeitung der Filmsets für die Herr der Ringe- und Der Hobbit-Filmtrilogien engagiert. …
[Artikel] Der Hauszeichner von Mittelerde – von Thomas Klingenmaier – auf stuttgarter-zeitung.de
Den Ehrenpreis des Fantastikfestivals Dragon Days hat er zweifellos verdient: Der 69-jährige britische Zeichner Alan Lee hat all die wunderbaren Designs entworfen, die Peter Jackson für seine Tolkien-Verfilmungen brauchte. Auch der Oscar für seine Arbeit hat ihn nicht eitel werden lassen, wie sich in der Liederhalle zeigte. …
[Artikel] Ein Tolkien-Wegweiser – von Lisa Reim-Benke – auf phantastik-couch.de
Wer sich mit Fantasy-Literatur beschäftigt, kommt an ihm nicht vorbei: John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973), den Begründer des High-Fantasy-Genres. Seine Werke Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe gehören zu den erfolgreichsten Büchern der Welt, die entsprechenden Verfilmungen haben diesen Ruhm noch gemehrt. Doch diese beiden Werke bilden nur die Spitze des Eisbergs, denn Tolkiens erdachte Welt Mittelerde bietet noch sehr viel mehr. …
Das Buch verspricht eine umfassende Darstellung aller Einflüsse der realen Welt zu sein, die sich im Herr der Ringe verbergen. Jene Analogien, die den Herrn der Ringe zu einem zeitlosen Werk machen. …
Während H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen. …
In der letzten „Fantasia 1263e – Geheimnisse in dunklen Sphären 40“ (hier im Blog) schreibt Achim Hättich in seiner Einleitung: „Das Phantastikgenre ist quasi definiert durch Abweichungen vom Normalen, seien es zukünftige Gesellschaften, Gespenster oder bizarre Serienkiller …“. Hat er mit dieser Einschätzung recht?
Doch lässt sich dieses riesige literarische Feld tatsächlich primär durch seine Abweichung vom „Normalen“ definieren? Eine journalistische und literaturwissenschaftliche Spurensuche zeigt, dass die Antwort darauf eng …
Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.