Kategorie: Utopie – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur

Themenblock Utopie – Sekundärliteratur

Utopie #33 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Wir – Jewgenij Samjatin

Jewgenij Samjatin
Wir
KiWi, Köln (1984)
ISBN 3462016075

Mit einem Nachwort von Jürgen Rühle

Anscheinend die Woche der Klassiker. Der Russe Samjatin beeinflusste sowohl Aldous Huxley als auch George Orwell. Es fällt nicht schwer, Übereinstimmungen zahlreicher Details nachzuweisen, obwohl zwölf bzw. achtundzwanzig Jahre zwischen den bestimmenden Werken dieser Autoren liegen …


Streng mathematisch organisieren die Gesetze den Lebensablauf der Menschen in einem dystopischen totalitären Staat. Samjatin beschreibt, in seiner Enttäuschung von der russischen Revolution, einen albtraumhaften Staat, in dem jedes und alles der Kontrolle und Beobachtung unterliegt. …

Liest man heute den Roman, ist man überrascht und bestürzt, welche Fülle technischer und politischer Prognosen Samjatin 1920 getroffen hat: Von der Weltraumrakete, der Gehirnchirurgie und der Elektronenmusik bis zur Geheimpolizei, dem Eisernen Vorhang und den Einheitswahlen, den Konzentrationslagern und Gaskammern. Woher hatte er diese prophetische Gabe? …

Auszug 'Nachwort', Seite 213-224

Zu Recht ein Klassiker der utopischen Literatur und jeder halbwegs Interessierte sollte ihn gelesen haben. Das in dieser Ausgabe enthaltene Nachwort von Jürgen Rühle kann man auch im Internet nachlesen (siehe weiterführende Links) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jewgenij Samjatin
  • Wir
  • Kiepenheuer & Witsch, Köln (1984)
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 3462016075

Kleinster Preis: € 9,71, größter Preis: € 28,80, Mittelwert: € 12,70

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Download] Nachwort von Jürgen Rühle

Die Moskauer Literatur-Enzyklopädie von 1929/39 nennt den Schriftsteller Samjatin einen Renegaten und Konterrevolutionär; sein Roman <Wir> sei eine niederträchtige Schmähschrift auf die sozialistische Zukunft. »Die Theorien Samjatins«, heißt es da, »sind eine bloße Maskierung der sehr prosaischen und sehr verständlichen Sehnsucht der Bourgeoisie nach dem verwirkten Wohlstand und ihres Hasses auf diejenigen, die sie dieses Wohlstandes beraubt haben.« …

Auszug Artikel


  • [Nachruf] Jürgen Rühle +1986

Jürgen Rühle, 61. Als er Offizierssohn und selbst Frontoffizier, 1949 aus sibirischer Gefangenschaft heimkehrte nahm er Wohnsitz in Berlin-West und fand Arbeit als Journalist in Berlin-Ost. Die kommunistische Praxis hatte er in der Sowjet-Union gründlich genug kennengelernt, um die eben entstehende deutsche Version mit Skepsis zu betrachten: …

Auszug Artikel


    • [Download] Die konstruktive Kraft des Nullpunkts – Samjatins »Wir«
      und die Zukunft der politischen Utopie – von Richard Saage – auf

Erstens: Samjatins »Wir«, Huxleys »Schöne neue Welt« und Orwells »1984« können als eine Art  Selbstkritik der klassischen Utopietradition seit Platon und Morus gelesen werden, die an Radikalität kaum zu überbieten ist. Die Positivität der utopischen Hoffnungsbilder schlägt in ihr dialektisches <1 Gegenteil um.
Zweitens: Die »schwarzen Utopien« negieren das utopische Denken nicht, aber sie verändern es dadurch, daß sie die kritische Selbstreflexion zum unverzichtbaren Bestandteil ihres Geltungsanspruchs erheben. Zugleich haben sie Standards gesetzt, ohne deren Beachtung utopisches Denken heute jede Glaubwürdigkeit einbüßt. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Utopie #32 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Geist der Utopie – Ernst Bloch

Ernst Bloch
Geist der Utopie
Bertelsmann, Gütersloh (1964?)

Bearbeitete Neuauflage der zweiten Fassung von 1923

Hhmmm, wohl ein Klassiker der Philosophie, aber ob ich den gebacken kriege? Dieses Buch war Blochs Debüt und erschien in seiner ersten Fassung 1918. Nicht politisch-gesellschaftliche Fragen stehen im Vordergrund, sondern eher religionsphilosophisch-ästhetische Themenstellungen. Hier haben wir die stark geänderte zweite Fassung vorliegen, die 1923 vorgelegt wurde…


Schwieriges Buch, aber was soll’s, gehört auch zur Familie. Am Besten ist es, man nimmt sich mal die Zusammenfassung des Buches (siehe weiterführende Links) auf getabstract.com vor – dann kommt man schon in die Gänge

Nirgendwo haben wir so klar wie hier sowohl die Motivation wie die Intention der Bücher „Geist der Utopie“ und „Das Prinzip Hoffnung“. Es kam nicht darauf an, die Geschichte der utopischen Stoffe um einen neuen zu vermehren. Erkannte Utopie lässt sich – eben als Utopie – nicht fortsetzen…

Auszug 'Nachwort', Seite 332-341

Auch das oben zitierte Nachwort von Hans Mayer, „Ernst Bloch und der Geist der Utopie“, möchte ich jedem vor der Lesung des Buches ans Herz legen. Kann nicht schaden …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ernst Bloch
  • Geist der Utopie
  • Bertelsmann, Gütersloh (1964?)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Lizenzausgabe
  • 350 Seiten

Kleinster Preis: € 4,00, größter Preis: € 13,81, 7 Vergriffene Bücher

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Lesebändchen
  • Schutzumschlag? – Hier vermutlich verloren
  • [Abstract] Geist der Utopie – von anonym – auf getabstract.com

Während des Ersten Weltkriegs, als der junge Ernst Bloch Geist der Utopie verfasste, hatten Erneuerungsbewegungen Hochkonjunktur. Expressionisten und Esoteriker, Sozialisten und jüdische Messianisten, sie alle verband die Hoffnung auf Erlösung, ob nun durch Kunst oder Rausch, Revolution oder Religion. Ernst Blochs fulminantes Debüt vereint all diese auf den ersten Blick unvereinbaren Strömungen zu einem streckenweise schwer verdaulichen Mix. In bester kulturkritischer Manier wettert der Autor gegen die geistig flache und triviale Moderne. Rettung bieten laut Bloch die organisch-expressionistische Kunst, Tagträume und religiöse Vorstellungen, die dem Menschen den Weg zu seinem eigenen Innern, zu seinem utopischen Noch-nicht-Bewussten und einem gelungenen Leben weisen. Blochs überschäumendes Pathos, sein Sendungsbewusstsein und messianischer Impetus mögen heute befremdlich wirken – seine Botschaft, hinter dem Schein des Tatsächlichen das Wahre zu erkennen, spricht jedoch nach wie vor viele Menschen an. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ernst Bloch in der WIKIPEDIA

Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. …

Auszug Artikel


  • [Gegensatz] Robert Bloch in der WIKIPEDIA

Robert Albert Bloch (* 5. April 1917 in Chicago; † 23. September 1994 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Autor von Science-Fiction- und Horrorliteratur sowie von Drehbüchern. Er schrieb über 30 Romane und Hunderte Kurzgeschichten. Berühmt wurde insbesondere sein Buch Psycho (1959), auch durch die gleichnamige Hitchcock-Verfilmung. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Utopie #31 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der utopische Löns – Detlef Münch

Detlef Münch
Der utopische Löns
Synergen, Dortmund (2020)
ISBN 9783946366737

Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert

Hermann Löns, der sogenannte „Heidedichter“, war zu seiner Zeit ein sehr bekannter Prosaschriftsteller, Lyriker, Feuilletonist und Sachbuchautor. Auch wenn es aufgrund der bisherigen Rezeption seltsam erscheint, ihn als Science Fiction-Autor zu bezeichnen, so hat Detlef Münch einige seiner Texte als eindeutig als utopische Texte identifiziert …


Etliche Texte stellt Münch hier vor und gleichzeitig zeichnet Münch durch seine Essays Löns „Utopische Karriere“ nach. 15 von ihm gefundene utopische bzw. utofine Texte werden hier das erste Mal zusammen präsentiert …

Science Fiction bzw. zu Löns Zeiten damals noch als Zukunftsliteratur benannt, war Löns tatsächlich nicht unbekannt; hat er doch über die beiden Väter der modernen SF Jules Verne (wenige Tage nach seinem Tod am 24. März 1905) und H. G. Wells (Der Utopist als Prophet, 1906) sehr originelle und sachkundige Essays geschrieben.
Weitergehende Recherchen brachten zusätzliche utopische Texte sowie bemerkenswerte politische und ökologische Vorhersagen von Löns ans Licht; …

Auszug 'Zum lönsutopischen Geleit', Seite 5-9

Recht interessant geschrieben. Man  muss sich immer wieder wundern, was Münch so alles ausgräbt. Ich finde seine Forschungen höchst interessant und wichtig. Gerade für die deutsche Science Fiction und deren Geschichte…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Detlef Münch (Hrsg.)
  • Der utopische Löns
  • Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert
  • Synergen, Dortmund (2020)
  • Beiträge zur Hermann Löns Forschung, Band 3
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783946366737

Kleinster Preis: € 29,80, größter Preis: € 29,80, Mittelwert: € 29,80

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  • keine
  • [Artikel] Hermann Löns in der WIKIPEDIA

Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm, Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten wurde Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hermann Löns: Der umstrittene Heidedichter – von Jan Ehlert – auf ndr.de

Am 29. August 1866 wird Hermann Löns im westpreußischen Kulm, dem heutigen Chelmno, geboren. Heute gilt er als der deutsche Heidedichter schlechthin, auch dank Gedichten und Liedern wie „Die Heide brennt“:…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kritischer Blick auf Hermann Löns und seine Rezeption im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit – von anonym – auf celler-presse.de

An vielen Stellen wird Geschichte im öffentlichen Raum gedeutet – mittels Straßennamen, auf Denkmälern oder auf Gedenktafeln. Doch die Deutung von Geschichte ist Wandlungen unterworfen: Was früher angemessen erschien, wird heute kritisch gesehen oder abgelehnt. Vielerorts gibt es deshalb Diskussionen um Straßenumbenennungen oder um Denkmäler – insbesondere, wenn diese im Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus stehen.…

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Utopie #30 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Lustige Bilder aus der Vergangenheit der Zukunft – Heinz J. Galle (Hrsg.)

Heinz J. Galle (Hrsg.)
Lustige Bilder aus der Vergangeheit der Zukunft
DvR, Lüneburg (2020)
ISBN 9783945807538

Ein illustrierter Streifzug durch die „Fliegenden Blätter“ und andere humoristische Zeitschriften des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts

Heinz J. Galle hat hier ein Werk zum Schmunzeln, aber auch ein bisschen zum Staunen geschaffen. Zum Schmunzeln natürlich, weil manche Zukunftsansichten unserer Vorfahren aus heutiger Sicht lustig anmuten. Zum Staunen, weil sich manche Erwartungen auch erfüllt haben wie die Beispiele Werbung und Frauen zeigen…


Viele Themen waren von der Zukunftsschau umfasst: Fortbewegungsmittel, Familie, Haus und Wirtschaft, Werbung, Emanzipation, Umweltveränderungen und Kriminalität …

In den ausgewählten Bildbeispielen aus der Zeit des endenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wird die anbrechende Moderne sichtbar gemacht; die Zeichnungen reflektieren die wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen des anbrechenden neuen Zeitalters.
Vielfach gab es Parodien („Der moderne Erlkönig“) und Zukunftsbilder („damals-heute-morgen“), ansonsten extrapolierten die Zeichner die möglichen Entwicklungen und Auswirkungen verschiedener Neuerungen auf das gegenwärtige und künftige Leben…

Auszug 'Vorbemerkungen des Herausgebers', Seite 7

Regt sehr zum Schmunzeln an und bietet eine lustige Entspannung von ernster Lektüre. Leider ist es auch beim Verlag derzeit nicht mehr lieferbar. Mal sehen, ob es neu aufgelegt wird – anfragen! …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Heinz J. Galle (Hrsg.)
  • Lustige Bilder aus der Vergangenheit der Zukunft
  • Ein illustrierter Streifzug durch die „Fliegenden Blätter“ und andere humoristische Zeitschriften des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts
  • DvR, Lüneburg (2020)
  • Broschüre, A4, Klebebindung
  • 124 Seiten
  • ISBN 9783945807538

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Heinz J. Galle im Karl-May-WIKI

Heinz J. Galle (* 1936) ist ein deutscher Sachbuchautor.
Er beschäftigt sich seit 1955 mit dem Genre der Unterhaltungsliteratur und in diesem Rahmen u.a. mit Science Fiction und ihrer besonderen Erscheinungsform, dem Heftroman. …

Auszug Artikel


  • [Interview] Heinz J. Galle … über seine erste Begegnung mit dem Medium des Heftromans,  seiner Mission in Sachen Volksliteratur sowie seine Bücher und weiteren Projekte – von Ingo Löchel – auf zauberspiegel-online.de

Während meiner Recherchen in Sachen  „Kommissar X“ kam ich auch mit Herrn Heinz J. Galle in Kontakt. Es entstand in den letzten Wochen und Monaten ein freundlicher Kontakt und reger Email-Verkehr, in denen er mir  u. a. auch einige Fragen zu dem Autor Paul Alfred Müller beantworten konnte.
So keimte in mir die Idee auf mit Herrn Galle, einem der Kenner der Groschenhefte und der Volksliteratur, ein Interview zu führen.

Auszug Artikel


  • [Interview] Interview mit dem Romanheftforscher Heinz J. Galle – von Stefan Piasecki – auf stefanpiasecki.de

Heinz J. Galle wurde 1936 in Berlin geboren und beschäftigt sich seit 1955 mit dem Genre der Unterhaltungsliteratur und in diesem Rahmen u. a. mit Science-Fiction und ihrer besonderen Erscheinungsform, dem Heftroman. Neben zahlreichen Beiträgen für Fachzeitschriften, Kurzgeschichtensammlungen, Ausstellungskatalogen und Mitwirkungen in Rundfunk– und Fernsehsendungen, an Ausstellungen und Fachtagungen hat er mehrere Bücher zu diesem Themenkreis verfasst, die sich inzwischen Geltung als Standardwerke verschafft haben. Außerdem ist Heinz J. Galle seit 1987 als Lexikograph für mehrere Fachlexika mit inzwischen mehr als 2300 Seiten Umfang in Erscheinung getreten.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Utopie #29 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Freiheit und Ordnung – Ernst Bloch

Ernst Bloch
Freiheit und Ordnung
Rohwolt, Reinbeck (1969)
ISBN 349955318X
Abriss der Sozialutopien. Mit Quellentexten

Ja, stimmt, ich grabe gerade sehr tief in meiner Bibliothek (und meine Bibliothek ist unergründlich :)). Aber das folgende Buch verdient es doch etwas Tageslicht abzubekommen …


„Freiheit und Ordnung“ erschien ursprünglich 1946 und ist ein Kapitel aus „Das Prinzip Hoffnung“. Er schrieb es im Exil in den USA und es erschien im Aurora-Verlag in New York. …

Ja, aus Märchen ließe sich fast genau so wein Inventar nicht gemachter Erfindungen zusammenstellen, wie eine ausgeführte technische Utopie: Bacons „Nova Atlantis“, solch ein Inventar bereits bildet. Soziale, geographische, technische Utopien, sagten wir, sind Märchen, oft dicht nebeneinander, beheimatet: damit ist das Utopische selber über viel mehr Fächer ausgebreitet, als es bis vor kurzem, nur vom sogenannten Staatsmärchen, auch Staatsroman her, üblich war. Diese Verengung es Utopischen muss endlich aufgehoben werden, und die etwas halbstark gewordenen Ausdehnung auf sogenannte science fiction bringt kaum die Hälfte der Sache an sich …

Auszug 'Über die Bedeutung der Utopie', Seite 237-242

Im Textteil werden Werke von Aurelius Augustinus, Thomas Morus, Tommaso Campanella, Johann Gottlieb Fichte, Charles Fourier und Karl Marx geboten, nebst einem Personenverzeichnis und einem Verzeichnis der erwähnten Werke …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ernst Bloch
  • Freiheit und Ordnung
  • Abriß der Sozialutopien
  • Rohwolt, Reinbeck (1970)
  • Taschenbuch
  • 2. Auflage
  • 54 Seiten
  • ISBN 349955318X

Kleinster Preis: € 1,33, größter Preis: € 8,50, Mittelwert: € 3,17

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Ernst Bloch in der WIKIPEDIA

Ernst Bloch (Ernst Simon Bloch; * 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Prinzip Hoffnung in der WIKIPEDIA

Das Prinzip Hoffnung ist das Hauptwerk des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885–1977). Geschrieben wurde es zwischen 1938 und 1947 im US-amerikanischen Exil. Ursprünglich sollte es The dreams of a better life heißen. Es erschien in mehreren Bänden ab 1954 zunächst in der DDR und 1959 im Verlag Suhrkamp. Seither ist der Begriff „Prinzip Hoffnung“ zu einem geflügelten Wort in den deutschen Feuilletons geworden. …

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Ernst Bloch – Zum Verhältnis von Freiheit und Ordnung Ernst Bloch zum 25. Todestag – von Helmut Seidel – auf praxisphilosophie.de

Ernst Bloch gedenken heißt zuvörderst: sein Werk bedenken. Dies ganz im Sinne des Philosophen, der sich gegen das bloß Biographische ausgesprochen hat, wenn dieses von der Hauptsache, von den in seinen Schriften vergegenständlichten Gedanken ablenkt. Blochs Werk ist eines der tiefgründigsten und umfangreichsten, das philosophisches Denken im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. …

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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