Schlagwort: Nachschlagwerk

[Medienhinweis] #147: Im Reich der Zeichen und Fiktionen – literaturkritik.de

Ein von Erik Schilling herausgegebenes Handbuch beschäftigt sich mit Leben, Werk und Wirkung von Umberto Eco

von Katja Hachenberg auf literaturkritik.de

Umberto Eco ist ja auch kein Unbekannter in der phantastischen Sekundärliteratur. Preislich aber leider nicht ganz ohne…

literaturkritik.de - 2021-09-03

In sechs umfangreichen Kapiteln und nahezu fünfzig Unterkapiteln, ergänzt um einen Anhang mit Zeittafel und Werkregister, beleuchtet das Umberto Eco Handbuch, erstes umfassendes Nachschlagewerk zu Umberto Eco, Person und Zeit, theoretische Werke, Romane und weitere literarische Werke, Schriften zur Ästhetik, Medientheorie, Politik und Zeitgeschehen sowie Denkfiguren und spezifische Begriffe Ecos. Mit seinen fast 400 Seiten Umfang deckt es wohl so ziemlich alle wesentlichen Aspekte hinsichtlich Autor und Werk in Produktion, Distribution und Rezeption ab. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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Corian – „Werkführer durch die utopische Literatur“ ist eingestellt

Corian - Werkführer, 67. und letzte Ergänzung
Corian – Werkführer, 67. und letzte Ergänzung

Heute habe ich die neuerste Ausgabe des „Werkführer durch die utopische Literatur“ von Corian erhalten. Entsetzt musste ich lesen, dass dies die 67. und letzte Ausgabe ist.

Franz Rottensteiner schreibt in seinem Abschied (siehe Anhang), dass das Internet und die weit verbreitete Aufassung der „kostenlosen Information“ nicht unbeteiligt am Ende dieses Loseblattwerks ist.

Darüber hinaus führt er einige Fehler in der Konzeption an, die ich aber nicht als solche erkennen kann. Mag sein, dass dies eine persönliche Sache ist, aber ich weine diesem Werk nach.

Es mag zwar recht und billig sein, speziell zu neueren Werken das Internet aufzurufen, aber man muss auch sagen, das die Qualität von vielen Internet-Rezensionen mangelhaft ist. Im Werkführer wußte man wer da schrieb und was man davon zuhalten halte.

Ich denke, dass auch Rottensteiner alleine (und das war er auch zum Schuss) aber auf verlorenen Posten stand. Ob neue Rezensenten das Steuer herumgerissen hätten – zweifelhaft – die Zeit spricht vermutlich gegen solche Veröffentlichungen. Dabei hatte man auf engstem Raum adäquate Information (Ich bin halt Papier-affin).

Ich bin den Rezensenten und im speziellen Franz Rottensteiner dankbar, dass sie so lange durchgehalten haben. Leider ist das jetzt nach der Verlagsreihenausgabe bereits die zweite Loseblattsammlung, die verloren geht und für welche, auch im Internet, kein wirklicher Ersatz vorhanden ist. Meiner Meinung nach … Ad astra

PS: Ich fürchte dem „Phantastischen Lexikon“ wird auch das selbe Schicksal bereitet werden – und das wäre noch trauriger …

Auszug aus der 67. Ergänzungslieferung der „Werkführer durch die utopische Literatur“ von Corian, Nov. 2017:

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Dieter von Reeken: Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der utopischen und phantastischen Literatur: Nachdruck der Erstausgabe 1965 im Neusatz

Beiträge zur Geschichte und Bibliographie
Cover-Ansicht

Heureka, es ist vollbracht. Jakob Bleymehls „Beiträge zur Geschichte und Bibliographie der utopischen und phantastischen Literatur“ sind als Nachdruck bei Dieter  von Reeken erschienen.

Nachdem ich mir zu Gute halte, dass ich der Auslöser dieses Nachdruckes bin (auch wenn ich dann mit der tatsächlichen Arbeit nichts mehr zu tun hatte) bin ich auch ein bisschen stolz darauf.

Sekundärliterarisch meines Erachtens (ungeachtet anderer, akzeptierter, Meinungen) in der Tatsache seiner Erscheinung 1965 als wichtiges Werk zu bezeichnen, spricht mir Jakob Bleymehl in seinem Vorwort zur Originalausgabe aus dem Herzen wenn er schreibt:

„… Es kommt doch wohl darauf an,erst einmal Existenz und Kompetenz eines einschlägigen oder vermutlich einschlägigen Werkes festzustellen: Ist der Bibliophile, der Bibliothekar, der Antiquar, der Literaturwissenschaftler erst einmal auf die Spur gesetzt, dann wird er auch, besonders dann, wenn ihm an größeren Orten und Bibliotheken die einschlägigen Nachsschlagewerke zu Verfügung stehen, imstande sein, das Fehlende zu ergänzen….“

Auch die enthaltene Listung sekundärliterarischer Werke ist hilfreich und interessant, auch wenn bei Jakob Bleymehl der Begriff (siehe editorische Hinweise) eher für Sachbücher stand, denn für reine Sekundärliteratur.

  • Taschenbuch: 257 Seiten
  • Verlag: Reeken, Dieter von; Auflage: 1 (11. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940679887
  • ISBN-13: 978-3940679888

Und hier der Link zu Dieter van Reeken mit der Bitte im Falle des Interesses das Buch direkt bei ihm zu beziehen.

An DvR selbst mein Kompliment. Das Buch ist wundervoll geworden.