Kategorie: Interview(s)

Ein Interview ist eine, hier schriftlich festgehaltene, Befragung durch Fragesteller (sogenannte Interviewer) mit dem Ziel, persönliche Informationen oder Sachverhalte zu ermitteln.

Begleitende Literatur zur Phantastik #47: Große Gespräche – Louis Biancolli (Hrsg.)

Louis Biancolli
Große Gespräche
Rowohlt, Hamburg (1958)
Aus Geistesgeschichte und Weltpolitik…

Alt, aber interessant. Dieses Buch gibt Gespräche wieder, die bekannte Persönlichkeiten führten. Von Sokrates über Casanova-Voltaire und Saw-Chesterton bis Lincoln und Wagner Rossini (siehe das umfangreiche Inhaltsverzeichnis). …


Das was mich am meisten Interessierte war ein Gespräch zwischen H. G. Wells und Joseph Stalin zum Thema Liberalismus gegen Marxismus:

„Besuchen Sie uns in zehn Jahren wieder“, hatte Lenin nach einer Unterhaltung im Kremel im Jahre 1920 zu H. G. Wells gesagt. Vierzehn Jahre später war Wells wieder dort, diesmal nicht als Gast des überarbeiteten, kränkelnden Begründers der Sowjetrepublik, sondern bei dem neuen Machthaber Joseph Stalin. […] Die Unterhaltung dauerte von vier bis sechs Uhr fünfzig nachmittags, also nahezu drei Stunden. Sie wurde zweisprachig geführt, da Wells nicht russisch sprach und Stalin weder das Englische noch irgend eine andere Sprache beherrschte …

Auszug, Seite 446 - 465

Wells wurde bald abgestoßen von Stalins Unnachgiebigkeit, die er als starres Dogma auffasste. Aber beide zeigte großes Interesse füreinander, auch wenn Wells eine „raschere Auffassungsgabe“, die Roosevelt auszeichnete, vermisste …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Louis Biancolli
  • Große Gespräche
  • Aus Geistesgeschichte und Weltpoitik
  • Rowohlt, Hamburg (1958)
  • gebundene Ausgabe, 8° Oktav
  • 1. – 5. Tausend
  • 480 Seiten
  • keine ISBN

Kleinster Preis: € 1,00, größter Preis: € 17,50, 1 Vergriffenes Buch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Schutzumschlag
  • Namensregister

  • [Interview] H G Wells interviewt Stalin – Das Interview im Netz – auf ddr2.fandom.com

Wir drucken im folgenden ein Gespräch ab, das J.W. Stalin am 23. 7.1934 mit dem englischen Schriftsteller H.G. Wells führte, in dem es eben um Fragen der gewaltsamen Revolution und ähnliches geht. Wir tun dies, damit der Leser einen Eindruck von Stalins Art zu diskutieren bekommt, und damit die Argumente Stalins selbst bekannt sind. …

Auszug Artikel

Anmerkung: das Interview ist allerdings sehr stark gekürzt wiedergegeben


  • [Download] Diplomarbeit – Die Rezeption von H.G.Wells in Russland – von Eva-Maria Pripfl – auf univie.ac.at

Bisher ebenso kaum erforscht ist das wechselseitige Verhältnis von Wells zu Russland beziehungsweise der Sowjetunion, denn bereits seit Anbeginn seiner Karriere Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wells ́s Leben und vor allem seine Werke in Russland mit größtem Interesse verfolgt und zahlreiche Bücher von ihm veröffentlicht.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Von H.G. Wells lernen oder auch nicht – von Achim Spengler – auf achim-spengler.com

H.G. Wells (1866-1946) machte die Möglichkeit der Vervollkommnung, zuerst der Gesellschaft, dann ihrer Individuen, im Rahmen der Naturforschung und des Sozialismus von fünf Prinzipien der Freiheit abhängig, ohne die er eine Zivilisation undenkbar fand:…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


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[Medienhinweis] #20: „Super Pulp“ ist unbeschwert, mutig und dabei absolute Wohlfühlliteratur für den Augenblick — BLITZ-BLOG

Ein Interview mit dem Herausgeber r.evolver

von Harald@BLITZ

auf blitz-verlag.blog

Super Pulp

Das Wiener Multi-Talent r.evolver hat mit seinem Kult-Magazin „Super Pulp“ eine neue Heimat beim BLITZ-Verlag gefunden. Im Frühjahr sind bereits vier Bände erschienen: Drei Bände mit den Highlights der letzten zehn Jahre, Band 4 präsentiert nagelneue Stories aus den Genres Pulp-Thriller, Horror & Science Fiction.

Im Interview erzählt r.evolver uns von seiner Freude an „Schmutz und Schund“, beschreibt die Entstehung seiner Kultheldin Kay Blanchard und verrät uns, wie er an die Autoren und Stoffe für sein außergewöhnliches Magazin kommt. […]

Auszug Artikel


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Phantasten #4 -weiblich, männlich und …: Zeit-Zauber

Franz Kreuzer
Zeit-Zauber
Deuticke, Wien (1984)
ISBN 3700545185

Franz Kreuzer im Gespräch mit Michael Ende und Bernulf Kanitscheider

Franz Kreuzer hinterfragt in diesem Interview den Erfolg von „Die unendliche Geschichte“ und Michael Ende plaudert über das „wirklivhe Phantasien“, „Das Geheimnis der Tagträume“, die „Schwarze und Weiße Magie des Geldes“ und einiges andere mehr…


Auch sein erster Superbestseller „Momo“ ist ein Thema und der Zugang „zur wirklichen Phantasie“…

Noch immer steht die deutsche Literaturkritik fassungslos dem Phänomen gegenüber, dass die Auflage eines Buches fast ohne kommerzielle Werbung auf eine Million hinaufschnellt – gefolgt von einem zweiten Millionenbuch. Michael Ende hat offenkundig inmitten einer ohnedies reich bewachsenen Landschaft von Phantasieliteratur einen besonderen Zugang zur „wirklichen“ Phantasie. …

Auszug Klappentext

Natürlich ist auch das zweite Interview von Franz Kreuzer mit Bernulf Kanitscheider eine interessante Angelegenheit, wenngleich nicht von phantastischem Gedankengut getragen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Franz Kreuzer
  • Zeit-Zauber
  • Unser Jahrhundert denkt über das Geheimnis der Uhren nach
  • Franz Kreuzer im Gespräch mit Michael Ende und Bernulf Kanitscheider
  • Deuticke, Wien (1984)
  • Taschenbuch
  • 72 Seiten
  • Flügelklappenbroschur
  • ISBN 3700545185

Kleinster Preis: € 9,59, größter Preis: € 11,01, Mittelwert: € 11,01

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Franz Kreuzer in der WIKIPEDIA

Franz Kreuzer (* 18. Jänner 1929 in Wien; † 14. April 2015 ebenda) war ein österreichischer Journalist und Politiker (SPÖ). …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Michael Ende in der WIKIPEDIA

Michael Andreas Helmuth Ende (* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt) war ein deutscher Schriftsteller. Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Bücher wie Die unendliche Geschichte, Momo und Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer waren internationale Erfolge und wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Endes Werke verkauften sich über dreißig Millionen Mal und wurden in über vierzig Sprachen übersetzt. …

Auszug Artikel



  • [Download] Momo als Geniusgestalt. Untersuchungen zu Michael Endes Märchenroman – von Hanna Seinsche – mythos-magazin.de

In der vorliegenden Arbeit wird Michael Endes Märchenroman Momo untersucht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Figur Momo2 selbst. Das kleine Mädchen leistet Erstaunliches: Sie rettet die Menschen vor den „grauen Herren“3, den Zeit-Dieben, die alle Menschen mit einer gefährlichen Krankheit namens „tödliche Langeweile“4 infizieren. Auch sonst zeichnet Momo sich durch Eigenschaften aus, die sie für ihr Umfeld unentbehrlich machen. Sie kann beispielsweise auf eine Art zuhören, die den Menschen hilft, sich selbst zu finden. Momo erweist sich als herausragende Figur, sie rettet die Menschen aus ihrer aktuellen bedrohlichen Situation und zeigt die Möglichkeit einer völligen Erlösung auf.…

Auszug 'Einleitung', Seite 3-5



 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


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[NETigkeiten] #31 „Die Hörspieldialoge entwickeln sich, als würde sie mir jemand einflüstern“ — BLITZ-BLOG

Teil 2 eines Interviews mit Autorenlegende Horst Hoffmann…

Während uns der beliebte Science-Fiction-Autor Horst Hoffmann im ersten Teil des Interviews von seinen Anfängen als Autor und seinem schrittweisen Aufstieg bei Pabel vom „Terra Astra“-Autor zum „Perry Rhodan“-Stammautor und Redakteur berichtet hat, widmet sich der zweite Teil des Interviews seiner Arbeit an der Hörspielserie „Jan Tenner“, die vor kurzem zum zweiten Mal wiederauferstanden ist. […]

BLITZ: Anfang der 1980er schriebst du aber bereits für die Hörspielserie „Jan Tenner“?

Hoffmann: Dafür schrieb ich auch schon während meiner Zeit als Redakteur bei Pabel, auch wenn ich es eigentlich nicht durfte. Da habe ich auch ganz gut verdient: Jan Tenner war der absolute Renner.

[…]

Auszug Interview


Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • keine

  • [Artikel] Die Hörspielserie „Jan Tenner“ in der WIKIPEDIA

Jan Tenner ist eine Hörspielserie, die von 1980 bis 1989 von dem Hörspiel-Label Kiosk (heute: Kiddinx) vertrieben wurde. Sie wurde erst im Jahr 2000 mit einer letzten Folge abgeschlossen. Die ersten sechs Folgen wurden zunächst unter dem Namen Jan Tenner – Der Superheld vertrieben.[…]

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Der BLITZ-Verlag

Seit 1995 produzierte der BLITZ-Verlag viele hundert Titel in exklusiven Sammler-Editionen. Autoren wurden entdeckt, verschollene literarische Schätze gehoben, wie in der Reihe Meisterwerke der dunklen Phantastik.

Der Schwerpunkt liegt jedoch in der Fortschreibung der Kult-Serien vergangener Jahrzehnte.[…]

Auszug 'Der Verlag'



  • [Artikel] Die Serie „Terra Astra“ in der WIKIPEDIA

Terra Astra war eine Science-Fiction-Heftromanreihe. Sie erschien von August 1971 bis Dezember 1985 im Moewig-Verlag mit insgesamt 643 Heften und war die letzte von fünf Terra-Reihen des Verlags. Sie ersetzte die Reihe der Terra-Nova-Hefte. Die Hefte erschienen wöchentlich, ab 1982 (Band 540) alle zwei Wochen.[…]

Auszug Artikel




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[NETigkeiten] #32 Interview mit Autorenlegende Horst Hoffmann — BLITZ-BLOG

„Ich habe immer davon geträumt, für Perry Rhodan zu schreiben“ | Teil 1

Die „Orion“-Romane, die Fantasyreihe „Mythor“, der Science-Fiction-Dauerbrenner „Perry Rhodan“ oder die Hörspielserie „Jan Tenner“ – seit über 40 Jahren mischt der beliebte Autor Horst Hoffmann in der deutschen Phantastik mit. In diesen Tagen erscheint mit dem Mystery-Thriller „Und Feuer wird fallen“ sein wohl persönlichster Roman bei unserem Imprint „Rocket Books“. Zu diesem Anlass haben wir […]

Hoffmann: Mit Begeisterung habe ich als junger Mann „Terra SF“, „Utopia“ etc. gelesen und immer davon geträumt, mal für Pabel zu schreiben, wo u.a. auch „Perry Rhodan“ erschien, aber das war eine geschlossene Gesellschaft. Die hatten ihre Stammautoren und wenn du dir als Autor noch keinen Namen gemacht hast, gucken die sich dein Manuskript gar nicht an. Ich kannte aber, nachdem ich 1974 durch den Science Fiction Club Deutschlands ins Fandom gerutscht war, Uwe Anton. Der wohnte in Remscheid und hat samstags immer in der Wohnung seiner Eltern Parties veranstaltet. Da habe ich Ronald M. Hahn kennengelernt, den ich sehr bewundere. So eine Schreibe hat kein anderer d’rauf.[…]

Auszug Interview


Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • keine

  • [Artikel] Horst Hoffmann in der WIKIPEDIA

Horst Hoffmann (* 21. März 1950 in Bergheim) ist ein deutscher Schriftsteller, der u. a. unter dem Pseudonym Neil Kenwood veröffentlicht. […] Er studierte zunächst Kunstgeschichte und anschließend Volkswirtschaft. Danach fasste er den Entschluss, Schriftsteller zu werden. 1976 wurde sein erster Roman veröffentlicht. 1982 erschien sein erster Perry-Rhodan-Heftroman (#1076); vorher hatte er bereits vier Jahre bei der Atlan-Serie mitgeschrieben. […]

Auszug Artikel



  • [Interview] Ein Interview mit HORST HOFFMANN – zauberspiegel-online.de

     

Zauberspiegel: Mit „DIE FLOTTE DER CAER“ gaben Sie 1980 Ihr Mythor-Debüt. Können Sie sich noch daran erinnern, wie Sie zum Mythor-Team gestoßen sind?

Horst Hoffmann: G. .M. Schelwokat holte mich da rein. Mein erster Roman sollte eigentlich Band 11 sein. Als Hubert Strassl den zweiten Band nicht termingerecht abliefern konnte,

rief mich Kurt Bernhardt daheim an und fragte, ob ich den Roman „machen“ wolle. Natürlich sagte ich ganz stolz „Ja!“. Schelwokat war allerdings ziemlich sauer, weil er sich von Bernhardt (der sein Chef war!) übergangen fühlte.[…]

Auszug Interview



  • [Artikel] BLITZ-Verlag: 44 neue Titel im Herbst erschienen – phantastiknews.de

Im BLITZ-Verlag sind 44 neue Titel erschienen:

Limitierte Hardcover mit Schutzumschlag:

(Vom Autor nummeriert und signiert)

Exklusive Kai-Meyer-Reihe 7: „Klammroth“

Exklusive Kai-Meyer-Reihe 8: „Phantasmen“

[…]

Auszug Artikel




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