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Scheck&Hauser: Meisterwerke der dunklen Phantastik 01 und 02

Bevor Lovecraft kam. US-amerikanische Phantastik der Dekadenzeit in zwei Bänden

Phantastik 01-Scheck

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Die klassische phantastische Tradition der USA ist von weit größerem Reichtum, als die übliche Beschränkung auf die Namen Poe, Bierce und Lovecraft es vermuten lässt.
Beeinflusst von der französischen Dekadenz, entstanden ab etwa 1880 faszinierende Erzählungen des Grauens, die hier erstmals in einer repräsentativen Auswahl vorgestellt werden.

Ich es habe heute geschafft, endlich einen längeren Blick in die Kindle-Version der beiden Werke zu versenken. Die Geschichten kann ich noch nicht beurteilen,  dazu war die Zeit zu knapp und außerdem sind die Geschichten teilweise doch sehr speziell. Aber die Autorenbiographien in ihrer Kurzform finde ich äußerst informativ und interessant. Eindeutig eine Empfehlung von mir zu diesen Werken.

Phantastik 2-Schek

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Zunächst hätten wir da ein Vorwort von dem alllzufrüh verstorbene Rainer Scheck zu der US-amerikanischen Phantastik der Dekadenzeit. Nicht ganz leicht zu lesen, aber wie sehr vieles von Scheck absolut empfehlenswert als Überblick.

Die, den jeweiligen Geschichten dann vorangestellten Autorenbiographien, umreißen dann kurz aber informativ Leben und phatastisches Schaffen der einzelnen Autoren:

Julian Osgood Field
Emma Frances Dawson
William Chambers Morrow
Thomas Russel Sullivan
Gertrude Hall Brownell
Albert Bigelow Paine
William Waldorf Astor
Ralph Adams Cram
Gertrude Atherton
Edith Wharton

und im zweiten Teil

Mary E. Wilkins Freeman
Robert W. Chambers
Lafcadio Hearn
James Gibbons Huneker
F. Marion Crawford
Vincent O’Sullivan
Gouverneur Morris
Julian Hawthorne
Katharine Fullerton Gerould
James Branch Cabell

und zum Abschluß ein persönlicher Nachruf von Erik Hauser auf Frank Rainer Scheck

Ich habe alle mit großem Vergnügen gelesen und bin auf viele bekannte Namen gestoßen, die ich in diesen Biographien nicht erwartet hätte. Auch die geschichtlichen Zusammenhänge waren mir manchmal so nicht bewußt gewesen.

  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: BLITZ-Verlag (30. Juli 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00M97TR1U
  • Word Wise: Nicht aktiviert

 

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: BLITZ Verlag (1. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898403475
  • ISBN-13: 978-3898403474
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3 cm

 

AUT DIABOLUS AUT NIHIL (Band 2)

 

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 3522 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: BLITZ-Verlag (30. Juli 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00M97TX1O
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert

 

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: BLITZ Verlag (1. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898403882
  • ISBN-13: 978-3898403887
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,8 cm

 

 

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Ein Kommentar

Brauchli Jakob: Der englische Schauerroman um 1800

Der englische Schauerroman um 1800

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… unter Berücksichtigung der unbekannten Bücher – Ein Beitrag zur Geschichte der Volksliteratur

Thomas&Hubert, Weida 1928, Dissertation

Inhalt

Inhalt

 

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Ronald Hochhausen: Der aufgehobene Tod im französischen Populärroman des neunzehnten Jahrhunderts

Der aufgehobene Tod im französischen Popularroman des neunzehnten Jahrhunderts

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Hochhausen, Ronald

Der aufgehobene Tod im französischen Populärroman des neunzehnten Jahrehunderts
Ewiger Jude – Vampire – Lebenselexiere

Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1988
Reihe: Studia Romanica 71

Eine Doktorarbeit über den ewigen Juden, den Vampir und das Lebenselexier im französischen Populärroman.

antiquarisch noch leicht zu besorgen in einer Periskategorie um 11 Euro bei akzeptablen Zustand.

Leider kann ich derzeit keine Rezension anbieten, muss also das Buch erst mal selbst lesen. Wenn jemand eine Zusammenfassung abgeben kann,wäre ich dankbar.

 

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Berger, Rüdiger: „Zwischen Größenwahn und Fantastik“ – fantastik.online

Die Entgrenzung des Möglichen

fantastik.online.1

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Mädchen möchten Prinzessin werden und Jungs wollen Helden sein. Diese Sehnsüchte fangen fiktionale Erzählungen aller Gattungen ein, auch die Fantastik. Dabei spiegelt sich der jeweilige Zeitgeist in populären Werken. Fantastik war seit ihrem Aufkommen im 19. Jahrhundert immer präsent. Wünsche und Ziele des Einzelnen wurden in ihr erfüllt, aber auch die der jeweiligen Gesellschaft. Nicht selten mischten sich dann Träume mit Propaganda.
Wenn zeitgenössisch nur scheinbare Realität gesehen wird, dann entsteht „verborgene Fantastik“. Die Norm-Wirklichkeit ist dann irreal. – Sehen wir uns dazu die letzten rund 140 Jahre in Deutschland an. Was war „echt“, und was war nachträglich verstanden „reine Fantasie“?

Auf Fantastik.online in zwei Teilen

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dirket zu Teil 2

 

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