Schlagwort: Thomas Ligotti

Episode #4: Nighttrain – Nachtschatten – auf phantastikon.de

Eine Empfehlung im phantastischen …

Hier wieder einmal ein sehr empfehlenswerter Artikel aus dem Phantastikon. Ankündigung, Empfehlung ein Skript für den angebotenen Podcast (sehr zu empfehlen, wenn man kein Podcast-Hörer ist) und ein Produktlink zu E-Book oder Taschenbuch.

Der 1. September dieses Jahres ist ein Festtag für alle Liebhaber der Weird Fiction und der Essenz der Horrorliteratur. Tobias Reckermann gibt in seinem Imprint Nighttrain eine ungeheuer wichtige Anthologie heraus, die als Reminiszenz an Thomas Ligotti zu verstehen ist. Gleichzeitig ist das die Gelegenheit für mich, etwas über den Einfluss Ligottis und die hier versammelten Autoren zu sprechen.

a.a.O., Auszug Homepage

Natürlich gilt die Empfehlung dem Buch

aber genauso muss ich euch bitten: „Hört euch den dazu gestalteten Podcast von Michael Perkampus an!“. Sehr informativ und gut gesprochen bietet er auch interessante Informationen zur Phantastik und zu Thomas Ligotti. Solltet ihr nicht versäumen …


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Armen Avanessian, Björn Quiring (Hrsg.) – Abyssus Intellectualis: Spekulativer Horror

abyssus Intellectualis
Cover-Ansicht

Nicht ganz einfach, aber irgendwie faszinierend …

Ein Band in der Reihe SPEKULATIONEN Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Armen Avanessian und Björn Quiring. »For those who relish speculation regarding the future, the tale of supernatural horror provides an interesting field.« [H.P. Lovecraft, Supernatural Horror in Literature, Athol, Mass. 1927] Horrorliteratur und Philosophie haben schon lange zahlreiche verborgene Beziehungen unterhalten und zentrale Motive geteilt. Ihr wohl wichtigster gemeinsamer Nenner sind Gedankenexperimente, die das im Alltagsleben als sicher Vorausgesetzte unsicher erscheinen lassen: Beide befassen sich mit der Frage, ob das Leben nicht ein Traum oder eine Illusion sein könnte und reflektieren über die Erlebbarkeit des eigenen Todes und Gestorbenseins. Beide spekulieren über das mögliche Ende des Kosmos und dessen Implikationen für unser Denken oder unsere Vorstellungskraft; und beide beschäftigen sich mit dem verborgenen Leben des scheinbar Unbelebten (dem Leben des Abbilds, der Schrift und generell des Anorganischen). Mit diesem Band wird die Serie über die Denker des Spekulativen Realismus fortgesetzt, da speziell diese Denker von Beginn an ihre Affinität zum Horror, und insbesondere zum Werk von H. P. Lovecraft und Thomas Ligotti reflektiert und entfaltet haben. Im geplanten Band sind theoretische und literarische Texte versammelt, denen eine aktive Imagination gemeinsam ist, die sich mit der Ausarbeitung einer negativen Kosmologie befasst. Aus der ihnen jeweils eigenen Ausgangsposition nähern sie sich der Grenze zwischen der Theorie des Schreckens und der Fiktion des Schreckens und überschreiten sie gelegentlich. Mit Texten und Originalbeiträgen von Amanda Beech, Ray Brassier, Michael Cisco, Philip K. Dick, Iain Hamilton Grant, Graham Harman, Anna Kavan, Nick Land, Thomas Ligotti, H. P. Lovecraft, Quentin Meillassoux, Reza Negarestani, und Eugene Thacker. (Quelle: Artikelkurzbeschreibung Amazon)

Inhalt:

  • Armen Avanessian und Björn Quiring: „Vorwort“
  • H. P. Lovecraft: „Das Notizbuch“
  • Ray Brassier: „Solare Katastrophe: Die Wahrheit der Auslöschung“
  • Philip K. Dick: „Auszüge aus der ‚Großen Exegese'“
  • Graham Harman: „Über den Horror der Phänomenologie: Lovecraft und Husserl“
  • Michael Cisco: „Unsprache (Ein Fragment)“
  • Reza Negarestani: „Bolus Barathruma (Homo sapiens sapiens†)“
  • Quentin Meillassoux: „Metaphysik und Fiktion von Welten außerhalb der Wissenschaft“
  • Thomas Ligotti: „Metaphysica Morum“
  • Amanda Beech: „Explodierender Horror“
  • Nick Land: „No Future“
  • Howard Caygill: „Der Irrsinn der Spekulation“
  • Anna Kavan: „Eins der verlorenen Dinge“
  • Iain Hamilton Grant: „Schleim und Zeit: Die Mathematik des Protoplasmas in Lorenz Okens ‚Naturphilosophie'“
  • Eugene Thacker: „Kosmischer Pessimismus“
  • H. P. Lovecraft: „Brief an Harry Fischer vom Februar 1937“

Jan Drees über Abyssus intellectualis

  • Broschiert: 296 Seiten
  • Verlag: Merve; Auflage: 1. Neuausg. (15. Dezember 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3883963429
  • ISBN-13: 978-3883963426
  • Größe und/oder Gewicht: 16,8 x 12 x 2,2 cm