Unheimlich-phantastische Literatur: Die frühen Jahre – Tausend Fiktionen

UnbenanntDer Originaltext findet sich in The Weird: A Compendium Of Strange And Dark Stories, Ann VanderMeer & Jeff VanderMeer und wurde übersetzt von Michael Perkampus

Die Geschichte der unheimlich-phantastischen Literatur wird häufig als die Geschichte um sich greifender Tentakel gesehen, dem Symbol des modernen Horrors. Die Tentakel und all das, was sie repräsentieren wurden zu einem Metatext dieser Geschichten und des Lovecraft-Zirkels, jenen Schriftstellern um Lovecraft. …


siehe auch:

  1. Ein Toast auf Edgar Poe — Tausend Fiktionen (Freitag, 29 November 2019) - Nette Geschichte, aber Phantastikon ist ja bekannt dafür, dass lesenswerte Artikel auf der Seite zu Hauf' veröffentlicht werden. Vorsicht - Gefahr sich in de Seite zu verlieren - Notknopf in der Nähe bereit halten …
  2. Hexen: Der Fluch, Lüge und Wahrheit zu sein — Tausend Fiktionen (Donnerstag, 14 November 2019) - Wir wissen, wie Hexen aussehen. Was sie machen und wie sie ticken. Wir kennen Grimms Märchen. Hexen sind hässlich, böse und gefährlich. Unberechenbar zudem. Sie reiten auf Besenstielen durch die Luft, verwandeln Menschen in Kröten, fressen Kinder und tanzen nackt vor dem Teufel. Hexen gelten in fast jeder Kultur, die ihre eigenen Märchen und Legenden […]
  3. Die Vielfalt der Goblins — Tausend Fiktionen (Mittwoch, 25 September 2019) - Der Begriff „Goblin“ kann für viele Arten von magischen Kreaturen auf der ganzen Welt gelten. Das einzige verbindende Merkmal ist dabei ein bösartiges oder zumindest schelmisches Bewusstsein, das in einer grotesken oder abschreckenden Form mit einem allgemeinen Bezug zur Nacht oder zu lediglich dunklen Orten verkörpert ist. Goblins gibt es schon seit sehr langer Zeit, […]
  4. Unheimlich-phantastische Literatur: Die frühen Jahre – Tausend Fiktionen (Mittwoch, 4 September 2019) - Die Geschichte der unheimlich-phantastischen Literatur wird häufig als die Geschichte um sich greifender Tentakel gesehen, dem Symbol des modernen Horrors. Die Tentakel und all das, was sie repräsentieren wurden zu einem Metatext dieser Geschichten und des Lovecraft-Zirkels, jenen Schriftstellern um Lovecraft. …
  5. Episode #4: Nighttrain – Nachtschatten – auf phantastikon.de (Montag, 2 September 2019) - Hier wieder einmal ein sehr empfehlenswerter Artikel aus dem Phantastikon. Ankündigung, Empfehlung ein Skript für den angebotenen Podcast (sehr zu empfehlen, wenn man kein Podcast-Hörer ist) und ein Produktlink zu E-Book oder Taschenbuch. …

Die fünf letzten Artikel:

  1. Bibliotheca Universitas Phantastica #125 – Neues aus der Bibliothek - Neue Fantasia-Ausgaben sind eingelangt. Eine mit phantastischen Filmen und eine allgemeine Ausgabe. Zwei Buchteile sind auch neu. Eine Einleitung zu einem Star Trek-Buch und ein Artikel aus einem Band zum Thema Gedächtnis. Kontrafaktisches Erzählen am Beispiel von "The Man in the High Castle". Dazu noch das neuerste "phantastisch!" mit der Nummer 102. Im Übrigen: Schöne (Ferien-)Tage noch …
  2. Fantasy #22 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Bölsche, Wilhelm – Drachen - Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
  3. Fantasy #21 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Wild, Friedich – Drachen im Beowulf und andere Drachen – Wien (1962) - Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
  4. Bibliotheca Universitas Phantastica #124 – Neues aus der Bibliothek - Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens - die Drachen lassen mich derzeit nicht los.  Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema "Drachen in der Fantastik" nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
  5. Begleitende Literatur zur Phantastik #94: Heldenzeit – Kragl, Florian - Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik. Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …

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