Kategorie: Utopie/Antiutopie/Dystropie

Eine Utopie („der Nicht-Ort“; aus altgriechisch οὐ- ou- „nicht-“ und τόπος tópos „Ort“) ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. Im Gegensatz zur Dystopie (englisch dystopia, Gegenbildung zu utopia) oder Anti-Utopie welche in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit oftmals negativem Ausgang ist.

[Medienhinweis] #178: Plädoyer für die Hoffnung – literaturkritik.de

Ein Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft von Jost Hermands „Oasen der Utopie“

von Benedetta Bronzini auf literaturkritik.de

Hoffnung können wir brauchen und ich hoffen es ist nicht utopisch Corona in die Wüste zu schicken …

literaturkritik.de - 2021-12-03

Der von dem griechischen Wort „U-topos” abstammende Begriff der „Utopie” meint buchstäblich einen Ort, der sich nirgendwo befindet: ein Ort der Fantasie, der Illusion, des Idealen; ein Ort, der nie Realität erlangen kann, jedoch gleichzeitig einen Raum für Hoffnung und reale Möglichkeiten bildet. Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts erfährt einen komplizierten Umgang mit philosophischen Begriffen wie Hoffnung und Ideal, die im Sprachgebrauch immer seltener vorkommen und im politischen Vokabular schon lange nur noch wenig Verwendung finden. Darüber hinaus lässt der Begriff „Utopie” viele Fragen aufkommen: Kann man in unserer Gesellschaft von Utopien sprechen? Gehören Utopien überhaupt zu unserem konsumorientierten und digitalisierten Gesellschaftssystem dazu? […]

Auszug Artikel


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Utopie #43 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Utopie der Barrikaden – Loseph Dejacque

Joseph Dejacque
Utopie der Barrikaden
Karin Kramer, Berlin (1980)
ISBN 3879561095

Bibliothek der Utopien

Wer sich für Utopien interessiert, der könnte auch Interesse an diesem Werk haben. Eine ziemlich vergessene Utopie von einem ziemlich vergessenen Autor. Ein Franzose, dessen Lebensdaten nicht einmal mit letzter Sicherheit verbürgt sind …


Es müssen nicht immer Morus, Campanella, Owen, usw. sein. Diese Bibliothek findet auch weitere Autoren, die gehaltvolle Utopien geschrieben haben. Etienne de la Boetie, Marechal, Dejacques oder Foigny …

Dejacque hat sich dem Vergessen durch zwei Tatbestände empfohlen: Er war Arbeiter und er war militanter Anarchist.
Er bezeichnet sich selbst als „unterster Proletarier“: das Proletariat war der Adressat all seiner Schriften, in welchen er denen eine Sprache gab, die wohl als Klasse, selten aber als Person von den offiziösen Geschichtsschreibern wahrgenommen wurden. Eine Sprache, die heute ungewohnt klingt, die von prägnanten Formeln zu überquellenden Bildern wechselt, die pathetisch und schroff sein kann; …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-23

Von vielen Historikern wurde eine Vielzahl von libertären und anarchistischen Utopien verschwiegen. Das ist für diese Reihe Grund genug, die Nicht-Staatssozialistischen Utopien zum Schwerpunkt zu erwählen. Und gerade diese nicht autoritären und versponnenen Utopien und Phantasterein sind dein wichtiger Teil innerhalb der verschiedenen sozialen und rebellischen Bewegungen. Die Einleitung von  Theo Bruns erhellt ein wenig den Autor dieses zugrundeliegenden Werks …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Joseph Dejacque
  • Utopie der Barrikaden
  • Karin Kramer, Berlin (1980)
  • Broschiert, Klebebindung
  • 228 Seiten
  • ISBN 3879561095


Kleinster Preis: € 4,80, größter Preis: € 22,00, Mittelwert: € 11,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Französischen
  • Übersetzer: Beate Kirst und Theo Bruns

  • [Artikel] Joseph Dejacque auf wiki.edu.vn

Joseph Déjacque ((Französisch: [deʒak];; 27. Dezember 1821, Paris – 1864, Paris) war ein französischer frühanarcho-kommunistischer Dichter, Philosoph und Schriftsteller. Déjacque war die erste aufgezeichnete Person, die den Begriff “libertär” (französisch: libertaire) für ihn selbst im politischen Sinne in einem Brief von 1857, kritisiert Pierre-Joseph Proudhon für seine sexistischen Ansichten über Frauen, seine Unterstützung des individuellen Eigentums an dem Produkt der Arbeit und einer Marktwirtschaft und sagt, dass “es nicht das Produkt seiner Arbeit ist, auf das der Arbeiter ein Recht hat, sondern zur Befriedigung seiner oder ihrer Bedürfnisse, was auch immer ihre Natur sein mag “.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Joseph Déjacque – Vom männlichen und weiblichen menschlichen Wesen. Brief an P. J. Proudhon (1) (1857) – auf anarchismus.at

Ich würde es begrüßen, wenn die Frage der Emanzipation der Frau von einer Frau behandelt würde, die viel und auf verschiedene Weise geliebt hat und die in ihrem vergangenen Leben Erfahrungen mit der Aristokratie und dem Proletariat gemacht hat, vor allem mit dem Proletariat; denn die Frau der Mansarde ist befähigt, durch Blick und Gedanken in das luxuriöse Leben der Grande Dame, sei es das offizielle oder geheime, einzudringen, während die Frau des Salons von dem Leben der offenbaren oder versteckten Entbehrungen der Tochter des Volkes kaum etwas erahnt. …

Auszug Artikel



  • [Download] Utopien der Gegenwart – Zwischen Tradition, Individualisierung und Virtualität – von Peter R. Werder – auf zora.uzh.ch

Trotz der Schwierigkeiten, den Begriff der Utopie und eine allfällige Definition davon einzugrenzen, soll zuerst über die Begriffsgeschichte, anschließend über die Ideen- oder Problemgeschichte (im Konkreten zum Beispiel über die Literatur- und Denkgeschichte) der Utopie der Zugang zur Thematik gefunden werden.

Auszug Artikel



siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

[Medienhinweis] #166: Forscher und Science-Fiction blicken gemeinsam in die Zukunft – deutschlandfunkkultur.de

Konferenz „Arbeit von übermorgen“

von Theresa Hannig im Gespräch mit Julius Stucke auf deutschlandfunkkultur.de

Beim Thema Arbeit, sollte wirklich mal jemand ran, der ein Fünkchen Phantastie hat – man sieht ja in letzter Zeit deutlich, dass sich da einiges ändern muss …

deutschlandfunkkultur.de - 2021-10-22

Beim Nachdenken über die Zukunft geht es auch um mehr Fantasie. So ist bei der Konferenz „Arbeit von übermorgen“ die Science-Fiction-Literatur vertreten. Für Autorin Theresa Hannig gibt es in ihrem Schreiben keine wissenschaftliche Schranken. […]

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[Medienhinweis] #163: Irre Bilder – stern.de

Deutsche Schokoladenfabrik zeigte im Jahr 1900, wie sie sich das Leben in 100 Jahren vorstellt

von anonym auf stern.de

Immer wieder faszinierend, wie man sich um 1900 die Welt in der Zeit um 2000 vorstellte. Ob unsere heutigen Bilder wohl genauso belächelt werden?…

stern.de - 2021-09-22

Die deutsche Firma Theodor Hildebrandt & Sohn hat sich im Jahr 1900 gefragt, wie das Leben in 100 Jahren aussehen könnte. Die zwölf Motive der Zukunftsvisionen finden Sie in dieser Fotostrecke. […]

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Utopie #42 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Ökonomische Utopien – Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)

Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
Ökonomische Utopien
Neofelis, Berlin (2015)
ISBN 9783958080089

Utopische Arbeit, Utopische Faulheit, Utopische Produktivität, Utopische Theorie, Ökonomische Praxis, Utopische Kritik, Kritik an der Utopie

Ökonomische Theorie und Praxis im utopischen Diskurs der Moderne. Das ist das Thema dieses Buchs. Entstanden aus einer interdisziplinären Tagung im Oktober 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Vier thematische Schwerpunkte gliedern das Buch …


Teil Eins rückt den  zentralen Begriff „Arbeit“ in den Mittelpunkt, Teil Zwei spricht die „Produktivität“ schwerpunktmäßig an, Teil Drei erörtert das Verhältnis von utopischer Theorie und ökonomischer Praxis und Teil Vier beleuchtet die kritische Funktion der Utopie für die Ökonomie und auch umgekehrt die wachsende Kritik an der Utopie. …

Utopien – begriffen als Chancen, Traumvorstellungen sui generis, als unkonventionelle Bestrebungen von Individuen oder Kollektiven – können einen Weg zu gesellschaftlichen Veränderungen aufzeigen. Schließlich verwandelt ein vorwärtsdrängendes Begehren nach Veränderung des gesellschaftlichen Status quo Utopien in konkrete Handlungsvorstellungen, die nicht als abstrakte Einbildungen ihren Abschluss finden, sondern nach paradigmatischen Darstellungen suchen.…

Auszug 'Geleitwort', Seite 9-10

Besonders interessant fand ich z.B.: Christian E. W. Kremser, Ein Beispiel für ökonomische Utopien in der Populärkultur. Der Wirtschaftsstil einer fiktiven Zukunft in Star Trek und dessen wirtschaftsanthropologischer Gehalt. Also zuschlagen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
  • Ökonomische Utopien
  • Neofelis, Berlin (2015)
  • Broschur, Klebebindung
  • 238 Seiten
  • ISBN 9783958080089 (Print)
  • ISBN 9783958080515 (PDF)


Kleinster Preis: € 18,00, größter Preis: € 21,03, Mittelwert: € 18,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Download] Was ist eine ökonomische Utopie? – von Christian E. W. Kremser – auf nomos-elibrary.de

Möchte man den Begriff der ökonomischen Utopie näher beleuchten, sieht man sich mit dem Kuriosum konfrontiert, dass man einerseits wissenschaftliches Neuland betritt, sich andererseits aber nicht in völlig luftleerem Raum bewegt. So wird in der politischen Theorie bereits seit geraumer Zeit eine Debatte um den Begriff der klassischen Utopie und dessen inhaltliche Weite geführt. Dieser bietet sich als analytischer Ausgangspunkt für die Bestimmung des Begriffs einer ökonomischen Utopie an.

Auszug Artikel



  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. …

Auszug Artikel



  • [Downlaod] (Rezension) Heike Endter: Ökonomische Utopien und ihre Bilder in

    Science-Fiction-Filmen – von Sabine Planka – auf mediarep.org

Heike Endter widmet sich in ihrer Dissertation Ökonomische Utopien und ihre Bilder in Science-Fiction-Filmen aus kunsthistorischer Sicht der bildlichen Darstellung von Ökonomien und ökonomischen Prozessen in Science Fiction-Filmen. Ausgehend von der Fragestellung, welche Utopien ökonomische Vorstellungen betreffend in Science Fiction-Filmen visualisiert werden  und welches Potential der Science Fiction-Film für diese Visualisierung bietet (vgl. S.15), definiert Endter zunächst die Begriffe Ökonomie, Utopie, Science Fiction und Bild/Bildlichkeit und weist u. a. auf deren u.U. problematische Definition hin (vgl. S.16ff.), um sich anschließend ausgewählten Aspekten, die ökonomisch geprägt sind, zuzuwenden.

Auszug Artikel



siehe auch (Auszug):


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