Die erste Runde der RAZ-Preises ist geschlagen
Die Nominierungen des ersten Jahrganges des Rein A. Zondergeld-Preises für 2022 sind entschieden. Und zwar sind dies:
Bestes Buch
Bester Kurztext
Nun, das sind durchaus nicht alles selbstverständliche Nominierungen. Besonders „To Infinity and Beyond“ ist nicht unumstritten. Es ist aber eines der ungewöhnlichsten Bücher. Sowohl von Thema, als auch vom Umfang her. Eine Dissertation die, so sagen manche, aus dem Ruder gelaufen ist. Aber faszinierend.
Neil Gaimanns „Kunst ist wichtig“ ist dagegen eine Sammlung von Texten, die der Autor im Verlauf mehrerer Jahre erstellt hat. Glaubenssätze des Autors, persönliches um den Stellenwert des geschriebenen Wortes und kreative Manifeste voll inspirierender Wegweiser für Schreibende und Kunstschaffende.
Das „Science Fiction Jahr 2022“ hingegen ist eine verlässliche Veröffentlichung, an der man im Rahmen eines Preises für Sekundärliteratur nicht herumkommt. Ob es allerdings heuer für die Spitze reicht?
„Horror im Comic“ zu nominieren, könnte man auch dem Umfeld des RAZ-Preises zuschreiben, aber auch ohne diesen Horror-Hintergrund ist es durchaus wert sich mit diesem Buch zu beschäftigen. Auch wenn manchmal etwas weitschweifig das Thema verfolgt wird, sind die Analysen durchaus nachzuvollziehen. Der Autor bringt auch Zensur und schlechtes Image zur Sprache. Man merkt, dass ihm das Thema ein Bedürfnis ist.
Das letzte Werk in der Nominierung ist „Cthulhu Libria Neo 4“. Das überzeugte möglicherweise durch seine geschlossene Thematik zum Thema „Grausige Tiefen“ mit Geschichten und Essays über die Schrecken unter der Erde.
Bei den Kurztexten überrascht vielleicht ein bisschen, dass alle Werke (außer dem von Anonym) von Autorinnen stammen. Selbst der nächste Artikel, der die Nominierung nur verpasste, weil die Autorin bereits eine Nominierung hatte, stammt eben von einer Autorin. Die Liste der Kurztexte von 2022 umfasst an die 370 Texte von 220 Autoren und Autorinnen. Da soll noch jemand sagen, Autorinnen können sich nicht durchsetzen.
Allerdings, das muss man auch sagen, war die Beteiligung an der Nominierungsrunde eher verhalten. Im Besonderen fehlten die großen Gruppen der Perry Rhodan-Anhänger und auch die Fans von Tolkien und Mittelerde. Keines der vorhandenen Werke aus den jeweiligen Bereichen kam auch nur annähernd in den Bereich, der eine Nominierung hätte erwarten lassen. Vielleicht sollten diese Gruppen und auch die Gruppen von Star Trek, Star Wars und der Fantasy stärker angesprochen werden.
Gerade die Perry Rhodan-Gemeinde sollte eigentlich, nachdem die Kritik nicht verstummen will, dass sie bei Literaturpreisen nicht beachtet wird, mehr Interesse zeigen, Werke aus ihrem Universum besser zu positionieren. Auch in der Sekundärliteratur.
Alles in Allem – jetzt geht es in die Endrunde. Bis 7. Mai 2023 kann aus den Nominierungen der Sieger gekürt werden. Die Grundlage zur Wahl haben wir zusammen gefasst:
Die Regeln des Vincent Preis.
Wer außerhalb der Foren-Kreise mitstimmen will, schreibt mir einfach eine E-Mail und bei Interesse kann eine Teilnahme, auch ohne Forenzugehörigkeit, genehmigt werden.
… und zu den letzten Artikel im Blog:
Veröffentlicht: 31. März 2026
Veröffentlicht: 30. März 2026
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
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Veröffentlicht: 27. März 2026
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