Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #8 – Schrecken als ästhetische Ware: Grand Guignol -Frankreich blutiges Theater

Karin Kersten / Caroline Neubaur (Hrsg.)
Grand Guignol – Das Vergnügen, tausend Tode zu sterben
Wagenbach, Berlin (1976)
ISBN 3803120179
Das Vergnügen, tausend Tode zu sterben. Frankreichs blutiges Theater
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch Rein A. Zondergelds „Lexikon der phantastischen Literatur“ (sowohl 1983 als auch 1998). Faszinierend, dass es so etwas gegeben hat. Es müsste neu erfunden werden …


Ein kleines Theater in Paris, das 1898 gegründet wurde, war in seiner 40-jährigen Bestandsgeschichte zugleich berühmt und berüchtigt. Rollende Köpfe, ausgestochene Augen und Blut in Strömen waren die Spezialität des Hauses.

Dem offenen Blick des Grand-Guignol auf die Angst und seiner Kunst, ihr mit einem Spiel zu begegnen, ist dieses Buch gewidmet, nicht der Theatergeschichte. …

Auszug 'Vor jeder Vorstellung', Seite 7-11

Das Grand Guignol, das besonders in den ersten zwanzig Jahren seines Bestandes erfolgreich war, brachte ausschließlich besonders heftige Horrorstücke und setzte diese mit den realistischsten Mitteln in Szene und bis heute gilt die Bezeichnung „grand-guignolesque“ als „abgeschmacktes Spiel mit der Angst“. Hier gibt es einige Stücke davon zu lesen…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Karin Kersten / Caroline Neubaur
  • Grand Guigniol – Das Vergnügen, tausend Tode zu sterben
  • Frankreich blutiges Theater
  • Wagenbach, Berlin (1976)
  • Wagenbachs Taschenbücherei, Band 17
  • Taschenbuch
  • 128 Seiten
  • ISBN 3803120179

Kleinster Preis: € 1,50, größter Preis: € 43,64, Mittelwert: € 27,34

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  • keine
  • [Artikel] Das Grand Guignol in der WIKIPEDIA

Das Grand Guignol setzte das im 18. Jahrhundert im Geiste der Aufklärung entwickelte Theater der Empfindsamkeit mit direkteren und rabiateren Mitteln fort. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Haus der tausend Schreie – Von Danny Kringiel – auf spiegel.de

     

Es sollte Kasperletheater für Erwachsene sein – und wurde zum allabendlichen Blutbad: 1897 eröffnete die schockierendste Bühnenshow der Welt. Die Stücke des Grand Guignol ließen Paris erschauern und etliche Zuschauer in Ohnmacht fallen. Dann holte die Realität die Horrorshow ein. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Lexikon der Filmbegriffe – von Hans Jürgen Wulf – auf filmlexikon.uni-kiel.de

Das Guignol-Theater spielte seit dem 18. Jahrhundert makabre Stoffe – Stücke über grausame Morde, Geister, mordlustige Frauen, brutale Täter- und hilflose Opferfiguren und dergleichen mehr –, die den Schauer- und der Horrorgenres zugehörten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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