Hier wieder einmal ein sehr empfehlenswerter Artikel aus dem Phantastikon. Ankündigung, Empfehlung ein Skript für den angebotenen Podcast (sehr zu empfehlen, wenn man kein Podcast-Hörer ist) und ein Produktlink zu E-Book oder Taschenbuch.
Der 1. September dieses Jahres ist ein Festtag für alle Liebhaber der Weird Fiction und der Essenz der Horrorliteratur. Tobias Reckermann gibt in seinem Imprint Nighttrain eine ungeheuer wichtige Anthologie heraus, die als Reminiszenz an Thomas Ligotti zu verstehen ist. Gleichzeitig ist das die Gelegenheit für mich, etwas über den Einfluss Ligottis und die hier versammelten Autoren zu sprechen.
aber genauso muss ich euch bitten: „Hört euch den dazu gestalteten Podcast von Michael Perkampus an!“. Sehr informativ und gut gesprochen bietet er auch interessante Informationen zur Phantastik und zu Thomas Ligotti. Solltet ihr nicht versäumen …
Wir wissen, wie Hexen aussehen. Was sie machen und wie sie ticken. Wir kennen Grimms Märchen. Hexen sind hässlich, böse und gefährlich. Unberechenbar zudem. Sie reiten auf Besenstielen durch die Luft, verwandeln Menschen in Kröten, fressen Kinder und tanzen nackt vor dem Teufel. Hexen gelten in fast jeder Kultur, die ihre eigenen Märchen und Legenden […]
Der Begriff „Goblin“ kann für viele Arten von magischen Kreaturen auf der ganzen Welt gelten. Das einzige verbindende Merkmal ist dabei ein bösartiges oder zumindest schelmisches Bewusstsein, das in einer grotesken oder abschreckenden Form mit einem allgemeinen Bezug zur Nacht oder zu lediglich dunklen Orten verkörpert ist. Goblins gibt es schon seit sehr langer Zeit, […]
Die Geschichte der unheimlich-phantastischen Literatur wird häufig als die Geschichte um sich greifender Tentakel gesehen, dem Symbol des modernen Horrors. Die Tentakel und all das, was sie repräsentieren wurden zu einem Metatext dieser Geschichten und des Lovecraft-Zirkels, jenen Schriftstellern um Lovecraft. …
Hier wieder einmal ein sehr empfehlenswerter Artikel aus dem Phantastikon. Ankündigung, Empfehlung ein Skript für den angebotenen Podcast (sehr zu empfehlen, wenn man kein Podcast-Hörer ist) und ein Produktlink zu E-Book oder Taschenbuch. …
Dies ist ein Werk heroischer Fantasy, das von Künstlern wie J. R. R. R. Tolkien, C. S. Lewis und Ursula LeGuin als Inspiration für ihre eigene Arbeit ausgelobt wurde. Und sicherlich finden sich die Ideen des Transfers in eine fremde Welt, heroische Suchen und große, oft scheinbar aussichtslose Auseinandersetzungen gegen böse Mächte als Wurzeln zu […]
Beginnen wir also den dritten Monat des Jahres (phhhuu… schon?) und vollenden die Aufnahme der Ausgaben von „Future Fiction Magazine“. Es sind jetzt alle neun Ausgaben in der Bibliothek angelangt. In den Ausgaben Nr. 7, Nr. 8 und Nr. 9 sind einige interessante Artikel veröffentlicht. Über afrikanische und südostasiatische SF bzw. über Schrott Fiction und Politik in der SF. Ja, da kann Science-Fiction-Sekundärliteratur schon Spaß machen …
Episode „Science Fiction Jahr 2025“ abgeschlossen. Insgesamt waren das 33 relevante Artikel des Bandes und da sind die Rezensionen nicht mitgezählt, weil nicht gesondert aufgenommen. Der Verlust des Jahrbuches nagt noch an mir. Vielleicht werde ich jetzt den Index weiterverfolgen. Die Bände 1986-1990 hätte ich schon indexiert, 1991 ist schon zu Hälfte geschafft, aber eigentlich gehören die Vorläufer, das „Heyne Science Fiction Magazin“ 1-12 auch miteinbezogen – ist aber eine mächtige Aufgabe – na ja, läuft jetzt auch nicht mehr davon …
So, damit sind wenigstens die Artikel aus dem Feature „Utopie und SF“ des „Science Fiction Jahr 2025“ gelistet. Da kommen dann noch welche aus den Features „Zeitgenössische Dramaturgen“ und „Kosmische Visionen“. Momentan läuft die Arbeit etwas zäh, weil es hier Frühling wird und es in die Natur zieht. Aber morgen ist Wochenende, da kann es vielleicht besser von der Hand gehen …
Weiter also mit den Artikeln des „Science Fiction Jahres 2025“. da gibt es noch eine ganze Menge davon, aber es war nicht der Tag der Bibliothek gestern. …
Ich habe angefangen „Das Science Fiction Jahr 2025“ samt seiner Artikel aufzunehmen. Allerdings mit einer kleinen (nein, großen) Träne in meinem Auge. Diese 40. Ausgabe dieses Jahrbuchs ist die Letzte. Das Jubiläum ist gleichzeitig auch das Ende. Das Herausgeber-Team musste das Handtuch werfen, nachdem Verleger und Verlag Insolvenz anmelden mussten und das Team selbst auch nicht weiter bestehen bleiben konnte. Sie sahen weder in der Ausrichtung noch im Leserzuspruch genug Potenzial, um das Jahrbuch weiterhin zu produzieren. Somit geht eine Ära zu Ende und die Sekundärliteratur verliert das renommierteste Jahrbuch der Science Fiction im deutschen Sprachraum. Ad Astra …
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Ein Band in der Reihe SPEKULATIONEN Herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Armen Avanessian und Björn Quiring. »For those who relish speculation regarding the future, the tale of supernatural horror provides an interesting field.« [H.P. Lovecraft, Supernatural Horror in Literature, Athol, Mass. 1927] Horrorliteratur und Philosophie haben schon lange zahlreiche verborgene Beziehungen unterhalten und zentrale Motive geteilt. Ihr wohl wichtigster gemeinsamer Nenner sind Gedankenexperimente, die das im Alltagsleben als sicher Vorausgesetzte unsicher erscheinen lassen: Beide befassen sich mit der Frage, ob das Leben nicht ein Traum oder eine Illusion sein könnte und reflektieren über die Erlebbarkeit des eigenen Todes und Gestorbenseins. Beide spekulieren über das mögliche Ende des Kosmos und dessen Implikationen für unser Denken oder unsere Vorstellungskraft; und beide beschäftigen sich mit dem verborgenen Leben des scheinbar Unbelebten (dem Leben des Abbilds, der Schrift und generell des Anorganischen). Mit diesem Band wird die Serie über die Denker des Spekulativen Realismus fortgesetzt, da speziell diese Denker von Beginn an ihre Affinität zum Horror, und insbesondere zum Werk von H. P. Lovecraft und Thomas Ligotti reflektiert und entfaltet haben. Im geplanten Band sind theoretische und literarische Texte versammelt, denen eine aktive Imagination gemeinsam ist, die sich mit der Ausarbeitung einer negativen Kosmologie befasst. Aus der ihnen jeweils eigenen Ausgangsposition nähern sie sich der Grenze zwischen der Theorie des Schreckens und der Fiktion des Schreckens und überschreiten sie gelegentlich. Mit Texten und Originalbeiträgen von Amanda Beech, Ray Brassier, Michael Cisco, Philip K. Dick, Iain Hamilton Grant, Graham Harman, Anna Kavan, Nick Land, Thomas Ligotti, H. P. Lovecraft, Quentin Meillassoux, Reza Negarestani, und Eugene Thacker. (Quelle: Artikelkurzbeschreibung Amazon)
Inhalt:
Armen Avanessian und Björn Quiring: „Vorwort“
H. P. Lovecraft: „Das Notizbuch“
Ray Brassier: „Solare Katastrophe: Die Wahrheit der Auslöschung“
Philip K. Dick: „Auszüge aus der ‚Großen Exegese'“
Graham Harman: „Über den Horror der Phänomenologie: Lovecraft und Husserl“