Schlagwort: Betrachtungen

Phantasten #21 -weiblich, männlich und …: Das George Orwell Lesebuch – Fritz Senn (Hrsg.)

Fritz Senn (Hrsg.)
Das George Orwell Lesebuch
Diogenes, Zürich (1981)
ISBN 3257207883
Essays, Reportagen, Betrachtungen
Nein, es ist noch nicht vorbei. Jetzt, wo ich auch die Orwell-Biographie von Shelden vollständig gelesen habe, bin ich vom Thema erst recht bewegt. Das  vorliegende Lesebuch ist die dritte Veröffentlichung, das die Essays und Artikel von Orwell präsentiert …


Zwar sind einige der Texte bereits in den bereits vorgestellten Essaysammlung enthalten,  aber es gibt noch genug Material, das zu lesen sich absolut lohnt. Auch das Nachwort des Herausgebers Fritz Senn gehört dazu …
Eine Gesellschaft,  wie sie Orwell sich wünschte, wäre eine, die ihn nicht mehr nötig hätte. Wir haben ihn noch nötig, leider. Es täte gut, seine leidenschaftlich unterkühlte Stimme in den Fragen zu vernehmen,  die er nicht vorausahnen konnte. Noch immer würde er überall anstoßen. Bei den Herrschenden ohnehin, den Etablierten,  den Bewahrern der ererbten Ungleichheiten. …
Auszug 'Nachwort-Fritz Senn', Seite 337-342
Diese Worte von Senn sind vierzig Jahre später noch immer gültig, ja sogar noch drängender. Orwell, dem ein berechtigter Ruf der Redlichkeit,  von Integrität, von Fairness und einem urdemokratischen Anstand anhaftet, hat nichts an Aktualität eingebüßt. …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Fritz Senn (Hrsg.)
  • Das George Orwell Lesebuch
  • Essays, Reportagen, Betrachtungen
  • Diogenes, Zürich (1981)
  • Taschenbuch
  • 452 Seiten
  • ISBN 3257207883

Kleinster Preis: € 1,99, größter Preis: € 20,00, Mittelwert: € 5,44

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  • aus dem Englischen von Tina Richter
  • mit einem Nachwort von Fritz Senn
  • [Artikel] Fritz Senn in der WIKIPEDIA

Fritz Senn (* 1. Januar 1928 in Basel) ist ein Schweizer Publizist, James-Joyce-Fachmann und Theoretiker der Ochlokinetik.

Auszug Artikel


  • [Essay] Science Fiction und Realität – von Dietmar Kesten – auf detopia.de

Je näher das Jahr 2004 rückt, umso deutlicher wird eine Parallele, die einem schon in dem Roman des englischen Schriftstellers George Orwell ‚1984‘, auf Schritt und Tritt begegnet: das Bewusstsein von der Allmacht des Staates, dass Bewusstsein von Diktaturen und machtbesessener Herrschafts­apparate, das Bewusstsein einer allgegen­wärtigen Angst vor der Zukunft. …

Auszug Artikel


  • [Essay] Kreativität und Lebensqualität – von George Orwell – auf detopia.de

Ist es Arbeit, zu graben, zu zimmern, Bäume zu pflanzen, Bäume zu fällen, zu reiten, zu fischen, zu jagen, Hühner zu füttern, Klavier zu spielen, zu photographieren, ein Haus zu bauen, zu kochen, zu nähen, Hüte zu schmücken, Motorräder zu flicken?

Alle diese Dinge gelten als Arbeit für den einen, und alle gelten als Spiel für den anderen. Tatsächlich gibt es sehr wenig Tätigkeiten, die nicht entweder als Arbeit oder als Spiel klassiert werden können, je nachdem, wie man sie betrachtet. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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