Diese schmale Dokumentation bietet biographische und bibliographische Hinweise über die Autorengruppe „Phantastischer Oberrhein“ in Hinblick auf Entstehung, Zusammensetzung und Arbeit der Gruppe …

Jörg Weigand
Autorengruppe „Phantastischer Oberrhein“
Biographische und Bibliographische Hinweise
Eine Dokumetation
Schillinger, Freiburg/Breisgau (2018), Heft A5, 42 Seiten
ISBN 9783891554036
Hervorgegangen ist ein Anthologien-Projekt, das derzeit drei Anthologien herausgebracht hat, aus der Autorengruppe „Phantastischer Oberrhein“, die sich 2005 zum ersten Mal traf und die inzwischen nicht nur im Südwesten eine rege Publikationsaktivität entwickelt hat.
Diese schmale Dokumentation bietet biographische und bibliographische Hinweise über die Autorengruppe in Hinblick auf Entstehung, Zusammensetzung und Arbeit der Gruppe …
- Einen weiteren Artikel zur Autorengruppe fndest du in: Science Fiction #3 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Abenteuer Unterhaltung – dort auf den Seiten 217 – 222
- Jörg Weigand in der WIKIPEDIA
- Morgestraich, Phantastischer Oberrhein Band III – Verlagsseite zum dritten Band der Anthologien
Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 8.50 EUR, größter Preis: 8.50 EUR, Mittelwert: 8.50 EUR
siehe auch (Auszug):
Über den Schreibtisch #011 – Neues und Antiquiertes: Die Wahrheit schreiben – in mehreren Arten … (Mittwoch, 7 Februar 2024) - Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell …
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Universitas Phantastica – Reflektion #22 – Ein spielerischer Tanz mit den Schatten: H.C. Artmann und die Demontage der Phantastik … - Apropo H. C. Artmann: Wie und wo kann man H. C. Artmann in der Phantastik verorten? Hans Carl Artmann, besser bekannt als H.C. Artmann (1921–2000), gilt als einer der facettenreichsten und unkonventionellsten Köpfe der österreichischen Nachkriegsliteratur. Während er einer breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine tiefschwarze Dialektlyrik (med ana schwoazzn tintn, 1958) im Gedächtnis geblieben ist, verbirgt sich hinter seinem Gesamtwerk ein weitaus radikaleres literarisches Projekt: Die Neudefinition und ironische Demontage der phantastischen Literatur. Für ein kulturinteressiertes Publikum eröffnet Artmanns Umgang mit dem Phantastischen einen faszinierenden Blick darauf, wie aus vermeintlich verstaubten Gruselklischees avantgardistische Sprachkunst entsteht. …
Bibliotheca Universitas Phantastica #114 – Neues aus der Bibliothek - Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die "Protokolle" bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Universitas Phantastica – Reflektion #21 – Wenn die Wirklichkeit Risse bekommt: Was versteht man unter „klassischer Phantastik“? … - Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Bibliotheca Universitas Phantastica #113 – Neues aus der Bibliothek - Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Universitas Phantastica – Reflektion #20 – Phantastik oder Fantastik – Was ist richtig?… - Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Bibliotheca Universitas Phantastica #112 – Neues aus der Bibliothek - Die "Widersprüche" von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay "Gewalt und Gefahr der Utopie" hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in "Merkur, Nr. 253" aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay "Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer" von Robert Jungk zu lokalisieren. In "Die kollektive Intelligenz" von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. "Kunst und Architektur des Cyberspace", wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf "humanithesia.org" findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Universitas Phantastica – Reflektion #19 – Owen Barfield, die Anthroposophie und die Phantastik … - Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, "Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie", ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Universitas Phantastica – Reflektion #18 – Schein und Sein in Phantásien … - Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Bibliotheca Universitas Phantastica #111 – Neues aus der Bibliothek - Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …