Comic(s) #9 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Bildwelten und Weltbilder – Horst Schröder

Horst Schröder
Bildwelten und Weltbilder
Carlsen, Reinbeck/Hamburg (1982)
ISBN 3551028125
 
Science-Fiction-Comics in den USA, in Deutschland, England und Frankreich
 
Wir haben hier einen 2. Band einer „Medium Comic“-Serie, wohl größer geplant, aber dann doch nicht durchgezogen wurde. Band 1 diese Reihe titelte „Die ersten Comics – Zeitungscomics in der USA von der Jahrhundertwende bis zu den dreißiger Jahren“. Weitere Mitglieder dieser Reihe wurden anscheinend, trotz eines Stoßseuftzers wegen unerschöpflichen Materials nicht aufgefunden …

 
Die Bände wurden für eher für den Comic-Fan per se und nicht als wissenschaftliche Grundlage für Forschungen erstellt. Dafür bieten sie aber doch ansprechendes Material. Der gegenständliche 2. Band bietet 19. eigenständige Kapitel, die jeweils einen Comic behandeln. Autoren, Zeichner und Medien werden behandelt und die Inhalte der einzelnen Serien werden besprochen. Die Beurteilung der formalen und ästhetische Gesichtspunkte kommt dabei vielleicht etwas zu kurz, die ideologische und soziologische Beurteilung nicht …
 
Was die Auswahl betrifft, so habe ich sowohl historisch bedeutende Serien mit einbezogen, selbst wenn diese an sich kein sonderliches Interesse mehr beanspruchen können (wie  z.B. „Buck Rogers“ oder „Flash Gordon“), als auch das unterste Niveau des SF-Comics angeschnitten …
Auszug 'Vorwort', Seite 5
 
Alles in allem ein nettes Buch, dass einem Einsteiger gute Grundlagen mitgibt, jedoch aufgrund des Alters nicht aktuell sein kann. Die Auswahl der Comics im hier vorgestellten 2. Band ist etwas beliebig, aber ich vermute, dass eben mehr Ausgaben geplant waren als dann tatsächlich produziert wurden …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Horst Schröder
  • Bildwelten und Weltenbilder
  • Science-Fiction-Comics in den USA, in Deutschland, England und Frankreich
  • Carlsen, Reinbeck/Hamburg (1982)
  • broschiert, Klebebindung
  • 144 Seiten
  • ISBN 3551028125

Kleinster Preis: € 7,00, größter Preis: € 20,00, Mittelwert: € 16,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Horst Schröder auf peoplepill.com

(Übersetzung aus dem schwedischen) Horst Schröder , geboren am 6. Februar 1943 in Deutschland und seit vielen Jahren in Schweden (Stockholm) wohnhaft, ist Verleger, Übersetzer und Autor. Er war hauptsächlich als Autor in der Comic-Theorie und Herausgeber von Comics tätig und leitet seit seiner Gründung den Verlag Epix, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1982 zurückreichen.
Im Verlag wurde in den Jahren 1984–1993 eine große Anzahl von Comics für Erwachsene herausgebracht, die Material aus Kontinentaleuropa, den USA, Japan und Schweden enthielten. Die Veröffentlichung von Serienalben, die 1982 begann, wurde bis heute fortgesetzt und in den letzten Jahren durch eine wachsende Anzahl von Kinder- und Bilderbüchern ergänzt.

Auszug Artikel


  • [Rezension] „Medium Comic“ von Dietger Pforte – auf mediarep.org

Schröder braucht sich nicht erst zu entschuldigen, weil er über Comics schreibt. Diese Zeit ist endgültig vorbei. Die Beschäftigung mit Comics ist nach der Phase ihres Mißbrauchs als Legitimation der Literatur-und Kunstwissenschaften zu einer Selbstverständlichkeit geworden, -freilich noch immer vor allem im Rahmen der Forschungen über Tri-vialliteratur und -kunst.…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Patrimonium – Deutsche Comicforschung – auf comicforschung.de

Die seit 2005 jährlich fortgeführte Reihe „Deutsche Comicforschung“ ist das Standardwerk zur Erforschung der nationalen Comicgeschichte. Wissenschaftlich akribisch und trotzdem lesbar, angereichert mit Hunderten von zumeist farbigen Abbildungen, bietet jeder Band einen Fundus von bisher unbekannten Beispielen deutschsprachiger Comics aller Epochen.

»Deutsche Comicforschung« ist kein Werk, in dem wichtige Themen der deutschsprachigen Comicgeschichte »abgehakt«werden. Im Gegenteil. So viel hier auch neuentdeckt wird, so viele Antworten hier auch gegeben werden – so viele Fragen werden aufgeworfen und bleiben unbeantwortet stehen. Wer seinen Beitrag nicht so begreift, dass er interessierten als Anregung und Ausgangspunkt für eigene, auch für ganz neue Gedanken zum Stoff dient, hat seine Wirkung als Schreibender und Forschender missverstanden.…

Auszug Webpage


siehe auch (Auszug):


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