Das älteste Exemplar dieses Magazins, das ich mein Eigen nenne. Die Nr. 15 aus dem Jahr 1961. Für sein Alter ist es noch immer ganz gut erhalten. Ich nehme es zwar immer mit spitzen Fingern aus der Aufbewahrungsbox aber, alles OK …
Burkhard Blüm (Hrsg.)
Science Fiction Times 196175, Nr. 15, 4. Jhrg.
Eigenverlag, Hofheim/Ried (1961), 12 Seiten
Sekundärliterarisch für deutsche Sprache gibt es wenig her. Die Magazine und Neuerscheinungen amerikanischer Verleger stehen im Vordergrund. Rezensionen deutscher Erscheinungen aus dem Primärsektor gibt’s auch einige.
Lediglich der Artikel von Herbert W. Franke, „Zur Bewertung von Science Fiction“ sticht hervor. Das aus 1957 stammende Manifest wurde auch noch in:
Herbert W. Franke DER GRÜNE KOMET Science-Fiction-Erzählungen SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, Band 1 hrsg. von Ulrich Blode und Hans Esselborn AndroSF 46 p.machinery, Murnau, November 2014, 236 Seiten bzw. in: Terra Sonderband Nr. 4
veröffentlicht.
An dieser Stelle ein Aufruf:
Science Fiction Times, unter Michael Steinmann, ist sehr bemüht die alten Magazine, als PDF online zu bringen. Das wäre ein großer Fortschritt für die Recherche in den alten Ausgaben nach Artikel und Rezensionen. Außerdem gibt es sehr viele Anhaltspunkte für die Entwicklung des Genres. Auch zwischen den Zeilen. Dafür meinen ausdrücklichen und bewundernden Dank. Hilfe können sie aber immer noch brauchen. Solltet ihr Ausgaben besitzen und vielleicht auch Scans davon so bietet diese doch bitte über mst@science-fiction-times.de an. Oder auch über die Facebook-Gruppe? Vielleicht erspart ihr ihnen Arbeit, die bereits getan ist. Von mir werden sie jedenfalls meine Ausgaben aus dem 1961 Jahr erhalten. Versprochen …
veröffentlicht auch in:
Herbert W. Franke DER GRÜNE KOMET Science-Fiction-Erzählungen SF-Werkausgabe Herbert W. Franke, Band 1 hrsg. von Ulrich Blode und Hans Esselborn AndroSF 46 p.machinery, Murnau, November 2014, 236 Seiten bzw. in: Terra Sonderband Nr. 4
Magazine #20 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Science Fiction Times, 1984/12(Montag, 15 Juli 2019)-Na bitte, mit ein bisschen suchen geht einiges. Heute habe ich in diesem Magazin wieder einen Artikel zu meinem derzeitigen "Forschungs-"Schwerpunkt gefunden. Wobei ich überrascht bin, dass es dazu im deutschsprachigen Raum eher wenig dazu zu finden gibt …
Bibliotheca Universitas Phantastica #118 – Neues aus der Bibliothek-Für "Geisterwelten" - siehe gestrige Buchvorstellung - wurde der relevanteste Artikel aufgenommen. Ein Star-Wars-Archiv für die Episoden I-VI aus dem Taschen Verlag ist angekommen und das Gleiche gilt für ein "Blade Runner"-Werk aus der Feder von Julian Wangler. Dann ist mir noch eine Arbeit von Jim Taylor aufgefallen. Die Übersetzung zu "Hume über Wunder" ist daher ebenfalls aufgenommen. So, jetzt ist das "Kabinett der Phantasten" in der Bearbeitungsschlange. Zehn Ausgaben kommen in Kürze …
Begleitende Literatur zur Phantastik #93: Geisteswelten – Hundley, Jessica (Hrsg.)-Die Faszination für das Unsichtbare ist so alt wie die Menschheit selbst. Mit dem großformatigen Bildband Geisterwelten, herausgegeben von Jessica Hundley und erschienen im Taschen Verlag (Köln, 2026), wird dieser universellen Sehnsucht ein monumentales Denkmal gesetzt. Das Werk reiht sich in die ambitionierte und visuell bestrickende Reihe der Library of Esoterica ein. Für interessierte Laien bietet dieser Band einen eleganten, sachlichen und kunsthistorisch fundierten Einstieg in ein Thema, das allzu oft zwischen Jahrmarkts-Spuk und dogmatischer Skepsis zerrieben wird. …
Universitas Phantastica – Reflektion #26 – Das Reich des Denkbaren: Das Metagenre „Fantastik“ als Spiegel der Wirklichkeit …-Wer an phantastische Geschichten denkt, hat meist sofort epische Schlachten mit Drachen, intergalaktische Raumschiffe oder schaurige Spukhäuser vor Augen. Doch diese Phänomene sind keineswegs isolierte Inseln der Popkultur. In der modernen Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft werden sie unter einem gemeinsamen, mächtigen Dach zusammengefasst: dem Metagenre der Fantastik (in der akademischen Tradition oft auch Phantastik geschrieben).
Ein Metagenre – auch als Makrogattung bezeichnet – beschreibt eine übergeordnete Strukturebene. Sie vereint verschiedene Einzelgenres, weil diese eine fundamentale, erzählerische Gemeinsamkeit teilen. Im Fall der Fantastik ist dies der bewusste, strukturelle Bruch mit den Gesetzen unserer empirischen, alltäglichen Wirklichkeit. …
Bibliotheca Universitas Phantastica #117 – Neues aus der Bibliothek-"Fantastia Nr. 72-73" mitsamt den relevanten Artikeln wurde aufgenommen. Die Besprechung habt ihr ja schon geliefert bekommen. Neu auch die Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft für die Jahre 2024 und 2025. Für 2024 ist ein relevanter Artikel von Friedhelm Schneidewind beinhaltet. Dann noch ein Krimi-Leitfaden mit Science-Fiction-Bezug eines Artikels darin. Das Buch zur künstlichen Intelligenz wurde als begleitende Literatur aufgenommen. Ein Katalog der Antiquare ist dabei und zuletzt ein Buch zur griechischen Mythologieforschung in dem die Medea-Mythen behandelt werden. Eine ziemliche Mischung, aber das zeigt die Vielfältigkeit der fantastischen Literatur eben. Das Buch zur Mythologieforschung und das Jahrbuch von 2025 liegen aber in den Veränderungen, da sie schon ein bisschen früher als "gesuchte" Ausgaben aufgenommen wurden …
Fantasy #20 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Fantasia, Nr. 72-73, EDFC, Passau (1993) – Schröpf, Franz (Red.)-Die Landschaft der phantastischen Literatur in Deutschland wird seit Jahrzehnten nicht nur von großen Publikumsverlagen geprägt, sondern auch von einer hochengagierten Independent-Szene. Eine der beständigsten und kulturhistorisch wertvollsten Säulen dieser Bewegung ist die Reihe „Fantasia“, herausgegeben vom Ersten Deutschen Fantasy Club e.V. (edfc). Bei dem vorliegenden Objekt „Fantasia 72-73“ handelt es sich um eine typische Doppelnummer dieser als Taschenbuch erscheinenden Anthologie- und Magazinreihe, die eine Brücke zwischen anspruchsvoller Fan-Kultur (Fandom) und akademischer Literaturwissenschaft schlägt. …
Universitas Phantastica – Reflektion #25 – Die Erzähltechnik des Entrelacement: Die DNA des modernen Worldbuilding …-Tauchen wir tiefer in das literaturwissenschaftliche Herzstück des Orlando Furioso ein. Wir betrachten die beiden faszinierendsten Dimensionen, die Ariostos Werk zu einem so wegweisenden Vorläufer moderner Erzählformen machen: seine revolutionäre Erzählstruktur und seine erstaunliche Antizipation von Science-Fiction-Motiven.
Das Wort Entrelacement stammt aus dem Französischen und bedeutet „Verflechtung“ oder „Ineinanderweben“. Ariosto hat diese Technik nicht erfunden – sie hat ihre Wurzeln in den altfranzösischen Artusromanen des Mittelalters –, aber er hat sie auf ein orchestrales, bis dahin unerreichtes Niveau gehoben. …
Universitas Phantastica – Reflektion #24 – Ludovico Ariostos „Orlando Furioso“ als Urvater der modernen Fantasy? …-Der Sammelband Heroen und Heroisierungen in der Renaissance, erschienen 2013 im renommierten Harrassowitz-Verlag. Er widmet sich einem Kernphänomen der Frühen Neuzeit: der Wiedergeburt, Umdeutung und Inszenierung des Helden. Ein zentraler Bezugspunkt für diese wissenschaftliche Untersuchung ist Ludovico Ariostos wegweisendes Epos Orlando Furioso (Der rasende Roland) aus dem frühen 16. Jahrhundert.
Wenn wir heute an Fantasy-Literatur denken, wandern unsere Gedanken meist zu J.R.R. Tolkien, George R.R. Martin oder modernen Rollenspielen. Wir sehen epische Schlachten, Zauberer, Fabelwesen und magische Artefakte vor uns. Doch das Fundament für diese Welten wurde nicht erst im 20. Jahrhundert in Oxford gelegt. Um die eigentlichen Wurzeln der Fantasy zu verstehen, müssen wir fünf Jahrhunderte zurückreisen – in die italienische Renaissance zu einem Dichter namens Ludovico Ariosto und seinem Monumentalwerk …
Bibliotheca Universitas Phantastica #116 – Neues aus der Bibliothek-Zwei sehr interessante Bücher wurden in die Bibliothek aufgenommen. Zunächst das gestern besprochene Buch "Heroen und Heroisierungen in der Renaissance". An sich eher als begleitende Literatur angekauft um das Thema "Helden" zu beleuchten, fand sich ein höchst interessanter Essay zu Aristos "Orlando Furioso" darin. Dieses Werk wird das nächste Thema in den Reflektionen sein. Das zweite Buch ist ein höchst interessantes Buch zum Thema Bibliotheken in der Literatur. Die sechs Essays welche die phantastische Literatur direkt betreffen findet ihr in der Folge aufgeführt. E. T. A. Hoffmann, J. L. Borges, Stanislaw Lem, Umberto Eco, Michel Rio, H. P. Lovecraft und Jasper Fforde werden im Thema beleuchtet …
Fantasy #19 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Heroen und Heroisierungen in der Renaissace – Aurnhammer, Achim / Pfister, Manfred (Hrsg.)-Wer ist ein Held und wie wird man dazu? Was heute Marketingagenturen, soziale Medien und PR-Abteilungen übernehmen, war auch in der Frühen Neuzeit ein hochkomplexer Prozess. Der im Jahr 2013 im Harrassowitz Verlag erschienene Sammelband „Heroen und Heroisierungen in der Renaissance“, herausgegeben von Achim Aurnhammer und Manfred Pfister, widmet sich genau diesem Phänomen. Für interessierte Laien öffnet das Buch ein faszinierendes Fenster in eine Zeit, in der das moderne Verständnis von Ruhm, Individualität und Verehrung maßgeblich geprägt wurde. …
Universitas Phantastica – Reflektion #23 – Der Mann, der zum Käfer wurde: Wie Franz Kafka die Phantastik revolutionierte …-Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Dieser weltberühmte erste Satz aus Franz Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" (1915) ist weit mehr als ein genialer Einstieg in eine tragische Familiengeschichte. Er markiert den präzisen historischen Wendepunkt, an dem die klassische Phantastik des 19. Jahrhunderts starb und die moderne Fantastik der Gegenwart geboren wurde. Der Literaturwissenschaftler Tzvetan Todorov stellte in seiner strukturalistischen Gattungstheorie fest, dass Kafka das traditionelle Prinzip der Phantastik grundlegend ausgehebelt hat. Doch wie genau funktionierte dieser fließende Übergang von der quälenden Unschlüssigkeit zur absurden Selbstverständlichkeit? …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.