Artikelrevue #17 – Themen der Woche: 7.7. – 13.7.2019

Wochenende, Wochenende – was gibt es schöneres. Hoffentlch ist das Wetter gut genug um einiges Outdoor zu unternehmen. Wenn nicht, vielleicht ein bisschen Artikel der letzten Woche schmökern. Jedenfalls, laßt es euch gut gehen …


  1. derstandard.de

    Harald Welzer: Die Zukunft, einmal optimistisch betrachtet

    Der Soziologe Harald Welzer appelliert in seinem Buch „Alles könnte anders sein“ an die Fantasie der Menschen – und will so die Welt verbessern

    von Ruth Renée Reif
  2. badische-zeitung.de

    Warum begeistern sich so viele Menschen für das Genre Fantasy? Ein Erklärungsansatz

    Fantasy-Erzählungen sind erfolgreich und sprechen ein immer größeres Publikum an, unabhängig ob in Film, Serie oder Buch. Die kürzlich zu Ende gegangene Staffel der HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“, die auf Büchern des US-Autors George R. R. Martin und der darin kreierten Fantasy-Welt beruhen, ist dessen jüngster Ausdruck. Solche eigenen Fantasy-Welten sind keine Neuheit: Die wohl berühmteste ist die von J. R. R. Tolkien geschaffene Welt rund um „Mittelerde“. …

  3. zauberspiegel-online.de –

    Pulp Treasures 13
    Der amerikanische John Sinclair
    Jules de Grandin

    Für viele englische und amerikanische Horror-Fans hat sich jetzt ein Traum erfüllt: Der bekannteste Geisterjäger der englischsprachigen Welt, Jules de Grandin, hat endlich seine Gesamtausgabe. …

    von Matthias Käther
  4. welt.de

    Literatur Biografie in Büchern

    Dirk von Lowtzow, Musiker

    Was liest Dirk von Lowtzow, jemand, dessen Kunst oft mit dem schrecklichen Wort „Diskursrock“ umschrieben worden ist? Vor Kurzem ist „Aus dem Dachsbau“ (KiWi) erschienen, sein literarisches Debüt. Es ist ein im besten Sinn eigenartiges Buch: Eine Verbindung von autobiografischen Skizzen, der Suche nach Spuren aus einer westdeutschen Erwachsenwerdmelancholie hinaus und hinein in die Gründe der eigenen Empfindungen, zugleich ein deleuzesches Abécédaire von Schwebezuständen zwischen Alleinsein und Einsamkeit und dem Aushalten und Überwinden von Stille; nebenbei erzählt es eine Art Ideengeschichte der Band Tocotronic, die Dirk von Lowtzow zusammen mit Jan Müller und Arne Zank Anfang der Neunzigerjahre gründete. …

    von Mara Delius
  5. derstandard.de

    Kultautor Gene Wolfe 87-jährig gestorben

    Schöpfer des „Buchs der Neuen Sonne“ war einer der wichtigsten Genreautoren der jüngeren Vergangenheit …

    derstandard.at
  6. kathpress.at

    „Herr der Ringe“-Autor J.R.R. Tolkien war tiefgläubiger Katholik

    J.R.R. Tolkiens Bücher „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ sind weltbekannt, aber nur wenige wissen, dass er ein tiefgläubiger Katholik war. Zum Glauben des bekannten Schriftstellers hat die Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ den in Deutschland lehrenden Theologen, Philosophen und Tolkien-Kenner Thomas Fornet-Ponse befragt. Das Interview fand zu einem aktuellen Anlass statt: Seit 20. Juni läuft der Film „Tolkien“ in den österreichischen Kinos und schildert die Kindheit und Jugend des weltberühmten Schriftstellers. …

    von .kathpress.at
  7. literaturkritik.de

    Aktenzeichen FK (un-)gelöst

    Benjamin Balints „Kafkas letzter Prozess“ ist (leider) mehr als eine Gerichtsreportage

    Etwas zu besitzen bedeutet, darüber verfügen zu können. Ein Besitz ist das Gut, das jemandem gehört. Doch das, was in Besitz genommen wurde, kann sich zur Besessenheit entwickeln, kann seinen Besitzer selbst besitzen, ihn in Anspruch nehmen, was einst dem Teufel vorbehalten war. Wer besitzt wen, wer hat die Kontrolle in diesem fanatischen Belagerungsspiel? In einem Fernsehinterview mit Bernard Stiegler erklärte Jacques Derrida:

    Von Nico Schulte-Ebbert

     

  8. translateordie.wordpress.com

    Meine diesjährigen Artikel auf Tor Online und eine kurze Vorstellung der Seite

    Den Blog habe ich in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt, was aber nicht heißt, dass ich nichts geschrieben hätte. Das ist nur alles bei Tor Online erschienen (mehr zu Tor Online gibt weiter unten). Falls jemand Interesse hat: …

  9. phantastikon.de

    Alfred Kubin: Die andere Seite

    Dieser neue Kanon der spekulativen Literatur ist als Vorschlag und als Hilfestellung gedacht. Tatsächlich gibt es keinen Kanon der spekulativen Literatur, zu sehr verändern sich die Schwerpunkte in den einzelnen Genres und jedes Publikum hätte gerne einen anderen Kanon. Aber ein ist Kanon nicht mit Wünschen kompatibel, auch nicht mit Verkaufszahlen oder einem Zeitgeist. Er repräsentiert stattdessen einen Querschnitt aufsehenerregender Werke. Eine Entscheidung für ein Buch ist nicht automatsch identisch mit der Ablehnung eines anderen. …

  10. tor-online.de

    Romantasy: Alles, was du über das Genre wissen musst

    Schmachten, während das Böse bekämpft wird: In der Romantasy (Romantic Fantasy) bildet eine Liebesgeschichte den Kern der fantastischen Handlung. Doch zu einem etablierten Subgenre ist sie erst in den letzten beiden Jahrzehnten avanciert, seit Gestaltwandler und Vampire richtig sexy geworden sind. …

    von Alessandra Reß
  11. deutschlandfunkkultur.de –

    Literaturagent über „Game of Thrones“-Autor„Der Ruhm ist George Martin fast ein bisschen lästig“

    George Martin, der Autor von „Game of Thrones“, habe den Realismus in die Fantasy-Literatur getragen, sagt sein Literaturagent Werner Fuchs. Damit habe Martin das kindliche Schwarz-Weiß-Denken eines Tolkien aus der Zeit des Kalten Krieges überwunden.

    Werner Fuchs im Gespräch mit Liane von Billerbeck
  12. literaturkritik.de –

    Die infernale Kunst des Menschenbackens

    Über Oskar Panizzas phantastische Kurzgeschichte „Die Menschenfabrik“

    Dass Reisende in der Fremde auf merkwürdige, ja unheimliche Orte stoßen, ist ein beliebter Stoff nicht nur von Horrorstories, sondern auch der literarischen Science Fiction, ja der phantastischen Literatur überhaupt. Und nicht nur dort, sondern selbstverständlich auch in anderen erzählenden Kunstformen wie beispielsweise dem Spielfilm. So bittet etwa das frisch verheiratete Paar Brad und Janet nach einer Autopanne in einem abgelegenen Schloss, telefonieren zu dürfen. Das beeindruckende Bauwerk stellt sich als Raumschiff heraus, …

    Von Rolf Löchel

     

  13. literaturkritik.de

    Friedhelm Rathjens Studien zu Arno Schmidts Roman „Die Gelehrtenrepublik

    Im Sommer 1957 schrieb Arno Schmidt innerhalb von nur vierzehn Tagen den Kurzroman Die Gelehrtenrepublik, eine in die Zukunft projizierte Satire auf den Ost-West-Konflikt und gleichzeitig auf die Künstler- und Schriftstellerkolonie Darmstadt. Die halsbrecherisch schnelle Niederschrift, die sich in turbulenter Handlung und einem äußerst lebhaften Sprachgestus spiegelt, war Schmidt nur möglich, weil er sich Konzept und Details des Buches vorher schon präzis zurechtgelegt hatte, …

    von literaturkritik.de
  14. raumvektor.de

    Warum es einen Unterschied macht, ob man Science-Fiction mit „SF“ oder „sci-fi“ abkürzt

    Viele Fans, Leser, Kinogänger, aber auch Blogger, Journalisten, Autoren und Buchhändler kürzen Science-Fiction sowohl mit „SF“ als auch mit „sci-fi“ ab. Beide Abkürzungen werden oft als gleichberechtigt wahrgenommen und manche Menschen nutzen mal die eine und dann die andere Variante. Dabei gibt es zwischen beiden einen Unterschied in der Verwendung und den sollte man kennen, wenn man sich nicht als Unwissender outen will. Gerade im anglo-amerikanischen Sprachraum können Sie sich sehr unbeliebt machen, wenn Sie einen bekannten Science-Fiction-Autor als „sci-fi“-author anreden. …

    von raumvektor.de

siehe auch (Auszug):

Artikelrevue #17 – Themen der Woche: 7.7. – 13.7.2019 (Samstag, 13 Juli 2019) - Wochenende, Wochenende - was gibt es schöneres. Hoffentlch ist das Wetter gut genug um einiges Outdoor zu unternehmen. Wenn nicht, vielleicht ein bisschen Artikel der letzten Woche schmökern. Jedenfalls, laßt es euch gut gehen …
Artikelrevue #16 – Themen der Woche: 30.6. – 6.7.2019 (Samstag, 6 Juli 2019) - Eine schöne Sommerwoche geht zu Ende. Ruhig und gelassen geht's ins Wochenende - hoffentlich. Ich wünsche das jedenfalls allen und gebe ihnen noch eine Artikelrevue mit auf den Weg ins Wochenende …
Artikelrevue #15 – Themen der Woche: 22.6. – 28.6.2019 (Samstag, 29 Juni 2019) - Was gibt es schöneres als ein Wochenende zum Entspannen. Also hier wieder 14 Artikel, die das Entspannen leichter machen. Weg vom Alltag, rein in die Phantastik …

Die 10 neuersten Artikel:

intern BUP Bibliotheca Universitas Phantastica #125 – Neues aus der Bibliothek - Neue Fantasia-Ausgaben sind eingelangt. Eine mit phantastischen Filmen und eine allgemeine Ausgabe. Zwei Buchteile sind auch neu. Eine Einleitung zu einem Star Trek-Buch und ein Artikel aus einem Band zum Thema Gedächtnis. Kontrafaktisches Erzählen am Beispiel von "The Man in the High Castle". Dazu noch das neuerste "phantastisch!" mit der Nummer 102. Im Übrigen: Schöne (Ferien-)Tage noch …
Fantasy #22 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Bölsche, Wilhelm – Drachen - Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Rezension Fantasy #21 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Wild, Friedich – Drachen im Beowulf und andere Drachen – Wien (1962) - Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
intern BUP Bibliotheca Universitas Phantastica #124 – Neues aus der Bibliothek - Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens - die Drachen lassen mich derzeit nicht los.  Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema "Drachen in der Fantastik" nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Rezension Begleitende Literatur zur Phantastik #94: Heldenzeit – Kragl, Florian - Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik. Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
intern BUP Bibliotheca Universitas Phantastica #123 – Neues aus der Bibliothek - Die drei Neuzugänge sind eigentlich eher ganz spezielle Bücher im Sinne der Ausrichtung der Bibliothek. "Die Magie der Welt" stellt die Frage der Bedeutung der Magie in der Geschichte der Menschheit. Ableitungen ins Fantasy-Genre sind da wohl erlaubt. "Im Bann der Utopie" behandelt die Hoffnungsphilosophie Ernst Blochs in der DDR-Literatur und schlägt damit ins Utopiefach. Die vorliegende Studie weist die Präsenz des Blochschen Denkens in der Figurengestaltung, an Denkmodellen und utopischen Bildern wichtiger literarischer Werke nach. Darüber werde ich aber noch gesondert reflektieren …
© rawpixel, 123RF Free Images Universitas Phantastica – Reflektion #31 – Wie der kosmische Horror das Genredreieck vollendet … - Wenn man den kosmischen Horror (auch bekannt als Lovecraftian Horror) in die Betrachtung einbezieht, verschiebt sich die bisherige zweidimensionale Gegenüberstellung grundlegend. Es entsteht kein einfaches Dualsystem mehr, sondern ein hochkomplexes Genredreieck. Der kosmische Horror bricht mit einer Prämisse, die sowohl dem klassischen als auch dem traditionellen phantastischen Horror gemein ist: der Annahme, dass der Mensch das wichtigste Zentrum der Erzählung darstellt. Hier ist das erweiterte Essay, das diese metaphysische Dimension integriert. …
intern BUP Bibliotheca Universitas Phantastica #122 – Neues aus der Bibliothek - Zwei relativ neue Veröffentlichungen sind gestern vorstellig geworden. "Hither Shore Nr. 21" und "Von Robin Hood zu Robin of Sherwood". Hither Shore hat den üblichen Nachteit, dass alle Artikel bis auf einen auf englisch veröffentlicht wurden. Offenbar legt man keinen Wert darauf, auch hierzulande ohne Hürden gelesen zu werden. Bei "Von Robin…" wurden nicht alle Artikel in die Datenbank übernommen, weil nicht alle relevant (der Phantastik) gewidmet sind. Für eine Gesamtübersicht hier bitte ToC (Table of Content) verwenden. Sehr gefallen hat mir auch "Ghostarbeiter" mit dem Artikel "Deutschland. Ein Science-Fiction". Dazu morgen noch eine Besprechung. Auch "Fantastik bei Georg Klein" ist nicht zu verachten …

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