Schlagwort: Film

Deutsche-Science-Fiction.de: Interview zum SF-Film “Das Letzte Land” aus NRW

Das letzte Land
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Zwar Film und nicht Literatur, aber trotzdem eine interessante Sache. Man muss ja auch über den Tellerrand hinaussehen 😉

„…Science-Fiction-Filme, zumal deutsche, sind ja derart rar, dass man jedem applaudieren muss, der einen macht, zumal zum Discountpreis von 8500 Euro: Das ist die Geldmenge, mit der eine Gruppe Filmemacher auf der Crowdfunding-Plattform Startnext ihr Langfilm-Projekt “Das Letzte Land” umzusetzen versprach, inzwischen konnten sie die Summe sogar übertreffen (können aber auch noch mehr brauchen). Das Letzte Land soll ein „rätselhaftes Roadmovie im Weltraum“ in Spielfilmlänge werden und in einem kleinen, alten, gestohlenen Raumschiff spielen, in dem zwei entlaufende Sträflinge (echte Schauspieler) eine „unvorstellbare Reise“ unternehmen. Visuell demonstriert bereits der (CGI-freie!) Teaser-Videoclip, dass die Macher von Das Letzte Land eine gute Vorstellung davon haben, wo sie hinwollen. … (Quelle: http://deutsche-science-fiction.de/?p=2894 am 25-4-2014)“

Andreas Winterer hat Massimo Müller zum Interview gebeten:

Hier der Link dazu

Phantastisch! 54: Rückblick auf eine Kultserie … von Olaf Brill

phantastisch!, Nr. 54, Jg. 14, 2014
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Endlich wieder Zeit Artikel mit Aufmerksamkeit zu lesen:

Seite 12-20

inkl. Bibliographie der Romane und Comics

Olaf Brill hat in diesem Artikel für Phantastisch! 54 liebevoll eine Serie wiederauferstehen lassen, die mir selbst nicht wirklich in Erinnerung blieb. Vermutlich weil gerade zu dieses Zeit Musik mein Hauptthema war und Fernsehen eigentlich fünftranigig (oder darunter) war. SF kam für mich erst wieder sehr viel später.

Trotzdem gefällt mir der Artikel, weil er Lust macht die Serie neu kennen zu lernen. Die Darsteller sind ja nach wie vor im Gedächtnis und die Story ist, trotz aller besprochenen Ungereimtheiten so echt Serien-SF.

Ja, die Serie war und ist Kult. Auch wenn schon einige Jährchen in die Lade gezogen sind. Aber, vielleicht werden die Ankündigungen der amerikanischen Prodiktionsfirma ja doch umgesetzt und wir bekommen eine moderne Neuerzählung?

Ich wäre jedenfalls dabei … 🙂

Die gute alte Zeit…! – Corona Magazin 298 online

corona 298
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Auszug:

… So beschäftigt sich unser Reiner Krauss diesmal mit dem berühmten Illusionisten David Copperfield und einem seiner atemberaubenden Tricks. Jazz Styx hingegen wirft einen Blick auf den Pilotfilm der Serie „Being Human„, die seit dem 16. März bei ProSieben Fun ausgestrahlt wird. Andreas Dannhauer berichtet weiterhin über ein geradezu futuristisches Fortbewegungsmittel, dass bei der Lektüre seines Artikels klaustrophobische Gefühle in mir hervorrief. Last but not least recherchierte Lieven L. Litaer nach Software, die ihnen bei der Erlernung der klingonischen Sprache helfen könnte. Zusammen mit einer sehr lesenswerten und überraschenden Corona-Kurzgeschichte und weiteren Themen sollte also für jeden Leser etwas dabei sein.

Der Link zur Ausgabe

Sieber, Samuel Felix: Zur Archäologie der medialen Gewalt

Zur Archäologie der medialen Gewalt
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  • Taschenbuch: 259 Seiten
  • Verlag: Tectum; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828892000
  • ISBN-13: 978-3828892002

darin im Besonderen:

Sieber, Samuel F.
Transformationen: Von Außerirdischen, von Horrorfilmen und vom Schrecken

Klappentext:
Aktuelle Medien beschwören die Bilder der Gewalt. Der Markt mit blutigen und mediengerechten Gewaltdarstellungen boomt. Begleitet von einer unglaublichen Euphorie und einer wirksamen Inszenierung, welche sowohl durch Massenmedien, Propagandisten und selbst erklärte Cybergurus beschworen werden, ist die digitale Medientechnologie ins Zentrum einer allgegenwärtigen Informationsgesellschaft gerückt. Die Auswirkungen sind grundlegend, da Fernsehen, Computerspiele und das Internet die Anforderung an die individuelle Wahrnehmung und die Lebenswelt maßgeblich verändert haben. An dieser Schnittstelle entsteht eine philosophisch-kulturkritische Diskussion, die über Schuld, Ursprung und Zukunft im Umgang mit den vielschichtigen Aspekten von Gewalt debattiert. Wie lässt sich das Mediendesign von Gewalt verstehen? Welche Auswirkungen hat der uneingeschränkte Erfolg der Computerspiele für die Gestaltung der Realität? Wie lässt sich die Faszination für Gewalt im Kontext einer zivilisierten Gesellschaft verstehen? Auf der Suche nach den unterschiedlichen Zusammenhängen von Jugendkultur, veränderter Wahrnehmung und dem historischen Kulturphänomen der Gewalt zeichnen die Beiträge dieses Buches die Versatzstücke einer Theorie der medialen Gewalt nach.

Koebner, Thomas (Hsgb.): Superhelden zwischen Comic und Film (Film-Konzepte 6)

Superhelden zwischen Comic und Film
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  • Broschiert: 125 Seiten
  • Verlag: edition text + kritik (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3883778621
  • ISBN-13: 978-388377862

In ihren Anfängen retteten sie die Welt vor übermächtigen Schurken und galten als unermüdliche Idealisten in Zeiten der Hoffnungslosigkeit: Die Helden des „Golden Age“ fanden, wie Comic-Pionier Will Eisner betont, „unmögliche Lösungen für unmögliche Probleme“. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der 1960er und 1970er Jahre hielt zunehmend eine kritische und reflexive Komponente Einzug. Dieser Trend zum Wirklichkeitsbezug verstärkte sich in den 1980er Jahren durch das Aufkommen der graphic novels. Mit einiger Verspätung fanden die Veränderungen der Comic-Landschaft Eingang in die neue Welle ambitionierter Superhelden-Filme. Verfolgte Außenseiter wie die X-Men, der von Alltagssorgen geplagte Spider-Man oder der in einen Vater-Sohn-Konflikt verstrickte Koloss Hulksind an die Stelle der eindimensionalen Retter in Strumpfhosen getreten. Genre-Veteranen wie Batman und Superman erfahren innovative Neuinterpretationen. Indie-Ikonen wie Hellboy zeigen ungewohnte Ambivalenzen auf. Asiatische Manga-Verfilmungen bieten ästhetische und inhaltliche Alternativen zu den westlichen Comic-Traditionen. Das Heft thematisiert die Umbrüche im Superhelden-Genre von Hollywoods erster Blockbuster-Produktion „Superman“ von 1978 bis zu den innovativen Ansätzen der letzten Jahre.