Beiträge getaggt mit Gewalt

Sieber, Samuel Felix: Zur Archäologie der medialen Gewalt

Zur Archäologie der medialen Gewalt

Cover-Ansicht

  • Taschenbuch: 259 Seiten
  • Verlag: Tectum; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828892000
  • ISBN-13: 978-3828892002

darin im Besonderen:

Sieber, Samuel F.
Transformationen: Von Außerirdischen, von Horrorfilmen und vom Schrecken

Klappentext:
Aktuelle Medien beschwören die Bilder der Gewalt. Der Markt mit blutigen und mediengerechten Gewaltdarstellungen boomt. Begleitet von einer unglaublichen Euphorie und einer wirksamen Inszenierung, welche sowohl durch Massenmedien, Propagandisten und selbst erklärte Cybergurus beschworen werden, ist die digitale Medientechnologie ins Zentrum einer allgegenwärtigen Informationsgesellschaft gerückt. Die Auswirkungen sind grundlegend, da Fernsehen, Computerspiele und das Internet die Anforderung an die individuelle Wahrnehmung und die Lebenswelt maßgeblich verändert haben. An dieser Schnittstelle entsteht eine philosophisch-kulturkritische Diskussion, die über Schuld, Ursprung und Zukunft im Umgang mit den vielschichtigen Aspekten von Gewalt debattiert. Wie lässt sich das Mediendesign von Gewalt verstehen? Welche Auswirkungen hat der uneingeschränkte Erfolg der Computerspiele für die Gestaltung der Realität? Wie lässt sich die Faszination für Gewalt im Kontext einer zivilisierten Gesellschaft verstehen? Auf der Suche nach den unterschiedlichen Zusammenhängen von Jugendkultur, veränderter Wahrnehmung und dem historischen Kulturphänomen der Gewalt zeichnen die Beiträge dieses Buches die Versatzstücke einer Theorie der medialen Gewalt nach.

, , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Fantasy-Literatur und darstellende Gewalt

...21st century ghostwriter...

Kull011-00fc Gründet sein Reich mit der Axt: Kull

Was haben Conan, John Carter, Kull, Elric von Melniboné, Fafhrd, Kane und all die anderen Schwertträger der populären Fantasy-Literatur gemeinsam? Die Antwort ist naheliegend: Sie lösen Konflikte gerne mit körperlicher Gewalt. Da wird munter drauflos gemetzelt, sei es, um ein seltenes Juwel aus dem Turm eines Magiers zu stehlen, eine Frau aus den Klauen des Schurken zu retten (oder sie zu erobern, auch gegen ihren Willen), blutige Rache für ein begangenes (oder gefühltes) Unrecht zu nehmen oder gar, um die Götter selbst herauszufordern. In keinem dieser Fälle steht die Anwendung von Gewalt zur Debatte; Nein, ganz im Gegenteil. Brutalität ist in weiten Bereichen der Fantasy-Literatur und natürlich im Sub-Genre Sword&Sorcery im Speziellen ein völlig legitimes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen. Lediglich etwas tiefgründigere Charaktere wie bspw. Elric von Melniboné lassen sich hin und wieder zu Reflexionen über ihr grausames Handeln hinreißen, nur, um am Ende doch wieder das Schwert sprechen…

Ursprünglichen Post anzeigen 616 weitere Wörter

,

Hinterlasse einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: