Bibliotheca Universitas Phantastica #09 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 2. Dezember 2025

sWissen zur Fiktion, ein Magazin und eine Rezension wären heute im Angebot…


Neuzugänge:

1.

F. Bode

(2012), Wuppertal, Eigenverlag

Abstract: Tagungsbericht zu / Conference report of: 3. Wuppertaler Graduiertenforum Narratologie, organisiert von Christoph Bartsch (Wuppertal) und Christiane Scheeren (Bayreuth/Wuppertal), AG Erzahlforschung der Universitat Wuppertal, 14.-16.06.2012 …

Tags: Bericht(e)->, Bericht(e)->Tagungs-, Geschichte->, Narrative->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Welt(en)->

2.

D. van den Boom, C. Ntumy, R. Leeuwenhart, K. Tyndall, U. Hermann, K. Brynn und U. Post

Future Fiction Magazine 8 (2025), Future Fiction Magazine

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Future Fiction Magazine, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction

Abstract: Der von Frederike Lagoni vorgelegte Band zur Narratologie geht mit neuer Methodik der alten Frage nach, ob es textinhärente Unterschiede zwischen fiktionalen und faktualen Texten gibt. Fiktionalität wird von vielen Autoren neben der Poetizität als ein oder gar als das Bestimmungskriterium von Literatur verstanden;1 die Dissertation Lagonis ist damit letztlich auch ein Beitrag zur Diskussion, ob und wie Texte als literarische Texte zu identifizieren sind. Die Verfasserin fragt dabei nicht, ob Fiktionalität wirklich ein Kriterium für Literatur sei, sondern verfolgt innerhalb dieses größeren theoretischen Kontextes die sehr interessante Forschungsfrage, ob es überprüfbare und kontextunabhängige Merkmale für Fiktionalität in Erzähltexten gibt. Genauer: Sie untersucht ein Korpus von insgesamt zehn Erzähltexten, je fünf deutschsprachige (fiktionale) Entwicklungsromane und (faktuale) Biographien aus zwei Jahrhunderten, in Hinblick auf das im Forschungsstand als Signpost of Fictionality identifizierte Phänomen der Wiedergabe fremden Bewusstseins in heterodiegetischen Erzählungen. Ihre Analyse verfolgt einen empirischen Ansatz aus diachron narratologischer Perspektive. …

Tags: Alleinstellungsmerkmal, Bewusstsein->, Bewusstsein->fremdes, Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->fiktionale Texte, Rezension(en), Rezension(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur

4.

Nachwort zu: Legenda Aurea – Voragine, Jacobus de – Manesse

Legenda aurea: HeiligenlegendenManesse Bibliothek der Weltliteratur (1982), Zürich, J. Laager (Hrsg.), Manesse: 463–475

ISBN 978-3-7175-1624-8

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Heiligen-, Nachwort, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur

5.

F. Lagoni

Narratologia 53 (2016), Berlin/Boston, De Gruyter

ISBN 978-3-11-047705-4 978-3-11-048192-1

Abstract: Die Darstellung fremden Bewusstseins wird oft als Alleinstellungsmerkmal fiktionalen Erzählens angesehen. Aber wird im faktualen Erzählen tatsächlich vermieden, fremdes Bewusstsein darzustellen? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Studie. Mit Hilfe eines computergestützten diachron-narratologischen Ansatzes wurde ein Korpus von fünf Entwicklungsromanen und fünf Biographien des achtzehnten bis zwanzigsten Jahrhunderts analysiert …

Tags: Bewusstseinsdarstellung, Diachrone Narratologie, Erzähl(en)->, Erzähl(en)->-theorie, Korpusnarratologie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(en)->, Sprach(en)->-wandel

6.

Legenda aurea: Heiligenlegenden
J. de Voragine

Manesse Bibliothek der Weltliteratur (1982), Zürich, J. Laager (Hrsg.), Manesse

ISBN 978-3-7175-1624-8

Abstract: Wie kein zweites Werk des Mittelalters beeinflusste diese Sammlung von Heiligenlegenden aus dem 13. Jahrhundert Literatur und Kunst späterer Generationen. Der vorliegende kommentierte Band präsentiert die für die abendländische Tradition bedeutendsten Viten. Er ist geschmückt mit zauberhaften Miniaturen aus einer Straßburger Prachthandschrift …

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Heiligen-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

Fiktionskritik: Überlegungen zur ‚Unwahrheit‘ des literarischen Erfindens.
J. Franzen

Geschichte der Fiktionalität: Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept (2018), Baden-Baden, Ergon: 269–284

ISBN 978-3-95650-427-3

Abstract: Fiktionalität bedeutet Freiheit: Indem ein Autor einen Text als ‚fiktional‘ mar-kiert, erwirbt er sich das Recht, bestimmte Lizenzen in der Darstellung wahrzunehmen. Der Verfasser eines fiktionalen Textes ‚darf‘ mehr als der Verfasser eines faktualen Textes. Ein Romancier muss sich nicht an dieselben Regeln halten wie eine Journalistin, ein Theaterautor hat mehr Freiheiten als eine Historikerin. Diese Freiheit beruht auf dem Versprechen, das fiktionale Texte ihren Lesern in einer konventionalisierten Kommunikationssituation vermitteln: Für die bedeutsamen Elemente der hier dargestellten Handlung (und das heißt in den meisten Fällen für die Protagonisten) existieren keine Referenten in der Alltagswirklichkeit – es handelt sich um erfundene Figuren. …

Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->-alität, Fiktion(s/en)->-kritik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur

2.

Faktuales und fiktionales Erzählen (Nomos) (2018), Baden-Baden, Johannes Franzen, Patrik Galke-Janzen, Frauke Janzen, Marc Wurich (Hrsg.), Ergon

ISBN 978-3-95650-426-6

Abstract: Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen – gehört zu den wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Die Beiträge des Bandes stellen aus jeweils unterschiedlichen disziplinären Perspektiven die Frage nach der Geschichtlichkeit der Fiktionalität. Wurden schon zu allen Zeiten und in allen Kulturen erfundene Geschichten erzählt? Oder gibt es einen literaturhistorischen Moment, in dem diese Praktik erst ‚entdeckt‘ oder ‚erfunden‘ werden musste? Welchen Status hatte das literarische Erfinden in der Antike, im Mittelalter oder in der Neuzeit? Wie verhielt es sich in nicht-westlichen Kulturen? Ausgehend von diesen Fragen werden vor allem theoretische und methodische Probleme diskutiert, die mit dem großen Projekt einer „Geschichte der Fiktionalität“ einhergehen. Diese betreffen den Quellenstand, die Rolle der Medien oder Wertungskontroversen. Gleichzeitig bieten die Beiträge konkrete fiktionshistorische Erkenntnisse zu ihrem jeweiligen Forschungsfeld. …

Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->-alität, Fiktion(s/en)->Geschichte, Kultur(en)->, Kultur(en)->-technik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [01] zur Bearbeitung

3.

Future Fiction Magazine, Nr. 1, Februar 2022, (Deutsche Ausgabe)
M. Palacio Obon, L. Lakshminarayan, A. Steinmüller, K. Steinmüller, I. McDonald, P. Peterson, R. Corvus, F. Verso und U. Post

(2022)

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [01] zur Bearbeitung

4.

Future Fiction Magazine, Nr. 5, September 2023, (Deutsche Ausgabe)
L. Teffeau, K. Khalid, T. Maelle, L. Lukacovicova, J. Koren, T. Hannig und U. Post

Future Fiction Magazine 5.0 (2023), Future Fiction Magazine

Tags: Medizin->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [01] zur Bearbeitung

5.

Future Fiction Magazine, Nr. 6, April 2024, (Deutsche Ausgabe)
K. Yu, M.H. Ayinde, H. Afere, T. Teng, A. Mira, J. Tree und U. Post

(2024)

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [01] zur Bearbeitung

 

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