am 30. November 2025
Neuzugänge:
Arcana, Nr. 7, Februar 2006Arcana (Lindenstruth) 7 Februar 2006 (2006), Giessen, Lindenstruth: 6–19
Tags: Primärliteratur->, Primärliteratur->Horror/Schauer
Experiment und Literatur: Themen, Methoden, Theorien (2010), Göttingen, Wallenstein: 278–320
Abstract: Fragt man heute einen Physiker, ob und in welcher Form er mit Gedan- kenexperimenten zu tun hat, dann wird er nicht zttletzt auf akademische Lehrbücher verweisen. Und in der Tat führen einige der berühmtesten wissenschaftlichen Gedankenexperimente dort ein Nachleben als An- schauungsbeispiele. Unabhängig davon, was Gedankenexperimente für den‘!?’issenschaftler sein mögen, der sie erfindet, aufzeichnet und kom- muniziert, oder welche wissenschaftlichen Diskussionen sie zunächst ausgelöst und welche Denkrevolutionen sie vorangetrieben haben mögen – in den späteren Lehrbüchern sind sie zu pädagogischen Instrumenten geworden, ihre Funktion ist Veranschaulichung und nur noch in be- scheidenen rhetorischen Grenzen Persuasion. …
Tags: Experiment(e)->, Experiment(e)->Gedanken-, Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->wirkliche, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Literatur->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wissenschaft(en)->, Wissenschaft(en)->Experimente
Fantasia (EDFC) 1247 (2025), Passau, EDFC
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Fantasia (EDFC), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik
Arcana (Lindenstruth) 7 Februar 2006 (2006), Giessen, Lindenstruth
Abstract: Diese Frühjahrsausgabe 2006 erscheint etwas früher als gewohnt, da im vorigen Jahr nur eine Nummer erschienen ist. Die Herbstausgabe sollte dementsprechend auch etwas zeitiger herauskommen. Im belletristischen Teil präsentieren wir heute einen Meister der englischen Gespenstergeschichte des frühen 20. Jahrhunderts, A. M. Burrage, der bei uns noch kaum bekannt ist. Nur einige wenige seiner etwa 100 unheimlichen Erzählungen wurden in deutschsprachigen Anthologien vorgestellt. …
Tags: Magazin(e)->Arcana, Magazin(e)->SOL (PRFZ), Medien->, Medien->Magazin, Primärliteratur->, Primärliteratur->Horror/Schauer, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Story->, Story->Titel->, Story->Titel->Geist von Blynt House, Der
(2008), Würzburg, academia.edu
Abstract: In den letzten Jahren lässt sich deutlich eine zunehmende Profanierung und damit einhergehende Banalisierung der Literaturrezeption beobachten. Aktu- elles Beispiel ist das Verbot des Romans Esra von Maxim Biller auf Grund einer Klage seiner ehemaligen Lebensgefährtin, die sich in dem Roman wiederzuerkennen glaubt. Der Roman Das bin doch ich von Thomas Glavinic wurde von einigen Kri- tikern zum Anlass genommen, dem Autor ein Problem mit Alkohol zu attestieren, da der Protagonist des Romans offensichtlich ein solches hat. …
Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->-alität, Literatur->, Literatur->Kritik, Rezeption(s)->, Rezeption(s)->-kritik, Rezeption(s)->-ästhetik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Ästhetik->, Ästhetik->Rezeptions-
(2010), Göttingen, Wallenstein
Tags: Experiment(e)->, Experiment(e)->Gedanken-, Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->wirkliche, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Literatur->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wissenschaft(en)->, Wissenschaft(en)->Experimente
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
Abstract: Die in der Überschrift gestellte Frage ‚Was ist wahr in der Fiktion?’ bezieht sich auf die Frage nach der Wahrheit in der Fiktion und grenzt damit ihren Geltungsbereich ein: Nicht das problematische Verhältnis von Fiktion und Wahrheit soll hier diskutiert werden; vielmehr richtet sich das Interesse allein auf den Wahrheitsgehalt einer bestimmten Art von Propositionen. Diese Propositionen werden oftmals dann verwendet, wenn man etwas über ein fiktionales Kunstwerk aussagen möchte, im Sinne von „Sherlock Holmes wohnt in der Baker St 221B“. Man kann dieser Proposition unter gewissen Umständen einen Wahrheitswert zusprechen, trotz des Umstandes, dass man als Sprecher weiß, dass es Sherlock Holmes nicht gibt und nicht gegeben hat. Diese speziellen Umstände sind in der analytischen Philosophie und insbesondere von Kendall Walton als ‚fiktionale Wahrheit’ im Rahmen eines Make-Believe-Spiels mit einem darstellenden Kunstwerk bezeichnet worden: Es ist beispielsweise fiktional wahr im Rahmen eines Make-Believe-Spiels mit den Geschichten von Arthur Canon Doyle als Vorlage, dass Sherlock Holmes in der Baker St 221B wohnt; es ist jedoch nicht wahr außerhalb dieses Spiels, dass es zu der Zeit, in der die Geschichten um Sherlock Holmes sich abspielen, es eine Baker St 221B in London gegeben hat. Diese fiktionalen Wahrheiten sind das Produkt einer Rezeptionshaltung, die von Walton als allgemeingültig für den Bereich der darstellenden Künste bezeichnet wird. …
Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->Wahrheit, Genre->, Genre->-konvention, Person->, Person->Süskind, Patrick, Unzuverlässigkeit->, Wahrheit->
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