Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Denn:
Zotero ist in erster Linie ein Programm, das auf dem eigenen Computer läuft. Wenn Sie ein Konto erstellen und Ihre Daten synchronisieren möchten, haben Sie auch Zugriff auf Ihre Webbibliothek auf zotero.org. Während die Webbibliothek es Ihnen jedoch ermöglicht, Ihre Daten anzuzeigen und zu bearbeiten und auf synchronisierte Dateien zuzugreifen, sollten Sie Zotero für die volle Funktionalität auf jedem synchronisierten Computer installieren. …
Damals war dieses Programm jedoch, für mich, noch nicht einsetzbar und speziell das Plugin für WordPress war noch nicht ausgereift genug, um eine sinnvolle Arbeit damit zu ermöglichen.
Dieses Mal jedoch brachten die Versuche, damit zu arbeiten, ein Ergebnis hervor, das sich durchaus sehen lassen kann. So können z.B. Einträge der Datenbank in diesem Blog so dargestellt werden:
Hanna-Myriam Häger. Fantastische Technik im Mittelalter? 2020, Calibre. Zeitschrift für Phantastikforschung (ZFF), 1.0.
Frank Weinreich. [Rezension] Über Märchen - Tolkiens Sicht des Phantastischen. polinoinos.de, 2016, Calibre.
Weinreich, Frank. Wie man mit Worten eine Welt erschafft - Aspekte der Entstehung Mittelerdes. polyoinos.de, 2005, Calibre, https://polyoinos.de/wort-und-welt.
< p style=“text-align: justify;“>und noch auf viele tausend verschiedene Arten. Gleichzeitig kann man aber auch, abgesehen von wissenschaftlicher Zitierung in hiesigen Blog-Artikel, Links auf entweder die gesamte Bibliothek setzen wie
Damit gelangt man direkt in die Datenbank auf Zotero.com und kann dort die Suchfunktionen und Links benutzen. Kann sehr informativ sein.
… wenn Zotero nicht auch ein mächtiges, professionelles Werkzeug wäre. Zotero hat eine unübertroffene Fähigkeit, qualitativ hochwertige Publikationsdaten von Websites, Zeitschriftenartikeln, Zeitungen und mehr zu speichern oder Publikationsdaten für PDFs abzurufen, die Sie einziehen. Die Integration von Textverarbeitungsprozessoren für Word, LibreOffice und Google Docs erleichtert die Verwaltung von Zitaten und Bibliographien während des Schreibens. Mit einem integrierten PDF-Reader können Sie PDFs markieren und dann zitierte Zitate und Kommentare direkt in Notizen oder Textverarbeitungsdokumente extrahieren. Zotero kann automatisch Publikationsdaten von DOI oder ISBN hinzufügen und Open-Access-PDFs finden, wenn Sie keinen Zugriff auf ein Papier haben. Sie können erweiterte Suchanfragen erstellen – zum Beispiel alle Artikel, die ein bestimmtes Keyword erwähnen, das im letzten Monat hinzugefügt wurde – und sie als automatische Aktualisierungssammlungen speichern. Wenn Sie eine Paywall-Seite in Ihrem Browser öffnen, kann Zotero Sie automatisch über den Proxy Ihrer Institution umleiten, sodass Sie auf das PDF zugreifen können. Zotero kann Sie sogar warnen, wenn Sie versuchen, ein Papier zu zitieren, das zurückgezogen wurde…
Kurz: Es ist durchaus interessant geworden damit zu arbeiten und nachdem sich auch die Kosten in Grenzen halten (denn in dieser Größenordnung von Bibliothek ist Zotero natürlich nicht mehr kostenlos), ich habe mich entschlossen das Werkzeug „Zotero“auf diesem Blog einsetzen.
Das bedeutet aber, dass eine Menge Arbeit in die Migration der Daten von meinen bisherigen Plattformen nach Zotero gesteckt werden muss. Wie man oben in der Menüleiste (->Bibliotheca Universitas Phantastica (BUP)) sehen kann, habe ich mit dem Umbau bereits ansatzweise begonnen. Zunächst ist es mir bereits gelungen, große Teile der Online- und Artikeldatenbank zu migrieren. Diese läuft bei mir auf Calibre und zwischen diesem Programm und Zotero verfügt man ebenfalls über ein Export- und Importmodul, dass die Migration zwar nicht vollständig abdeckt, aber zu großen Teilen erleichtert.
Es ist aber jedenfalls notwendig, die Daten in Zotero auf die Arbeitsweise des Programmes anzupassen, sodass zum großen Teil die Stichworte und Gruppeneinteilungen überarbeitet und angepasst werden müssen. Im Grunde heißt das, dass jeder Datensatz neu angegriffen werden muss, um die Änderungen durchzuführen. Diese Datenbank hat derzeit rund 3800 Datensätze, also eine Menge Arbeit. Von der richtigen Bibliothek meiner Sammlung von Sekundärliteratur zur Phantastik mit rund 9000 Einträgen will ich jetzt einmal noch gar nicht reden. Für diese gibt es kein Importtool und ich muss erst einmal eine Exportroutine schaffen, die die benötigten Daten in einer importierbaren Form ausgibt. Das wird tricky. Alternativ wäre es auch möglich, die Bibliothek meiner gesammelten Primärliteratur aus dem Internet zugänglich zu machen. Wären dann auch rund 1000 Datensätze incl. Downloadlinks.
Ich werde die Migration so halten, dass die Verlinkungen der Publikationen zu Websites aufrecht bleibt. So ferne diese Downloadseiten sind, soll das OK sein. Der Download von Publikationen von meiner Datenbank jedoch nicht möglich ist. Die Frage der Rechte ist mir in dieser Situation zu heikel und die Klärung zu zeitraubend. Anfragen werden jedoch gerne entgegengenommen. Mal sehen, was dann möglich ist.
Neuzugänge werde ich versuchen durch Blogbeiträge zu veröffentlichen. Ich werde mir ansehen, wie viel meiner Zeit das in Anspruch nimmt. Sollte sich das in einer annehmbaren Dimension halten, werde ich das weiterführen, sollte es zu viel Zeit in Anspruch nehmen, werde ich mir was anderes einfallen lassen müssen.
Von Zeit zu Zeit vorbeischauen, wäre sinnvoll …
Sollten Fragen oder Wünsche zu Themenausgliederungen kommen, so werde ich diese vorrangig behandeln. Ansonsten werde ich die anstehenden Anpassungen abarbeiten, so schnell es auch gehen mag. Ich würde mir wünschen, dass ihr die Möglichkeiten prüft und nutzt und vielleicht etwas Response gebt, damit es hier auch sinnvolle Informationen gibt.
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.