Fantasy #8 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Hither Shore, Band 14 – Thomas Fornet-Ponse (Hrsg.) u.a.

Thomas Fornet-Ponse (Hrsg.) u.a.
Hither Shore, Band 14
Scriptorium Oxoniae, Düsseldorf (2020)
ISBN 9783981831320
Literary Worldbuilding

Wieder eines der Bücher, die schon lange überfällig waren. Die Print-Version des Tolkien Seminar aus dem Jahr 2017 ist nun endlich erschienen. Vielleicht erscheinen auch die noch fehlenden Jahrgänge aus 2018 und 2019 in absehbarer Zeit. (An den auf der Rückseite angegebenen Jahreszahlen wage ich mich schon nicht mehr zu orientieren)…


Leider ist diese Ausgabe ebenso schwach mit deutschsprachiger Sekundärliteratur bestückt, wie der halb so dicke Vorgänger. Von 21 Beiträgen bleiben 3 Beiträge. Das Vorwort hat man überhaupt nur in Englisch verfasst  und in den Rezensionen gibt es ein deutschsprachiges Sekundärwerk, das der Besprechung für würdig erachtet wurde. …

Um den Vorwurf des Eskapismus bzw. der „Zeitverschwendung“ hinsichtlich der Beschäftigung mit der Phantastik bewerten zu können, muss man Wirkungsweise und Folgen der Beschäftigung mit der Phantastik verstehen. Im Folgenden wird untersucht, wie Phantastik und insbesondere Fantasy funktioniert, um hier zu einem besseren Verständnis zu gelangen.…

Auszug 'Apologie der Phantastik', Seite 25-33

Die übrigen Beiträge in deutscher Sprache:

  • Apologie der Phantastik – Christian und Sophie Lernburg (Aachen, Göttingen)
  • Romantische Weltgestaltung in H.P. Lovecrafts Werk – Julian T.M. Eilmann (Jülich)
  • Die Welt der Deryni und ihre Entstehung – Friedhelm Schneidewind (Mannheim)
  • Zusammenfassungen der englischen Essays
  • M. May, M. Baumann, R.Baumgartner, T. Eder (Hrsg.): Die Welt von Garne of Thrones. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf G.R.R. Martins A Song of Ice and Fire
  • Unsere Autorinnen & Autoren

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Thomas Fornet-Ponse (Hrag.) u.a.
  • Hither Shore, Band 14
  • Literary Worldbuilding
  • Jahrbuch der Deutschen Tolkien GEsellschaft e.V.
  • Scriptorium Oxoniae, Düsseldorf (2020)
  • Broschiert
  • 356 Seiten
  • ISBN 9783981831320

Kleinster Preis: € 18,99, größter Preis: € 40,45, Mittelwert: € 26,79

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Flucht- und Fliehmomente, oder: Wieder Mal Fantasy und die Medien – von molosovsky – auf molochronik.antville.org

Ich bin (als mehr oder minder unfreiwiller Phantastik-Elitarist) zwar mit Plischkes Polemiken gegen dumme phantastik- und fantasyskeptische-Artikel nicht immer ganz glücklich, da Plischke darin Autor(innen) wie Stephenie Meyer verteidigt (die hat eh (zu)viel Erfolg, liefert aber Bücher von – für mich – äußerst zweifelhafter Qualität). Dennoch hier eine kleine Übersicht der Dummschwätzartikel und der Erwiderungen von Thomas:…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fantasy, ein Menschenrecht.  Gedanken über ein Stiefkind der Literatur. – von Frank Weinreich – auf http://polyoinos.net

Der Satz „Fantasy ist ein Menschenrecht“ (i. Orig. „Fantasy is a human right“, FS 52) entstammt dem einflussreichen Aufsatz Über Märchen / On Fairy Stories von J.R.R. Tolkien aus dem Jahr 1937. Tolkien meinte damit zwar nicht das Genre der Fantasyliteratur (das war damals noch gar nicht unter diesem Begriff bekannt), sondern er benutzte den Ausdruck wörtlich im Sinne des deutschen Wortes „Phantasie“, aber etwas Provokation sei mir hier erlaubt. Sie werden sehen, die folgenden Überlegungen enthalten noch mehr davon. …

Auszug Artikel


  • [Download] Dissertation: Die Science-Fiction-Literatur der DDR – von Karsten Greve – auf refubium.fu-berlin.de

Die vorliegende Studie behandelt die Science-Fiction-Literatur der DDR. Das ist gegenwärtig gewiss kein allzu populäres Themenfeld. Im Gegenteil: In der aktuellen Hitparade der germanistischen Forschungsthemen belegt die SF-Literatur der DDR einen der hinteren, billigen Plätze. Die Gründe für ihre abgeschlagene Platzierung liegen offen zutage. Soweit es die Germanistik betrifft, haftet der Gattung generell der Ruf an, zumindest in der Breite eine einigermaßen triviale Erscheinung zu sein: SF – das ist eben eine Literatur für den Feierabend, die mit ihren, im wahrsten Sinne des Wortes, fernen Welten und banalen Spektakeln das Bedürfnis nach Flucht aus der Wirklichkeit bedient. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


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