Phantastik #22 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Grenzüberschreitungen in der phantastischen Literatur

Einführung in die Theorie und Geschichte eines narrativen Genres
Endlich ist es mir gelungen, dieses Buch in meine Bibliothek aufzunehmen, auch wenn es Bleistiftanmerkungen besitzt und ein ehemaliges Bibliotheksexemplar ist. Der Gesamtzustand ist aber insgesamt gut…


Als Werk, das in zahlreichen Quellenangaben anderer Veröffentlichungen zum Thema phantastische Literatur angeführt ist, sollte es in keiner Themenbibliothek fehlen

Die vorliegende Studie entwirft ein kulturwissenschaftliches und ritualtheoretisches Modell, um zu einer Neubestimmung phantastischen Schreibens zu gelangen. …

Auszug Rückencover

Vom ausgehenden 18. Jahrhundert an mit neuen Rahmenbedingungen des Buchmarkts und des Literaturbetriebes, über die beginnende Neuzeit mit dem gotischen Roman beginnt dieses Werk. Fortsetzend mit Schiller und E.T.A. Hoffmann geht’s dann zu Liebe und Sexualität und endet mit den Themen Zeit, Modernität der phantastischen Literatur bzw. der modernen Entwicklungsrichtungen und Entfaltungsspielräumen im ausgehenden 20. Jahrhundert. Also ein großes, interessantes Stück Sekundärliteratur

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Anette Simonis
  • Grenzüberschreitungen in der phantastischen Literatur
  • Einführung in die Theorie und Geschichte eines narrativen Genres
  • Winter, Heidelberg (2005)
  • gebundene Ausgabe
  • 312 Seiten
  • ISBN 9783825350215

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  • Auswahlbibliographie
  • [Download] Rezension von Monika Schmitz-Emans

    … Simonis‘ Buch -das sich explizit als EinfUhrung in die Phantastische Literatur versteht und sich dementsprechend bei der Präsentation von Texten auf Exemplari-sches konzentriert, seinen Forschungsbericht als Überschau anlegt und eine Auswahlbi-bliographie bietet -initiiert den Leser seinerseits auf effiziente und instruktive Weise in die vielfältig ausdifferenzierte Welt literarischer Phantastik. …

    Rezensionsauszug

  • [Rezension] „Geisterseher, Hobbits und der Goldne Topf“: Von der Unschlüssigkeit literarischen Grenzüberschreitung Eine Rezension von Thomas Scholz

    … Simonis‘ Buch -das sich explizit als EinfUhrung in die Phantastische Literatur versteht und sich dementsprechend bei der Präsentation von Texten auf Exemplari-sches konzentriert, seinen Forschungsbericht als Überschau anlegt und eine Auswahlbi-bliographie bietet -initiiert den Leser seinerseits auf effiziente und instruktive Weise in die vielfältig ausdifferenzierte Welt literarischer PhantastikLeider werden Simonis’ Darlegungen und Schlussfolgerungen durchgehend durch eine begriffliche Ungenauigkeit destabilisiert. Diese gründet auf der Tatsache, dass Simonis sich zwar grundlegend nach Todorov auf den ontologischen Zweifel an der Tatsächlichkeit des wunderbaren Ereignisses im Text als Kriterium der literarischen Phantastik bezieht, diese Definition jedoch im Laufe ihrer Arbeit aufgibt und den Begriff der Phantastik im Sinne des ahistorischen Maximalismus fasst, ohne dies jedoch zu thematisieren oder argumentativ zu stützen. . …

    Rezensionsauszug


siehe auch (Auszug):


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